Eingewöhnung läuft schief... Tag 8 und von weiterem Trennungsversuch Lichtjahre entfernt

    • (1) 14.09.16 - 22:04

      Hallo zusammen,

      nachem die ersten Tage für meine Kleine (grade 2 geworden) so prima in der KiTa liefen...was mich so sehr freute, da sie ein eher zurückhaltendes Kind ist...läuft es nun gefühlt immer schlechter. Ich versuche kurz die Eckpunkte zu schildern.

      - bei der Besichtigung und beim Vorgespräch war sie überraschend offen, nahm sofort Kontakt zur Leiterin (= Bezugserzieherin) auf und blieb sogar freiwillig bei ihr, als ich sie fragte, ob sie mit mir zum WC kommen oder bei der BZ bleiben wolle. Völlig problemlos und das, wo sie sonst NIE bei jemandem (unbekanntem) bleibt
      - die ersten drei Tage war ich mit ihr je 1 Stunde vormittags dort während des Freispiels. Am ersten Tag ohne weitere Kinder nur mit der BZ, am zweiten mit einem weiteren und am dritten Tag mit zwei weiteren Kindern. Die BZ machte das, da meine Tochter bei Kindern sehr zurückhaltend reagiert
      - ich konnte fast komplett im Hintergrund bleiben, nur manchmal kam sie zu mir kurz, auch am Schluss wollte sie immer noch bleiben, ging morgens gerne hinein

      - am vierten Tag ging ich mit in den Gruppenraum, in dem vier weitere Kinder waren und wartete bis meine Tochter im Spiel angekommen war. Dann verabschiedete ich mich und wurde wie vereinbart nach 30 min wieder geholt
      - laut BZ alles sehr gut gelaufen und ihrem Eindruck nach könnte am 5. Tag auf 45 min gesteigert werden
      - die Kinder gingen dann ins Freigelände, sie tat sich schwer ins Spiel zu kommen, gegen Schluss fing sie an mich zu suchen und letztlich weinte sie. Man holte mich dann und sie kam mir weinend entgegen, beruhigte sich jedoch gleich und wollte dann auch gehen
      - nachmittags war sie an allen Tagen anhänglich und unausgeglichen - das schilderte ich auch der BZ auf ihre Frage hin täglich. Nach diesem Trennungstag jedoch völlig außer sich, sehr unruhig, auch die Nächte...ich kannte mein Kind nicht wieder
      - mein Bauchgefühl sagte mir, dass es so nicht geht. Ich sprach daraufhin morgens die BZ an und sagte ihr, dass ich einen weiteren Trennungsversuch nicht für sinnvoll halte, sie stimmte dem zu aufgrund meiner Schilderungen
      - dieser 5. Tag verlief dann auch komplett anders...die Kleine löste sich nicht mehr von mir, kam nicht ins Spiel, nahm kaum Kontakt zur BZ auf, sie versuchte es stetig und wirkte etwas ungeduldig auf mich leider
      - ich telefonierte daraufhin nachmittags mit ihr, wollte gerne (ohne die Ohren meiner Tochter) ihre Meinung hören, nochmals genau wissen wie die Trennung ablief und wie wir weiter vorgehen...ich bat darum meiner Tochter Zeit zu geben...meine Erfahrung mit ihr lehrt mich einfach, dass drängen nicht hilft, ich bat darum es erst einmal mit ganz kurzen Trennungen (WC) zu versuchen max 2 minuten damit ich zurück bin bevor sie weint.
      - es kam das Wochenende, die Kleine erholte sich etwas, klammerte jedoch zuhause noch immer mehr als vorher...
      - am 6. Tag waren wir dann wiederum 1 Stunde gemeinsam dort - die BZ meinte, sie bliebe lieber im Gruppenraum, das Außengelände wäre evtl. nichts für die Kleine. Also waren wir mit den anderen 4 Kindern im Gruppenraum.

