FSME Impfung

    • (5) 09.03.16 - 20:26

      Hallo

      mein KA impft bei kleinen Kindern nicht FSME. Wir wohnen auch im Risikogebiet und mein Kind hatte schon 2 mal eine Zecke. Aber war alles ok, da wir das gleich gemerkt haben und durch einen Arzt entfernt wurde. Ich untersuche ihn nach jedem Waldspaziergang bzw wenn er im Sommer durch hohes Gras gelaufen ist etc.

      LG Hexe12-17

    (7) 09.03.16 - 22:56

    Hallo
    Wir wohnen im Risikogebiet und meine große Tochter ist geimpft

    Nebenwirkungen hatten wir keine, der Arm hat ihr am Tag der Impfung etwas weh getan aber nicht der Rede wert

    Wir haben auch mit 4 Jahren impfen lassen

    Die kleine werde ich nächstes Jahr auch impfen lassen

    Meine Kinder sind soviel draußen, haben beide auch schon zecken gehabt, mich beruhigt es einfach

    LG Silke

    (8) 10.03.16 - 07:52

    Wenn der Kinderarzt dir keine Hilfe ist werde ich auch keine sein;-). Wir wohnen im Risikogebiet, meine Kinder (und ich) sind geimpft und wir haben es alle bestens vertragen.

    Andererseits ist die Ansteckungsgefahr nicht soo groß, bei Kindern fällt es meist nicht so schlimm aus und ihr wohnt selbst nicht im Risikogebiet. Da fände ich es auch verständlich, wenn du deinem schlechten Gefühl nachgibst.

    • (9) 10.03.16 - 08:45

      Am meisten hat mich ehrlich gesagt gestört das er auf keinerlei Nebenwirkungen und Nutzen-Risiko eingegangen ist, sondern die lapidare Aussage war, wenn Sie sich sorgen impfen wir gleich. Ich war sogar bei einem zweiten Arzt, der ebenfalls bedenkenlos (Impfstoff wäre sicher und nicht mehr so stark mit Nebenwirkungen behaftet) sogar ab dem 2. Lebensjahr geimpft hätte. Mir hat da schon die ganzheitliche Aufklärung gefehlt.

      Meine Kollegen (Bundesland BW) haben ihre Kinder alle im 3. Lebensjahr impfen lassen und finden meine Sorge unbegründet.

      Ich habe gehört das man eigentlich vor dem 6. Lebensjahr von dieser Impfung abrät und bin schon etwas verunsichert wie - meiner Meinung nach - sorglos und unbekümmert manche Ärzte damit umgehen ohne umfassend aufzuklären.

      Ich danke euch aber trotzdem für eure Meinungen/Erfahrungen.

      Lg

      • (10) 10.03.16 - 12:26

        In der Tat hat sich der Impfstoff verändert. Als ich wg. unserer Tochter das erste Mal bei der Kinderärztin nachgefragt habe, hat die klar abgelehnt und darauf verwiesen, das die Impfung für Kinder unter 5 Jährige nicht empfohlen wird und sie (obwohl durchweg Impfbefürworterin) diese Impfung nicht vornimmt.
        Inzwischen gibt es verträglichere Impfstoffe. Wir haben die Impfung nach ausführlicher Beratung im Herbst vor dem 5. Geburtstag begonnen (beim ersten mal muss, meine ich, mehrmals geimpft werden), insbesondere weil wir sehr oft im Hochrisikogebiet sind und unsere Nichten immer voller Zecken nach Hause kommen. Bisher hatten wir Glück, wir scheinen nicht so lecker zu riechen, uns lassen die Zecken (und auch Wespen) in Ruhe. Aber man weiß ja nie. Und gerade vor einer Meningitis fürchte ich mich schon, mein Bruder hatte als Baby eine (ohne Zeckenbiss) und die Folgeschäden waren verheerend. Also wenn ich vorsorgen kann, dann tue ich es. Ich kann aber schon verstehen, dass man nicht impfen lässt, wenn man sich nicht im Risikogebiet aufhält.

        LG

        • (11) 10.03.16 - 12:36

          Das Risikogebiet ist so eine Sache bei uns, uns trennen tatsächlich nur wenige Kilometer von einem Risikogebiet und da macht man sich schon so seine Gedanken.

          Zumal es auch schon einen Kindergartenausflug gab, der in einen Park in einem Risikogebiet liegt (und in dem es vor Zecken angeblich nur so wimmeln soll).

          Ich zerbreche mir deshalb ehrlich gesagt schon seit zwei Jahren (jedesmal vor Frühlingsbeginn) den Kopf und versuche abzuwägen.

