Bald geht's los!

    • (1) 24.08.16 - 19:38

      Guten Abend.

      Nur noch knapp 2 Wochen und wir starten mit der Eingewöhnung von unserem großen Kleinen ;-)

      Er ist jetzt gut 3 Jahre alt. Ein Sommerkind.

      Wie lange hat bei euch die Eingewöhnung in dem Alter gedauert??

      Ich hoffe mal das es nicht allzu lange dauern wird.

      Lg Miriam

      • Meiner ist auch ein sommerkind und ist mit 3 in den kiga. Zuvor war er zuahuse, aslo keine krippe.
        Meiner ging rein, wurde begrüßt und ist spielen gegangen. Hat kurz tschüss gwunken und das wars.
        In der zweiten woche hatte er dann ein paar tage wo er nicht in der kiga wollte, als er aber dort war war alles gut. (In der ersten woche gabs zwischen ihm und der erzieherin ein "misverständins" und deshalb wollte er nicht)

        Nnch den paar tagen war alles super. Ein jahr später geht e immer noch töglich sehr gerne und problemlos

        Dein kleienr schafft das sicher super.

        Wie wird denn bei euch eingewöhnt?

      Ich habe mehrere Kinder in dem Alter eingewöhnt.

      Zwischen: Ich will gleich ohne Mama spielen, schick die bloss weg und Hilfe ich kann nicht eine Minute ohne Mama überleben war da alles dabei.

      Ist er es denn gewöhnt, auch mal von Dir getrennt zu sein? Freut er sich auf die Kita?

      Wichtig ist, dass DU in der Kita völlig uninteressant bist. Setz Dich still in die Ecke, schau zu und spiel weder mit ihm noch mit anderen Kindern. Aber das wurde Dir ja sicher gesagt, wenn ihr nach dem Berliner Modell eingewöhnt.

      Ich wünsche Euch einen schönen Start!

      Hallo sannimaus,
      wenn ich das richtig interpretiere, dann bist Du Erzieherin? Darf ich Dich zu Deinem Post etwas fragen?

      Ich stehe mit meiner Kleinen (2) ebenfalls kurz vor der Eingewöhnung und beschäftige mich daher damit. Auch bei uns wird in Anlehung an das Berliner Modell eingewöhnt und ich habe mir dazu auch ein Buch besorgt inzwischen. Das Aufnahmegespräch steht noch aus - ich weiß also noch nicht, wie gut/genau ich vorbereitet werde...

      Was ich mich frage ist tatsächlich, wie ich mich am besten verhalte.

      Hintergrund ist, dass unsere Kleine sehr schüchtern ist. Bislang habe ich es in "fremder Umgebung" immer so gemacht, dass ich abgewartet habe, wie sie reagiert. Manchmal (sie ist wählerisch bei Menschen) war es so, dass sie vom nahezu ersten Moment an "hin und weg" war...da habe ich mich bewusst im Hintergrund gehalten...war nur da, falls sie mich suchte usw. Wenn sie jedoch zurückhaltend war, was eher öfter der Fall war (sie will dann kaum von meinem Schoß, lieber sitzen und schauen...andere sollen ihr nicht zu nahe kommen....) dann habe ich sie ebenfalls gelassen.

      Im zweiteren Fall quasi mit ihr gespielt, wenn sie damit begann und dann auch andere Personen langsam mit eingebunden.

      So, nun beschreibst Du ja oben auch, dass man sich quasi total uninteressant machen soll. Das verstehe ich auch bzw. warum man das tun soll.

      Was ich jedoch nicht verstehe und auch noch nirgendwo nachlesen konnte ist, ob man das tatsächlich immer machen soll. Sprich: wenn die Kleine tatsächlich (was ich nicht hoffe) einen schlechten Tag hat oder erstmal keinen Draht zur Bezugserzieherin findet (wir kennen sie noch nicht, ich kann es nicht einschätzen), dann hätte ich dazu tendiert es wie immer zu machen...sprich sie erst einmal ankommen zu lassen, wenn sie will auf meinem Schoß und schauen ggf. mit ihr spielen wenn sie es möchte.

      Denn, wenn ich das nicht tue - dann verunsichere ich sie doch noch eher, oder? Vielleicht habe ich einen Knoten im Hirn, doch es wäre ja etwas, was sie so nicht kennt - wenn sie Nähe einfordert, dann bekommt sie sie bzw. darf sich in ihrem Tempo von mir weg hin zu anderen bewegen.