      - die BZ wirkte recht abwesend, bemerkte einige sachte Signale meiner Tochter nicht leider...mich beschlich das Gefühl sie ist evtl. etwas genervt von der Art der Kleinen, die nun eben nicht mehr nach Schema "funktioniert". Ich versuchte immer wieder Kontakt zwischen den beiden herzustellen - aber die Kleine blieb sehr auf mich fixiert.
      - wir vereinbarten für den nächsten also 7. Tag bereits zum Frühstück zu kommen und somit statt bislang 1 nun 2 Stunden zu bleiben. Damit sie die Abläufe kennenlernt.

      - am 7. Tag war es stark schwankend...für kurze Augenblicke löste sich die Kleine von mir, doch leider war die BZ oft nicht greifbar (musste Kinder wickeln, war mit anderen Kindern beschäftigt...), zudem waren Handwerker im Haus, der Lärm irritierte meine Tochter leider sehr (sie war da schon immer empfindlich was Maschinen angeht).
      - allerdings nahm sie zeitweise Kontakt zu den beiden anderen Betreuerinnen auf (1 Praktikantin und 1 grade ausgelernte Erzieherin), lies sich sogar mal auf den Arm nehmen.
      - ich sollte dann versuchen zum WC zu gehen am Schluss. Dies mißlang völlig. Schon die Ankündigung lies meine Tochter völlig die Fassung verlieren, klammern und ich hatte keine Chance sie "ohne Gewalt" von mir zu lösen. Daraufhin entschied ich zu bleiben. Sagte meiner Tochter jedoch, dass sie ohne Schuhe nicht mit zum WC könne (sie war barfuß) und wir dann ganz am Schluss gehen würden. Ich wollte nicht, dass sie das sonst quasi "geräuschlos" als Mittel werten würde mich zum Bleiben zu bewegen quasi.
      - Im Gespräch mit der Bz äußerte diese dann Bedenken, dass sich meine Tochter, wenn ich nun täglich 2 Stunden mit ihr bliebe, an meine Anwesenheit gewöhnen würde...und sich nicht eingewöhnt. Das ist ja häufig ein Argument. Ich sehe es jedoch als einzige Chance...wenn ich nicht will, dass sie irgendwann nur resigniert sondern sich von mir von selbst löst. Es sit meine Erfahrung mit ihr, dass es nur so geht. Sie akzeptierte dies.
      - So und heute...heute bin ich nun völlig deprimiert. Wir kamen wieder zum Frühstück und ich freute mich schon, als die BZ meine Kleine zum ersten Mal wickeln durfte! Danach ging es nach draußen. Wieder fand die Kleine nur schlecht ins Spiel...allerdings gab die BZ recht früh auf bzw. war wiederum viel beschäftigt mit anderen Kindern. Es kam mehrmals vor, dass meine Kleine Begeisterung für etwas entwickelnte, die BZ aber den Impuls nicht mitbekam. Letztlich wurde der Kleinen schlicht langweilig und sie wollte wieder rein...durfte aber nicht. Mehrmals verschwand die BZ in der Kita weil sie Kinder der Gruppe wickeln musste. Ganz zum Schluss war sie quasi ganz weg. Ich schaute mir das an, hatte wieder mein Kind auf dem Schoß, das nur noch kuscheln und heim wollte...
      - da wurde ich wirklich wütend, zumal die anderen beiden Erzieherinnen quasi Löcher in die Luft schauten - versuchte das natürlich zu unterdrücken. Suchte aber dann nach der BZ im Wickelraum, zumal meine Kleine (zum ersten Mal) sogar ihren Namen rief und sie quasi suchte!
      - ich sagte der BZ, dass ich ihre Situation ja verstehe, die Gruppe ist noch klein (mit meiner Tochter 5 Kinder alle etwa 2), die beiden anderen quasi völlig unerfahren, sie selbst auch noch Leiterin....aber dass es SO letztlich nicht ginge. Sie wäre kaum für meine Tochter verfügbar...mit anderen Kindern beschäftigt...usw. Sie gab das zu, nannte mir aber keine Lösung.
      - generell ist sie wirklich gesprächsbereit...versucht meine Impulse und Gedanken aufzunehmen...aber ich sehe keinen wirklcihen Plan irgendwie

      Ich könnte heulen. Es begann so gut....grade für meine Kleine, die das erste Jahr auf mir wohnte quasi, im letzten Jahr so große Fortschritte machte und die ersten Tage in der KiTa so viel Freude hatte...sie scheint zu resignieren und mehr Trennungsangst zu haben denn je.

