Reizthema essen - wie denn nun?

    • (1) 31.05.16 - 20:31

      Hallo,

      das Thema essen ist hier schon immer irgendwie belastet. Wie ich das verbessern kann, weiß ich auch nicht. Da ich im Moment teilweise sehr gestresst bin, kann ich mich auch nicht mehr auf ein ominöses Bauchgefühl verlassen. Im Moment fühlt sich alles falsch an.

      Es vermischen sich auch mehrere Baustellen.

      Ich bin aufgrund des zweiten Kindes (3,5 Monate) zu Hause. Mein Mann hat Schichtdienst, also existiert kein fester Alltag, was gemeinsame Mahlzeiten angeht. Das ist eh unsere Schwäche, da auch ich nie geregeltes Familienessen zu Hause erlebt habe. Trotzdem praktizieren wir das so oft wie möglich.

      Gemeinsame Mahlzeiten gibt es, aber mit der Großen (knapp 3) klappt es überwiegend nicht gescheit. Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll...

      Morgens wird die Große meißt zuerst wach. Dann kommt zackig die Nachtwindel ab, Zähne putzen, bevor wir beide startklar sind, wird meißt auch die Kleine wach. Sie also auch wickeln und runter in die Küche. Natürlich hat die Kleine Hunger. Die Große aber auch und will nicht warten. Ich bereite also im Eiltempo eine Stulle, Getränk und Babyflasche. Nach der Flasche bäuern, das alles dauert schon seine 30-45 min. bis ich dann am Tisch sitze. Möchte ich mir dann ein Brot schmieren, steht wieder die Große parat, will auch noch was. Vorher idR nicht aufgegessen. Da sie sich liebend gern umentscheidet, schmiere ich max ein halbes Brot. Ich komme mit meinem Brot dann entweder gerade zum ersten Bissen, ehe sie bereits Nachschlag verlangt, oder es gibt Terz, dass sie doch von meinem Brot beißen möchte. Auch wenn der gleiche Belag drauf ist. Ich hasse es. Es hört auch nicht auf. Immer gibt es Theater, weil sie nicht ihr eigenes Brot möchte, sondern dass der Anderen. Oder auch gern die Kruste liegen lässt... Ich bin konsequent, aber das Thema reißt nicht ein.

      Dann isst sie nicht auf. Auf Teller leer essen soll man nicht bestehen, aber nach ner halben Stunde verlangt sie nach neuen Speisen oder Süßigkeiten. Oft verweise ich dann auf übrig gebliebenes Frühstück, bevor es etwas Neues gibt. Terz.

      Sie isst gern in vielen kleinen Raten. Ist ja auch nachvollziehbar. Darf sie auch, aber alle 45 min etwas anzureichen nervt und lässt mich zu nichts kommen. Vor Mahlzeiten dann erst Recht Ärger, denn sie will nicht warten, sondern JETZT etwas essen. Ob sie es bekommt, oder nicht, vom Mittagstisch isst sie meißt schlecht. Zwingen kann man nicht, kurz drauf wieder Hunger, aber Brot, sie will kein Mittagessen.

      Nun ein anderes Problem. Aktuell hat mein Mann schichtbedingt nicht gekocht, ist tagsüber weg. Ich bin vormittags viel unterwegs, damit die Große beschäftigt ist. Die Kleine lässt sich derzeit wenig ablegen, TT wird verweigert, ich komme an schlechten Tagen kaum zu etwas, so auch nicht zum Kochen. Mit ihren gefühlten siebzehn Snacks kommt die Große gut durch. Schaffe ich es doch, die Kleine abzulegen, schaue ich schnell nach Resten für mich, heute Bratkartoffeln in der Pfanne, Rest Hollandaise drauf. Schnell essen.

      Prompt steht die Große parat. ICH WILL AUCH!

      Keine zehn Minuten zuvor hatte sie Abendbrot, bis sie nach eigenen Angaben satt war, ich hatte die Kleine auf dem Arm. Bratkartoffeln bekommt sie oft angeboten, mal isst sie, mal nicht. Nun war die Portion klein. Ich sagte also nein! Fühlt sich auch blöd an, aber irgendwann ist auch mal gut. An so Kacktagen, wo ich zu nichts komme, da die Kleine einfach nicht abzulegen ist, versorge ich stets beide Kinder mit Essen. Wenn ich dann endlich selbst was zwischen die Kiemen kriege, dann teile ich es nicht noch, wenn die Große erst kurz zuvor versorgt war.

