wie kind erklären dass es nicht mehr mit dem "freund" spielen kann - sehr lang :)

    • (1) 07.04.16 - 14:07

      Hallo ihr Lieben,

      Ich habe hier ein echtes Problem :(
      Ich habe einen 4 1/2 jährigen Sohn der den kiga besucht. Dort sind sie in einem 4er Gespann unterwegs, drei jungs-ein mädchen.
      Soweit so gut.

      Es dreht sich um einen der Jungs (nennen wir ihn nick)- dieser spielt zwar mit meinem Sohn im kiga (aber lieber mit dem anderen jungen) aber wenn er bei uns zum spielen ist sitzt er nur in einer Ecke und spielt was alleine. Ih versuche schon sie zu unterhalten mit Kekse backen, spiele spielen etc (bin extra super lieb) aber nick sagt dann nach kurzer Zeit er will heim. Das geht dann eine stunde bis die Mama von nick irgendwann sagt sie holt ihn.

      Nick hatte mir mal bei uns daheim erzählt er will gar nicht zum spielen kommen, seine Mama hat das gesagt :( , aber sie schreibt mit dann in Mails nick würde so gerne wieder zu uns?! Naja, also er ist definitiv nicht gerne bei uns, er ist traurig und fragt ständig ob er heim kann. Das ist für meinen Sohn sehr schwer - er fängt jedes mal an zu weinen wenn nick sagt er will heim oder abgeholt wird. Das ist schon sehr verzwickt und tut mir total leid für meinen.

      So, jetzt das "problem" - nicks mama und ich haben unterschiedliche Auffassungen von vielem - sei es jetzt rauchen in der Wohnung oder jedes Wochenende feiern gehen. Das ist nicht so meins.
      Also haperts da natürlich schon, aber das muss man halt irgendwie außer acht lassen für die kids.
      Nun fragte sie letzt ob nick zu uns kommen kann, ich hab meinen Sohn gefragt und er war sehr unschlüssig. Kann ich ja verstehen. Habe ihr das so gesagt mit der Begründung dass die zwei sich nicht so gut verstehen in letzter zeit und wir aber gerne in ner Woche noch mal spontan gucken könne wies aussieht. Das war auch ok. An besagtem Tag nächste Woche kam sie mit nick zeitgleich in den kiga und seit diesem Tag (vor ca. 1 woche) redet sie nicht mehr mit mir?! Ich habe ihr Hallo gesagt aber sie läuft einfach an mir vorbei. Das ist mir ehrlich gesagt sogar recht, ich hab bei ihr einfach ein super schlechtes Gefühl und fühle mich nicht gut :(

      Aus diesen ganzen gründen möchte ich nicht mehr dass die zwei sich zum spielen treffen. Einerseits weil nick nicht hier sein will (wie er sagt) und anderseits weil meiner immer traurig ist deswegen und weil die Mama von nick mir ein graus ist.
      Versteht mich nicht falsch - solange die zwei sich verstehen versuche ich alles damit da ne tolle Freundschaft draus wird aber so? Das schadet doch beiden Kindern und ich will meinen nicht mal zu nick nach hause lassen.

      Und jetzt die entscheidende frage:wo erkläre ich meinem Kind dass es keinen Sinn macht das nick zu uns kommt. Ich kann ihm doch nicht sagen dass er nicht hier sein will oder?

      Danke für eure Ratschläge - gerne natürlich auch eine andere Sichtweise -vielleicht sehe ich das alles falsch.. aber irgendwie kommt es mir nicht so vor
      LG zuckerschnute

      • Ehrlichgesagt verstehe ich dein Problem nicht ganz. Dein Sohn hat doch eh gemerkt was los ist. Du sagst ihn halt, dass Nick seine Mama schrecklich vermißt, wenn er bei euch ist und darum beide Jungs nichts vom gemeinsamen spielen haben.

        • Danke für deine antwort :)

          Vom Prinzip her richtig, nur reden sie im kiga öfter davon dass sie sich besuchen etc. - also alle 4 reden darüber und dann denkt ben immer nick kommt gerne und versteht das dann gar nicht wies er nicht bleiben will. Aber im großen und ganzen ist das vielleicht die beste Erklärung

          Lieben dank

      ich wuerde da gar nichts erklaeren. was willst du denn da noch erklaeren?

    • Hallo du,

      ist jetzt etwas schwierig dir einen Rat zu geben, da ich nicht weiß wie dein Sohn mit solch einer Situation umgeht. Aber er ist doch schon 4,5 Jahre und versteht schon viel, da würd ich ihm schon erklären, dass dieser "nick" nicht zum spielen kommen mag, noch dazu wenn sie sich im Moment eh nicht so gut verstehen und er zuletzt schon selbst unschlüssig war. Er selbst muss doch sicherlich auch nicht zu einem Kind zum spielen gehen, wenn er dort einfach nicht hin will. Sag ihm viel. auch, dass du es auch nicht willst, dass er (dein Sohn) jedes mal traurig sein muss, wenn nick lieber nach Hause will. Dass das dann für keinen von beiden schön ist und er lieber einen anderen Freund zum spielen einladen kann, der dann auch gerne kommt.