      Ja natürlich bin ich inzwischen auch angespannt - das gebe ich zu.

      Ich habe noch 6,5 Wochen Zeit, dann muss ich zurück in den Job und bis dahin sollte meine Tochter ganztags bleiben. So optimistisch ich war...so viel "Angst" habe ich jetzt. Sie war so freudig dabei und jetzt...wie sollen wir das nur wieder "rückgängig" machen... Ich ärgere mich so, dass ich dem ersten Trennungsversuch über 30 min zugestimmt habe. Mein Bauchgefühl meinte damals schon 10 min reichen...dann hätte sie nicht geweint und gemerkt, ich komme rechtzeitig wieder. Ich mache mir vorwürfe...

      Aber ich war voll Vertrauen - in sie und vor allem auch die Erzieherin. Wollte mich da einfach auch drauf verlassen....und niemandem vom Fach "reinreden".

      So, das war jetzt natürlich nur eine Kurzfassung. Ich hoffe, es war einigermaßen verständlich und alle wichtigen Infos enthalten.

      Klar gab es auch heute mit dem Rufen und dem Wickeln können Fortschritte. Aber von einer Trennung sind wir meilenweit entfernt! Wenn ich mich nur im Raum bewege, bekommt meine Tochter sofort Panik! Normalerweise ist sie beständig in Ihren Bindungen - wen sie akzeptiert hat, bei dem bleibt das auch so. Ich frage mich, was da schief lief während der ersten Trennung....?

      Habt Ihr Tipps für mich? Wie sollten wir weiter vorgehen? Wo seht Ihr Ansatz- und Knackpunkte?

      Danke Euch herzlich
      Martina

      • Gabs den beitrag nicht schon mal?

        Auf jeden fall hört es sich sehr sehr ähnlich an wie bei uns. Knapp eine woche ohne probleme rein, ich konnte sogar gleich 2 std wegbleiben. Alles lief gut. Deshalb hasben wir bis mittag (3,5. std) versucht. An dem tag sind sie das erste mal raus zum kleinen soaziergang, und seitdem klammert sie
        Sie geht immer noch gerne rein aber verabschieden geht schlecht und sie weint wohl auch viel. Haben die stunden natürlich wieder sehr reduziert (45-60 min) (arbeiten nicht mit dem berliner model)

        Jetzt hat mir eine freundin pulsatilla d12 glob empfohlen.
        Ich bin zwar eigentli h nicht dafür ein kind zu "dopen" aber die beschreibung dazu zurnpersönlichkeit passt so gut auf unser kind, dass wir es einfach mal probieren....
        Viellicht wäre das noch eine möglichkeit für euch?
        Da wir nicht mit dem berliner model arbeiten, kann ich da leider keine weiteren tipps geben

        Lg

        Meiner Einschätzung nach hat die BZ eigentlich nicht Unrecht. Du bist viel zu häufig und zu lange anwesend, sodass deine Tochter inzwischen vermutlich denkt, dass es betreutes Spielen ist, bei dem Mama immer daneben sitzt. Die Trennung ist ja aber das, was "geübt" werden muss.

        Eigentlich sagt man ja, dass das Ziel einer Eingewöhnung ist, dass dein Kind sich von der BZ trösten lässt. Nicht erreicht wird sicherlich, dass dein Kind nie weint. In dem Alter weinen Kinder ja schon noch häufig, mal ist der Grund ersichtlich, mal ist der Tag einfach nur doof und so weiter. Bei uns hieß es immer: Wenn das Kind sich trösten und beruhigen lässt, dann ist die Eingewöhnung geglückt und persönlich empfinde ich das auch so. Wichtig ist also, dass das Kind Vertrauen fassen kann und eben erstmal eine BZ hat.