      In solchen Momenten werde ich echt verrückt.

      Wie kann ich es besser machen? Wo sollte ich sinnvollerweise konsequent sein, wo darf die Große ihren Essensbedarf selbst bestimmen?

      Gute Nacht!

      • (2) 31.05.16 - 20:41

        Hui. Das klingt in der Tat stressig bei euch.

        Ich würde wohl die Hauptmahlzeiten zu halbwegs festen Zeiten planen und dazwischen Obst oder Knäckebrot zum Knabbern für sie zugänglich hinstellen. Zu den Mahlzeiten kann sie dann das essen was auf den Tisch kommt oder alternativ Brot. Mein Sohn lässt dabei übrigens auch immer mal die Rinde liegen. Ich würde darauf achten, dass ihr wirklich gemeinsam esst. Ausnahme wäre die Kleine mit ihrer Flasche. Bei uns ist es aber dann auch mal passiert, dass ich die Kleine trotz Weinen abgelegt habe. Das lässt sich ja bei zweien eh nicht immer verhindern.

        • (3) 31.05.16 - 21:34

          Hallo,

          ja, der Vorsatz, ein Baby nie weinen zu lassen, schwindet zwangsläufig beim Zweiten:-( Trotzdem versuche ich das natürlich so selten wie möglich.

          Zugängliche Zwischenmahlzeiten sind eine wirklich gute Idee. Das werde ich versuchen zu etablieren, um dann mehr Augenmerk auf die Hauptmahlzeiten zu lenken.

          Danke!

      (4) 31.05.16 - 20:54

      Erstmal tief durchatmen.

      Und dann nimm dir den ganzen stress raus.

      Bei uns gibt es bestimmte regeln
      -gegessen wird am tisch und im sitzen
      -man bleibt solange sitzen bis man satt ist und der mund leer ist
      -wer nach kleinen mengen aufhört zu essen bekommt such nichts süßes (gibts bei uns eh selten)

      was bei uns immer gut angkommt ist eine brot platte.

      Da werden 3-4 brote von mir im voraus geschmiert und geviertelt, mit unterschiedlichen beilangen.Alles auf eine platte und auf den tisch stellen. Nch ein bisschen knabbergemüse dazu und fertig. Jeder kann sich was nehmen und durchprobieren.

      Wer fertig ist IST FERTIG.
      Bevor die kinder vom tisch aufstehen dürfen frage ich sie ob sie wirklich satt sind, wer aufsteht ist für mich fertig und bekommt auch nichts mehr.
      Kl r gibts dann manchmal noch gemaule, sie wollen doch noch was. Aber da greife ich durch. (Muss man vielleicht nicht beim abendbrot vorm gettgehen versuchen)
      Sollte jemand einige stunden später doch hunger bekommen gibts ein paar aofelschnitze o.ä.

      Lässt du sie ihr brot alleine schmieren?

      Hast du versucht morgens die kleine erst zu wecken und die flasche zu geben während die große noch schläft? Dann könnt ihr zusammen an den frühstückstisch essen.

      Und es ist doch verständlcih, dass wenn du was anderes kochst als was sie gegessen hat, dass sie dann auch probieren will. Ist ja eigentli h eine gute sache.
      Wenn ich ein schinkenbrot esse, und mein mann würde ich bratkartoffeln machen wäre meine gabel sicher auch in sinem teller!

      Koch doch mal, an tagen an denen dein mann daheim ist, was im voraus zum einfrieren. Wenn irh dann einen schlechten tag habt holt ihr das raus,
      Alles essen das gleiche und wir nicht für jeden was anderes gemacht.

      Hast du familie oder freunde die dich ein bisschen unterstützen?
      Wenn es so ein tag ist, vielleicht kann ja jemand mal mit der kleinen eine stunde spatzieren gehen, oder sich bei euch eine stunde mit 1-2 kindern beschäftigen.

      Das wird schon wieder.
      Ager bei uns ist es auch so, dass ich immer am wenigsten am teller habe. Entweder weil die portionen falsch kalkuliert wurden oder weil der hunger der anderen dann doch größer war und von mir noch was abbekommen.

      • (5) 31.05.16 - 21:41

        Danke!