          Zumal meine Tochter auch am liebsten in jedem Gebüsch sitzt (auch im Kiga) ????

          • (12) 11.03.16 - 10:47

            Ja, hat sie denn oft Zecken?

            Gibt Leute, die kriegen nie welche und Menschen, die sammeln jede ein.

            LG

            • (13) 11.03.16 - 14:58

              Bis jetzt noch keine - keine Ahnung ob sie also dafür anfällig wäre.

              Ich denke ich werde nicht impfen zumindest jetzt noch nicht, zumal sie auf jede Impfung bisher mit Fieber reagiert hat und es ihr die ersten Tage danach nie wirklich gut ging. Wenn gerade diese Impfung bedenklich ist und nicht sein muss werde ich darauf verzichten.

              Die Angst ist schon da zumal ich die Jahre davor es insofern unter Kontrolle hatte, da wir hauptsächlich auf Spielplätzen/Schwimmbad unterwegs waren und ich mich dort (freies Gelände keine Wiese) sicher gefühlt habe. Hört sich doof an auch da kann es vorkommen ich weiß.

              Aber seit Spätsommer liebt sie es - selbst auf dem Spielplatz) ständig im Dickicht/Unterholz mit ihren Freunden zu spielen. Ich bekomme da jedesmal Schweißausbrüche.

              Im Wald habe ich immer darauf geachtet lange Sachen, Socken und Kopfbedeckung.

              Ich versuche mich nicht verrückt zu machen. Den Artikel weiter oben fand ich gut.

              Lg

(14) 13.03.16 - 11:00

Hallo,

Ich danke dir für deine Frage und den dadurch erhaltenen Link. Ich habe zwei Kinder. Meine Tochter hatte mit 4 Jahren die erste Zecke. Daraufhin habe ich sie impfen lassen. Wir wohnen in Bayern im Chiemgau und sind somit gleich neben dem Hochrisikogebiet Traunstein.
Bereits drei Stunden nach der Impfung bekam sie 40 Grad Fieber. Es dauerte 2 Tage an und ich machte mir grosse Sorgen.
Die zweite Impfung bekam sie 4 Wochen später. Diese verlief total harmlos - lediglich mit Schmerzen an der Einstichstelle. Auch die Auffrischunsimpfungen nach einem und drei Jahren waren unkompliziert.

Sie ist ein richtiger Magnet für Zecken - genauso wie ich. letzte Woche brachte ich die erste aus dem Wald mit #aerger. Ich bin daher auch geimpft.
Sie ist nach STIKO durchgeimpft und hat bei keiner anderen Impfung Probleme gehabt.

Bei meinem Sohn sieht die Sache anders aus. Er ist jetzt 5 Jahre alt, ist hochallergisch auf Roggen, Spätblüher, Wiedengras und Schilf und benötigt immer wieder Cortisonspray durch die Sommermonate (allergisches Asthma). Er ist bis auf die FSME-Impfung komplett nach STIKO geimpft und hat bei JEDER Impfung starke lokale Reaktionen gezeigt. Der gepiekste Körperteil (Arm oder Bein) wurde rot, heiss und schwoll fast auf doppelte Breite an - jedes Mal!

Da ich diese extreme Reaktion bei meiner sonst völlig unempfindlichen Tochter hatte, konnte ich mich bisher noch nicht durchringen, meinen Sohn FSME-Impfen zu lassen. er hatte aber auch noch nie eine Zecke...
Nachdem ich nun den Bericht aus dem Link gelesen habe, fühle ich mich in meiner Entscheidung gegen die Impfung zum jetzigen Zeitpunkt bestärkt, obwohl der Bericht auch schon wieder 6 Jahre alt ist. Ich werde jetzt erst mal abwarten, bis er die erste Zecke hat. Vielleicht ist er dann ja schon zwölf ;-)

Lg
Gabi

  • (15) 13.03.16 - 19:07

    Hallo Gabi,

    kann dich total verstehen, unter diesen Voraussetzungen hätte ich das wahrscheinlich nicht mal in Erwägung gezogen. Der Artikel ist wirklich super und hat mich auch bestätigt vorerst auf keinen Fall zu impfen.

    Ich bin aufgrund dieses Artikels eher am überlegen ob ich mich impfen lasse.

    Zumal man gegen Borreliose sowieso nichts machen kann. Beruflich habe ich in den letzten Monaten mit einer Dame zu tun gehabt, deren Tochter (Anfang 20) an Borreliose erkrankt ist, schlimme Geschichte. Die junge Frau ist alle paar Wochen im Krankenhaus (neurologische Probleme) und wird wohl nie wieder arbeiten können. Der Fall hat mich mitgenommen.

    Alles Gute für Dich
    Lg

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