        ABER: Es ist eine Erzieherin und die hat nun einmal tatsächlich noch andere Kinder um sich, die sie wickeln und bespaßen muss und die genauso ihre Aufmerksamkeit fordern. Die erste Woche ist sicherlich zu erwarten, dass die BZ sich auf das Kind fokussiert, aber das ist nun einmal nicht die Realität. Sicher: Eine Stunde geht das im Alltag mal, aber wenn dann etwas Zeit vergangen ist, dann muss sich gemeinsam überlegen wie man weiter vorgeht, denn es geht eben wirklich nicht für die Erzieherinnen, dass sie sich so viel Freiraum schaffen für ein einzelnes Kind. Das würde ja bedeuten, dass sie sich wiederum den anderen Kindern entziehen. In der Hinsicht kann man leider nicht so viel erwarten.

        Also ich würde erstmal weiter auf die Trennung hinarbeiten und nicht immer wieder einen Schritt zurück gehen. Dass du gehst, muss sie akzeptieren lernen und wird auch bald verstanden haben, dass du wieder zurück kommst. Bei uns lief es so, dass ich erstmal noch 10 Min geblieben bin und mich dann gleich verabschiedet habe. Am nächsten Tag schon nach 5 Min gegangen und dann direkt abgegeben und mich verabschiedet. Ich würde dann eben nicht wieder den Schritt zurück gehen und bleiben, wenn sie meckert. Das geht ja im Alltag später dann auch nicht, wenn du zur Arbeit musst. Dass du dabei bleibst ist nicht Ziel der Eingewöhnung, sondern die Trennung. So hart das klingt, aber da müsst ihr dran bleiben.

        Natürlich würde ich bei allem aber immer auf mein Bauchgefühl hören. Es muss dir dabei auch gut gehen.

        Hallo Martina...
        zuerst einmal würde ich dir den Tipp geben, ruhiger zu werden. Deine eigene Unsicherheit, deine Angst, dein Verhalten (auch wenn du es ihr nicht absichtlich zeigst) beeinflussen deine Tochter doch massiv. Sie ist sensibel, sie merkt auf jeden Fall, dass du im Moment nicht zu 100% hinter der Sache stehst. Aber das musst du. Nicht nur sie muss verstehen, dass sie dort jetzt bleibt und es keine Alternative gibt. Du musst es auch verstehen. In 6 Wochen wird sie ganztags dableiben. Anderenfalls riskierst du wahrscheinlich deinen Job. Die Lage ist ernst, da hilft es überhaupt nicht, wenn du deiner Sache nicht sicher bist und deine Tochter das spürt.
        Dass sie nach einigen Tagen dort wieder mehr geklammert hat und nicht sofort ins Spiel gefunden hat, halte ich für völlig normal. Sie hat verstanden, dass sie dort bleiben soll.

        Zu den Trennungsversuchen kann ich dir nicht wirklich einen Rat geben, da meine Tochter bei einer Tagesmutter eingewöhnt wurde und die Konstellation mit so vielen (sehr kleinen) Kindern wie bei euch eine andere war...
        Aber meine Tochter war vom Typ her auch eher "pragmatisch". Sie hätte nicht im Traum eingesehen, mit irgendeiner Erzieherin ernsthaft Kontakt aufzubauen, solange ich in Sichtweite auf einer Bank sitze und winke. Es hat bei uns so einfach nicht funktioniert. Also musste ich gehen. Das war natürlich hart und sie hat geweint... Aber sie hat auch gelernt, dass ich wiederkomme und dass die TaMu und die anderen Kinder echt toll sind.

        Unsere Eingewöhnung hat, nach anfänglich genau den gleichen Schwierigkeiten wie bei euch, exakt 14 Tage gedauert. Und der Schritt von halbtags zu ganztags war quasi keiner, sie ist dann völlig problemlos da geblieben.

        Wichtig ist, dass du durchhältst. Deine Tochter wird das schaffen. Sie ist in einer guten Einrichtung, die du sorgfältig ausgewählt hast und das wird funktionieren, wenn du weiter dahinter stehst und aufhörst, den Fliegenschiss an der Wand zu analysieren und in Frage zu stellen.

        Ich habe mir die Entscheidung, wie und wann und ob überhaupt meine Tochter früh fremd betreut wird wirklich schwer gemacht. Mittlerweile bin ich wirklich wirklich glücklich damit, es gewagt zu haben. Auch deine Tochter wird dort ankommen.
        Gib ihr Zeit und zeig ihr trotzdem, dass es keine Alternative gibt, dann wird es funktionieren.

