Wie groß ist der Einfluss der anderen Kinder (in KiTa usw...)?

    • (1) 21.07.16 - 14:34

      Hallo zusammen,

      ich muss mal eine ganz "blöde" Frage stellen...aber es beschäftigt mich, je öfter ich auf Spielplätzen & Co bin:

      Wie sehr werden/wurden Eure Kinder von anderen Kindern beeinflusst, mit denen sie z. B. in der KiTa (Kindergarten, Tagesmutter, Nachbarschaft....) regelmäßig zusammen kommen?

      Es gibt so viele tolle Kinder, die höflich sind, hilfsbereit... Aber leider gibt es oft genug auch Kinder, die davon weit entfernt sind. Ich muss gestehen, dass ich ein älteres Semester bin und nachdem meine Neffen/Nichten nun schon fast erwachsen sind, auch lange nicht mehr auf Spielplätzen & Co war. Erst jetzt mit meiner Tochter (2) komme ich wieder regelmäßig in Kontakt mit kleineren Kindern...und bin ehrlich erschrocken.

      Selbst ich als Erwachsene wurde auf dem Spielplatz von manchen Kindern schon mit "netten" Worten bedacht oder schlicht ignoriert, wenn man z. B. darauf hinweist, dass ein 7jähriger ein 1 jähriges Kleinkind nicht von der Rutsche zu schupsen hat um sich vorzudrängeln. Mir wäre das als Kind im Traum nicht eingefallen, Erwachsene waren für mich eine Autorität...ja ich weiß, ich bin eine andere Generation und wir haben auch alle Eltern von Freunden ge-siezt #schein Schon klar, dass das heute anders ist.

      Trotzdem beobachte ich sehr oft Kinder, die einfach schlimm sind...wenn ich Gelegenheit habe die Eltern parallel zu beobachten, wird meist klar, dass die Kinder nichts dafür können. Sie kennen es einfach nicht anders. Oft ist der Umgangston in den Familien mehr als fragwürdig (Zitat von gestern: "mir ist egal, was mit Dir passiert Du Idiot").

      Natürlich muss sich meine Kleine in dieser Welt zurechtfinden und lernen damit umzugehen. So lange sie noch so klein ist, greife ich auf dem Spielplatz zwar ein, wenn sie körperlich angegangen wird, aber irgendwann muss sie selbst ihren Weg finden.

      Spätestens wenn sie in die KiTa kommt, wird sie sehr engen Kontakt zu vielen verschiedenen Kindern haben und es werden auch Kinder dabei sein, die sagen wir mal "nicht sozial" sind.

      Ich gebe zu - mir macht das Sorgen #schein Kinder lernen viel durch Vorbilder und ich habe auch schon gesehen, dass sie auf dem Spielplatz ebenfalls ein Kind, das neben ihr saß mit Sand bewarf, da sie selbst von einem anderen beworfen wurde. Sie hielt das in dem Alter vermutlich für ein Spiel. Klar und Schimpfworte kommen spätestens dann im Kindergarten, das ist klar und vermutlich leider normal. Aber damit muss ich dann umgehen. Mir geht es auch mehr um die größeren Geschichten.

      Wie ist Eure Erfahrung...wer lernt mehr von wem - die Kinder, die zuhause nicht gut behandelt werden von den anderen oder umgekehrt? Hat man noch genügend Einfluss, wenn das Kind z. T. ganztags in der KiTa ist?

      Wie "wachsam" muss man denn sein (ich möchte eigentlich nicht jede Spielverabredung später zu begleiten oder mir jedes Elternhaus vorher anzusehen #schwitz) - reicht es aus, wenn man zuhause einfach weiterhin liebevoll und konsequent ist, mit größeren Kindern ggf. manche Dinge bespricht (warum z. B. manche Worte nicht gehen usw)? Wie macht Ihr das?

