AKUT!! Kind quält Kater - Hilfe...

    • (1) 04.03.16 - 09:53

      Hallo!
      Ich habe ein akutes Problem und bin mit meinem Latein am Ende.

      Unser Sohn, bald 5, traktiert unseren Kater.

      Er hält ihn an den Beinchen, zieht am Schwanz, drückt in die Augen und knickt die Ohren um. Der Kater ist sehr lieb und zutraulich, deshalb kassiert er maximal einen Kratzer.

      Das geht seit einigen Monaten so, eigentlich, seit wir den Kater haben...

      Wir haben ihm natürlich erklärt, dass Katzen Gefühle haben, Schmerz empfinden, es gab Verbote und Geschimpfe, es gab einfühlsame Gespräche. Das Schlimmste; er WEIß was er da tut. Wenn ich in der Küche stehe und es kichern höre aus dem Wohnzimmer, dann drückt er der Katze die Finger in die Ohren und findet das klägliche Miauen LUSTIG.

      Gestern haben wir ihm aus einem Buch über Katzen vorgelesen. Er musste anschließend benennen, wozu Schnurhaare gut sind, kann die Katzensprache verstehen, (konnte verschiedene Bilder deuten, ob die Katze traurig guckt oder wütend.. )
      Heute erwische ich ihn, wie er dem Kater den Ellbogen (!!!) während dieser auf der Fensterbank sitzt. Vermutlich, weil ich ihm den Fernseher ausgeschaltet habe.

      Hat jemand Ideen? Wie soll ich ihn bestrafen?!

      • (2) 04.03.16 - 09:56

        Sucht dem Kater ein neues zu Hause.
        Euer Kind scheint leider nicht kompatibel zu sein für Haustiere

        • (3) 04.03.16 - 09:58

          Nein, ich möchte, dass er LERNT, dass Tiere zu respektieren sind.

          • (4) 04.03.16 - 10:09

            Dann musst du konsequent dazwischen gehen.

            Aber um ehrlich zu sein. Ein 5 Jähriger der nach der Zeit noch immer in voller Absicht ein Tier so behandelt ja quält braucht eher eine Therapie "wie bewältige ich meine Wut und andere Aggressionen ohne andere zu verletzten"

            Ich würde bevor die Katze dann mal genug hat und euren Sohn richtig verletzt und das Geschrei dann groß ist einen liebevollen sicheren Platz suchen. Die Arme ist ihm ja ausgeliefert bei euch

      (6) 04.03.16 - 10:00

      Quäle nie ein Tier zum Scherz,denn es fühlt wie du den Schmerz!
      Sag dies deinem Sohn und wenn er der Katze weh tut dann zieh auch deinen Sohn an den Ohren,Haaren etc.so das er spürt das es nicht schön ist und weh tut.
      Hilft das nichts dann Katze weggeben.
      Lg

      • (7) 04.03.16 - 10:06

        Es kann doch nicht die Möglichkeit sein, ihn erst an den Haaren durch die Wohnung zu schleifen, damit er merkt, dass das doof ist.

        Wir haben ihm auch erklärt, dass wir in einer Gemeinschaft leben, in der wir alle miteinander gut umgehen müssen - dass hier niemand niemanden haut oder tritt. Ich weiß nicht, wo er das her hat - Sadismus?!

        • (8) 04.03.16 - 13:59

          Wer hat denn vom an den Haaren schleifen durch die ganze Wohnung gesprochen?!Ich nicht!
          Ich schrieb lediglich du sollst so ziehen das er spürt das es nicht schön ist,das ist schon ein Unterschied von dem was du dir vorstellst.

    (10) 04.03.16 - 10:07

    Huhu,

    wie ist denn sonst sein Sozialverhalten? Wie verhält er sich ansonsten Tieren gegenüber?

    Wir waren damals aus anderen Gründen mit unserem Sohn beim KJP und die erste Frage/Aussage war: Quält er Tiere? Nein? DAS ist immer ein Alarmzeichen!