        Lg
        Krawummel

        • Ich bedanke moch schon mal für dienen beitrag. :)
          Es hilft zu lesen, dass die eingewöhnung in einer absehbaren zeit passiert :)

          Gestern hatte ich (durch aussagen von der erzierhing-die ich sicher einfach zu persönlich genommen hatte-) das gefühl meine kleine wird sicher nciht vor ende oktober eingewöhnt sein,. Und heute sagte die selber erzierhein, sie würde das schon gut machen und ihr verhalten ist vollkommen normal und ich müsste mir keine sorgen machen,und schon fühle ich mich auch wieder positiver und es könnte vielleicht bis ende des monats klappen (wobei wir überhaupt keinen druck haben)

          Lg

      Für mich klingt das nicht, als ob es etwas schief liefe, sondern ehrlich gesagt ganz normal. Mein Bauchgefühl sagt mir, du biste einfach schon zu lange mit ihr zusammen anwesend gewesen. Ich würde jetzt so weiter machen, dass du nur noch ganz kurz bleibst (vllt. 10 Min) und dann gehst. Deine Anwesenheitsphase würde ich auf keinen Fall noch verlängern.

      Anscheinend hat deine Tochter ja schon eine gewisse Bindung zur BZ aufbauen können. Super, dann würde ich jetzt auf jeden Fall mit den Trennungsversuchen weiter machen, sonst gewöhnt sie sich ja noch mehr an deine Anwesenheit und klar, wenn du dann gehen willst, verwirrt sie das.

      Dass dabei auch mal geweint wird, ist voooooollllkommen normal und heißt nicht, dass irgendwas schief liefe. Ihr müsst jetzt nur konsequent weitermachen, das hin und her zwischen Trennung/keine Trennung, lang bleiben/kurz bleiben macht es für sie nur schwieriger. Und bitte keine Auseinandersetzungen mehr mit der BZ VOR dem Kind, das gibt ihr wirklich das Gefühl, hier wäre etwas nicht in Ordnung. Versuch möglichst positiv und "normal" zu sein, die Kleine spürt deine Verunsicherung.

      Unsere Tochter hat sich bei Ihrer 2. Eingewöhnung mit 19 Monaten auch recht schwer getan. Aber nach ein paar schwierigen Tagen mit Tränen klappte es dann problemlos.

      Was die Betreuungsrelation angeht, habt ihr ja scheinbar (noch) paradisische Zustände. Auch das Eingewöhnungskonzept hört sich für mich sehr gut an. Bei unseren Eingewöhnungen war es auch nicht so, dass die BZ sich voll und ganz nur auf unser Kind konzentriert hat. Und erst recht nicht die gesamte Zeit der Eingewöhnung lang. Ich habe das Gefühl du erwartest da etwas zu viel, die kleinen Signale deiner Tochter, die du z.B. wahrnimmst, wird in einer Fremdbetreuung nun einmal niemand berücksichtigen können.

    • Hallo,

      ich habe es tatsächlich geschafft, alles zu lesen (war schon sehr lang) ;-)

      Was mir auffällt, ist die stetige Präsenz von Dir.

      Wie soll sich die Kleine denn eingewöhnen, wenn Du andauernd um sie rumspringst, in der Nähe bist, die BZ kritisierst ect. Klar machst Du das sicher nicht vor deinem Kind, aber Kinder merken das. Die haben feine Antennen dafür.
      Auch solltest Du Dir bewusst sein, dass Dein Kind eben nicht das einzige Kind in der Betreuung ist und auch andere Kinder die Erzieherinnen benötigen. Klar, dein Kind vorrangig in der Eingewöhnung, aber Du kannst nicht verlangen, dass sich alles um Euch dreht - dann müsstest Du ne 1:1 Betreuung besorgen.

      Meine "Lösung": komm DU erstmal klar mit der Abnabelung, dann kann das Deine Kleine umso besser.

