Was ist so schlimm an Stützräder?

    • (1) 27.03.16 - 06:16

      Guten Morgen!

      Unsere Kleine (im Juni 5) hat ein Rad mit Stützräder.

      Jetzt werden wir immer wieder darauf angesprochen und langsam bin ich es leid das man sich rechtfertigen muss.

      Es wird lustigerweise, ja immer wieder betont, das jedes Kind anders ist.
      Auf der anderen Seite wie geschaut, getuschelt und Bemerkungen gemacht.

      Inzwischen sage ich nur noch :" Schön ,wenn Kinder mit 3 schon Rad fahren ohne alles ,freut mich für die Eltern "

      Warum fällt es anderen so schwer zu akzeptieren das jedes Kind anders ist?

      Es hat eben alles seine Gründe und ich kenne unsere Tochter ja am Besten. Irgendwann kommt der Tag da sollen die Dinger ab von ihr aus. Inzwischen hat sogar der Arzt beim SPZ gesagt, wenn sie selbst zufrieden ist so und gut klar kommt sollen wir sie lassen. Trotz Stützräder liegt sie noch sehr gut in der Entwicklungskurve und Entwicklungszeit. Der Wille ist da ,die Angst aber sehr groß.Die Muskulatur noch nicht ausgereift. Vor allem da es hier nur Berge gibt. Es gibt keine Ebene .Es geht entweder rauf oder steil runter.

      Hin zu kommt das sie Probleme hat ,gleichzeitig auf Fußgänger zu schauen ,zu treten ,zu bremsen und zu lenken. Schaffen 3 jährige das wirklich schon auf alles zu achten?

      Warum fällt es vielen so schwer sich mit dem Kind zu freuen?

      Da freut sie sich wie verrückt das sie auf dem Rad sitzt ,zeigt es stolz und anstatt das man lieber gar nichts sagt, wird auf diese dämlichen Stützräder rumgeritten.
      Ende vom Lied, ich muss ein trauriges Kind wieder aufbauen und trösten.

      • Hallo Wussel,

        eigentlich ist es gar nicht schlimm, dass Deine Maus noch Stützräder hat. Der Weg zum Fahrradfahren über die Stützräder dauert länger und dort, wo Laufräder nicht üblich sind (ja, gibt es noch, ich bin gerade in einem), ist es ganz normal, dass die Kinder erst mit 5-6 Jahren Fahrradfahren lernen. Und ich kenne auch in Deutschland einige 5-jährige, die noch nicht wirklich gut Fahrrad fahren und lieber noch Laufrad fahren, auch wenn es sich hier immer so liest, als ob alle mit 3 Jahren schon problemlos umsteigen.

        Was ich mich viel eher fragen würde: Warum ist es bei euch eine Fahrrad mit Stützrädern und eben kein Laufrad? Damit wird ihr Weg zum freien Fahren doch noch schwerer, weil sie nicht lernt, das Gleichgewicht zu halten. Das Kinder heute oft so problemlos Rad fahren lernen, liegt ja eben daran, dass es über das Laufrad viel einfacher geht!

        Ansonsten: Locker bleiben und Diskussionen direkt abwimmeln, wenn Deine Tochter dabei ist! Wenn jemand mein Kind mit solchen Sticheleien bringen würde, hätte ich ihm/ihr ganz schön den Marsch geblasen!

        Liebe Grüße,
        Elfchen

        • Auch das ist ein Märchen mit dem Laufrad, es stimmt definitiv nicht das Kind deswegen schneller Fahrrad fährt, oder länger braucht als ein Kind mit Fahrrad und Stützräder fährt. Ich habe 4 Kinder , 3 davon können Fahrrad fahren . Die Älteste hat ihr Fahrrad mit 2,5 bekommen, sie hatte nie ein Laufrad. Mit knapp 3 kamen die Stützräder ab und sie hat innerhalb einer Stunde Fahrrad fahren gelernt. Die 2te hat ein Laufrad gehabt es aber nie benutzt, mit 2jahren und 7 Monaten hat sie das Fahrrad ohne Stützräder genommen und ist einfach losgefahren, der Schwester hinterher.
          Unser Junge hat mit 14 Monaten gelernt wie man Laufrad fährt und er hat geliebt, alles was Pedalen hatte , mochte er nicht, kein Fahrrad, kein Trecker und co, auch nicht mit Stützen, als er 4 war, wollte Fahrrad fahren und dann konnte er es wie seine Schwestern sofort.
          Von dato, es ist alles vom Kind abhängig, nicht vom Alter oder Fahrzeug