      Unser Jüngster ist jetzt im Feb. zwar schon 5 Jahre geworden, also bisschen älter als deiner, aber in so einem Fall sag ich ihm schon die Wahrheit. Natürlich ist er dann erst mal enttäuscht, ich tröste ihn dann auch und erklär ihm noch mal genau, dass das andere Kind es genau so wenig schön findet, wie er selbst, wenn er wo hin soll o. ä. Das klappt bei uns doch ganz gut.

      kinderueberraschung

      Hmmm, ich glaube ich würde das irgendwie einfach im Sande verlaufen lassen, dem aus dem Weg gehen und schauen was passiert. Groß Thematisieren, wenn Dein Kleiner nicht fragt, würde ich nicht.
      Wenn es Beide Kinder von allein wollen, stände meine Türe wieder offen für das Kind. Einfach irgendwie lockerer sehen....
      Freundschaften ändern sich....mein Sohn hat eigentlich von Beginn an, immer die selben Freunde aber die Intensität ändert sich. Mit dem einen Freund (wobei ich diese Mama sehr mag) war es auch eine Weile so, letztes Jahr....dann trennte sich das alles für ein halbes Jahr (wir trafen uns ab und an am Abend ohne Kinder ohne ein Thema daraus zu machen)....zur Zeit sind sie wieder Arsch und Hose und spielen viel zusammen und wollen sich auch außerhalb des Kindergartens sehen...weißt wie ich meine....Weiß nicht, was passiert wäre, wenn ich meinem Kleinen gesagt hätte, der XXX will aber gerade nicht mit Dir spielen oder uns besuchen....

      Als wir merkten, dass das nicht mehr so sehr passte....haben wir einfach andere Freundschaften bestärkt...was ist denn mit dem und dem, mag der uns nicht mal besuchen usw....inzwischen spielen alle Zusammen....:0)! Mal sehen wir lange!

      Ich würde kein Thema draus machen, dem aus dem Weg gehen und ggf. andere Freundschaften bestärken...und wenn Nik wieder kommen mag, kann er das gern tun...wenn nicht, dann nicht!

      Glg

      • Ja, anfang Januar hab ich unsere tochter bekommen und durch den 'stress' hat sich das dann auch etwas verlaufen, bis auf einmal wo sie 2 wochen war - da hat seine mum gefragt ob er hum spielen kommen kann.. aber auch da saß er nur rum und wollte heim. Ich kann gar nicht richtig glauben dass er sagt er will zu uns, aber vielleicht merkt er auch erst hier dass er eigentlich nicht will. Im kiga ist er so ein draufgänger, hat keine Trennungsprobleme oder so.

        Auf jeden Fall ist es ne sua dumme situation - wir haben 3 min den gleichen Weg zum kiga und wenn man da zeitgleich lang läuft macht mich das ganz verrückt.. ich lass aber auch alles total an mich ran und bin selbst auch traurig dass sie nicht mehr Kit mir redet. Allerdings will ich auch nicht ein großes Ding drauf machen und nachfragen, nicht dass sie nick dann wieder zu uns schickt und er nicht will

    Frag deinen Sohn doch mal nach einem anderen freund der vielleicht gerne zu euch kommen würde zum spielen. Dann ist nick schnell vergessen :-)

    Also generell sind Spieleverabredungen der Kinder und mein Verhältnis zu den Eltern zwei unterschiedliche Dinge. Nur weil ich mit den Eltern nicht zurecht komme, oder deren Auffassung nicht teile eine Freundschaft verbieten geht nicht. Gut lässt sich in der gleichen Kita sowieso nicht ändern.

    Es gibt aber wohl auch Kinder bei denen ich mich um eine Verabredung "drücke", bei denen das Kind zu uns müsste oder umgekehrt. Da hab ich einen ganz guten Kompromiss gefunden und treffe diese eben außerhalb. Auf dem Spielplatz, indoorspielplatz oder ähnliches. Damit können alle leben und das wäre für euch ja evtl auch eine Option, wenn du bzw ihr Erwachsenen da am gleichen Strang zieht. Da ihr euch aber nicht ganz grün seit sehe ich das eher nicht und schlage vor, da garnichts gross zu erklären sondern einfach versuchen andere Spieleverabredungen zu finden. Ablenkung quasi. Hier ist es so das eigentlich immer einer da ist .... neben unseren sonstigen Verpflichtungen bleibt da kaum Zeit zum drüber nachdenken und so ist schon die eine oder andere unliebsame Verabredung einfach aus Zeitmangel ausgeblieben.