    Ich finde es schon etwas besorgniserregend, wenn ein fast 5jähriger, der es ja wirklich schon versteht, sich einer Katze gegenüber so verhält. #schwitz

    Gar nicht böse gemeint, aber ich würde das definitiv mal beim Kinderarzt ansprechen und auch, dass sämtliche Gespräche nicht fruchten.

    Ich würde aber immer einen Unterschied machen:

    - Ärgert sich dein Kind und lässt es an der Katze aus? Das ist zwar ärgerlich, aber normal in dem Alter. Und kann auch noch eine ganze Weile so weitergehen... Da hilft dann irgendwann die Auf- und Erklärung, dass es dem Tier wehtut.

    - Geht er gezielt zur Katze und tut ihr grundlos weh und freut sich darüber. Das finde ich - wenn es regelmäßig vorkommt - auffällig und würde es abklären lassen.

    LG
    Jenx

    • (11) 04.03.16 - 10:13

      Danke,
      ja, genau dasselbe haben wir uns auch schon gedacht.
      Sonst geht er sehr positiv auf Tiere zu und freut sich über Hunde und spielt gern mit ihnen, und auch Katzen sind angeblich seine Lieblingstiere - aber mit keinem Tier sitzt er eben so eng zusammen wie mit unserem Kater.

      Ich möchte, dass er zu einem empathischen Menschlein heran wächst, dass sich Gedanken um Gefühle anderer macht und Lebewesen respektvoll behandelt - momentan bringen wir ihm die Bedeutung von Respekt und Rücksicht bei, er scheint auch zu begreifen - aber als wäre es ihm völlig egal.

      Wenn er nicht verstehen würde, was er da tut - dann könnte ich drüber stehen, aber so habe ich das Gefühl, einen kleinen Hannibal heran zu züchten...

      • (12) 04.03.16 - 10:39

        Genau das war der Grund, warum wir damals mit unserem Sohn zum KJP gegangen sind. #schwitz Er hat einfach keinerlei Mitleid gezeigt, wenn er unbeobachtet war, hat aber schnell gelernt, dass das von ihm erwartet wird und dann versucht, sich entsprechend zu verhalten, wenn ein Erwachsener dabei war.

        Auch ansonsten war er aber eher auffällig im Verhalten. Es wurde dann im Endeffekt eine emotionale Störung diagnostiziert... Die Psychiaterin hat aber deutlich darauf hingewiesen, dass sie eine sozipathische Störung derzeit ausschließe, weil er sich dafür zu sozial verhalte und eben sehr vorsichtig mit Tieren sei. War trotzdem eine verdammt gruselige Zeit und ich bin sehr froh, dass es deutlich besser geworden ist, seit man vernünftig mit ihm reden kann #schwitz

        LG
        Jenx

(13) 04.03.16 - 10:13

Gebt das Tier bitte weg! Der Kater kann doch nicht als Trainingaobjekt herhalten weil du möchtest das dein Kind das lernt. Je nach dem können Lernprozesse dauern, was auch immer bei deinem Kind der Grund sein mag, aber dafür darf doch der Arme Kater nicht herhalten müssen.

  • (14) 04.03.16 - 10:15

    Herrgott, der Kater ist ein Familienmitglied! Er muss sich daran gewöhnen, wie soll das werden, wenn er bei Freunden zu Besuch ist, die Katzen haben? Oder wenn er draußen Katzen tritt und quält?! Er MUSS eben lernen, notfalls müssen wir den Jungen eben zum Psychologen schleifen.

    Der Kater ist dem ja nicht schutzlos ausgeliefert, aber immer kann ich nicht gucken...

    • (15) 04.03.16 - 10:54

      Und dann guckst du lieber zu, wie ein Familienmitglied seit Monaten gequält wird?

      (16) 04.03.16 - 12:52

      Sicher muss er das Lernen, aber doch nicht auf Kosten der Gesundheit eures Katers! Stell dir mal vor er verletzt das Tier ernsthaft, dann ist das Geschrei groß "hätten wir mal".
      So lange du den Kater nicht 100% vor den Atacken schützen Kannst würde ich ihn weg geben. Natürlich dann trotzdem schauen warum euer Sohn so auf ein Tier reagiert.