      Danke Euch
      Martina

      • Hallo!
        Du bist der Haupterzieher' und wenn du deinem Kind anstaendige Werte, Verhalten etc vorlebst und beibringst wird es diese auch an den Tag legen.
        Natuerlich wird es Phasen geben wo es sich an anderen orientiert, 'boese' Woerter benutzt aber im grossen und ganzen wird es deine Erziehung verinnerlichen.

        So hat es jedenfalls bei meinen Kindern funktioniert. Sie passen sich zwar je nach Spielpartner etwas an, aber der 'gute' Kern bleibt....

        • Hallo,
          Danke Dir für Deine Antwort.

          Das was Du schreibst, ist meine Hoffnung ehrlich gesagt. Dass mein Einfluss quasi die Basis legt und die Kinder ggf. auch unterscheiden können...sprich sich vielleicht je nach Situation zwar anpassen, die eigentlichen Werte jedoch bleiben und auf die dann auch zurückgegriffen werden kann.

          LG
          Martina

          • (4) 21.07.16 - 17:50

            Hallo

            Meine große hat sich im Kindergarten und auch bis jetzt in der Schule noch von niemandem beeinflussen lassen.
            Ich habe aber immer vermittelt dass andere Kinder für uns kein Maßstab sind.
            Meine kleine hat ein ganz anderes Wesen da schau ich mal wie es sich entwickelt.
            Ich habe aber auch schon VeVerhaltensweisen von anderen Kindern

            Auf Spiel Plätzen erlebt, da ist mir nix mehr zu eingefallen.
            LG

      Hallo,

      Dein Erziehungsauftrag endet ja nicht, wenn das Kind in die Kita geht.

      Natürlich wird sie zu hause, verhalten oder Wörter ausprobieren, die sie in der Kita aufgeschnappt hat. dann musst du ihr eben zeigen, wo die Grenzen sind. Oder Du musst sie vielleicht bestärken, wenn es um den Umgang mit Konflikten mit andern Kindern geht.

      Was Du daheim vorlebst, ist ihre wichtigste Basis.

      Grüße
      hundkatze.maus

      • Danke für Deine Antwort - natürlich möchte ich nicht meinen Erziehungsauftrag abgeben ;-) ich habe eher Bedenken, dass meine Bemühungen quasi von anderen Einflüssen neutralisiert werden.

        LG
        Martina

    huhu,
    wenn das kind ganztags außer haus ist, hast du natürlich weniger einfluss auf seine wortwahl/sein verhalten, als wenn es z.b. mittags um 13 uhr auf der matte steht.
    sicherlich gucken sich kinder vieles ab und bei unguten dingen ist es dann an den eltern, zu erklären, wie man es besser machen könnte/welche worte nicht verwendet werden etc.
    eine gute stabile basis ist schon viel wert, denke ich, klar wird es ausrutscher geben, aber wenn ihr zuhause gute werte vermittelt und euer kind begleitet auf seinem weg (je nach alter natürlich), denke ich nicht, dass zuviel schief gehen kann.
    lg

    • Danke Dir,
      wenn ich hier so lese, was Ihr mir geantwortet habt, wächst meine Hoffnung, dass die Kinder tatsächlich zwischen "zuhause" und "KiTa" unterscheiden können...sich zwar ausprobieren, letztlich jedoch die Basis bleibt.

      LG
      Martina

(9) 21.07.16 - 21:42

Hallo,

in deinen Überlegungen lässt du die Erzieher in der Kita außen vor.
Klar, sie können nicht alles sehen, und die anderen Kinder sind wichtig, aber bei dir klingt es, als wären im Kindergarten nur Kinder und keine Erwachsenen.

In einer guten Kita ist es so, dass alle Kinder, so unterschiedlich sie auch sind, zusammenwachsen, aufeinander zu. Das heißt nicht, dass irgendjemand beeinflusst wird bzw anders wird. Sondern jeder bringt etas positives in die Gruppe ein, stark negative Sachen werden von den Erziehern gestoppt.

