im Kiga ist mein Kind (34 Monat) trocken. Zuhause nicht.

    • (1) 08.04.16 - 11:02

      Hallo alle zusammen!
      Ich fang mal von vorne an: Mein Kleiner, 34 Monate, ist noch in der Krippe und soll im August in die Kita kommen. Die Erzieherinnen üben jetzt schon mit ihm, auf die Toilette zu gehen, weil er, laut Kita, bis zum Wechsel in die Kita mit 3 Jahren trocken sein muss. Soweit, sogut. In der Krippe ist er anscheinend trocken. Mittagsschlaf macht er auch ohne Windel.Er wird da aber aller einer Stunde auf die Toilette gebracht, und dann pullert er auch.
      Zuhause das komplette Gegenteil (hier setze ich ihn nicht aller Stunde aufs Töpfen, weil ich das nicht sinnvoll finde): Wenn ich ihn machen lasse und ihn nicht aller Stunde aufs Töpfen bringe, pullert er sich ein. Gestern hatten wir wieder 3 nasse Hosen (und das im Halb-stunden-Takt). hinzu kommt auch, dass ich ihn nicht immer dazu überreden kann, aufs Töpfchen zu gehen.
      Ich bin auch der Meinung, dass er so kein Gefühl dafür entwickelt, wann er mal pullern muss, wenn er in der Kita ständig aufs Töpfchen gesetzt wird. Die Erzieherinnen sagen mir, dass er ja fast trocken ist und wir jetzt an einem Strang ziehen müssen, und wir sollen das zuhause auch durchziehen.

      Denkt ihr, er ist wirklich langsam soweit, trocken zu werden? Ich hab langsam keine Lust mehr, dass zu Hause mitzumachen, da ich absolut nicht sehe, dass er merkt, dass er mal pullern muss (wenn er denn einpullert, kommertiert er das auch mit: "Oh, ich pullere." Aber selbst das große Geschäft landet in der Hose, wenn ich nicht aufpasse. Aber das sehe ich erfreulicherweise vorher und kann ihn noch rechtzeitig aufs Töpfen bringen)

      Die Erzieherin meint, er würde uns zu Hause "austricksen", denn in der Krippe klappts ja anscheinend... (Und jetzt springt mein Mann auch noch auf den Zug auf, dass der Kleine das zuhause mit Absicht macht. Das sehe ich aber absolut nicht.) Was aber komisch ist: Wenn wir unterwegs sind, hat er eine Windel an. Dann fragt er aber komischerweise, ob er eine Windel an hat (und pullert danach hinein, wenn ich ja sage. Also das würde ja schon dafür sprechen, dass er es schon kontrollieren kann, oder?)

      Also: Zuhause weiterhin der Stress ohne Windel oder zuhause Windel an und Kiga machen lassen?

      • Hi,

        bei uns war es ähnlich... mein Kleiner wird nächste Woche 3 Jahre alt und ist seit Dezember in den Elementarbereich. Seitdem "trainieren" sie es dort mit ihm. Mittlerweile ist er dort - bis auf wenige Ausnahmen - trocken. Sogar während der Ausflüge klappt es mit dem "Anhalten".

        Zuhause nehme ich ihm die Windel ab und wenn er nicht gerade draußen spielt, klappt es meist auch gut mit dem Bescheid sagen. Spielt er draußen, vergisst er es aber und ich muss ihn daran erinnern und manchmal auch unter Protest das Spiel unterbrechen, um mit ihm kurz auf Toilette zu gehen.

        Ich muss allerdings dazu sagen, dass ich ihm teilweise schon noch eine Windel ummachen muss, einfach weil wir nicht immer auf direktem Weg von der Kita nach Hause gehen, sondern Termine haben und danach meinen größeren Sohn aus der Schule holen müssen. Unterwegs mal ganz schnell eine Toilette zu finden, ist ja nicht immer einfach. Ich sag mir allerdings auch, dass das im Sommer wesentlich einfacher wird, weil er dann schnell mal ins Gebüsch gehen kann, wenn es gar nicht mehr geht. Bei den momentanen Temperaturen dauert es ja schon ein Weilchen, bis man das Kind mal soweit ausgezogen hat und das kann dann schonmal daneben gehen ;-)

        Ich würde sagen, lass ihn so oft wie möglich ohne Windel gehen und erinnere ihn immer wieder daran. Wenn es daneben geht, dann ist es eben so. Ich glaube, die Knirpse sind teilweise auch verwirrt, wenn man mal die Windel dran macht und mal wieder nicht. Dann dauert's eben länger. Hauptsache, im KiGA klappt es.

        LG
        J.

        Hallo,

        mh, also meine Mittlere war auch so, dass sie, wenn sie eine Windel anhatte, auch reingemacht hat. Ich hatte sie daheim ein paar Tage ohne Windel, ohne Hose, ohne UHose, sobald Pipi kam, hab ich sie auf den Topf. Es hat recht schnell geklappt, dass sie auch davor gesagt hat, dass sie muss. Nach 3 Tagen habe ich ihr dann auch wieder eine Hose angezogen, aber keine UHose. Hat wirklich gut geklappt, ob es Zufall war, keine Ahnung. Sie wird im Mai 3. Nachts braucht sie jetzt auch keine Windel mehr. Vielleicht wollt ihr das mal an einem ruhigen Wochenende versuchen, man muss die ersten Tage schon gut dabei sein, beobachten, ob er muss, meine fasst sich davor zB oft in den Schritt ... kannst ja mal hier lesen http://www.windelwissen.de/kind-hasst-windeln-wechseln-trocken-werden/ so ähnlich habe ich es gemacht.