      (17) 04.03.16 - 16:46

      ER MUSS SICH DARAN GEWÖHNEN?

      Sorry, das ist so eine unmögliche Aussage. Wenn DU als Mutter nicht verhindern kannst, daß das arme Tier unter deinem Sohn leiden muss, dann handle und sich ihm ein neues Zuhause.

      Oder mach deinem Sohn eben mal eine Ansage, die sich gewaschen hat. DA wär ich nicht zimperlich, und glaub mir, ich würde es nicht zulassen, daß eins meiner Kinder so mit unseren Tieren umgeht. Da rumpelts im Karton!

      (18) 04.03.16 - 18:38

      nee, sorry, das geht nicht.So wie du es beschreibst, passiert das täglich, OBWOHL du hinschaust bzw klappt es nicht mit dem hinschauen. ja, er muss respekt vor allen lebewesen lernen, aber nicht so. würde er das bei freunden machen, wäre die konsequenz wohl, dass er nicht mehr kommen dürfte. würde ich mir vorstellen können, mein kind wäre fähig, draußen tiere zu quälen wäre ich aber längst bei einem profi gewesen! dieses verhalten ist ABSOLUT behandlungsbedürftig und mir dreht es echt das Herz um, was ihr dem tier zumutet. wir haben auch eine katze, meine tochter ist vier. nie, niemals würde sie auf so eine idee kommen!
      v

      (19) 04.03.16 - 23:18

      Das ist ganz einfach.

      Mein Vater hat immer gesagt: "Wenn andere erziehen tut das weh!"

      Würde ich jemanden erwischen (bzw. hätte ich jemanden erwischt - unsere Katze ist vor einem Jahr verstorben), der meine Katze mutwillig quält, würde ich dem ohne Vorankündigung eine schallern. Aber richtig. Mir wäre es völlig wurscht, ob das ein fünfzigjähriger oder ein fünfjähriger ist. Mich würde auch nicht interessieren, wie dessen Sozialverhalten sonst so ist.

      Evtl. trifft den Sohn ja mal auf so jemanden....

(20) 04.03.16 - 11:29

oha, da sehe ich rot! als mein damals 3jähriger sohn unseren 11 wochen alten babykater durchs zimmer getreten hat, weil er ihm im weg lag, habe ich ihm spontan eine geknallt (das erste und letzte mal, ist jetzt 10 jahre her #hicks).

ich bin da weißgott nicht stolz drauf und die 2 sind echt die besten freunde geworden, aber ich glaube, ich könnte das nicht wirklich ertragen ohne wutanfälle zu bekommen #hicks

viel erfolg!

(21) 04.03.16 - 11:34

Ich habe jetzt alle deine Beiträge gelesen und bin ehrlich gesagt fassungslos...
Ihr habt den Kater erst seit ein paar Monaten. Von Anfang an wird das Tier von deinem Sohn gequält. Und es kommt für dich nicht in Frage, das Tier in liebevolle Hände zu geben? Weil es ein Familienmitglied ist? Ich würde dich verstehen, wenn ihr die Katze seit Jahren besitzt. Aber das Martyrium dieser Katze noch x Monate oder Jahre andauern zu lassen, zeugt nicht von Tierliebe, sondern von Egoismus #sorry das Tier ist KEIN Trainingsobjekt für einen unerzogenen kleinen Jungen (sicher ist er sonst auch ganz brav, aber in dieser Hinsicht ist er ein absoluter Rüpel #sorry).

Dein Kind ist offensichtlich nicht in der Lage, mit einem Tier adäquat umzugehen. Er versteht anscheinend nicht, dass der Kater kein Spielzeug ist. Hinzu kommt, dass die Katze sich nicht zurückzieht - entweder, weil sie keine Rückzugsmöglichkeit außerhalb der Reichweite deines Sohnes hat oder aber weil sie einfach zu Treudoof ist.

