Kinder spielen nicht

    • (1) 10.08.16 - 18:34

      Ok, kurz zur Vorgeschichte:

      Mein Bruder hat 2 Jungs (5J / 3J) und wurde vor 1,5 Jahren ins Ausland versetzt und kommt nur an jedem 2 Wochenende heim. Meine Freundin & ich haben dann vorgeschlagen um seine Frau etwas zu entlasten ab und an die Kinder einmal pro Woche zu nehmen. (Wir studieren beide)

      Nach 1 Jahr sind wir mit unserem Latein aber am Ende. Die Kinder sind die absolute Hölle. Aber nach und nach. Als die Kinder das erste mal zu uns kamen, hatten wir alles vorbereitet: Lego, Playmobil, Duplo (Gott sei dank hatten meine Eltern all das noch aus meiner Kindheit aufbewahrt). Kurz danach bemerkten wir, dass der älteste die einfachsten Dinge (Duplo-Steine aufeinandersetzen) nicht hinbekam und die Konzentrationsspanne gleich 0 war. Kein Spielzeug war spannend ihn mal etwas zu "fesseln". Wir haben nach nun einem Jahr wirklich alles durch: Ritter, StarWars, Reiterhof, Feuerwehr,. etc. Aber nach 5 Minuten wird immer getobt oder nach dem Fernsehen gefragt.

      Vorschläge wie "lass uns mal ein Puzzle machen", "lasst uns doch mal in den Wald gehen", etc. werden gnadenlos niedergeschmettert ("ich will nicht", "Nein, das ist doof") Es geht sogar so weit, dass Dinge, die sie nicht mal kennen abgelehnt werden.

      Beim Essen ein ähnliches Bild. Beim Kochen wird meine Freundin schon überrannt "na, was kochst du doofes", "ich will aber Pommes nicht aus dem Backofen", "ich esse das nicht" - und wir geben uns wirklich richtig viel mühe.

      Der Gipfel kam dann letzte Woche. Wir hatten die Kinder über´s Wochenende, da die Erwachsenen auf eine Firmenfeier mussten. Über Nacht haben wir dann bemerkt, dass beide Kinder noch regelmäßig ins Bett machen (und nicht mal ausversehen, sondern immer! ins Bett und schlafen nicht alleine im Bett. Nach Infos der Eltern auch nicht zuhause). Als meine Freundin dann Samstags erstmal 4 Betten und die Couch reinigen durfte, habe ich mir die Kinder gepackt und bin ins Schwimmbad - auch hier ein absolutes Trauerspiel. Während andere Kinder im Sand Burgen bauten oder ins Kinderbecken sind, saßen mir die 2 Jungs nur auf der Pelle: "Ich will jetzt XY", "Kannst du bitte mit mir ins Becken",...

      Versteht das nicht falsch. Ich mag Kinder über alles, aber die beiden schaffen es keine 5 Minuten sich zu beschäftigen, sind in meinen Augen total altersuntypisch (Bettnässen, kein Interesse an anderen Kindern, kein Spielen) entwickelt. Ich habe meinen Bruder darauf angesprochen, aber der flüchtet sich da total raus und behauptet die Kinder seien heute alle so. Das könne man nicht mehr mit vor 20 Jahren vergleichen.

      Ich muss ehrlich sagen, dass ich das aufpassen auf die Kinder nicht mehr schaffe. Ich weiß einfach keinen Weg mehr, wie ich die beiden dazu bewege sich wenigstens mal 30 Minuten alleine zu beschäftigen ohne dass ich mit ihnen rauffen muss oder die Flimmerkiste anstelle - weil letzteres ist derzeit unsere einzige Chance wenigstens mal kurz eine Pause zu haben.

