Elternbeirat

    • (1) 09.08.16 - 00:51

      Wieso machen sich eigentlich die Eltern das Leben schwer, die etwas für ihre Kinder bewegen wollten? Weil Eltern nur Menschen sind?

      Wie ist es in euren Kindergärten?

      Fänd es super wenn ihr etwas von euren Kigas erzählt. Wenn es gut geht sagt mal wie ihr das schafft. Bei uns läuft es nämlich gar nicht. Es gibt nicht mal Elternbeiratssitzungen, Elternbriefe strotzen von Rechtschreibfehlern ... werden auch nicht mit Team des Elternbeirats unterschrieben, sondern dem Namen der Vorsitzenden. Abrechnungen über Finanzen gibts nicht. #sorry

      • Hallo,

        ich glaube, das Problem ist, daß es eigentlich niemand so richtig machen will, somit muss man nehmen, bzw. wählen, was da ist.
        Bei uns, ist schon eine Weile her, lief das immer sehr gut, harmonisch und zu Gunsten der Kinder ab. Die, die das gemacht haben, haben das mit Herzblut gemacht.
        Am Ende kannst Du Dich nur bei der Leitung beschweren, die Rechtschreibfehler würde ich denen schon unter die Nase reiben ;-)

        LG

        Hallo,

        dazu sag ich nur: selbst aufstellen, wählen lassen und dann besser machen :-p

        Ich bin aktuell das 2. und nun letzte Jahr im EB der Krippe - für die Finanzen zuständig.

        Wir machten so alle 2-3 Monate eine EB - Sitzung (wo nur EB-Mitglieder teilnahmen) und haben da jeweils die nächsten Aktionen geplant - Martiniumzug, Basar, Tiergartenausflug, Sommerfest ect. - Dies haben wir dann am "schwarzen" Brett ausgehängt und die Eltern, die mit Ihren Kindern teilnehmen wollten, haben sich eingetragen. Auch haben wir "Aufgaben" vergeben (Essen für Sommerfest besorgen, Auf-Abbau Basar ect.) weil wir in der Krippe jährlich 5 Std. leisten müssen, die bei Nichtleistung 15 Euro pro Std. kosten.

        Mir hat die Arbeit sehr viel Spaß gemacht - letztes Jahr noch mehr als dieses. Dieses Jahr waren wir von den 6 EBlern meist nur 3 (immer die gleichen) die sich um alles gekümmert haben. Das nervt dann schon, aber es soll ja doch irgendwie laufen ...

        LG!

        • (4) 09.08.16 - 08:34

          P.S. Abrechnung der Finanzen gg.-über den Eltern gibt's bei uns auch nicht. Es kann aber jeder, der mag, Einsicht in den Ordner nehmen. Bei uns läuft alles über ein extra für die Krippe eingerichtetes Konto (Bank)

      Was meinst Du mit Deinem ersten Abschnitt?

      "Wieso machen sich eigentlich die Eltern das Leben schwer, die etwas für ihre Kinder bewegen wollten? Weil Eltern nur Menschen sind?"

      Verstehe ich nicht so ganz? Hättest Du es lieber wenn sich niemand kümmert? Oder dürfen sich nur die melden, die alles perfekt machen? Vielleicht solltest Du Dich selber wählen lassen und alles besser machen?

      Hmm bei uns läuft das unspektakulär und soweit ich das von außen mitbekomme gut.

      Was für Finanzen hat der Elternbeirat bei Euch? Bei uns werden zu Beginn des Kindergartenjahrs 5 Euro pro Kind eingesammelt, damit werden Abschiedsgeschenke für weggehende Erzieherinnen/Anerkennungspraktikantinnen, eine Kleinigkeit zu Weihnachten für das Team und am Ende des Kindergartenjahrs reichte es bisher immer noch für einen Restaurantgutschein fürs ganze Team. Und Punsch fürs Laternenfest. Ob von den 5 Euro am Ende noch was übrig ist oder sich der Elternbeirat "bereichert" weiß ich jetzt nicht, finde ich aber nicht schlimm. Ich denke auf Nachfrage könnte mir das sogar gesagt werden.

      Ansonsten hat der Elternbeirat zwei Aufgaben, den Punsch beim Laternenfest zu organisieren und die Organisation des Sommerfestes (also Liste fürs Salatbüffet aufhängen, Liste für Grills, Bierbänke, ... und eine Liste für Freiwillige beim Auf- und Abbau). Grillgut, Getränke und Geschirr bringt jeder selber mit.

      Achso sie verwalten noch die Adressliste und Elternbrief gibt es vom Elternbeirat vielleicht ein bis zwei im Jahr. Orthografisch sind sie in Ordnung, unterschrieben von der Vorsitzenden im Namen des gesamten Elternbeirats.

      Wie oft es Elternbeiratssitzungen gibt, weiß ich nicht. Es gibt zweimal jährlich eine Sitzung zwischen Team und Elternbeirat. Die wird auch im Kindergarten angekündigt und man könnte da bestimmt Punkte einbringen.

      Unser Sohn war zuvor in einer Krippe, da lief es gleich ab. Außer dass es bei 10 Kindern etwas schwieriger war zwei Freiwillige zu finden.

      • "Ob von den 5 Euro am Ende noch was übrig ist oder sich der Elternbeirat "bereichert" weiß ich jetzt nicht, finde ich aber nicht schlimm."

