Eingewöhnung in Krippe steht bevor (2 Jahre) - Tipps von Erfahrenen...?

    • (1) 24.08.16 - 11:50

      Hallo,

      drei Tage nach ihrem 2. Geburtstag beginnen wir mit der Eingewöhnung in der Krippe und ich frage mich, was ich vielleicht schon im Vorfeld "tun" kann bzw. wie ich mich während der Eingewöhnung vor Ort und auch zuhause am besten verhalte...

      Klar, letztlich muss ich abwarten, wie die Kleine das Ganze aufnimmt, wie sie reagiert und mich entsprechend anpassen. Trotzdem finde ich es immer gut ein paar Ideen im Hinterkopf zu haben oder auch zu hören, welche Situationen vorkommen können.

      Daher dachte ich, ich frag Euch einfach mal ;-)

      Bislang habe ich ihr ein Bilderbuch zum Thema KiTa gekauft, das sie auch sehr gerne vorgelesen bekommt. Beim Lesen sprechen wir auch immer mal wieder darüber, dass sie auch bald in die KiTa darf...wenn der Junge im Buch traurig wird und von der Erzieherin getröstet wird, dann sage ich ihr, dass sie dann auch zur Erzieherin gehen darf, wenn sie mal traurig ist...usw.

      Ansonsten habe ich ihr für die KiTa die gleichen Hausschuhe, den gleichen Schlafsack und die gleiche Trinkflasche gekauft, wie sie zuhause hat. Ich dachte, das findet sie dann irgendwie vielleicht "vertrauter" #rofl über was man so alles nachdenkt...

      Ansonsten erzähle ich ihr, dass wir nächste Woche nochmal in die Kita gehen (Aufnahmegespräch) und ich mich da schon drauf freue, gespannt bin, was es dort alles zum Spielen gibt.

      Zum Aufnahmegespräch kommt sie dann nämlich auch mit - wir lernen dann auch ihre Bezugserzieherin kennen...ich hoffe sehr, die Chemie stimmt #schwitz Die Kleine ist ein bisschen wählerisch - da gibts oft nur schwarz oder weiß. Ich werde also versuchen freundlich und offen in die Situation rein zu gehen, nicht übertrieben natürlich. Und mal zu sehen.

      Was mir wirklich schleierhaft ist, ist die Eingewöhnung selbst. Man soll ja eigentlich nur der sichere Hafen sein. Wenn ich aber an Spielverabredungen denke, dann ist die Kleine oft und viel bei mir. Ich kann sie ja dann in der KiTa nicht "wegschicken"...?

      Ich persönlich würde es machen wie sonst auch...anfangs mit ihr spielen und versuchen mir nach und nach herausziehen und das Spiel nicht aktiv stören, wenn sie Vertrauen zur B-Erzieherin gefasst hat. Vielleicht die B-Erzieherin versuchen mit einzubinden ins Spiel anfangs?

      Was aber mache ich, wenn sie mich ins Spiel einbinden möchte? Oder wenn sie kommt und auf den Arm möchte? Ich würde es zulassen und schauen, ob sie sich dann wieder "entfernt" wenn sie aufgetankt hat? Wenn sie hinfällt würde ich erst mal sehen, ob sie sich (wenn wir schon etwas da sind....) auch von der B-Erzieherin trösten lässt und erst "einspringen" falls nicht?

      Ist das ok so? Oder "muss" ich mich komplett zurückziehen eher und sie aktiv wegschicken quasi?

      Zuhause wird sie ja evtl. erst mal anhänglicher sein als sonst (hab ich hier bei Urbia zumindest oft gelesen), dem würde ich dann auch nachkommen, so gut ich kann. Habt ihr zusätzlich immer mal wieder über die KiTa gesprochen (z. B. Du hast heute mit xy gespielt, das war ja ein toller Lastwagen...oder sowas)?

      Letztlich lasse ich es mal auf mich zukommen - bin aber für Tipps und Erfahrungen dankbar. Auch, weil ich dann kommende Woche in der KiTa vielleicht nochmals gezielter Fragen stellen kann...man denkt ja selbst irgendwie nie an alles als Anfänger #schein

      Schon aufregend dieser neue Schritt...irgendwie freue ich mich, weil ich glaube, dass es ihr gut tun wird. Außerdem werde ich mir dann doch tatsächlich mal eine gemütliche Tasse Kaffee im Straßencafe gönnen, wenn sie mal länger bleibt ... wenn auch mit einem Auge am Handy vermutlich #schein

      Lg
      Martina

      • Ach so, was ich noch sagen wollte:
        wir werden für die Eingewöhnung knapp 8 Wochen Zeit haben. Dann sollte sie so weit angekommen sein, dass sie ganztags (also inkl. Mittagsschlaf und Essen) dort bleiben kann.