Meine Kinder sind 7 Stunden in der Kita und haben dort wirklich tolle Erfahrungen gemacht, die ich ihnen nicht hätte bieten können.
Und sie sind absolut sie selbst geblieben.
Das Elternhaus ist auf jeden Fall das Wichtigste!

  • (10) 22.07.16 - 13:29

    Danke Dir!

    Ja, da sprichst Du etwas an...etwas, das mich umtreibt. Leider suche ich ja nun schon quasi seit der Schwangerschaft nach einer Betreuung und habe mir viele Einrichtungen angesehen. Und bin ein bisschen ernüchtert...sprich es sind eben auch nur Menschen. Es waren viele nette Leute dabei, gar keine Frage....aber bei manchen habe ich mich ehrlich gefragt, ob sie wirklich Fachleute sind oder einfach einen Beruf wollten im Sinne von "irgendwas mit Kindern". Das ist nicht böse gemeint und ich will hier NICHT alle in einen Topf werfen....aber ich habe gelernt, dass es einfach Glück ist, an welche Erzieherinnen man gerät. Es gibt so tolle...aber wie in jeder Berufsgruppe eben auch andere.

    Selbst eine Erzieherin, die ich inzwischen im Pekip kennenlernte gibt ihr Kind erst mit 3 in Betreuung und das nur halbtags. Aus eben diesem Grund...seufz.

    Ich wurde selbst bei einer Besichtigung schon Zeuge von einem Umgang mit einem kleinen Jungen, der wirklich fragwürdig war....ok eine Momentaufnahme, aber der Kleine wurde über 20 mInuten ignoriert, obwohl er verzweifelt weinte und um Hilfe bat. Andere Erzieherinnen liesen sich vom Praktikant (junger Mann, ich hoffe er war "nur" Praktikant und kein "ausgebildeter" Pädagoge bei dem Verhalten) sogar mit den Worten "der Henry muss lernen, dass ich nur einmal helfe" zurückgepfiffen. Dabei wollte der ca. 2jährige einfach zunächst alleine seine Gummistiefel anziehen - die selbstmachphase eben.

    Sicher ein Einzelfall, aber es macht mir Angst.

    Sorry, gehört jetzt nicht zum Thema. Ich hoffe, Du hast recht.

    LG
    Martina

Hi,

klar lernen Kinder im Kindergarten jede Menge Mist! Aber die Kinder mit "gutem Elternhaus" wissen auch das es "Mist" ist. Mein Sohn bringt immer mal wieder echte Klöpper die er im Kindergarten aufschnappt oder gesehen hat, und sich dort niemals trauen würde, mit nach Hause und testet das dann mal daheim. Da heißt es konsequent sein und dreimal durchatmen. Ich weiß, dass er im Grunde weiß, dass es falsch ist und dass das nur ein Test ist, durch schnelles konsequentes Verhalten meinerseits bestätige ich ihm das nochmal und dann ist der Spuk auch schon wieder vorbei. ABER unser Sohn hat auch Vorbilder im KIGA die sich besonders sozial verhalten, die ihm helfen wenn er Hilfe benötigt, die lieb zu ihm sind usw.. Diese Kinder mag er sehr und er orientiert sich an Ihnen. Und keine Sorge, es gibt seeehr viele Familien in denen die Kinder toll groß werden können, Ich kenne da viele!

Grüße
Miriam

(13) 22.07.16 - 13:09

Hallo Martina

ich glaube du machst dir zu große Sorgen.

Natürlich werden Kinder von anderen Kindern beeinflusst. Aber sie werden (zumindest in diesem Alter) noch nicht komplett umgepolt von ihren Freunden. Mein Großer ist neun Jahre, meine kleine fünf. Ich habe sie bewusst so erzogen, das sie andere so behandeln, wie sie selbst behandelt werden möchten. Körperliche Gewalt ist ein no go. Gerade mein Großer weiß von sich aus, ich musste noch nicht mal mit ihm drüber sprechen (was aber auch nicht schaden könnte) , das man nicht auf schwächere los geht weder körperlich noch verbal. In seiner Klasse haben sich mehrere Kinder auf ein anderes eingeschossen. Es wird sehr gehänselt. Ich habe es bei der Lehrerin schon öfter angemahnt.