      Da meine Eltern die Kinder nun auch ab und an in den Ferien haben, haben wir da mal nachgefragt. Die schildern uns ähnliche Probleme - teils noch drastischer. ich habe heute im Telefonat versprochen mal über das Internet herauszufinden, ob es irgendwie einen Weg gibt, Kinder auch mal 30 Minuten zu beschäftigen, ohne den TV anzustellen und ob irgendwer vielleicht ähnliches erlebt hat. Ansonsten sehe ich mich gezwungen, die Kinder nicht mehr zu nehmen. Aber bei uns liegen an den Besuchertage schon morgens um 6 die Nerven blank und wir beten nur dass der Tag ein schnelles Ende nimmt.

      • Du hast keine eigenen Kinder, oder? Das merkt man. Denn vieles, was du einfach mal voraussetzt, können Kinder in dem alter tatsächlich einfach noch nicht. Nachts trocken sein z.b. Geht erst mit 5 Jahren langsam los. Jungs brauchen etwas länger und mit 3 nachts trocken zu sein ist extrem viel verlangt. Kinder muss man nicht rund um die Uhr beschäftigen, sie dürfen sich gern auch mal langweilen. Denn das fordert sie dazu auf, sich selbst etwas einfallen zu lassen und kreativ zu werden. Dennoch sollte man nicht von einem 3 jährigen erwarten, dass er es schafft, sich 30 Minuten komplett allein zu beschäftigen ohne das du mit spielst. Was die Ernährung angeht, ihr könnt doch einfach Dinge kochen, die fast jedes Kind mag. Nudeln mit Ketchup z.b. Oder Milchreis oder pfannenkuchen. Die beiden könnten euch bei der Zubereitung helfen, Gemüse schneiden oder so etwas. Eine Pizza selbst belegen. Was man selbst zubereitet hat, schmeckt am besten. Und vielleicht solltet ihr nicht so hochgestochene Erwartungen an die Kinder stellen. Lasst sie doch mal etwas vorschlagen, was sie machen wollen. Einen nachmittag auf dem Spielplatz macht jedes Kind glücklich. Man braucht doch nicht auf Teufel komm raus große Ausflüge machen, vor allem, wenn die Kinder das gar nicht wollen.

        • Ach so, toben ist auch bei meinem vierjährigen täglich normal. Toben bedeutet spielen. Rollenspiele und länger mit einem Spielzeug spielen lernen Kinder erst ab etwa 4/5 Jahren.

          Also ich sehe das ähnlich wie du aber das man bei einem 5 jährigen nicht davon ausgehen kann das er nachts nicht mehr ins bett macht, sehe ich absolut nicht so. Ich kenne kein Kind das da noch ins Bett machte. Klar passieren immer mal Unfälle keine Frage. Meiner war mit 2,5 Jahren Tag und Nacht trocken. Ohne Training oder zwang.

          • Das ist aber die Ausnahme und nicht die Regel. Kinder werden im Schnitt mit 3 Jahren tagsüber trocken, bis zum Alter von 7 Jahren ist es aber noch völlig normal, nachts noch nicht trocken zu sein. Das hat nämlich etwas mit der hirnreife zu tun und impulskontrolle.

            • Gut das kann ja alles sein aber die meisten sind es doch eher.

              Kenne das eigentlich nur von hier, dass Kinder noch in der Schule ins Bett machen. Wie gesagt Unfälle Krankheit sind selbstverständlich völlig normal.

              Aber das hilft der TE ja nicht weiter. :)

              Ansonsten wie gesagt kann ich dir nur zustimmen toben oder mit den Kinder zusammen spielen.

              VG

      Vieles sehe ich auch so, aber das mit dem Trocken sein, kann ich mir echt nicht vorstellen.

      Ich habe 3 Kinder, wie alle keine Überflieger waren, beim Trocken werden. Aber mit 3 Jahren, pünktlich zum Kita-Start, war das Thema komplett durch, also auch nachts.

      • Ist aber so, kann man jeden Kinderarzt fragen, trocken werden ist ein reifungsprozess im Gehirn, das ist von Kind zu Kind unterschiedlich und normal ist es auch, dass Jungs länger brauchen und das es bis zum 7. Lebensjahr ok ist, nachts nicht trocken zu sein. Das ist nichts ungewöhnliches sondern etwas völlig normales.