        Die Eingewöhnung wird 5tägig sein - also von Montag bis Freitag. Später, wird sie dann (wenn es für sie ok ist und nicht zu verwirrend) nur an meinen drei Arbeitstagen dort sein.

        Die KiTa wird an meinem Arbeitsort sein - wir sind momentan (Umzug geplant) noch eine gute Stunde unterwegs (Auto und Bahn bzw. Fußweg). Sonst wäre sie 1) noch mindestens zwei Stunden länger betreut gewesen....

        Sie ist jedoch längere Autofahrten gewöhnt und auch Bahn-fahren.

        LG
        Martina

        Wie bald startet ihr denn? Habt ihr noch Zeit ne Los-lös-Gruppe vorher zu besuchen?

        Das war bei uns ganz prima gelaufen. Das erste mal als ich raus bin hörte ich (durch die Tür - es lohnte sich nicht nach Hause zu fahren also saß ich mit Laptop oder Buch im Nebenraum) unseren Sohn irgendwann die Leiterin fragen "Wann kommt Mama wieder?" Daraufhin antwortete diese, dass ich bald wiederkäme und das Thema war durch. Als ich wiederkam wurde ich freudig begrüßt. Die Freude schwächte sich die folgenden Mala ab :-D

        Ich fand es auch für mich gut zu wissen, dass er sich dann in so einer Situation klar verständlich artikulieren kann. (Toll, was Kinder alles können, wenn sie müssen und sich nicht drauf verlassen können, dass die eigenen Eltern das schon irgendwann richtig raten...)

        Wenn die Zeit dafür nicht mehr reicht, würde ich sagen entspannt bleiben, dem Kind vertrauen, und weiterhin ne positive Erwartungshaltung aufbauen ("Du DARFST in die KiTa")
        Die Erzieherinnen werden Euch schon leiten, die haben schon viele Kinder eingewöhnt, wo nicht klar war, wer mehr klammert, Kind oder Eltern ;-)

        Bei uns geht es nächsten Montag los und ich freu mich auch drauf mal wieder Zit zu haben wo man konzentriert etwas machen kann, damit man dann auch wieder mehr Qualitätszeit mit dem Kind hat und nich nur alles nebenher läuft.

        LG
        ros dubh

        • Danke Dir!

          Es sind leider nur noch zwei Wochen...und solch einen Spielkreis habe ich im Vorfeld nicht gefunden bzw. im Vorjahr wäre es bei der Kleinen noch undenkbar gewesen. Sie hat erst in den letzten Monaten riesige Schritte in Richtung "es geht auch ohne Mama" gemacht.

          Ich habe jetzt immer drauf geachtet, dass wir sehr viel mit anderen Kindern unterwegs sind oder auch mal bei "Fremden" zu Besuch. Einfach, dass es keine ganz völlig neue Situation ist. Meist hat sie es wirklich gut gemeistert.

          Wirklich artikulieren kann sie sich leider noch nicht - wir sind erst bei den Einwortsätzen ;-) da ist der Wortschatz zwar recht groß, aber an ganze Sätze ist noch nicht zu denken.

          Ja genau wie Du schreibst lasse ich wenn es passt auch immer mal einfließen "Du darfst dann auch in die KiTa!"...oder so eine Rutsche gibt es in der KiTa auch...usw....

          Toi toi toi Euch
          und Danke nochmals
          LG
          Martina

      Als allererstes möchte ich dir mitgeben entspannt zu bleiben und das ganze positiv zu sehen. Aber Kita nicht zum einzigen Thema machen. Ich persönlich halte nicht viel von Büchern zu Kita, Töpfchen, Geschwister kriegen, ... weil da oft auch Themen abgeschnitten werden, die für mein Kind gar nicht relevant sind und ihm dann Angst machen oder erst durch das Buch thematisiert werden. Ich erzähle meinen Kindern ein, zwei Tage vorher was ansteht, aber auch nicht wochenlang vorher, das trägt meiner Erfahrung nach nur zur Aufregung bei.