          • Dass das im Einzelfall (!!) anders sein kann, bestreite ich nicht aber grundsätzlich stimmt es schon, dass der Weg über's Laufrad einfacher ist bzw. schneller geht. Kinder müssen eben lernen, das Gleichgewicht zu halten und das braucht genau die Übung, die sie mit dem Laufrad bekommen und zwar ein einem ausreichenden Umfang, bis sie es eben können. Beim Umstieg vom Fahrrad mit auf ohne Stützräder sind das oft die Eltern, die am Sattel halten und mitrennen und dann eben ab und zu mehr und mehr los lassen. Aber das ist ja nie in dem Umfang, wie ein Kind mit dem Laufrad es ohne Hilfe üben kann und den Mut, die Füsse direkt auf den Pedalen zu lassen, haben dann oft erst die älteren Kinder, denn der Schritt ist einfach größer als der vom Laufrad "gehen" (so fangen ja die meisten an) zum richtigen Fahren. Sind Deine Kinder vielleicht Roller gefahren? Das hat eine ähnlichen Lerneffekt, wie das Laufrad.

          (7) 29.03.16 - 11:57

          Ja, dann war es bei euch so...
          Grundsätzlich lernen die Kinder viel schneller Fahrrad fahren, wenn sie vorher mit dem Laufrad gefahren sind.

          • (8) 29.03.16 - 12:45

            nein, die Kinder hätten trotzdem alle genauso schnell Fahrrad fahren gelernt, und dennoch ist ein Laufrad für ein kleines Kind ein nettes Fahrgerät was sicherlich spass macht, aber das ist keine Voraussetzung für irgendwas, wenn man seinen Kinder einfach Dinge zutraut und sie nicht in Watte packt, nicht wegen jedem Wehwechen hinrennt, dann werden sie mutig und stark und können Dinge alles Kopfsache.

            (9) 01.04.16 - 07:16

            Ja.
            Alle Kinder, die ich kenne, die gut Laufrad fahren konnten, fuhren auch innerhalb von max. einer Woche Fahrrad ohne Stützräder. Sie mussten lediglich das Anfahren üben und wo die Pedale zum Start stehen müssen, mehr nicht.
            Sehr entscheidend ist es, dass sie das Gleichgewicht haben. Bei Laufrad lassen sie sich ja auch rollen, ohne die Füße am Boden zu haben, nur auf den zwei Reifen.

    (10) 27.03.16 - 07:36

    Wenn ein spezielles Kind die Möglichkeit hat sich mit Stützrädern auf einem Rad fortzubewegen, dann ist das doch völlig in Ordnung. Ich würde da nicht müde werden, den Leuten es zu erklären und wäre stolz auf die Leistung meines Kindes. Das hat doch nichts mit Rechtfertigung zu tun, für mich wäre das Aufklärung.

    Ich frage jetzt mal ganz provokativ, hast du evtl damit ein Problem, das dein Kind anders ist? Wenn du nämlich auf Nachfrage so schnippisch reagierst, dann brauchst du dich nicht über die Reaktionen wundern. Ich kann auch nicht so recht verstehen, wer denn da ständig fragen sollte. Das Umfeld, in dem man lebt, weiß doch eigentlich Bescheid und Fremde werden dich wohl kaum auf der Straße anquatschen.
    Auf der einen Seite erwartest du Verständnis, trittst aber selber in die "Vergleichsfalle".

    • (11) 27.03.16 - 17:30

      Den Eindruck hatte ich beim lesen auch!