Mein Sohn hält sich nachweislich komplett aus der Sache raus. Verteidigen kann er das andere Kind leider nicht, das traut er sich auch gar nicht. Aber wenn es geärgert wird holt er Hilfe, hat auch schon zu ihr gesagt: "Hör doch einfach nicht auf die!"

Meine kleine schnappt schon mal Schimpfwörter auf und gibt sie auch an uns weiter. Aber das handhabe ich schon so wie bei meinem großen - bei ganz schlimmen Worten einfach klar verbieten. Bei anderen überhören. Manchmal reicht bei bestimmten Worten auch ganz locker zu fragen was das denn bitte bedeutet (auch wenn man die Bedeutung selbst kennt) - da die kleinen das einfach noch nicht wissen, wird aus meiner Erfahrung raus, das Wort dann auch kaum mehr ausgesprochen.

Ein Beispiel auch an einem Schimpfwort, das mein großer Anfang des Jahres mitgebracht hat: "F... dich" Das habe ich zum Anlass genommen ihn aufzuklären und ihm zu sagen, was das eigentlich heisst. Seitdem hat er es nie mehr gesagt :-) Ich glaub das hat ihn etwas geschockt :-p

Wenn die Kids dann in die Pupertät kommen gelten andere Regeln. Da werden sie wohl eher ihren Freunden nacheifern. Ich hoffe halt, das ich meinen Kids bis dahin genug Werte mitgegeben habe, damit sie erst nachdenken, dann handeln. Meinen Eltern scheint das bei mir ganz gut gelungen zu sein.

LG
Melanie

  • (14) 22.07.16 - 13:30

    Lieben Dank für Deine liebe und ausführliche Antwort!

    Es macht mir Mut. Denn genau so wie Du versuche ich zu "erziehen". Ich hoffe, ich behalte die Kraft und Ruhe auch in solchen Situationen.

    LG
    Martina

(15) 22.07.16 - 13:17

Hallo :)

Unser Sohnemann kam mit 14 Monaten in die Kita. Und muss sagen er bringt war mit seinen 3,5 Jahren "liebe Wörter" mit und wir reden darüber. Er sagt auch selber "Mama das sagt man nicht" oder "das was man sagt ist man selber" und das sagt er zu mir wenn ich scheisse sage oder beim Autofahren Fluche. Ich glaube einfach das die Haupterzieher das Kind beieinflussen - sprich die Eltern. Aber auch die Erzieher im Kindergarten sind eine vorbildrolle.

Mach dir nicht so ein Kopf.

Lg

  • Lieben Dank auch Dir!
    Vor allem, dass Du ebenfalls von guten Erziehern sprichst. Ich habe (siehe Antwort oben) da leider so meine Bedenken, weil ich ein paar doofe Momentaufnahmen mitbekommen habe. Ich weiß, man darf nicht alle in einen Topf schmeißen und ich habe die Hoffnung, dass es eben wie in jeder Berufsgruppe ist bzw. wir einfach Glück haben werden.
    LG
    Martina

    • Martina,
      bei uns sind auch nicht alle Erzieher das non plus ultra und wenn mir was nicht passt sag ich es offen. Es gab 1-2 mal Situationen wo ich gedacht habe - geht's noch - aber ehrlich ich kann auch mal laut werden und Fluche. Die Erzieher sind nunmal auch Menschen. Mein Sohn hat manchmal den Befehlston der Erzieher drauf. Ich glaube Sohnemann war 20 Monate alt als er zu meiner Mama sagte "Schluss jetzt, es reicht jetzt" zu ihr sagte. Ich habe Augen gemacht sag ich dir. Tja das war der o-Ton von der Erzieherin - wenn sich Kinder streiten. Als er das gesagt hat - hatte ich mit meiner Mama eine Diskussion über irgendein Ereignis in den Nachrichten. Wir sind südländisch und können ausgiebig Diskussion. Mit seinen 3,5 Jahren diskutiert er auch sehr angeregt mit uns. Und das ist toll :)