      Zur Eingewöhnung stell deine Fragen beim Gespräch der Erzieherin. Auch wie du dich verhalten sollst. Falls nach dem Berliner Modell eingewöhnt wird gibt es ein gutes Buch dazu, wie die ersten Wochen ablaufen. Ich hatte bei beiden Kindern (unterschiedliche Krippen) ein paar Infoblätter von der Kita bekommen. Versuche der Erzieherin zu vertrauen und sie leiten zu lassen. Wenn du das Gefühl hast, anders wäre besser sprich es offen an, lass dich aber auch auf die Krippe ein.

      • Danke Dir!

        Das Buch lese ich ihr nur vor, wenn sie es bringt...das kann manchmal mehrmals am Tag oder manche Tage gar nicht vorkommen. Mir war einfach wichtig, dass sie "Kita" schon mal gehört hat und sich etwas darunter vorstellen kann. Das Buch habe ich so ausgesucht, dass "ihre Themen" darin vorkommen z. B. das gemeinsame Essen und Schlafen der Kinder. Am Anfang geht die Mama sogar arbeiten - auch das passt ;-)

        Aber Du hast völlig Recht - ich halte auch nichts von "Vorlesungen" zu verschiedenen Themen. Wenn Interesse da ist und es passt - ja. An manchen Tagen ist die KiTa bei uns daher kein Thema. Doch wenn wir z. B. am örtlichen KiGa vorbeikommen und die Kinder dort im Außenbereich spielen o. ä. dann greife ich das auf.

        Die Kleine ist nicht allzu experimentierfreudig und ich habe das Gefühl ein bisschen "Vorbereitung" braucht sie einfach bzw. erleichtert es ihr.

        Hoffentlich hält mich die Erzieherin nicht für bekloppt, wenn sie einer erwachsenen Frau sagen muss, wie sie sich zu verhalten hat #schwitz Ich hoffe, die B-Erzieherin (kenne ich ja ncoh nicht) ist da wirklich auf zack und gibt mir da gute Unterstützung / feedback.

        LG und danke nochmal
        Martina

    Hallo,

    Es liest sich ziemlich unentspannt bei Dir. Warum bist du so aufgeregt? Fühlst du dich mit der Wahl der Einrichtung wohl oder woher kommen deine negativen Erwartungen?

    Ich bin nicht vom Fach, aber ich denke du solltest dich entspannen, warum suggerierst du ihr schon jetzt das sie traurig sein wird? Ich persönlich halte das für die falsche Herangehensweise.

    Vielleicht solltest du nochmal ein Gespräch mit der Erzieherin führen?

    Alles Gute.

    • Danke Dir!

      Ehrlich gesagt habe ich auf eine solche Antwort schon gewartet. Es war klar, dass mir jemand vorwerfen wird, dass ich unentspannt bin und damit meinem Kind schade ;-). Trotzdem fragte ich hier, weil oft tolle Tipps kommen und ich generell einfach interessant finde, welche Erfahrungen andere machen. Warum soll man sich die Eingewöhnung nicht erleichtern, indem man von anderen profitiert. Deshalb muss man noch lange keine Panik schieben. Dieses Bild der klammernden Mamas ist immer so einfach gezeichnet. Die Realität ist jedoch vielschichtiger.

      Im letzten Jahr wusste ich, dass mein Kind nicht so weit ist - sie nicht der Typ dafür ist mit einem Jahr in die Kita zu gehen. Deshalb blieb ich ein weiteres Jahr zuhause. Wäre ich auch heute nicht davon überzeugt, dass es gut für sie ist, würde ich dies wieder tun.

      Das Jahr hat ihr gut getan und war goldrichtig. Selbst vom Kia bekam ich diese Rückmeldung und ich freu mich darüber.

      Schrieb ich nicht, dass ich mich auch auf die darauf freue? Unentspannt finde ich es nicht sich vorher mit dem Thema zu befassen ehrlich gesagt. Aber vielleicht kann ich mich schriftlich ja auch nicht verständlich ausdrücken, das kann sein. Aber mal Deine Antwort aufgreifend:

      ich suggeriere ihr nicht, dass sie traurig sein wird (bitte nicht aus dem Zusammenhang reißen) - es war eine Szene im Buch, die sie aufgegriffen hat und ich dahingehend beantwortete, dass sie dann auch zur Erzieherin gehen darf.

