Sohn, 5 Jahre alt, macht jeden Tag Pipi in die Hose

    • (1) 29.05.16 - 13:26

      Hallo ihr Lieben,

      Mein Sohn ist im Januar 5 Jahre alt geworden.

      Bevor unsere Tochter geboren wurde war er fleißig auf der Toilette und hat immer sofort gemerkt wann er muss.

      Seitdem Dezember 2013 (als unsere Tochter geboren wurde) ist damit Schluss.

      Ich rede nun seit 2,5 Jahren jeden Tag mit ihm das er auf die Toilette gehen soll wenn er muss.

      Ich habe wirklich schon alles durch, von Strafe, bis lieb reden usw. sogar beim Arzt schon mehrfach angesprochen (dieser sagt er hat noch bis zur Schule Zeit es zu lernen)

      Ich verzweifel mittlerweile. Es nervt einfach. Mach kann nirgends hingehen ohne wechselklamotten mit zu nehmen. Kindergeburtstage müssen wir mehrere Garnituren mitnehmen.. Den Eltern ständig sagen das sie ihn auf Toilette schicken sollen...

      Wir schicken ihn den ganzen Tag alle 2 Stunden auf Toilette und da ist teilweise wieder Pipi drin. Im Kiga hab ich keinen Überblick und da ist er dann manchmal sogar schon wund gescheuert zwischen den Beinen wenn ich ihn abhole...

      Habt ihr noch Tipps ?

      • Die Sauberkeitserziehung ist ja sehr früh erfolgt, vllt zu früh??

        Warum ist das denn so schlimm für dich??? ZB Wechselwäsche mitzunehmen oder beim Kindergeburtstag mitzugeben?? Hast du schon mal versucht, es einfach nicht zu benennen? Also gar nicht so einen Sims machen wie a la nicht schon wieder, sondern kommentarlos Hose wechseln??

        Ja uns nervt es bei unserer 4 Jährigen auch oft. Besonders unangenehm war es mir, als sie bei ihrer Freundin zwei Garnituren eingesaut hat. Aber ich denke, da liegt das Problem. Es war MIR unangenehm. Meine Tochter und ihre Freundin hat das nicht gestört. Die Eltern von ihr übrigens auch nicht. Er kann es vllt noch nicht so gut einschätzen wie lange zwischen "ich müsste mal" bis "ich muss dringend mal" liegt. Das ist ja ein Reifeprozess.

        • Danke für deine Antwort !

          Das habe ich auch schon versucht. Wie gesagt es ging mit 2,5 Jahren von ihm aus trocken zu werden.

          Und nun versuche ich seit 2,5 Jahren es wieder hin zu bekommen...

          Würde es nicht jeden Tag seid 2,5 Jahren passieren, wäre ich wahrscheinlich entspannter !

          • (4) 29.05.16 - 17:19

            Bei welchem Arzt warst du mit ihm?

            Mein Sohn hatte große Probleme damit trocken zu werden. Kinderarzt "Ist eben ein Junge, ist gar nicht so selten"
            1. Urologe "Beschneiden" ohne seinen Penis gesehen zu haben!

            2. Urologe "Tja, Junge eben. Kommen sie wieder wenn es bis zur Einschulung nicht besser ist"
            3. Urologe (Urologin) hat dann als erste mal tiefergehend untersucht mit Miktionsprotokoll, Uroflow, Ultraschall mit voller Blase und Restharnbestimmung. Raus kam das er eine zu kleine Blase mit zu hoher Muskelspannung hatte. Heißt er konnte nicht aufhalten, die Blase drückte den Urin raus. Und da die Blase erst bei einer gewissen Dehnung meldet "Bitte zum Klo gehen" die er aber wegen der hohen Spannung nicht erreichte fing es an zu Tropfen bevor er merkte das er muss. Bzw. für ihn war "Oh, es wird feucht, zum Klo" normal. Und je nach dem wie schnell dann ein Klo erreichbar war, war die Hose eben mehr oder weniger nass.
            Sie gab und Tabletten (Miktonetten) die die Blasenmuskulatur entspannen um das Volumen zu vergrößern, dann erledige sich das von alleine wenn die Blase gedehnt würde. Nur das diese Miktonetten bei meinem Sohn keine Wirkung hatten. Nein, weiter nehmen, kommt vielleicht noch. Nein, es gibt zwar was anderes aber das verschreibt sie nicht.

            4. Urologe (weil wozu soll ich meinem Kind bis zu 6 Tabletten am Tag füttern die nicht wirken? Habe dem aber nicht gleich gesagt was die vorherige Urologin gefunden und verschrieben hatte). Befund der Urologin bestätigte sich. "Erster Schritt wären Miktonetten, wenn sie wirken sind sie gut aber es gibt ziemlich viele Menschen bei denen die keinerlei Wirkung zeigen." Ach........da habe ich ihm gesagt das wir vorher bei Frau X in Behandlung waren, sie den selben Befund gestellt habe und Miktonetten verschrieben habe. Die aber eben keine Wirkung zeigten, sie sich aber grundsätzlich weigere andere Medikamente zu verschreiben. "Ok. Und warum?" Hat sie nicht wirklich gesagt, aus Prinzip. "Dann bekommen sie von mir jetzt Oxybutinin. Nicht wundern, steht im Beipackzettel ab 12 Jahre, ´gibt es aber schon ewig und wird seit über 10 Jahren auch Kindern so ab 5-6 Jahren verschrieben mit guten Erfahrungen und nicht mehr Nebenwirkungen als für ab 12Jährige im Zettel stehen" (Grund ist, es müssten dann neue Studien gemacht werden und die sind sau teuer).