        So ähnlich versuche ich die Regeln auch durchzusetzen. Vermutlich mangelt es an Konsequenz. Gibt es bei euch dann gar keine Zwischenmahlzeiten? Da gibt es ja viele Meinungen, dass Kinder zB keine großen Portionen essen können/sollen und daher viel über den Tag verteilt essen. Zu drei Mahlzeiten möchte ich sie auch nicht zwingen, ist ja auch Typsache, aber neun Mahlzeiten am Tag sind dann auch viel und nervig... Arg...

        LG

        • (6) 31.05.16 - 22:26

          Moin,

          wir essen gerade mit 19 Monaten ca alle 2 h, ich denke 2 h sollte auch ein kleiner Stoffwechsel ohne Nachschub überstehen.

          Morgens gibt es bei uns eine Morgenbanane mit Nachtwindel noch dran. Im Schlafsack noch. Banane liegt bereit, ich muss sie nur schälen und in Scheiben schnippeln und nehm den Lütten auf den Schoß Tasse Milch dazu fertsch. Banane schmeckt geht auch noch mit etwas Morgenmuffeligkeit gut durch den Hals und gibt schön schnell Energie und hält aber dabei ein bisschen an.

          Dann um 9:30 Brot

          11:30 Jogurt / Obst / Gemüse
          Mittagsschlaf

          ca 14: 00 Brot oder Reste vom Abendessen, Teller Nudeln mit Tomate oder sowas
          ca 16:00 irgendwas, Obst, Gemüse, Jogurt, auch mal Kuchen bei der Oma

          ca 18:30 Abendessen Familientisch

          oder wenn Mittagsschlaf zu kurz war oder er früh zu bald wach war und es um 13:00 schon was gibt dann

          13:00 mittagessen
          15:00 und 17:00 brot / Jogurt / Gemüse

          19:00 Abendessen

          Also 6, maximal 7 Mahlzeiten.
          Ich schaue halt dass ich Mahlzeiten habe die wenig Aufwand machen, sprich gerade jetzt Beeren die ich nur schnell waschen muss, Gurkenscheiben, Jogurt/Quark zum schnell löffeln, Müsliknäckebrot

          Wünsche Dir viel Glück,
          Pikku

    (7) 31.05.16 - 21:16

    Dein Mann mag ja Schichtdienst haben, aber ab und an ist er doch schon zu Hause, oder? Schichtdienst heißt ja nun nicht täglich 24 Stunden und das 7 Tage in der Woche. Ich finde es immer toll, wenn sich Männer mit Schichtdienst herausreden...sind auch ihre Kinder.

    Bring da Entlastung rein. Also entweder dein Mann macht einen Spaziergang mit den Kids und du kochst mal für 2-3 Tage vor oder anders herum. Eine Mikrowelle kann ein echter Segen sein in so einem Fall. Irgendwelche komplizierten Sachen würde ich mit 2 kleinen Kindern, die noch so ihre Essbesonderheiten haben, nie kochen. Ich kenne das, ich bin auch nie zum Essen gekommen.

    Bring deiner Großen bei, regelmäßig und in einer vernünftigen Menge zu essen. Also, wenn sie fertig ist, dann kommt das Essen weg. Das nächste Essen gibt es erst zur nächsten festgelegten Mahlzeit...und keineswegs eher. Das hat sie nach spätestens 2 Tagen begriffen. Den kleinen Esstyrannen hast du dir erzogen. Sie weiß doch, dass sie nur Terror machen muss und schon muss sie nicht mehr essen und bekommt danach Brot und sogar Süßigkeiten. Süßigkeiten kannst du z.B. fest einplanen als Mahlzeit zum Kaffeetrinken. Also: SIE bestimmt die Menge (weniger geht immer), DU bestimmst was und wann gegessen wird. Der Hunger zwingt sie am Ende, das zu machen, was du willst.

    Sei dir nicht zu schade, wenn gar nichts mehr geht, einfach mal was in der Pizzeria o.ä. zu bestellen. Alternativ kannst du natürlich auch eine TK-Pizza auf Reserve im Tiefkühl liegen haben...oder mehrere ;-). So ein Essen muss man nicht groß zubereiten.

    • (8) 31.05.16 - 21:48

      Oh, das kam falsch rüber. Der Schichtdienst bedingt nur, dass hier kein fester Essrhythmus drin ist.

      Er hilft hier viel und kocht meißtens. Vorkochen tun wir auch, aber nicht immer.