      Im Gegenteil - ich bin davon überzeugt, dass es für sie wenn sie angekommen ist eine tolle Sache wird. Grade für sie ist es wichtig in einem "geschützten Rahmen" (also unter vertrauten Kindern und Erziehern) ihren Radius zu vergrößern, weitere Bezugspersonen...das ist wichtig für sie. Jeden Schritt den sie macht in Richtung "Selbstständigkeit" finde ich klasse, grade weil sie vergleichsweise zurückhaltend ist und ich weiß, dass es ihr gut tut.

      Trotzdem habe ich keine Ahnung, wie ich mich am besten verhalte - eben, dass sie nicht denkt, es wäre etwas nicht in Ordnung. Ich gehöre allerdings auch zu den Müttern, die z. B. nicht wissen, wie sie auf dem Spielplatz reagieren soll, wenn sich andere Kinder sagen wir mal "daneben benehmen"...ich denke da zu viel nach, was nun i. O. ist.

      Nicht immer ist der erste Gedanke und Impuls der richtige. Die Eingwöhnung heranziehend frage ich mich eben, welches Verhalten besser ist. Das, zu dem ich tendiere (also auf Aufforderung hin mitspielen, die Erzieherin versuchen einzubinden und mich dann langsam herausnehmen) oder ob man das besser anders macht. Ich bin weder Pädagogin noch Psychologin. Daher frage ich nach Erfahrungen. Es kann ja sein ich liege völlig daneben und ein anderes Vorgehen ist viel besser.

      Das Aufnahmegespräch ist wie gesagt erst kommende Woche. Zuvor hatte ich lediglich mit der Leitung ein Gespräch und eine Besichtigung. Ich will der guten Dame aber auch nicht endlos Zeit stehlen und daher schon etwas vorbereitet sein. Konkrete Fragen stellen können.

      Aber erzähl Du doch mal: wie hast Du Dich verhalten bzw. wie lief Eure Eingewöhnung ab. Wenn meine Herangehensweise komplett falsch ist - wie war Dein Vorgehen?

      Danke Dir und Lg
      Martina

      • Ich wollte dir nichts vorwerfen und dich auch nicht angreifen, außerdem habe ich auch nie gesagt das deine Herangehensweise völlig falsch ist.

        Meine Jungs kamen mit 12 Monaten in den Kindergarten, da ist es vielleicht auch noch ein bischen einfacher.

        Aber ich habe mir tatsächlich überhaupt keine deiner Gedanken im Vorfeld gemacht, sondern habe hier tatsächlich auf die Erfahrung der "Fachfrauen" vertraut; ich bin aber auch eher der Typ der sich nicht im Vorfeld zuviel sorgen macht. Das Beispiel mit dem Buch klingt für mich eben so als würde hier die Traurigkeit schon mit einkalkuliert werden.

        Aber klar, das ist alles Typsache.

        Alles gute für euch!

        • Dankeschön.

          Mit 12 Monaten war die Kleine komplett in der Fremdelphase, da wäre bei uns gar nichts gegangen. Vielleicht genau deshalb...weil sie sehr lange sehr anhänglich war und insgesamt eher zurückhaltend, mache ich mir da mehr Gedanken. "Früher" (also vor Kind) hätte ich da auch eher gedacht "hinbringen, gehen, fertig" ...

          Dir auch alles Gute
          Martina

          • Und ich denke, je mehr Gedanken und Sorgen du dir machst umso mehr überträgt sich das unsichere Vehalten auf dein Kind.

            • Ich denke man muss zwischen "Gedanken" und "Gedanken" unterscheiden. Ich sitze ja nicht da und denke "oh gott oh gott was soll ich nur tun...soll ich so oder soll ich so...". Sondern in einer stillen Stunde überlege ich mir einfach, wie man an solche eine Eingewöhnung am besten heran geht. Das sind denke ich doch zwei Paar Stiefel.

              Ich bin generell kein Mensch, der Dinge einfach mal so angeht und dann schaut #schein Es ist mein Wesen Dinge bedacht anzugehen, so bin ich auch authentisch - würde ich jetzt völlig gedankenlos in diesen neuen Lebensabschnitt gehen, wäre das für mich viel eher verunsichernd, ich würde mich nicht vorbereitet fühlen...und genau DAS würde mein Kind spüren. Habe ich mir jedoch Gedanken gemacht, finde ich auch meinen Weg im Vorfeld und genau das gibt mir (und damit auch meiner Tochter) Sicherheit.