      LG und alles Gute!

      jojo

      P.S: bei uns hat die Eingewöhnung 4 Wochen gedauert, nach einer halben Woche bin ich schon im Pausenraum verschwunden und nach der ersten Woche für 1-2 Std. raus.
      Klar tats mir auch im Herzen weh, aber ich habe das Vertrauen in die Hände der Erziehrinnen gelegt - und wurde nicht enttäuscht. Klar gibt's / gabs Momente in der Krippenzeit, mit denen ich nicht zu 100% einverstanden war, aber solange es sich nicht nachteilig ausgewirkt hat, hab ich die dort machen lassen. Man muss sich eben auch mal anpassen können

      Hallo,

      nimm es mir nicht übel, aber auf Grund der vielen Beiträge deinerseits in den letzten Jahren, würde ich sagen ihr braucht professionelle Hilfe.

      Versuche dein Kind mal als dein Kind zu sehen, nicht als Partner, Projekt, Lebensinhalt oder ich weis nicht was.

      Der Knackpunkt bist DU nicht dein Kind oder die Erzieherin bzw. Erzieherinnen. Erkenne und formuliere deine Bedürfnisse sowohl für dich selbst als auch für andere. Zeige deiner Tochter deine Bedürfnisse und Grenzen. Geh zur Toilette, wenn du es ankündigst.

      Zum Thema Klammern, nur am Rande, das verstärkte Klammern nach neuen/ungewohnten Situationen ist bei vielen Kindern normal und keine Besonderheit deiner Tochter. Zeigte mein Sohn letztes Jahr auch noch einmal nach der Einschulung.

      LG Reina

    Ich weiß nicht warum, aber wann immer ich was von dir lese habe ich den Eindruck, in deinem Leben sei alles unglaublich anstrengend...ein richtiger Kampf mit dir selbst, weil du um jede Kleinigkeit dir irrsinnig viele Gedanken machst und dabei enorm hohe Ansprüche hast. Man hört deine Gedanken fast rotieren. Und das wirkt ziemlich unentspannt. 3 Betreuer für 5 Kinder sind ein paradiesischer Schlüssel. Anstatt das so zu betrachten, beschwerst du dich, dass die Erzieherin dein Kind nicht 1:1 betreut und jede Sekunde nur im Blick hat. Wenn du eine 1:1-Betreuung erwartest, brauchst du eine Nanny oder musst selbst daheim bleiben #sorry
    Im Kindergarten sollen die Kinder teilweise angeleitet und teilweise frei mit einander (und nicht 1Kind mit jeweils 1Erwachsenen) spielen. Das Ziel der Eingewöhnung ist also auch, dass sich dein Kind in die Gruppe einfindet und von den Erzieherinnen trösten lässt.

    Tränen und Klammern sind ganz normal und wirst du nicht verhindern können. Nicht deine Tochter Ist das Problem,sondern deine innere Einstellung, die sie spürt. Da du es immer kritischer betrachtest und ständig kritisch alles beäugst bzw entsprechende Gespräche führst, nimmt sie diese Haltung auch ein. Nur weil Kinder klein sind, sind sie nicht dumm. Gerade dein Kind ist anscheinend sehr sensibel und kriegt jegliche Schwingungen mit..
    Ein Kind kann nur das,was man ihm zutraut. Sie schafft das schon! Geh positiv an die Sache ran und Stärke deine Tochter. Dann wird das schon werden.

    Meine Güte,
    ja ich mache mir viele Gedanken...aber lieber frage ich gleich, als dass ich vier Wochen warte und dann womöglich ein größeres Problem habe. Wie oft liest man hier von Eingwöhnungen in denen wochenlang alles mögliche probiert wurde, bei denen Erzieher selbst planlos sind usw.... Warum sollte ich die Erfahrung und Meinung der anderen nicht rechtzeitig nutzen.

    Wen das nervt, der hat ja das gute Recht die Beiträge einfach nicht zu lesen. Allen anderen herzlichen Dank.

    Es ist sehr gut zu hören, was normal ist und was nicht...wie die Erfahrungen anderer sind. Da ich im Freundeskreis nur Mütter habe, die drei Jahre zuhause bleiben, fehlt mir da einfach die Austauschmöglichkeit und habe nichts mitbekommen, was normalerweise so abläuft. Ich kann mich nur über Urbia informieren und da liest man ja oft die reinsten Horrorgeschichten.