      Wenn er Frühschicht hat, ist vieles, wie oben beschrieben, ausser, dass ich stets nachmittags was ordentliches essen kann, ob die Große nun gescheit mitisst, oder nicht. Nachtdienst kocht er auch.

      Spätschicht ist an schlimmen Tagen dann chaotisch. Nunmehr seit fast einer Woche ist hier der Wurm drin, da Papa übers lange WE weg war und jetzt Spätdienst hat. Die Kleine ist grad anstrengend, die Große ohne Programm auch. Ich hinke einfach grad hinterher.

      Dass einige Probleme hausgemacht sind, bestreite ich nicht. Einerseits kann man eine Esskultur anerziehen, andererseits sagt der KiA und Andere, Kinder essen phasenweise einseitig. Ist ein Erzwingen dann wirklich sinnvoll? Momentan isst die Große endlich etwas vielfältiger, nur die Drumherum Marotten nerven so sehr.

      LG

      • (9) 01.06.16 - 08:47

        Mein Jüngster hat eine (angeborene) schwere Essstörung. Essen ist also mehr als nur Reizthema hier und das seit 8 Jahren. Er war auch schon im KH deswegen - das ist also keine meiner eigenen "Diagnosen". Mein Ältester isst gut und völlig normal.

        Ich habe dir im Grunde nur geschrieben, wie damals die Logopäden (stationäre Esstherapie) meinem Sohn das Essen beigebracht haben. Ja, das ist schmerzhaft für die Mutter. Ja, das gibt Ärger für 2 Tage. Aber das Kind gewöhnt sich sehr schnell daran.

        Ein Kind darf durchaus ein Lieblingsessen haben. Aber das bedeutet keinesfalls, dass es früh, mittags und abends nur Brot (und Süßigkeiten) bekommt. Jeder, auch ein Kind, muss mal die Dinge essen, die nun nicht auf der Lieblingsliste stehen, oder es muss eben warten, bis es wieder etwas zu essen gibt.

        Das ist keineswegs erzwungen. Sie darf durchaus "Nein" sagen. Aber sie muss dann mit der Konsequenz leben, dass das nächste Essen eben erst in 2-3 Stunden kommt. Bei uns gab es immer 5 Mahlzeiten am Tag. So ein kleines Kind braucht die auch. Man muss da ja auch nicht immer kochen oder ein Brot machen. Es reicht zum Kaffetrinken ja auch mal ein paar Kekse,...

        Vielleicht lässt du die Große das nächste mal mitkochen? Vielleicht will sie nur mal etwas von Mama ohne "Anhang"?

        • (10) 01.06.16 - 09:16

          Ich habe nicht den Eindruck, dass es an der Schwester liegt, das war alles auch schon vorher so.

          Sie darf manchmal in der Küche helfen, meißt kocht auch ihr Papa. Vor der Geburt war ift Verstopfung Thema, da konnte ich dann Obst und Gemüse von ihr selbst geschnippelt schmackhaft machen. Vermutlich müsste ich das auch einfach mal wieder häufiger machen.

          Ach, im Moment ist einfach der Wurm drin. Wetter doof, die Große unausgelastet, obwohl ich schon viel mit ihr unterwegs bin, die Kleine schwierig, oft gerade WEIL wir viel unterwegs sind...ich freue mich auf September, wenn die Große endlich in den KiGa geht. Das wird ihr bestimmt gefallen und hier ist es vormittags etwas ruhiger.
          Im Moment liegt es sicherlich auch daran, dass ich gestresst bin.

          LG

          • (11) 01.06.16 - 09:36

            Ja, 2 kleine Kinder sind stressig - ich bin echt froh, dass meine jetzt Schulkinder sind. Ja, sie waren niedlich und süß, aber die durchwachten Nächte, kilometerlanges Laufen (Schreikind), Tonnenweise Wäsche (Speikind), die ewigen Krankheiten und das ständige Windel wechseln. Nie könnte man selbst mal an sich denken. Meine Jungs sind 18 Monate auseinander. Und natürlich durfte man das NIE sagen.
            Aber die Grundschulzeit ist so richtig die "Belohnungsphase" für die Eltern. Die genieße ich jetzt. Danach fängt die Pubertät an...daran will ich noch gar nicht denken.

            • (12) 01.06.16 - 09:53

              Schlaf bekomme ich recht viel. Würde der fehlen, wäre auch schon aus dem Kellerfenster gesprungen...