      Oder ist das so im Berliner Modell gar nicht gemeint...also dieses "uninteressant sein und im Hintergrund halten, nicht mitspielen" greift erst, wenn das Kind das Zeichen gibt?

      Ich hoffe ja, dass es so läuft, wie bei der Besichtigung....da war die Kleine hin und weg und ich so glücklich...ich war so stolz auf meine sonst so scheue Maus #verliebt Sie blieb sogar bei der Leiterin, während ich zur Toilette ging (sie wollte es, ich fragte sie vorher extra).

      Wäre super, wenn Du mir eine Antwort bzw. Nachhilfe hättest.

      Lg
      Martina

      • Ja, ich bin Erzieherin. Eigentlich aber aus der Jugendarbeit, ich habe nur wegen der besseren Arbeitszeiten ein paar Jahre in der Kita verbracht.

        Natürlich darf sie jederzeit auf Deinen Schoss, wenn sie das braucht. Das solltest Du ihr nicht verweigern. Aber dann schaust Du halt der Erzieherin zu, während sie bei Dir sitzt. Wenn Du mit ihr spielst, bleibst Du interessant. Sinn der Sache ist aber, dass sie ihre Aufmerksamkeit auf die Erzieherin (und/oder die anderen Kinder) richtet, die bestimmt eine Idee hat, wie sie sich interessant machen kann.

        Wenn Du mit Deiner Tochter spielst, dann richtest Du automatisch ihre Aufmerksamkeit auf Dich. Damit machst Du es der Erzieherin schwerer, sich interessant zu machen.

        Ich würde das tatsächlich von Anfang an so machen. Du wirst doch sonst auch nicht permanent Deine Aufmerksamkeit auf ihr haben, wenn sie auf Deinem Schoß sitzt?

        Du bist nur der Rettungsanker. Sie kann über Blickkontakt feststellen, ob Du noch da bist (und die Erzieherin schaut sich an, wie intensiv sie das macht), bei großer Unsicherheit Deine Nähe haben, aber mehr auch nicht.
        Im Detail: Mama Arm. Gut, Mama Arm. Mama, ich will das haben. Dann geh und hol es dir. Ich bleib hier sitzen. Mama spielen. Nein, ich pass nur auf dich auf, spielen darfst Du hier mit den anderen Kindern oder NamederErzieherin.
        Wie genau du das formulierst, sollte natürlich Eurer Kommunikationsart entsprechen.

        Du solltest Deine Aufmerksamkeit nur bei ihr haben, wenn sie unterwegs ist. Dann ihr ruhig mit den Blicken folgen, damit sie sich behütet fühlt. Aber Kita ist Kita und nicht Mama. Wenn sie beides haben kann, wird sie es schwer haben, Dich da loszulassen.

        Ich weiß, dass es für Mütter ganz schwer ist, sich so zurückzunehmen, vor allem in unbekannter Umgebung, aber Deinem Kind wird es helfen, schneller anzukommen.

        Falls Du noch Zeit dazu hast: Ich finde das Buch "Die ersten Tage" absolut genial, für Erzieher wie für Eltern. Es ist leicht und klar geschrieben, warum man wie vorgeht.

        • Herzlichen Dank Dir!

          Das ist sehr gut geschrieben - auch für Laien #schein Weißt Du, meine "Befürchtung" ist einfach (im Fall, dass ich mich so verhalte bzw. sie "wegschicke"), dass genau das sie eher verunsichert. Ich habe sowas schon auf dem Spielplatz versucht, mit dem Ergebnis, dass sie totzdem an mir kleben blieb #schwitz. Sie hat Tage, da geht nichts ohne mich. Mich nervt das zugegeben auch manchmal. Aber das ist ein anderes Thema.

          Meist klappt es eher, wenn ich es annehme, wie es ist...ihr Bedürfnis erfülle und dann nochmals versuche Sie "in die Welt zu schicken". So ähnlich schreibst Du es ja auch. Ich werde genau das versuchen und vor allem auf mein Bauchgefühl hören....alles Schema bringt ja nichts, wenn es nicht zur Situation passt.

          Das Dumme ist, ich fühle mich der Erzieherin eben total verpflichtet...nicht, dass sie denkt, ich vertraue ihr nicht, ihrer Erfahrung und Fachkenntnis. Ich würde mich am liebsten völlig in ihre Hand begeben...doch ich glaube grade am Anfang, ist sie auch auf meine Erfahrung mit meiner Tochter angewiesen, denn mit "Hintergrundwissen" weiß sie sicherlich am besten, was richtig ist. Es ist denke ich ein Geben und Nehmen. Oder ist das total unerwünscht, dass man sich als Mutter "einbringt"? Ich habe ehrlich gesagt die Hoffnung, dass man am Ende der Tage immer mal kurz bespricht, wie es war, wie man vorgehen wird usw....?