      Zum Ausgangspost... Ich war einfach froh, dass meine Kinder 'einfach umgestiegen' sind und ich mir nicht mit stundenlangem Sattelhalten den Ruecken verbiegen musste ;)

(12) 27.03.16 - 08:09

Hallo Wussel,

deine Tochter ist doch 5. Warum sprichst du dann von Dreijährigen? :-)

Es gibt Dreijährige, die Fahrrad fahren können. Die sind aber häufig kognitiv noch nicht so weit, um sich auch in Gefahrensituationen im Straßenverkehr bzw. auf dem Fußweg zu bewegen.

Du hast Recht. Jedes Kind ist anders. Wenn jedoch eine Gehhilfe grundsätzlich nicht förderlich für die Entwicklung des Kindes ist, dann ist es das für die allermeisten Kinder. Ein Fahrrad mit Stützrädern ist nichts anderes als ein Dreirad. Das ist nicht schlimm oder schädlich, aber förderlich ist es für eine gesunde 5jährige eben auch nicht. Sie entwickelt damit nicht die die Fähigkeiten, die sie fürs Fahrradfahren braucht. Ich bin in meiner Erziehung eigentlich auch recht freigeistig und gestalte die Dinge so, wie ich/ bzw. wir sie für richtig halten. Das ist ganz oft richtig, manchmal liegt man damit daneben. Ich habe z.B. die motorische Entwicklung meines Erstgeborenen dadurch verhindert, dass ich viel zu früh eingegriffen habe. Ich habe ihn hingesetzt, weil er motorisch so spät dran war oder habe ihn zum Laufen animiert, obwohl er überhaupt nicht so weit war.

Wenn du willst, dass deine Tochter Fahrradfahren lernt, ist ein Fahrrad mit Stützrädern genauso hinderlich, wie eine Gehhilfe zum Laufenlernen. Das Gleichgewichtsorgan deiner Tochter lernt so nicht, was es lernen soll, weil sie eben nicht auf einem Fahrrad, sondern auf einem Dreirad sitzt. Eigentlich erreicht man mit Stützrädern genau das Gegenteil dessen, was man möchte. Ich kann auch verstehen, dass deine Tochter stolz ist, auf einem Fahrrad zu sitzen, aber auch das muss nicht unbedingt förderlich sein. Es untergräbt eher ihren Ehrgeiz etwas Neues zu lernen, dafür auch Angst zu überwinden, weil sie es ja "schon kann". Du überforderst sie da auch. Mit einem Anfänger fährt man nicht über Berg und Tal, sondern bleibt solange in der Ebene (z.B. Spielstraße/ großer Parkplatz), bis es sich auch bergauf und bergab sicher bewegen kann.

Wenn du möchtest, dass dein Kind Fahrradfahren lernt, dann hätte es vorher Laufrad fahren sollen. DAS ist die Zwischenstufe zwischen Dreirad (was deine Tochter fährt) und dem Fahrrad. Da lernt sie alle Fähigkeiten, die sie braucht, um ganz ohne Stützräder Fahrradfahren zu können. Sollte deine Tochter noch große Schwierigkeiten mit dem Gleichgewichtssinn haben, würde ich ihr auch jetzt noch eins besorgen.

Liebe Grüße
Matea

(15) 27.03.16 - 08:39

Die Leute spinnen einfach, lass sie reden und gut ist, wenn dein Kind soweit ist wird es klappen, alles Kopfsache nicht mehr und nicht weniger , lies meinen anderen Post.

LG

(16) 27.03.16 - 08:45

Ich verstehe jetzt nicht so ganz, warum du dich so ärgerst. In unserer Hausgemeinschaft haben die meisten Kinder mit Stützrädern angefangen. Da hat keine Mutter "gelästert".
Und selbst wenn die anderen meinen sie wüssten es besser: Kannst du da nicht Darüberstehen???
Solche Situationen gibts doch ständig, nicht nur beim Radfahren.
Dein Kind fühlt sich wohl und kommt gut klar! Das ist doch alles was zählt!