              Aber die Wäscheberge habe ich auch. Ich kann mich erinnern, dass es bei der Großen nach einem Jahr besser wurde mit der Spuckerei...noch knapp 9 Monate...juhuu.

              Und dennoch liebe ich die Babyzeit. Vielleicht hätte ein Jahr mehr Abstand es erleichtert? Aber ich will nicht meckern. Beide sind auch Goldschätze und ich bin froh, sie zu haben:-)

              Gleich kommt Besuch, es gibt Kuchen und wir basteln Habdabdrücke usw.

              Heute Abend rotiere ich dann wieder;-)

              Schönen Tag!

              • (13) 01.06.16 - 15:55

                Heute Abend rotiere ich dann wieder

                --> Dass ich abends rotiere, das passiert mir nur wenn ich mir bis abends keine Gedanken drum mache was ich koche.

                Mein Tip:
                Hör auf den Kindern was extra zu geben und dann für dich nochmal was anderes zu zubereiten. Das ist ja doppelte Arbeit. Mittags würde ich was ganz schnelles machen ( Nudelsuppe, Nudeln, Kartoffelpuffer, Pellkartoffel usw.)und kochen zu ich meistens früh oder Mittag wenn die kleine schläft.
                Meine zwei sind auch 3 Jahre auseinander und am Anfang hab ich das Abendessen echt in Etappen zubereitet. Aber jetzt klappt es gut. Sobald die beiden Spielen oder die kleine schläft bereite ich das Abendessen soweit zu, dass es abends nur noch in die Pfanne / den Ofen muss.

                Zwischenmahlzeit gibt es hier in Form von Obst/ Brezel /Brot... Aber nie so oft wie bei euch.

(14) 31.05.16 - 21:45

Ich habe damals 5 Mahlzeiten angeboten. Das kam gut hin. Also 1. und 2. Frühstück, Mittagessen, Kaffee und Abendessen.

Du kannst zusätzlich noch einen Teller mit frischem und getrocknetem Obst bereit stellen.

(15) 31.05.16 - 21:49

Warum ist es so ein "Drama" für dich, das die Große von dir mitessen will? Mach es dir doch ganz pragmatisch zum Vorteil: Gleich mehr Stullen schmieren, Flasche ins Baby und laß dich von der Großen füttern. Die Große freut sich das sie ne Aufgabe hat und gleichzeitig schnorrt sie entspannt bei dir.
Schnorrt und möchte sie oft etwas zwischendurch weil sie evtl. mitbekommt, das das Baby immer gleich etwas bekommt, wenn es Hunger hat? So als kleine Reaktion auf das Baby?

Nicht aufessen, Kante nicht wollen? Dann eben nicht, sehe das Problem nicht.

Oder mach doch einen Teller mit Stullen und stell ihn mitten auf den Tisch, du kannst nehmen, Tochter kann entscheiden. Das Gefühl mal in aller Ruhe essen zu können, das ist doch irgendwie ein Relikt aus der kinderlosen Zeit. Der Drops ist nun mal für ein paar Jahre gelutscht;-).

  • (16) 31.05.16 - 21:56

    Mh, ist vielleicht auch ne Typsache, aber in der Intensität nervt es einfach.

    Auch beim geneinsamen essen, bekommt sie ein gewünschtes Brot, egal, wer was hat, sie will permanent von unseren Broten abbeißen, anstatt dann ihr Brot zu essen. Für mein empfinden möchte ich so etwas nicht anerziehen. Mal probieren, wenn es etwas neues gibt, kein Problem.
    Und das ist schon seit Ewigkeiten so. Schon lange vor der Schwester. Auch das permanente essen wollen. Sie fragt nun eher öfter danach, gefüttert zu werden.

    Ach, jetzt hab ich nicht mehr in Erinnerung, was du noch geschrieben hast...

(17) 31.05.16 - 21:56

Ich würde den Frühstückstisch schon abends decken. Wenn ihr in die Küche kommt, mach parall die Flasche und zwei (gleiche) Brote. Alles in handgerechte Stücke schneiden. Dann könnt ihr alle zusammen frühstücken. Das Baby kriegt die Flasche und du und die große esst gemeinsam das Brot. Bis zum Mittag würde ich dann Obst, Quetschis, Gemüsesticks, Jogurt, Reiswaffelb greifbar haben. Mittag und Abend würde ich zu einigermaßen festen Zeiten (zwischen 12.00-13.00 Uhr/ 18.00-19.00 Uhr) planen. Je nach Schicht müsste dein Mann doch mittags oder abends zum Essen da sein. Dann würde ich was schnelles kochen (Nudel, Maultaschen, Suppe, Pellkartoffel+Quark, Reis+Ei, Würstchen, Reste). Tendenziell Abends Brot für alle. Alles auf den Tisch, mit 3 kann die Große sich schon bald was selbst belegen.