      Er: Ich will bei euch schlafen
      Wir: Schatz du hast doch so ein tolles Autobett und es ist schön bei dir im Zimmer. Mama oder Papa legen sich mit dir rein.
      Er: ja, aber euer Bett ist größer und du bist meine Prinzessin und Papa mein bester Freund :)
      Ich: dann schlafe ich in deinem Bett - es ist zu eng im großen Bett
      Er: dann schlafe ich mit Papa

      Wenn er gute Argumente hat geben wir nach :)

      Wir haben nach dem Studium lange überlegt wie wir unser Kind erziehen wollen und sind auch nicht die jüngsten (37 und 40) Aus dem Grund haben wir uns ein Elternverein gesucht in der wir Mitspracherecht haben. Es ist ein freies Konzept in der die Kinder sich entfalten können.

      Ihr macht das schon ;)

      Lg

(18) 22.07.16 - 14:08

Hallo!

"reicht es aus, wenn man zuhause einfach weiterhin liebevoll und konsequent ist, mit größeren Kindern ggf. manche Dinge bespricht (warum z. B. manche Worte nicht gehen usw)?"

Genauso machen wir es :-) und hoffen das Beste #kratz

Lg
minitouch

(20) 22.07.16 - 16:14

je älter die kinder werden, desto mehr einfluss gewinnen freunde.

es gibt eine menge kinder, die aus kitas scheussliche verhaltensweisen mitbringen. das sind aber in der regel kitas, in denen die erzieher darauf wenig einfluss nehmen. in einer guten kita gewöhnen sich nicht die "braven" kinder schimpfworte und unverschämtes verhalten an, sondern die etwas "freier" erzogenen kinder lernen sich zurückzunehmen.
soweit das pädagogisch möglich ist, natürlich kann eine kinder kein kind vollkommen verändern, wenn das elternhaus nicht mitzieht.

meine kinder haben mir in der kitazeit oft gesagt, was xy so alles anstellt, und dass das kein schönes verhalten ist. nachgemacht haben sie praktisch nichts. ihnen wurde sowohl zu hause als auch in der kita beigebracht, was geht, und was nicht geht.
da ist also wichtig, dass du dir eine kita suchst, die auf deiner linie ist, nicht nur konzeptionell, sondern auch in der praktischen umsetzung.

meine grosse hat schon zwei, drei mal versucht, unverschämtes verhalten, das sie in der schule kennengelernt hat, zu hause auch auszuprobieren. da bekommt sie aber kräftig gegenwind, und mit 8 jahren ist sie noch klein genug, dass ich viel einfluss habe.

was den spielplatz angeht: ja, da gibt es eine menge kleiner lümmel, aber die bekommen von mir ebenso gegenwind wie meine eigenen kindern. in der regel reicht ja schon meine körperliche präsenz (bin ja nun mal erheblich grösser als ein kind) und eine drohende stimme, damit meine kinder und ich in frieden gelassen werden. ich gehe auch prinzipiell bei jeder schlägerei dazwischen, ob ich die kinder nun kenne oder nicht. ich finde leute grauenvoll, die da wegsehen, weil es ja nicht ihr eigenes kind betrifft.