Also, ich finde das Verhalten hat nichts mit "Kinder sind heute nun mal so" , vor allem nicht bei dem 5-jährigen.
Meine sind 3 und können sich schon über eins Stunde allein (oder zusammen beschäftigen). Sei es mit Playmobil, Puzzle , malen, usw....

Gut, ich hab auch zwei Mädchen,aber auch Jungs müssen nicht nur die ganze Zeit toben.
Ich würde mit ihnen von Stunde zu Stunde planen und die Kinder müssen lernen, daß es bei euch anders läuft als bei ihnen daheim.

Also, Kompromisse finden:
zuerst wird getobt..........danach gibt es eine Ruhephase und jedes Kind beschäftigt sich (Lego, Playmobil, malen,........) und ihr macht NICHTS. Wenn es ihnen dann langweilig wird, dann werden sie schon was finden.
Danach spielt ihr wieder was zusammen (evt das angefangene,was sie allein gemacht haben, weiter aufgreifen).
Dann wird nicht gefragt, eine klare Ansagt: "Anziehen, wir gehen jetzt raus",sollte reichen.
Wenn sie etwas partout nicht wollen,sollen sie eine Alternative bieten (außer TV und Toben).

Über Nacht ziehst du beiden (zumindest dem Kleinen ) eine Windel an, für den Gr0ßen gibt es ja spezielle Unterlagen.
Beim Essen dürfen sie gerne Wünsche äussern, gibt es aber mal etwas,was sie "doof" finden, dann essen sie halt ein Brot, es gibt keine Extrawürste.
Und ist der Tag dann gut gelaufen, dann dürfen sie zum Abschluss noch eine halbe Stunde Fernseher schauen.

Ihr bestimmt die Regeln, das müssen die Kinder kapieren. Verstehen sie, wie es bei euc läuft, dann wird es besser werden.

Gute Nerven!
lg

  • Du hast mir wirklich aus der Seele gesprochen, ich wollte nämlich genau das gleiche schreiben.

    Die Kinder müssen merken, dass es bei euch Regeln und Grenzen gibt - auch wenn es die Zu Hause nicht gibt.

Hallo,
ich empfinde die von dir beschriebenen Verhaltensweisen, auch nicht als Norm.
Meine Kinder Mädchen/Junge waren beide vor Beendigung des 2. Lebensjahres nachts trocken, insbesondere nachts ist das allerdings eine hormonelle Frage(die Nierentätigkeit wird dem Tag/Nacht-Rhytmus hormonell angepasst), sollte aber zumindest bei dem 5jährigen entsprechend auch mal ärztlich abgeklärt werden.
Wo die Kinder schlafen und ob sie zwischendurch aufwachen ist meist eine Einstellungsfrage der Eltern, da bin ich auch eher locker. Wenn bei uns ein Kind aufwacht kann/darf es gerne zu uns ins Bett kommen und dort weiterschlafen.
Zum Spielen: Auch das finde ich nicht typisch. Insbesondere wenn sie zu zweit sind sollte den beiden, schon etwas einfallen womit sie sich auch mal allein eine Weile beschäftigen. Selbst mein 3 jähriger spielt schon länger als eine halbe Stunde allein, wenn er dabei zum Beispiel ein Hörspiel hört auch deutlich länger. Wenn die beiden zusammen sind ist eine Stunde keine Seltenheit- und da brauchen sie nicht mal tolles Spielzeug. Ein paar Decken oder Kissen, ein Karton fertig ist die Höhle, das Boot, der Zug etc.
Das die beiden nicht mal im Schwimmbad etwas mit sich anzufangen wissen #kratz
Ich meine klar, das jemand jederzeit ansprechbar sein sollte, sie sich also nicht indem Sinne allein gelassen fühlen, wollen ist das eine - aber Dauerbespaßung muss nun wirklich nicht sein.
Das Verlangen nach dem Fernsehen würde ich jetzt so deuten, dass dies zu Hause das Mittel der Wahl ist. Auch Spielen muss eben gelernt werden und wenn das zu Hause nicht passiert, ist es halt schwer das bei euch umzusetzen.
Gehen die beiden denn in einen Kindergarten oder ähnliches?
Zum Thema Kochen habt ihr eigentlich nur zwei Möglichkeiten entweder werft ihr das Handtuch und steigt um auf Frittiertes, Fertiges und Süßes oder ihr bleibt euch treu und nehmt in Kauf, dass die beiden das nicht wollen, bietet halt ein Brot oder ähnliches als Alternative an.
Ansonsten denke ich, scheint ihr viel zu wenig mit der Mutter (und sie mit euch!)zu kommunizieren, wenn euch das alles so überrascht. Wenn mir jemand einmal wöchentlich meine Kinder abnehmen würde, bekäme er von mir ein Reihe Hinweise und Vorschläge (was wird gern gespielt/geggessen andere Besonderheiten wie nächtliches einnässen), denn insbesondere wenn ihr selbst noch keine Kinder habt, sollte man euch euren "Job" so einfach wie nur möglich machen. Vielleicht hast du das ja auch nur nicht so explizit geschrieben, aber euch so völlig ins kalte Wasser zu schmeißen finde ich schon auch seltsam seitens deines Bruders und seiner Frau.
Lange Rede kurzer Sinn #bla#bla also nein nicht alle Kinder sind heute so!
Wenn es euch zu viel wird werft das Handtuch, das Gespräch scheint ihr ja bereits erfolglos gesucht zu haben oder stellt Regeln auf oder verkürzt die Besuche. Ich denke bloß, so weiter machen wie bisher schafft nur unnötigen Frust und verpflichtet seid ihr schließlich nicht dazu, ich finde es großartig, dass ihr es versucht habt!#winke