        Ich persönlich finde aber wenn das Kind nicht sagt, dass es muss, ist es auch nicht wirklich trocken. Er ist ja "nur" trocken, weil er regelmäßig auf den Topf gesetzt wird in der Krippe ... Und wenn es für dich nur Stress ist ohne Windel daheim, würde ich es auch nicht mehr machen, wenn es offensichtlich nicht klappt. Ständig auf den Topf schicken, da hätte ich auch keine Lust zu. Aber vielleicht hast du ja Lust das mal mit dem "Training" zu machen (Training ist ein doofes Wort), aber im Endeffekt muss es für euch passen!!

        LG

        PS bei uns im KiGa hieß es auch, dass Kind müsse trocken sein, aber es kamen dann einige mit Windel an ...

        Hallo.

        Ich finde erschreckend, dass es so etwas in Kindergärten in Deutschland immernoch gibt.

        Kind MUSS mit drei Jahren trocken sein.

        Das ist sowas von rückständig. Bilden die sich dort gar nicht fort?

        Das tut mir sehr leid für dich und dein Kind.

        Lg

      • (5) 08.04.16 - 21:04

        Ich finde auch: dein Kind ist in der Kita nicht trocken, er wird nur ständig aufs Klo gesetzt.

        Bei uns in der Kita gibt es auch Töpfchen, aber es wird aktzeptiert wenn ein Kind, so wie meines, nicht mag.
        Ich hatte dann mal gefragt wie das dann so mit drei ist und mir wurde gesagt, auch dann gibt es keinen Zwang.

        Und wir sprechen hier von einer Ostkita und einer Erzieherin die auch schon im Osten tätig war und das richtige Töpfchentraining kennt und damals auch durchgezogen hat. Da gab es die Ansage, dass die Kinder mit zwei trocken sein müssen.
        Sie war aber auch ganz ehrlich und meinte: hätte sie damals Pampers gehabt, hätte sie bei ihren Kindern auch nicht so einen Stress gemacht.

        Hi,
        ich hatte es ähnlich bei meinem Großen gemacht.

        Beobachtet wann er muss, und dann gezielt aufs Klo geschickt.

        Zu erst jede Stunde, dann alle 2, dann alle 3 Stunden.

        So 3-4 Wochen, schickten wir, Eltern, Großeltern, Erzieher, ihn aufs Klo. Und dann kam er an, und sagte er müsste nicht, ging aber auch nichts in die Hose. Da konnte er 5-6 Std. einhalten.

        "Durch" waren wir kurz vorm 3. Geburtstag.

        Sauber werden, kurz vorm 4. Geburtstag. Er bekam aber nur fürs große Geschäft die Windel. War halt so.

        Nachts war er mit 2 Jahren trocken.

        Der Kleine hielt von dem ganzen Gedöns rein gar nichts. Saß aber anstandslos auf dem Töpfchen oder Klo, es kam nur nichts. Irgendwann, nach über 1.000 Sitzungen, pullerte er dann endlich mal rein. Da war er über 3 Jahre alt. Mit genau 3,5 Jahren war er tagsüber sauber und trocken. NIE mehr was in die Hose gegangen.

        Nachts auch mit 2 Jahren trocken gewesen. Deswegen jeden Morgen aufs Töpfchen und nach dem Kiga und vor dem schlafen gehen. Hat aber nicht viel gebracht.

        Alles Gute.
        Claudia

      • Ich würde mir daheim den Stress nicht geben. Finde auch, dass so ein Training nichts mit trocken sein zu tun hat. Außerdem kann Kind in dem Alter gut unterscheiden welche Regeln in Kita und welche daheim gelten. Daher wird er im Kita auch weiterhin "trocken" sein.

        Bei uns damals kam der Impuls mit 3,5 auch vom Kiga. Allerdings haben die mit Belohnung gearbeitet. Immer wenn er Bescheid gesagt hat und erfolgreich auf Toilette war, bekam er einen bunten Stempel auf den Arm. Ich hatte 1 Woche lang ein buntes Kind :-). Aber es hat geholfen. Er war dann dort recht zuverlässig trocken.

        Daheim haben wir dann was ähnliches gemacht. Wir haben ihm ein Blatt Papier ans Bett gehängt. Dort durfte er für kleines Geschäft 1 Sticker, für großes 2 Sticker kleben. Hatte extra tolle gekauft. Hat daheim trotzdem bisschen länger gedauert. Genauer gesagt, 5 Wochen. Dann hatten wir Urlaub und da kam der Durchbruch. Seitdem ist er zuverlässig komplett, Tag und Nacht trocken.

        Hallo!

        Ich muss sagen ich bin Grad entsetzt.

        Was heiß er muss da sauber sein?!

        Jedes Kind hat sein eigenes Tempo und ich persönlich hab bei unserem großen die Erfahrung gemacht, das Druck oder ständiges Klo setzten alles nur noch schlimmer macht.

        Wenn man ein Baby ständig auf den Topf setzt ist es klar, daß es sauber ist. Aber der Sinn ist doch, das ein Kind selbstständig kontrollieren und sagen kann wann es ein Bedürfnis hat und das braucht Zeit.

        Bei uns war es ähnlich. Dir Erzieher animierten ihn zum Klo gehen und da Ende des Liedes waren ständige Verstopfungen und anstatt vorm kiga weil dort muss er auf die Toilette .
        Wenn das zum wohle des Kindes sein soll, weiß ich auch nicht....

        Wir haben unserem dann die zeit gegeben, die er brauchte und plötzlich gings ganz stressfrei von einem Tag auf den anderen

        Und wenns im kiga wirklich Anforderung ist, das er trocken sein muss würd ich entweder einen anderen Platz suchen oder überlegen ob es überhaupt Sinn macht bzw es nötig is das Kind dort hin zu geben

        Alles liebe

        bunny

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