(21) 22.07.16 - 16:38

Hi.
Weißt Du, ich denke, jeder Mensch hat mindestens eine gute Idee im Leben...
Eine meiner war ein Pappschild, das am Kühlschrank hängt;-)
1. Wir reden höflich miteinander

2. Wir tun einander nicht weh
3. Wir helfen den anderen gerne
4. Wir halten immer zusammen

Diese Regeln gelten für alle, auch für uns Eltern.
Ihre Freunde sind manchmal echte Kaliber, aber es 'färbt' trotzdem nicht ab...
Wir reden auch viel miteinander, darüber, wie man auf andere wirkt oder wie man selber gerne behandelt werden möchte.
Und Kinder sind nicht doof, sie machen sich auch ihre Gedanken und haben eine gute Vorstellung davon, was faires Verhalten ist.
Aber man muss auch mal locker sein, manchmal gibts halt auch die Pippi-Kacka-Phase oder die Bäh-Wort-Phase oder die ich-bin-prinzipiell-dagegen-und-so-rede-ich-auch-Phase und da muss man halt durch;-)
Bei uns schallt dann auch mal ein scharfes 'Ausdrucksweise!!!' durchs Haus, wenn sich mal einer vergriffen hat und dann ist es wieder gut...
Also alles garnicht so schlimm und manchmal färbt es auch auf die anderen Kinder ab- zumindest solange ich in Hörweite bin, reissen sich ihre Freunde zusammen...
Glg, Locke

(22) 23.07.16 - 01:31

Alters abhängig, Kind 10 Jahre inzwischen

Muss ab und an Auf den Boden geholt werden da im Freundes Kreis die Kinder teilweise sehr interessant mit den Eltern umgehen sagen wir es so. Aber es geht meist gleich wieder.
Freund sagt Schule ist blöd langweilig etc sagt mein Kind das auch und passt sich an erfahre ich das gibt es nachmittag Kontakt sperre und es klappt wieder.

Im Alter von 3 war spucken ganz groß im Kiga hat meine nie gemacht im Kiga aber Zuhause auf mich. Nach dem 3 mal schimpfen, hab ich leicht zurück gespuckt hab es ihr vorher gesagt noch einmal dann spuck ich zurück Thema war erledigt, einmal wollte sie noch da hab ich gefragt ob ich dann zurück spucken soll Nein wollte Kind nicht Thema war endgültig durch.
Schimpfwörter muss ich sagen kam hier nie vor.
Einmal hatte ein Jugendlicher zu seinem Freund Pimmel *Le. .er gesagt Kind 4 spricht es nach Jugendlicher hat es gehört sich entschuldigt, ich zu meinem Kind gesagt ich möchte nicht das sowas gesagt wird das ist etwas unschönes und nicht mehr gesagt

Irgendwann kam mal zu mir du bist blöd

Ich hab gesagt das möchte ich nicht das macht mich traurig.
Ich hab es dann mit ignorieren probiert und das

hat geholfen.

Wir achten aber auch Zuhause drauf wie wir umgehen miteinander und das ist wichtig.

Das fällt mir bei meiner Arbeit im Kiga auch auf.
Kinder die ein Guten Umgang in der Familie erfahren und erleben sind wenig anfällig für sowas. Andere Kinder die ehr den rauen Ton Zuhause gewohnt sind und oder oft auf sich gestellt sind , vor TV geparkt werden und so bringen sowas oft mit oder greifen es schneller auf und nutzen es auch.

Aber mein Kind ist nicht perfekt wir haben hier als baby Kleinkind Kind das perfekte Kind gehabt heut auch noch bei anderen aber Zuhause versucht es das Kindlein jetzt auch mit pampig werden, Augen verdrehen, diskutieren und Türen schmeißen

Wenn möglich logische Konsequenz, TV gibt es selten hier und nur unter bestimmten Voraussetzungen wenn diese nicht erfüllt sind nicht mein Problem.

Taschengeld muss verdient werden in dem das Kind seine Pflichten erfüllt Hausaufgaben, Aufgaben im Haushalt

Wenn es ordentlich erfüllt wird gibt es volles Taschengeld wenn Aufgaben nicht erfüllt werden wird was abgezogen.