Gäbe es vielleicht auch die Möglichkeit nur mal eins der beiden Kinder zu nehmen? Ich bin selber die ältere Schwester und mein Bruder und ich (2,5 Jahre Unterschied) hatten NIE die gleichen Interessen. Mag am Altersunterschied oder den verschiedenen Geschlechtern liegen. Aber wir hätten nie zusammen gespielt, dafür waren wir einfach zu unterschiedlich. 2 Jahre Altersunterschied macht im Kindesalter ne menge aus. Ein 5 jähriger hat einfach ganz andere Interessen was und wie gespielt wird als ein 3 jähriger. Viele Geschwister streiten sich ständig, wenn sie nur einander zum spielen haben. Weil sie eh ja schon die meiste Zeit zusammen sind wäre es vielleicht eine Idee, mal den einen und mal den anderen zu euch zu holen. So hat jeder exklusiv zeit und es geht weniger laut zu und man kann sich besser auf ein Kind und seine Bedürfnisse einlassen als zwei völlig unterschiedliche Charaktere gleichzeitig zu "bespaßen".

Moin,

hm, naja, es sind wohl nicht die besterzogensten und geförderten Kinder des Dorfes aber "total altersuntypisch Kathastrophene" sind sie jetzt auch wieder nicht. Das mit dem Essen klingt nach verzogenen Bengeln, muss aber nicht heißen dass sie zu Hause auch so sind.

Das was ihr tut und erwartet ist zum Teil total altersuntypisch. Sorry das klingt vielleicht böse aber was meint ihr denn warum die meisten Eltern stöhnen dass Kleinkinder anstrengend sind? Weil es eine Menge Kraft kostet sie zu beschäftigen und hinterherzusein. Weil sie viel in Bewegung sein müssen und man sie eben nicht unbedingt mit Lego parken kann. Die müssen Klettern Springen Bobbycar fahren ... Ja es gibt ruhige Exemplare aber das ist nicht typisch! Ihr zäumt das Pferd von hinten auf, erst muss man sie auspowern dann spielen sie auch mal Lego. Und so wie es klingt haben weder Dein Bruder noch Ihr das richtige Rezept gefunden also schüttele bitte nicht den Kopf über Deinen Bruder, ihr selber habt da auch teils falsche Vorstellungen und Ansätze, Kinder erziehen und beschäftigen ist nicht so einfach wie manche Kinderlose glauben und das Dumme ist dass jedes Kind verschieden ist. Also ja man kann Kinder mal ne Weile mit Lego beschäftigen aber vorher muss man schon darin investiert haben, auf dem Spielplatz gewesen sein etc.