Nicht dein Sohn macht etwas falsch, sondern ihr als Eltern bzw Katzeneltern habt an dieser Stelle versagt. Ihr müsstet

1. klare Grenzen setzen. Z.b. Die Katze wird auf dem Kratzbaum in Ruhe gelassen/schlafende Tiere lässt man schlafen/ziehen an Körperteilen/ Ohren pieksen ist verboten
2. Rückzugsmöglichkeiten schaffen z.b. In eine Zimmertür eine Katzenklappe einbauen und die Tür mit Schlüssel absperren, so dass die Katze sich verkrümeln kann ohne verfolgt zu werden (bietet sich z.bsp im Arbeitszimmer oder Schlafzimmer an), höher Kratzbaum mit Höhlen, die zwei Öffnungen haben usw
3. das Kind in die Versorgung einbeziehen (Wasser und Futter geben, katzentoilette zusammen reinigen)
4. zeigen wie man mit dem Tier spielen oder es streicheln kann
5. die Katze nicht mehr allein mit eurem Sohn lassen. Wenn er nur Quatsch macht, muss er eben mit dir mit auf los gehen, um das Tier im Zweifelsfall zu schützen
6. konsequent sein! Ein Ultimatum setzen und wenn es nicht funktioniert kommt die Katze weg! Zeitrahmen 2-4Wochen, bei Rückfall ebenfalls

Ich kenne aus meinem Umfeld viele Familien mit Tieren. Dort klappt es bei fast allen sehr gut! Das liegt aber auch daran, dass die Eltern klare Grenzen setzen und das Tier artgerecht behandeln und nicht als Kinderspielzeug. Diese Schritte werden ganz am Anfang der Kind-Tier-Beziehung gemacht.

Ich kenne eine einzige Familie, wo der Sohn ähnlich wie eurer die Tiere behandelt (reiten auf dem Hund, der schon die Lefzen hochzieht, Fische aus dem Aquarium nehmen, um sie zu streicheln, die dann selstsamer weise gleich oder Tage später sterben, die Hühner ins Haus nehmen und ihnen Unterwäsche anziehen, Eidechsen fangen und in die Luft werfen uvm). Dieser respektlose Umgang ist nur deshalb möglich, weil die Eltern das Verhalten nicht konsequent unterbinden und ihn oft genug machen lassen. Wenn sie ihn dann doch mal ermahnen, versteht er nicht, warum er das jetzt diesmal nicht tun soll...
Je länger sich dieses Verhalten etabliert hat, desto weniger versteht dein Sohn, dass es nun anders laufen soll. Wenn ihr nicht konsequent sein könnt und die oben genannten Punkte nicht einrichten könnt, dann gebt um Himmels Willen die arme Katze ab!

(22) 04.03.16 - 11:44

Hallo!
Ich kann Dich gut verstehen, das Du da besorgt bist, würde mir genauso ergehen.
Kommt das denn täglich vor? Oder nur, wenn er sich über irgendwas oder irgendwen geärgert hat?
Habt ihr irgendeine Konsequenz schon mal richtig lange durchgezogen?
Rein aus dem Bauch heraus würde ich wohl die beiden nicht mehr allein ohne Aufsicht zusammen lassen auch wenn das bedeutet, das Du Dir Deinen Sohn "ans Bein binden" musst. ... wer sich wie ein Baby benimmt, wird wie ein Baby behandelt.
Parallel dazu würde ich ihm (wenn er mag) Aufgaben rund um die Katze geben, also Futter fertig machen und füttern, gucken ob Wasser da ist.
Außerdem fände ich es wichtig, das man ihm das richtige Spielen mit der Katze zeigt (falls nicht schon geschehen). Vielleicht mal eine selbsgebastelte Angel mit einer Feder dran oder eine kleine Fummelkiste bauen, wo sich der Kater das Futter erarbeiten muss.
Auch ein Laserpointer finden die meisten Katzen nett und mein Sohn findet das toll, die Katzen damit durch die Bude zu jagen!
LG
asira #winke

(23) 04.03.16 - 13:15

Oh je, was man hier so liest...wie seid ihr eigentlich groß geworden?
Also ich würde die Katze nicht weggeben, gehört ja zur Familie.
Ich würde meinen Zwerg Grenzen setzen...natürlich ohne ihm das Selbe zu tun. Da kann ich nur mit dem Kopfschütteln....Ansätze für Störungen kann ich auch nicht erkennen...