Wir müssen auch arbeiten und unsere Aufgaben erfüllen sonst gibt es kein Geld. ...

.

  • Ernstgemeint oder Ironiesmiley vergessen #schwitz?

    • Was meinst du?

      • Das was ich schreibe.

        - Kontakstsperre, weil der Freund sagt, die Schule sei langweilig (wenn es denn so ist, fändest du lügende Freunde besser?)

        -" hab ich leicht zurück gespuckt "

        - "Irgendwann kam mal zu mir du bist blöd
        Ich hab gesagt das möchte ich nicht das macht mich traurig."

        -"Taschengeld muss verdient werden in dem das Kind seine Pflichten erfüllt Hausaufgaben, Aufgaben im Haushalt
        Wenn es ordentlich erfüllt wird gibt es volles Taschengeld wenn Aufgaben nicht erfüllt werden wird was abgezogen."

        Das fällt mir etwas schwer, vorzustellen, dass das ernstgemeint und für pädagogisch wertvoll gehalten sein könnte.

        Klingt alles nicht so sympathisch.
        Alters abhängig, Kind 10 Jahre inzwischen

        Muss ab und an Auf den Boden geholt werden da im Freundes Kreis die Kinder teilweise sehr interessant mit den Eltern umgehen sagen wir es so. Aber es geht meist gleich wieder.
        Freund sagt Schule ist blöd langweilig etc sagt mein Kind das auch und passt sich an erfahre ich das gibt es nachmittag Kontakt sperre und es klappt wieder.

        Im Alter von 3 war spucken ganz groß im Kiga hat meine nie gemacht im Kiga aber Zuhause auf mich. Nach dem 3 mal schimpfen, hab ich leicht zurück gespuckt hab es ihr vorher gesagt noch einmal dann spuck ich zurück Thema war erledigt, einmal wollte sie noch da hab ich gefragt ob ich dann zurück spucken soll Nein wollte Kind nicht Thema war endgültig durch.
        Schimpfwörter muss ich sagen kam hier nie vor.
        Einmal hatte ein Jugendlicher zu seinem Freund Pimmel *Le. .er gesagt Kind 4 spricht es nach Jugendlicher hat es gehört sich entschuldigt, ich zu meinem Kind gesagt ich möchte nicht das sowas gesagt wird das ist etwas unschönes und nicht mehr gesagt

        Irgendwann kam mal zu mir du bist blöd

        Ich hab gesagt das möchte ich nicht das macht mich traurig.
        Ich hab es dann mit ignorieren probiert und das

        hat geholfen.

        Wir achten aber auch Zuhause drauf wie wir umgehen miteinander und das ist wichtig.

        Das fällt mir bei meiner Arbeit im Kiga auch auf.
        Kinder die ein Guten Umgang in der Familie erfahren und erleben sind wenig anfällig für sowas. Andere Kinder die ehr den rauen Ton Zuhause gewohnt sind und oder oft auf sich gestellt sind , vor TV geparkt werden und so bringen sowas oft mit oder greifen es schneller auf und nutzen es auch.

        Aber mein Kind ist nicht perfekt wir haben hier als baby Kleinkind Kind das perfekte Kind gehabt heut auch noch bei anderen aber Zuhause versucht es das Kindlein jetzt auch mit pampig werden, Augen verdrehen, diskutieren und Türen schmeißen

        Wenn möglich logische Konsequenz, TV gibt es selten hier und nur unter bestimmten Voraussetzungen wenn diese nicht erfüllt sind nicht mein Problem.

        Taschengeld muss verdient werden in dem das Kind seine Pflichten erfüllt Hausaufgaben, Aufgaben im Haushalt

        Wenn es ordentlich erfüllt wird gibt es volles Taschengeld wenn Aufgaben nicht erfüllt werden wird was abgezogen.

        Wir müssen auch arbeiten und unsere Aufgaben erfüllen sonst gibt es kein Geld. ...

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