    Klar kannst du deinem Sohn die Wahrheit sagen, dass verstehen Kinder.

    Hallo,

    ich finde es aus der Ferne schwierig zu beurteilen. Ich kenne auch so ein Kind - das möchte immer seine Freunde besuchen, es möchte dort aber nicht ALLEIN hin. Also irgendwie schon - er schickt Mama oder Papa weg, aber nach kurzer Zeit weint er und will zu seinen Eltern. Die Eltern haben irgendwann die Reißleine gezogen und haben gesagt, sie würden sich nicht mehr dazu setzen - entweder er bleibt alleine dort oder er kann sich halt nicht verabreden. Also wer weiß, was "Nick" denn nun wirklich zu Hause erzählt - das muss nicht zwangsläufig zu seinem Verhalten bei euch passen ;-).

    Entertainmentprogramm für Besuchskinder biete ich im Übrigen höchstens mal am Kindergeburtstag - und auch da nur begrenzt.

    Und zu dem Punkt "wie sage ich es meinem Kind": ich bin da schonungslos ehrlich. Mein Sohn hat auch einen Freund, bei dem ich nicht möchte, dass er zu ihm geht und auf den ich auch nicht aufzupassen bereit bin. Wenn, dann nur mit der Mutter seines Freundes zusammen. Die ist an sich ganz nett, aber unsere Vorstellung von "aufpassen" ist ziemlich gegensätzlich. Als mein Sohn das erste und einzige Mal dort war, hat sie allen Ernstes die beiden (gerade 5 gewordenen) Jungs mit Fahrrädern vor die Tür geschickt und sie unbeaufsichtigt auf dem Bürgersteig und über Straßen alleine zum Spielplatz fahren lassen. Obwohl mein Sohn um ihre Begleitung gebeten hat, weil er nicht alleine über Straßen darf (er ist da einfach noch nicht so weit gewesen). Ihr Sohn geht gerne mal einfach, wenn er keine Lust mehr hat selbstständig irgendwohin - ohne irgendwas zu sagen. Aber ich habe es meinem Sohn einfach erklärt, warum ich nicht möchte, dass er ihn oder er uns alleine besucht und es war total okay für ihn.

    • Also wir haben nun vorhin geredet - ich habe ihm erklärt dass nick seine Mama zu doll vermisst wenn er hier ist und wir das erstmal lassen. Sie sehen sich ja im Kindergarten jeden tag und habe ihm dann noch gesagt dass seine anderen zwei Freunde ihre mama nicht so vermissen wenn sie bei uns sind und wir die gerne einladen können. Das fand er ok, er wusste ja auch schon das nick nicht gerne hier ist. Das beruhigt mich schon mal..

      Ich bin bei sowas immer total traurig bzw fühle mit meinem Kind mit. Ich sehe ja immer wie sehr er sich bemüht dem nick zu gefallen - aber mein Sohn ist bei ihm halt nicht die erste Wahl :( aber eigentlich müssen sie das ja auch lernen..
      Ich stecke jetzt viel energie in andere Freundschaften ;)

Also ich hätte jetzt auch nix großartig erklärt... Ich kenne es von meinem 4 jährigen wie auch von meinem fast 6 jährigen, was ich heute erkläre ist morgen schon wieder aus dem Kopf raus #augen
Ich würde es (wie schon geschrieben "im Sand verlaufen lassen") wenn er speziell fragt, dann sagen, Nick hat heute keine Zeit oder mag heute nicht.

Alternativ (wenn du dich mit der Mutter wieder einigermaßen verstehst) könnt ihr euch ja auf dem Spielplatz verabreden? Da ist die Situation neutral und die Mutter in Griffbereitschaft #pro

Ich würde anfangs möglichst alternativen anbieten, welcher Freund hätte denn sonst zeit zum kommen oder zum besuchen?

Und Abwarten! Gerade in dem Alter kann sich alles noch so schnell ändern, vielleicht sind die 4 in ein paar Monaten gar nicht mehr befreundet. Oder Nick ist einfach noch zu schüchtern für Spielbesuche (Ich persönlich finde ja 4 für alleinige Spielbesuche noch etwas früh) er wird älter, selbstbewusster und selbstständiger und hat irgendwann vielleicht mehr spaß bei euch...

Alles gute #winke

Hört sich eher so an, als wolle da jemand seine Ruhe vor'm eigenen Kind. Kann natürlich auch anders sein.

Dein Sohn möchte doch eh nicht mehr so unbedingt, dass der andere Junge zu Besuch kommt. Anfragen absagen, Kind garnichts davon erzählen und gut ist.

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