Hallo,
meine Lösung dazu: Entweder, wie schin gesxhrieben einen großen Brotteller und Gemüseteller in die Mitte auf den Tisch, wenn Babys Flasche auch bereit ist. So kann sie Fladche teinken und du und.deine Große können sich nach Lust und Laune bedienen.

Oder aber Teller für alle am.Tisch esser in der Küche vorbereiten und gleichzeitig auf den Tisch stellen, sodass auf jeden Fall gleichzeutug mit dem.Essen begonnen wird und ihr zusammen esst.

Das klingt ja wirklich nach hick hack und stress wenn erst das eine Kind, dann das andere dann du und wenn du hat wieder ein Kind hunger....puh! Bei uns gilt auch: Wenn unser Sohn aufsteht, dann ist das essen vorbei. Es hat auch viele Tränen gegeben, aber mittlerweile hat er diese Regel so verinnerlicht, dass er es echt nur noch aufsteht wenn er satt ist.

Er ist auch gerad erst 4geworden.

Ist es denn möglich, dass deine Tochter der kleinen mal die Flasche gibt?

Dann könntest du in der Zeit Nudeln kochen.Pesto oder Frischkäse durch und fertig.
Dem Kind nichts abzugeben, wenn man selbat isst finde ich hart. Da merkt man, dass es am gemeinsamen essen fehlt.

Vielleicht sollten die zwischenmahlzeiten reduziert werden, damit sie die richtigen am.Tisch vernünftig ist?! Ich kenne das gar nicht mit so viel Gedöns zwidchendurch. Umindest halte ich es nicht nach. Es gibt Nachmittahs mal Eis oder salzbrezel oder nen Obstteller. Aber ansonsten Frühstück, Mittagessen und Abendessen....

Auf dem Spielplatz mal ne Banane oder kekse. Ich kann das gar nicht genau sagen... Er durfte sich aber am Obst, Wasser oder nach Fragen auch an der Salzstangenschublade früh selbst bedienen... Ich halte zwar ein Auge drauf, dass es nicht unmittelbar vor dem gemeinsamen essen ist, denn klar, dann gibts weniger gemütlivhes essen als Gehampel...
LG

(19) 31.05.16 - 23:56

Zum Frühstück: Deine Große ist drei Jahre alt, sie kann sich selber ein Brot schmieren, anfangs ist die Schweinerei riesig, aber sie wird es lernen und du kommst auch zum Essen.

Mittags gibt es schnelle Gerichte, vieles kann man auch für zwei Tage kochen, oder den Rest einfrieren und ein paar Tage später essen. Beim Kochen kann die Große auch wieder helfen, dauert zwar länger, aber sie ist beschäftigt.

Wer aufsteht ist bei uns satt (außer es gibt einen Grund wie neuen Saft holen, oder schnell zur Toilette gehen), danach ist die Mahlzeit erst einmal beendet.

Kann es sein, dass die Große gar nicht immer hungrig ist? Mein Sohn hat immer sooo Hunger, wenn ihm eigentlich langweilig ist und dann bekommt er nicht jedes Mal etwas zu essen. Aus Langeweile oder Frust essen ist nicht gesund.

Ich würde aber schon drauf achten, dass ihr gemeinsam am Tisch sitzt. Auch wenn das Baby die Flasche bekommt, kannst du dich zu deiner Großen setzen und auch zwischendurch ins Brot beißen. Ist der restliche Tag halbwegs strukturiert oder rennst du da auch nur von a nach b?

lg

(20) 01.06.16 - 07:10

Hallo!