Ansonsten gibt es durchaus Kinder die mit 3 Jahren sehr gut Radfahren...
Meine Kinder dürfen auf der Strasse nur direkt neben mir fahren, mein Sohn ist 4, er ist auch öfters mal unkonzentriert...vor allem wenn er was "interessantes" sieht!
Man muss halt wirklich auf die Kinder aufpassen, ihn im Auge behalten und natürlich bei Straßenübergangen auch unterstützen!
Wir sind selber immer mit Rad unterwegs und unsere Kinder hatten schon sehr früh ein richtiges Interesse am Radfahren. Da wir auch ansonsten sehr viel draussen unterwegs sind hatten sie ausreichend Möglichkeiten mit Laufrad zu trainieren und konnten auch recht schnell mit dem richtigen Rad fahren ( ca 15 min...davor sind wir ihnen hinterhergelaufen im Innenhof und haben kurz den Sattel festgehalten).

Ich finde, jeder sollte das so machen wie er sich wohlfühlen.

Und es ist doch total egal was andere können oder nicht können, Hauptsache dein Kind ist glücklich!
Ich denke, du bist diejenige die sich da angegriffen fühlt...

Achso, und ich hätte meine Kinder mit Stützrädern niemals auf dem Bürgersteig im Strassenverkehr fahren lassen. Das durften meine erst als sie sicher bremsen, auf- und absteigen und losfahren konnten. Ich finde, diese Grundvoraussetzung sollte gegeben sein, bevor man im Verkehr unterwegs ist. Davor haben wir immer in Parks, am Fluss etc geübt..aber nicht auf dem Gehsteig.

Hallo,

meine beiden Kinder hatten Stützräder, obwohl sie beide Laufrad fuhren. Jedoch haben beide immer nach hinten getreten, sodass es ohne Stützräder am Anfang gar nicht ging. allerdings haben WIR die Stützräder, nachdem sie raus hatten, wie es grundsätzlich funktioniert, abgebaut, weil man Fahrrad nun mal ohne Stützräder fährt, sofern man gesund ist. Klar haben mich beide erstmal mit großen Augen angeschaut. Aber nach einer Stunde üben, bin ich nur noch hinterher gerannt, weil sie ohne fuhren.
Ich finde, dass Eltern ihre Kinder hin und wieder ermutigen und Selbstvertrauen geben sollten. Nicht bei allen Dingen, aber beim Fahrrad fahren, kann man ruhig zwischenzeitlich mal probieren, obs vielleicht doch schon ohne geht.

vg, m.

(18) 27.03.16 - 08:53

Vermutlich tuscheln sie über die Stützräder, um sich selbst besser zu fühlen.
Heute lernen Kinder viele Dinge, die man vor anderen gut präsentieren kann, pusht ja auch das Eltern-Ego, andere Sachen bleiben dafür auf der Strecke. Nimm das Beispiel Hintern abwischen oder Schleife binden: Das lässt sich auf dem Spielplatz schlecht vorführen, zumindest nicht so nebenbei. Aber ein auf dem Laufrad rumeierndes Kleinkind kann man präsentieren und beklatschen.

Versuch Dich da echt lockerer zu machen und Dir das nicht zu Herzen zu nehmen.
Jeder wie er kann und mag und nicht, um es anderen vorführen zu können.

(19) 27.03.16 - 09:00

Ich finde es ehrlich gesagt unmöglich von den anderen Leuten, da überhaupt blöde Kommentare abzugeben. Mir wäre es völlig egal, auf was und mit welcher Technik fremde Kinder an mir vorbeifahren (Laufrad, Dreirad, Fahrrad, Ufo), solange sie mich nicht gefährden und glücklich sind. Das finde ich genauso blöd, wie ständig zu fragen "wie, sie läuft noch nicht?", "was, er spricht noch nicht?", "schläft noch nicht durch??". Geht doch keinen etwas an und ist bei jedem unterschiedlich.
Meine Tochter fährt mit knapp 4 Jahren übrigens noch gar nicht Fahrrad in irgendeiner Form (bzw ab und zu Laufrad im Zeitlupentempo, da ist gehen schneller). Sie ist eher von der motorisch gemütlichen Sorte... Ich glaube sicher nicht, dass sie in einem Jahr mit einem Fahrrad ohne Stützräder durch die Gegend flitzt, und von mir aus muss sie das dann auch nicht können. Das ist doch kein Wettbewerb und die Tatsache wird sie im späteren Leben wohl kaum behindern.