          Ich verstehe aber Dank Deiner Erklärung gut, warum man sich uninteressant verhalten soll - es ist ja total logisch. Das Buch habe ich mir gerade bestellt, Danke. Ich glaube genau sowas brauche ich.

          Lieben Dank nochmals
          Lg
          Martina

          • Nein, natürlich ist das nicht unerwünscht, dass Du Dich einbringst, ganz im Gegenteil. Je besser ihr euch gegen seitig kennenlernt, desto leichter wird das ganze Kitaleben!

            Unsere Kitaerzieherin der Großen kommt heute noch zu jedem Kindergeburtstag, wir sind inzwischen befreundet (die Große kommt jetzt in die dritte Klasse).

            Also einfach reden, reden, reden, das wird bestimmt super bei euch!

            Viel Freude!

hallo,
wir waren vorher ein paarmal zu besuch. am ersten echten tag habe ich meine große (bzw. 2 jahre später die mittlere) hingebracht, sie rief tschüß und lief mit der gruppe los (waldkindergarten), fertig. mittags habe ich sie regulär abgeholt (4,5-stunden-platz). beide sind 3 jahre sehr, sehr gerne hingegangen.
der kleine kommt in einen regelkindergarten und startet mit 3 - 3,5 jahren. bin gespannt, wie es bei ihm wird.
vg & alles gute

Hallo

Unsere große war damals 2,5 j als es los ging.

Es hat 4 Monate gedauert bis sie beim Abholen nicht mehr die Einrichtung zusammengebrüllt hatte.

Tag 1 war sie 2 std da.

Tag 2 war sie 7 std da.

Das haben wir so beibehalten. Jetzt geht sie das 2. Jahr hin.

und wir haben immer mal wieder Diskussionen wieso, weshalb, warum der kiga kein Kinderheim oder Jugendwohnheim ist und "abends" leider schließen muss.

Allerdings schläft die Schwester nun da und seit her hat die große kapiert das sie da nicht wie eine gestörte mittags rumbölken soll, weil andere Kinder länger schlafen.....

LG

Hallo!

Bei unserer Großen kann man die Eingewöhnung gar nicht als solche bezeichnen - die hab ich am ersten Morgen um 10:00 gebracht, dann hab ich mit der Gruppenleiterin noch ein paar Sachen besprochen, die Kleine hat in der Zwischenzeit mit einer anderen Erzieherin und anderen Kids gemalt. Nach ner knappen Stunde hab ich sie gefragt, ob ich mal kurz zum Papa (Fußweg keine 5min zum KiGa) gehen darf - ich durfte. Nach ner Stunde hab ich sie wieder abgeholt, alles war bestens, sie wäre am liebsten noch geblieben.
Am nächsten morgen hab ich sie um 8:45 zum Morgenkreis gebracht - sie setzt sich zu den anderen Kids, dreht sich noch kurz um und ruft "Tschüss, Mama, du kannst jetzt gehen!" Mittags hab ich mein strahlendes Kind wieder abgeholt. Und am 3. Tag ist die Kleine dann von 8:00 bis 16:00 einschließlich Mittagessen und Mittagschlaf völlig problemlos geblieben - fertig!

Beim Kleinen hab ich mir (auf Wunsch der Erzieherin, die Bedenken hatte ;-)) etwas mehr Zeit genommen - da bin ich am ersten Tag komplett dabei geblieben, am 2. Tag wurde die Gruppe mehr oder weniger geteilt: Ein paar Kinder haben der Gruppenleiterin beim Ausräumen eines provisorischen Lagers geholfen, ich war hier dabei, mein Sohn blieb unterdessen beim anderen Erzieher und hat gespielt - ich war aber in Rufweite (der Kleine geht in einen Naturkindergarten - hier hat sich alles draußen abgespielt). Am 3. Tag hab ich den Kleinen erst einmal gebracht, dann die Große in den Hauskindergarten gebracht, dadurch war ich ca. 15min. abwesend. Danach bin ich wieder zum Kleinen. Er war munter, ich bin dann noch ne Weile geblieben, hab mich dann verabschiedet und ihn bis zum Mittagessen dagelassen.

Beide Kinder waren allerdings vorher schon bei der Tagesmutter gewesen und eine Fremdbetreuung dadurch gewöhnt - wenn auch in einer deutlich kleineren Gruppe.

LG

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