Er ist ein 5 Jähriger Junge und probiert sich aus. Bei mir gäbe es die selben Konsequenzen wie wenn er einen anderen Kind was tun würde...sprich Zimmer verlassen, sagen das es nicht ok ist, erklären, Katze trösten und ihm signalisieren das es nicht ok ist.

Wir haben auch einen 5 Jährigen Jungen, selbst keine Tiere aber die Großeltern zu beiden Seiten (Hund und Katze). Mein Sohn geht eigentlich liebevoll mit den Tieren um und hat sie auch sehr gern. Trotzdem probiert er, was passiert wenn ich am Schwanz ziehe oder die Pfote festhalte. Unsere Katzen und der Hund verschwinden in der Regel, wenn er solche Experimente unternimmt.....wohl gemerkt hat er mit 3 so was gar nicht gemacht. Erst jetzt mit 5.

Was würdest Du tun, wenn er seinem Geschwisterkind eines drüber zieht, zwickt etc...Ca. so würde ich bei Tieren auch reagieren....und er sollte merken, dass die Katze ein Familienmitglied ist...von daher nicht weggeben. Fände ich das falsche Signal.

Als unser Sohn die Katze meiner Eltern nicht in Ruhe lies, musste er aus dem Wohnzimmer...Katze durfte bei uns bleiben.

Überall ne Störung hineininterpretieren finde ich völlig irre, Sorry.#klatsch

Das gibt sich schon wieder! Geduld und er wird es lernen.....was wir auch gemacht haben, wenn er dann nen Kratzer hatte oder gezwickt wurde....brauchte er nicht zu uns Weinen kommen#gruebel.

  • Das hat nichts mehr mit ausprobieren zu tun, was dieTE beschreibt. Der junge ist 5 Jahre alt und besitzt anscheinend keine Empathie. Das IST auffällig und NICHT normal!

    Ganz ehrlich...dieses Gerede von wegen Familienmitglied geht mir total gegen den Strich! Ich würde es auch nicht akzeptieren, wenn mein Kind meinen Mann drangsaliert. Da würde ich sicher auch nicht meinen Mann abgeben, sondern Grenzen aufzeigen. Aus irgend einem Grund gibt es da für die Beteiligten komischer Weise ein großer Unterschied, wenn es sich bei dem Bedrängten um ein Tier handelt. Da wird das dann doch irgendwie toleriert, weil abgeben kann man das Tier ja nicht....
    Und ein Tier, das erst seit kurzem in Besitz ist, womöglich noch jung und mitten in seiner Prägephase ist, ist kein langjähriges Familienmitglied. Und das Tier leidet! Und DAS ist niemals gerechtfertigt. Das ist Tierquälerei aus rein egoistischen Motiven. Nur weil das Tier laut Gesetz eine Sache ist, kann ich damit nicht umspringen wie mit einem Sachgegenstand!

    Ich bin selber Tierärztin und ich sage dir...diese Argumentation kommt immer von den Leuten, die am Ende das Tier dann ins Heim geben oder mit einem verhaltensauffälligen Tier da stehen und rumjammern, weil sie nicht verstehen, dass die Katze jetzt in die Wohnung pinkelt, an den Möbeln kratzt, aggressiv reagiert, der Hund plötzlich beisst usw.

    Ich finde das insbesondere für ein Kind, das tagtäglich mit dem Tier zusammen lebt nicht normal und für das Tier auch nicht erträglich, in der dauernden Angst vor Schmerzen und Quälereien zu leben. Auch wenn du schilderst, dass das für ein gewisses Lebensalter ganz normal ist, kenne ich keinen Tierarzt, Tierpfleger oder Tierarzthelferin, bei denen das Kind mehr als ein mal auf die Idee gekommen wäre, so mit einem Tier umzugehen. Da hat es beim ersten Versuch eine derart klare Ansage gegeben, dass sowas nie wieder vorkam. Ist das dann reinier Zufall?

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