        Der Satz ist vielleicht ein bisschen blöd. Ich finde es nicht schlimm, dass ich nicht weiß, ob und wie viel von den 5Euro pro Kind noch übrig ist. Wenn sich der Elternbeirat daran wirklich bereichert, fände ich das schon unverschämt, aber zum wirklichen bereichern ist der Betrag zu gering, die Ausgaben passen ungefähr zu den 5Euro und ich denke nicht das es so ist, hab aber natürlich keine Kontrolle.

    Wieso lässt Du dich dann nicht in den Elternbeirat wählen?

    Bei uns sind die Elternbeiratssitzungen alle 6 Wochen. Feste werden geplant (Ostern, St. Martin, Sommerfest etc.), Aufgaben verteilt (Einkäufe, Geschenke für die Kinder verpacken etc.), gemeinsam Ideen gesammelt (welche Themen für Elternabende etc.), Kritik geäußert und besprochen. Eine Person ist Schriftführer und schreibt nach jeder Sitzung ein Protokoll, dass für alle Eltern einsehbar am schwarzen Brett ausgehängt wird, eine Person ist für die Kasse zuständig...

    • so sollte es sein. Ich bin im Elternbeirat und einfach sauer und enttäuscht, weils nicht läuft und jeder Handgriff zuviel zu sein scheint. Total schade.:-(
      Eine Mutter hat davor aus genau dem Grund sich mit den Damen in die Wolle bekommen . Sie hat jahrelang das Amt in anderen Einrichtungen gemacht. War super auf zack!

      Sie haben sie vergrault :( total schade

      Ich bin selber im Elternbeirat und finde es schade.

Hallo!

Ich verstehe genau was du meinst, bei uns ging es ähnlich zu.

Die Vorsitzende hat mit ihrer Vertreterin alles besprochen(Kita Tratsch ausgetauscht), der Rest der Elternvertretung blieb immer außen vor. Gemacht wurde wenig bis gar nichts, aber Hauptsache man hatte den Vorsitz. Vorschläge wurden abgeschmettert oder einfach nicht beachtet.

Das ganze endete in einem riesen Streit, alle Eltern (8 an der Zahl), außer den zwei Vorsitzenden, sind aus der Elternvertretung ausgetreten. Die Vorsitzende wurde mit dem dritten Kind schwanger, und da es ihr zu viel war dann auch noch Aufgaben zu übernehmen (obwohl sie wirklich nichts gemacht hat), hat Sie die Elternvertretung auch verlassen. Blieb also alles an der Vertretung hängen :-) Die Gerechtigkeit des Lebens....

Im September sind Neuwahlen, ich bin gespannt :-)

Fazit: Manche Eltern brauchen den Titel um sich zu profilieren. Wenn du wirklich was bewegen willst, schau dass du den Vorsitz bekommst und versuch auch die Eltern zu motivieren, die nicht in der Elternvertretung sind.#winke

(10) 10.08.16 - 09:13

Hallo #blume

vor Rechtschreibfehlern strotzen die Briefe aus der Schule (von der Schule) auch, von daher:-p. ommmmm. Der Abschuss war unlängst ein Brief der Oberstufe (Betreuungsschüler) an die 5.-Klässler für einen Ausflug. Ich hielt das erst für ein Gewinnspiel: wer die meisten Fehler findet, bekommt ein Eis. #rofl War´s aber leider nicht.#schock

Aber zurück zum Kiga: entweder ich lebe mit dem, wie es ist oder ich lasse mich in den Elternbeirat wählen. Da das meist keiner wirklich machen will (und in insgesamt 19 Elternabenden mit Neuwahl, Schule und Kiga, kam es genau einmal zu einer richtigen Wahl, ist da das Interesse nicht so prickelnd), dürfte das kein Problem sein.

Für so was braucht es immer ein interessiertes Zugpferd, sonst passiert da nicht viel.

#liebdrueck
Sanne #sonne

Ich gehör(t)e mit sechs anderen zum Elternbeirat eines städtischen Kindergartens und bin recht stolz auf das, was wir in diesem Jahr mit der Hilfe von noch anderen Eltern für den Kindergarten gemacht haben.
Wir haben drei Bastelaktionen mit den Kindern durchgeführt, die Barfußtreppe im Garten komplett saniert, beim Ausmisten des Gartens kräftig mit angepackt, ein Sommerfest organisiert und durchgeführt, einen Weihnachstkalender für die Erzieherinnen gebastelt, Geschenke für zwei Erzieherinnenhochzeiten besorgt und bei der standesamtlichen Trauung Präsenz gezeigt, Waffeln im Kiga gebacken und verkauft, eine Tombola mit tollen Preisen veranstaltet, zwei Elternstammtische durchgeführt, zu kleinen Freizeit-Ausflügen 'eingeladen', Textlaternen für den Sankt Martins-Zug gebastelt und einen Teelichtverkauf durchgeführt, Fotos bei Veranstaltungen gemacht und über alle Aktionen Texte veröffentlicht, die Beiratssitzungen genau protokolliert und darüber einen extra Aushang gemacht, natürlich den Meckerkasten gepflegt, einen Sponsor für eine neue Kletterwand aufgetrieben und beim Anbringen geholfen, einen Bauernhofausflug für den ganzen Kiga ins Leben gerufen, durch oben genannte Aktionen über 500€ erwirtschaftet und dem Kiga zur Verfügung gestellt.

Es hat alles Spaß gemacht und wurde von den Erzieherinnen auch sehr honoriert.

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