              Ja die Menschen sind verschieden und jeder muss seinen eigenen Weg finden.

              Alles Liebe
              Martina

Hallo,
Ja, ich finde, Du machst Dir sehr viele Gedanken, aber ich finde auch, dass das wohl alle Mütter machen, die einen mehr, die anderen weniger...

Mein Sohn kam auch erst mit zwei in die Krippe, weil es sich für mich richtiger angefühlt hat. Vorher war er aber schon zwei Mal pro Woche vormittags fremd betreut.

Alle Deine Ideen sind durchaus nachvollziehbar und ich denke, Du hast alles Wichtige vorbereitet, damit es entspannt losgehen kann. Acht Wochen sind ne lange Zeit und ich denke, das ist durchaus realistisch.

Was bei uns aber schon gut war: Ich war zwar in der Krippe dabei gesessen und er konnte zwecks auf dem Schoß sitzen und Auftanken immer zu mir.

Aber ich habe mich für Spielen bzw. Vorlesen oder mit was auch immer er ankam sozusagen "dumm gestellt". Habe ihm gesagt, dass dafür im Kindergarten die Erzieher zuständig sind und nicht die Mamas und dass ich das hier alles nicht kann. So hat er den Schritt des Zugehens auf die Erzieherin gut geschafft, und doch war ich immer im Hintergrund hab ihn ermuntert, wenn er zögerlich war oder er kam dann halt doch erstmal noch ne Runde kuscheln und dann ein neuer Anlauf.

Vielleicht hilft Dir das.

Schöne Grüße
Martina

  • Danke Dir!

    Vermutlich kommen die Gedanken daher, dass die Kleine vom Typ her alles auf den Kopf stellte, was ich bislang an Kindern kannte...bis sie da war, kannte ich nur Kinder, die neugierig auf alles zugingen, bei Menschen nicht direkt reißaus nahmen... Das erste Jahr mit ihr war wirklich hart.

    Inzwischen geht es - ich habe im Umgang mit ihr da viel gelernt...nicht zuletzt durch die zu lesenden Erfahrungen hier.

    Deine "Strategie" zur eingewöhnung finde ich z. B. sehr interessant. Ich lese sowas immer gerne um zu sehen, was für mich da dabei ist. Es muss letztlich natürlich zu Kind und Mama passen (man kann sich ja nicht verstellen) aber ich finde solche Gedankenanstöße immer hilfreich. So kommt man oft dazu Dinge von ganz anderer Seite zu betrachten.

    An sich bin ich frohgemut hinsichtlich der KiTa. Ich denke, sie ist jetzt so weit und wir haben auch genügend Zeit. Schon der Besichtigungstag dort war vielversprechend. Sie blieb direkt im Gruppenraum (freiwillig - ich fragte sie vorher ob sie mit möchte) als ich zur Toilette bin...und das ist bei Ihr ein sehr sehr gutes Zeichen. Daher möchte ich das Ganze eben einfach "richtig" begleiten und nicht aus Dummheit/Unwissenheit einen Fehler machen.

    Danke Dir daher
    Martina

Hallo,

bei uns hat mein Mann die Eingewöhnung begleitet. Er war die ersten paar Tage mit in der Gruppe. Gemeinsam mit ihm hat sie den Raum nach und nach erkundet. dann setzte er sich an den Rand. Der dritte Schritt war, vor der Tür zu warten etc.

Ich verstehe Deine Aufregung. Wie Du habe ich mir sehr viele Gedanken gemacht, weil meine Tochter auch seeeeehr anhänglich war und eher wenig von anderen Leuten wissen wollte.

Mir hat geholfen, dass ich großes Vertrauen in die Erzieherinnen hatten. Hört sich blöd an, aber ich habe mich dort wohl gefühlt. Meinem Mann ging es genauso. Im Vorfeld konnten wir all unsere Fragen stellen, unsere Bedenken bzgl.der Anhänglichkeit der Kleinen äussern.
Natürlich gab es Tränen bei den ersten Trennungsversuchen. Aber das gehört wohl dazu und legte sich mit der Zeit.

Viele Grüße
hundkatze.maus

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