Nachts Einnässen: Absolut noch im Rahmen, beim 3 jährigen sowieso und beim 5-jährigen grenzwertig. Es hat aber etwas mit geistiger Reife zu tun, was das Hirn nicht hergibt kann der Körper nicht ausgleichen. Dieses "also viele sind schon mit 5 trocken" ist wie zu Hauptschuleltern zu sagen "also 60 % schaffen es schon auf weiterführende Schulen" ...

Ob sie selbständig spielen ... zu zweit ist es halt verlockend zu toben und wenn das andere nicht wirklich gefördert wird ... es ist aber auch schwer, ihr seid nämlich so wie du schreibst auch in die Beschäftigungsfalle getappt: Es ist ein Irrglaube man müsse Kindern Lego und Duplo und Playmobil anbieten und denken "irgendwas beschäftigt sie". Je mehr Angebot umso weniger lernen Kinder sich mit etwas länger alleine zu beschäftigen. Eines von allem anbieten und keine Alternativen anbieten. Nicht nach 10 Minuten "oder wollen wir ins Schwimmbad".

Übrigens ist die normale Spanne bis zum "Tätigkeitswechsel" also die Zeit in der ein Kind auf eine Sache konzentieren können muss in der ersten Klasse bei 20 Minuten!!! Und das ohne Ablenkung, also sobald Lego und Playmobil da sind fällt es vielen Kindern schwer, gerade wenn sie sich eh schwer tun.
Also ja es gibt Kinder die stundenlang irgendwas tun, es fasziniert sie dann halt, aber "alterstypisch" ist das noch lange nicht! Mein Kleiner kann sich im Wasser stundenlang mit 2 Becherchen selber beschäftigen, bei allem anderen so 10-15, max 20 Mintuten, Malen z.B. nur 5 Minuten. Dann biete ich das Nächste an und das alte kommt weg, "spiele an" und ziehe mich dann wieder zurück. Wenn Kinder das nciht können darf dann nix anders im Zimmer sein, kein Ball kein Puzzle und am besten auf erstmal nicht der Bruder. Ich denke am besten trennt ihr die beiden, einer geht mit einem raus Bobbycar fahren und der andere ...

Was mir noch auffällt: Kinder in dem Alter sind vor allem Bewegungsspieler. Ruhig sitzen und puzzlen macht bei den meisten prozentual die wenigste Zeit aus.

Nein es gibt den Weg nicht, er ist von Kind zu Kind verschieden, kann sein dass die beiden sogar verschiedene Anreize brauchen. Und 30 Minuten sind übertrieben. Das muss von Anfang an gesteigert werden. Und man kann auch nciht von einem ausgeschlafenen energiegeladenen Kind erwarten dass es gleich stundenlang Lego spielt, packt sie auf den nächsten Spielplatz zum Klettern und Toben, Indoorspielhalle oder sonst was, lasst sie mit Bobbycars draussen flitzen.

LG
Pikku

(15) 11.08.16 - 07:15

Hallo,
also, das was du beschreibst, ist extrem.

Aber das sich ein 3jähriges Kind nicht unbedingt längere Zeit allein beschäftigen kann/will, ist so ungewöhnlich auch nicht.

Mein Rat wäre, das entweder einzustellen, aus Selbstschutz, oder den Kinder klarere Ansagen zu machen, wenn möglich. Also nicht ständig fragen oder es ihnen Recht machen wollen, sondern auch mal die klare Ansage "heute gehen wir in den Wald."

Übrgens merken die Kinder vielleicht, das ihr eigentlich keinen Bock auf sie habt? Da nutzt dann jede Menge Spielzeug auch nichts.

VG

Top Diskussionen anzeigen