Das kommt mir sehr bekannt vor, unsere Maus hat von Anfang an immer nur ein bißchen gegessen dafür stündlich. Das bekommst Du aber mit Konsequenz recht einfach in den Griff. Ich handhabe es so:

Gemeinsames Frühstück, sie darf so viel essen wie sie mag, muß aber sitzen bleiben. An Tagen ohne Kindergarten stell ich dann so 1,5 h nach dem Frühstück Obst oder Gemüse roh bereit zum knabbern, das kann sie sich dann nehmen wenn sie Hunger hat. Was anderes gibt es nicht, fertig. So eine Stunde vor Mittagessen kommt es weg. Dann gibts Mittag, Nachmittags das gleiche, gesundes wird hingestellt oder auch mal ein paar Kekse oder Knabberzeug. Eine Stunde vor Abendessen gibt es nix mehr.

Natürlich gibt es erst mal Terz, da mußt Du durch. Bleib hart, es wird funktionieren. Wenn sie weiß dass es zwischendurch nix gibt wird sie sich bei den Hauptmahlzeiten satt essen. Kinder lernen das recht schnell.

Wenn sie von Deinem Teller essen will leg Dir doch einfach ihr Brot mit auf Deinen Teller. Dann darf sie Dir Dein essen klauen ;-)

Wenn sie dann beim essen Terz macht bleib auch hart. Sag ihr dass Du auch Hunger hast und essen möchtest. Das versteht sie schon. Ignorier sie dann einfach mal und esse zu Ende. Du machst Dich ja völlig fertig sonst. Das Baby mußt Du nicht schreien lassen, die Große kann aber schon mal kurz warten wenn Du keine Zeit hast. Das lernt sie dann schon, glaub mir.

Ich wünche Dir viel Kraft.

LG
Sunny

(21) 01.06.16 - 07:46

Hallo

Ich wollte nur mal den Tipp geben versuche doch die kleine auch mit an den Tisch zu setzen. Ich hatte ein Stokke newborn Kit, meine wollte sich auch nie ablegen lassen aber das fand sie super. (Sieht alles usw). Dann hast du besser die Hände frei beim essen.
Zu den Zwischen- Mahlzeiten weiß ich auch nicht recht. Meine dreijährige will gerade gar keine und schreit dann statt Zwischen- Mahlzeit nach Kakao (Becher). Gefällt mir jetzt auch nicht aber ich hoffe auch da auf eine Phase. :-)
Alles Liebe euch

(22) 01.06.16 - 18:07

hallo,
ich würde nach dem frühstück einen rohkostteller/mandeln/paar rosinen fertig machen, von dem sich deine große tagsüber bedienen kann. extra mahlzeiten außer frühstück, mittag, nachmittag (z.b. joghurt) und abendessen würde ich nicht zubereiten. und ansonsten kann sie mit 3 auch mal 1/2 std. warten und muss nicht permanent kauen bzw. du nicht permanent sofort springen!
wie wäre es, wenn du 1/4 std. früher aufstehst und dir erstmal ein brot/einen kaffee machst - nur für dich alleine?!
ich würde versuchen, zu dritt (du & die kinder) einen festen rhythmus zu finden und dein mann integriert sich dann, wenn er da ist (feste rausgehzeiten, feste mahlzeiten etc.).
wenn tragetuch nicht funktioniert, probier eine andere trage aus (leihen ist auch möglich).
das wird schon, pass mal auf :-)!
lg

  • (23) 01.06.16 - 19:43

    Ich gebe zu, selbst mir fallen feste Strukturen schwer, aber gerade die empfohlenen Zwischenmahlzeitteller werde ich testen. Früher aufstehen geht nicht, die Große wird dann sofort wach. Ab ca 5Uhr verwalte ich nur noch den zarten Mädelsschlaf und bin froh, wenn wir es schaffen, nicht vor 7 aufstehen zu müssen.

    Ausserhalb des Themas, mit TH sprichst du was an. Mit beiden Mädels hatte ich mehrere Varianten getestet. Die Kleine ist zwar in allem extremer, aber beide mögen/mochten nicht getragen werden, nicht Autofahren, keinen Kinderwagen.

    Und ich liebe es zu tragen, das tut mir echt weh. Vielleicht habe ich Glück, und es kommt noch. Die Große konnte ich später gelegentlich tragen.

    Aber dafür schlafen die Beiden nachts überwiegend sehr gut:-)

    LG

    • (24) 01.06.16 - 20:15

      probiere es mal strikt 14 tage mit festen strukturen aus, notfalls mit plan (10 uhr spaziergang, 11.30 uhr mittagessen kochen.....), du wirst sehen, es bekommt allen gut, vor allem den zwergen! lg & alles gute #winke

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