            Was soll ich sagen. Nach 3 Tagen Oxybutinin merkte man eine deutliche Besserung, nach 3 Monaten war das Thema durch.

            Und alle dieser Urologen sind Kinderurologen. Also, wenn du das Gefühl hast dein Sohn hat da irgendwie ein Problem, dann glaub bitte nicht dem 1. Arzt.

            Ich ärgere mich das ich erst lange gewartet habe (aber das bekam ich ja gesagt) und daran das wir nicht gleich einen wirklich guten Urologen gefunden haben, tja das ist halt doof.

            • Also wir haben/hatten das Problem nicht aber ich finde es super zu wissen, dass es sowas gibt. Wir erwarten Nummer 2..

              Danke für dein Erfahrungsbericht.

              Lg

      (6) 29.05.16 - 19:09

      Armer Junge. Weißt du was. Ich wünsche mif für euch, dass dahinter ein organisches Peoblem ist.

      So wie du mit dem Thema ungehst, kann es fenauso sein, dass es inwzsichen psychisch bedingt ist.

      Ein Stigma,

      Mein Sohn ist mit seinen 5;5 in der Nacht noch nicht trocken. Ich bin überzeugt, dass wir es mit ein Stück Mühe hinbekommen würden aber ich tue mir den Stress noch nicht an.

      Wenn ich an deiner Stelle wäre, hätte ich 2,5 Jahre vollkommen anders gehandelt,ä

      Entweder ist es mir egal und dann bekommt er konseqeunt Windel. ODER es ist mir nicht egsl und dann wäre ich schon längst beim Arzt. Voelleicht nicht vor 2,5 Jahren aber mit Sicherheit schon jetzt.

      Alles Gute

    • (7) 29.05.16 - 21:29

      Hallo,

      Das du verzweifelst verstehe ich voll und ganz.
      Auch ich war am verzweifeln, allerdings machte mein Sohn nie den Eindruck trocken zu werden.

      Er bestand auf seine Windel und jeder versuch scheiterte...
      Wir waren dann wegen seinem Stuhlverhalten bei einem Gastrologen in Behandlung, dieser Arzt machte nahm mir den Druck, das mein Kind sauber zu sein hat und gab mir dafür keine Schuld (wie oft liest man das man als Mutter faul wäre und und und) Ein Kind in dem Alter mit Windel, dafür hat doch niemand Verständnis und ich habe es so gut wie es ging verheimlicht.
      Ich hab ihm die Windel gelassen und fleißig gewickelt. Er hat selten gesagt, wenn groß drin war. Es störte ihn überhaupt nicht.

      Iwann habe ich mit nem Druckmittel dazu bringen können auf Toilette zu gehen und es hat aufeinmal funktioniert. Kurz vor seinem 5 Geburtstag.

      Anfangs gab es auch ein paar Unfälle, aber nach 3 Tagen klappte es super. Und er war sogar nachts trocken.

      Hätte ich nie gedacht.

      Würde ihn fragen ob er den ne Windel wieder mag oder doch lieber auf die Toilette gehen möchte.
      Stelle mir es auch sehr stressig vor, die ganze Wäsche und immer genügend Wechselkleidung mitzunehmen.
      Macht er sein großes Geschäft auch in die Hose?

      Vllt auch mal einen Urologen aufsuchen.
      Aber denke das organisch alles gut ist, da es ja schon mal funktioniert hat. Oder evtl eine Kinderpsychologin, da war ich auch gewesen, weil mich das Thema zu sehr belastet hat. In dieser Situation ist es auch schwierig einen Kinderarzt zu finden, der da einen gut berät.
      Habe mich zumindest bei denen nicht gut aufgehoben gefühlt. Leider ist das auch ein Tabu Thema und die Kinder gelten als nicht "normal", habe ich auch zu hören bekommen.

      Er ist nicht der einzige und iwann schafft er es auch wieder rechtzeitig auf Toilette zu gehen. Das geht manchmal schneller als man denkt.
      Wünsche euch viel Erfolg und alles Liebe

      (8) 30.05.16 - 10:37

      Hallo,
      bei dieser Häufigkeit würde ich dann doch auch mal den Gang zum Urologen empfehlen. Wenn nichts bei den Untersuchungen heraus kommen sollte, würde ich einen Kinderpsychologen empfehlen. 2,5 Jahre Frust sind schon recht lang für ein Kind ...

      LG und alles Gute

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