    Wie ich schrieb bin ich mir über die Personalsituation sehr wohl bewusst. Allerdings handelt es sich hier um teuer bezahlten Luxus - eine private Kita die sich die Eingwöhung sogar extra bezahlen lässt. Da kann ich dann schon erwarten, dass sich eine Erzieherin für 1-2 Wochen eine Stunde am Tag einem neuen kind widmet. Zumal wenn die restlichen 4 Kinder der Gruppe (an zwei Tagen pro Woche sogar nur 3) von ZWEI anderen Erzieherinnen betreut werden. Das ist nicht zu viel verlangt in meinen Augen, zumal es auch im Interesse der Kita ist wenn eine Eingwöhnung gut läuft.

    Ein Forum ist zum fragen da...ich unterhalte mich hier nicht übers Wetter oder die Frage, wo ich Unterhosen kaufe...und ich erzähle auch nicht, was alles toll und prima und fantastisch ist. Wozu auch - dazu gibt es das reale Leben. Da mag der Eindruck entstehen, man dreht sich nur ums Kind, wenn man hier nur Fragen stellt, die weiter gehen als ein Unterhosenkauf. Mag sein - ist mir aber ehrlich gesagt egal.

    Ich weiß, was ich möchte - ich möchte ein Stück Freiheit zurück und für mein Kind einen Platz, an dem es sich wohlfühlt. Ich möchte wieder arbeiten und für meine Tochter derweilen schöne Tage. Nicht mehr und nicht weniger.

    So nun aber zu denen, die mir konstruktiv und hilfreich, konkret geantwortet haben: wir haben uns heute nochmals abgestimmt (natürlich in höflicher Weise, ich schätze die BZ und vor meiner Tochter wird weder Kritik geäußert noch womöglich unhöflich gesprochen).

    Ich wollte gerne wissen, wie ich mich konkret verhalten soll wenn sie klammert - ich möchte sie nicht von mir reißen und der letzte Versuch war in meinen Augen einfach schlecht durchgeführt. Ich sehe es auch nicht als meine Aufgabe das alles selbst zu machen - die BZ ist die Fachfrau und sollte mir schon sagen, wie ich es machen soll.

    Wir haben also diesmal eine Situation genutzt, in der die Kleine zwar spielte, jedoch sich nicht im Raum von mir entfernte, sondern mehr oder weniger in der Nähe von mir und der BZ saß. Einfach, damit sie nicht denkt so bald sie sich entfernt gehe ich und dann letztlich an mir klebt. Das fand ich schon sehr hilfreich als Tipp.

    Ja auch ich muss mcih da erst in meine Rolle finden - deshalb frage ich hier und viele helfen da freundlich, Danke!

    Auch, dass die Kinder weinen...das kein schlechtes Zeichen ist...das muss man ja erstmal gesagt bekommen. Die BZ tat dies nicht - Ihr schon, dafür Danke!

    Es lief heute nicht so schlecht - Dank auch Eurer Unterstützung und Tipps...viele Eurer Beiträge haben mir geholften. Dankeschön!

    Allen anderen sei gesagt: gleich die Psycho-Keule bei Menschen auszupacken, die man nicht kennt. Nur aus Beiträgen in einem FRAGEforum zu schließen...meine Güte. Vielleicht solltet Ihr mal überlegen, ob Ihr vielleicht ein kleines Problem habt.

    Ich werde hier weiter Fragen stellen, wenn ich welche habe, die ich selbst mangels Erfahrung nicht beantworten kann....und bin dankbar für alle, die da weiterhelfen. Wen es stört...der kann ja die Scroll-Funktion nutzen.

    LG
    Martina

    • Ich hab' Dir schon auf Deinen letzten Beitrag geantwortet. Wir stecken auch gerade in der Eingewöhnung, mein Sohn ist aber ein halbes Jahr jünger als Deine Tochter.

      Am allerwichtigsten finde ich, dass man eine gute Krippe auswählt, es einen guten Betreuungsschlüssel und herzliche / empathische Erzieher/innen gibt. Das weiß ich bei unserer Krippe zu 100%, sowohl vom Bauchgefühl her, als auch von Beobachtungen und Empfehlungen von anderen Eltern (deren Kinder auch dort waren).