(20) 27.03.16 - 10:20

Hallo,

wie du hier siehst, fällt es Vielen schwer, sich auf das Wichtige zu beziehen.

Es ist doch vollkommen egal, ob es sinnvoll ist, Stützräder zu nutzen, aber selbst hier wird drüber diskutiert...

Es geht um dein glückliches, stolzes Kind, worauf Aussenstehende doof reagieren. Das würde ich sofort zurückmelden, dass Einfühlungsvermögen und Sozialkompetenz offenbar bei den Erwachsenen nicht vorhanden ist. Oder sie genauso vorführen, wenn die Situation es hergibt.

Die meißten meinen es ja nicht böse, aber die dumme Gedankenlosigkeit regt mich oft auch auf.

Wir haben oft auch second Hand Kleidung, daran sind auch mal Gebrauchsspuren. Unsere Große erzählt stolz, dass sie etwas neues anhat, was antwortet Nachbarsomi "guck mal, das ist ja schon kaputt".

Echt, da könnte ich platzen!

LG

  • Was das "Wichtige" ist, ist evtl Ansichtssache? Die Frage der TE war nicht "Warum können sich die Leute nicht ihre dummen Kommentare verkneifen?" sondern "Was ist an Stützrädern so schlimm?". Jetzt könnte man streiten, was ihr nun wirklich "wichtig" ist oder jeder antwortet einfach so, wie es ihm "richtig" erscheint.

    • Lach, dass man in die Überschrift das schreibt was man meint und will ist hier eher unüblich darüber bin ich auch schon oft gestolpert :-)

      Stimmt, ich habe auch das eigentliche Thema aus den Augen verloren.#hicks

      Ich denke, es ist eine Frage der Zeit.
      "Früher" war es völlig normal, total verbreitet, dass Kinder mit 4-5 Jahren ein Rad mit Stützrädern fuhren. Als ich so alt war fuhren alle Kinder so.

      Und heute ist es durch die Laufräder anders verbreitet. Und die Erwartungshaltung ist bei vielen Erwachsenen einfach eine andere geworden.

Ganz ehrlich, ich finde scheiß drauf was die Anderen sagen. Wir hatten auch Stützräder. Und mein Sohn tat sich so oder so sehr schwer! Denn er fuhr davor auch sehr viel Laufrad und fand es klasse, das mit dem Radeln aber fiel ihm extrem schwer! Gut er hat auch eine BEhinderung und kein sehr gutes Körpergefühl. Liegt auch daran. Er saß komplett schief auf dem RAd! Egal die Anderen konnten mich schon immer kreuzweise. WEnn dich einer dumm anschwätzt frag doch einfach ob sie ALLLLLES Können`? Ne dann sollen sie auch nicht kommentieren. Du bist keinem Rechenschaft schuldig.

Ela

(25) 27.03.16 - 10:52

Hallo

Was hat das mit der Muskulatur zutun? Das Kind muss doch genauso mit Stützrädern treten wie ohne. Das Rad wiegt mit Stützrädern sogar mehr und ist gerinfügig schwerer.

Durch die Stützräder lernt das Kind nicht das Gleichgewicht zu halten
Stützräder sind Stürzräder.
Ich habe es einmal gesehen wie ein Kind stürzte weil das eine Stützrad über einen Huckel kam und somit das Rad in schräglage aber das Kind nicht in der Lage war es durch sein Gleichgewicht auszugleichen.
Es ist wohl erwiesen das Kinder die nie Stützräder hatten sich sicherer mit dem Rad bewegen. Schaffen 3 jährige das wirklich schon auf alles zu achten?

Meiner konnte es .
Es gab natüröich Regeln

z.B wenn eine Straße überquert werden muß absteigen und dann rübergehn.

Wir waren auf einem großen Spielplatz wo die Kinder gut fahren konnten und ruck zuck sind die Kleinen sicher mit dem Rad umgegangen.

Wie oft hast du denn schon geübt mit deinem Kind ohne Stützräder?

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