      Bei uns ist es tatsächlich so, dass seine Bezugserzieherin momentan die komplette Zeit (derzeit 2 Stunden gemeinsam mit mir) nur für meinen Sohn da ist. Sie klettert / spielt mit ihm, erklärt ihm schon die ein oder andere Regel, bietet Körperkontakt an (Hand anbieten, wenn er klettert oder streichelt ihm mal über den Kopf). Ich weiß aber nicht, wie das in ein paar Tagen aussieht und es ist ja auch wichtig, dass die Kinder zu den anderen Erzieherinnen Kontakt aufbauen. Aber nach meinen Erfahrungen ist das ein absoluter Luxus und nicht in jeder Krippe der Fall.

      Wenn Du in dem Moment aber sauer wirst, dann spürt das Deine Tochter ganz gewiss. Ich denke, Du musst da einfach mehr Vertrauen in die Einrichtung und Erzieherinnen aufbringen.

Hallo Heu.zwerg,

ich habe mir mal die Mühe gemacht und geschaut wieviele Theards du zum Thema Fremdbetreuung seit Geburt deiner Tochter verfasst hat.

Ich habe aufgehört zu zählen ...#schwitz

Es kommt schon der Verdacht auf, dass du eigentlich lieber 3 Jahre mit deinem Kind zu Hause bleiben möchtest. Man könnte daraus auch schließen, dass du so jeden Versuch der Fremdbetreuung unterbewusst sabotierst.

Du hast in den letzen Jahren viel durchgemacht, überhaupt schwanger zu werden war schon ein Kampf, das erste Lebensjahr war extrem und hat dir sehr viel Kraft gekostet. Die
mangelnde Unterstützung und die Trennung haben das Ganze noch verschlimmert.

Als ich gerade gelesen habe, dass du 41 Jahre alt bist, habe ich mich echt erschrocken. Du vermittelst mit deinen ganzen Theards einen so unsicheren Eindruck. Gleichzeitig willst du aber alles bezüglich deiner Tochter bestimmen, du vertraust den Erzieherinnen null, und stellst alles in Frage. Natürlich kennst du deine Tochter am besten, aber du musst den Erzieherinnen auch eine Chance geben. Zum Leben gehört auch Frustation, davor kannst du deine Tochter nicht beschützen, das muss auch sie lernen.

Du möchtest einen Rat

Entweder Eingewöhnung abbrechen und ein drittes Jahr zu Hause bleiben und dann mit 3 in den Kiga, in der Zeit an dir arbeiten.

Oder

Asche auf dein Haupt#sorry, zu BZ gehen und sie fragen wie sie jetzt vorgehen würde. Nimm dich total zurück und handelt nach ihrer Empfehlung. Die Einrichtung macht deiner Beschreibung nach einen sehr guten Eindruck, vertraue ihnen einfach mal und versuche loszulassen.

Noch ein Tipp: Google mal den Begriff "Helikopter-Mutter"

Alles gute

Magnumweiss

  • Danke für Deine Antwort.

    Den Rat der BZ suche ich täglich - weil ich der Meinung bin, dass sie wissen muss, was richtig ist - nicht ich. Ich würde mich da gerne an die Hand nehmen lassen. Nur leider sucht sie von sich aus nicht das Gespräch, gibt Einschätzungen oder Meinungen zum weiteren Vorgehen immer erst preis, wenn ich sie frage. Das finde ich etwas anstrengend zumal sich im Gespräch bisher immer herausstellte, dass sie sich Gedanken gemacht hatte und gute Ideen hatte! Grade als Leitung der Einrichtung sollte sie doch eigentlich die Federführung übernehmen und nicht mich die Richtung vorgeben lassen.

    Letzteres ist ja mein Problem - woher soll ICH denn wissen, wie eine Eingwöhnung "richtig" läuft?

    Wenn ich dann hier frage, kommen solche netten Hinweise auf unentspanntes Verhalten, Klammern und und und.

    Meine Güte, schrieb ich nicht, dass ich mich unglaublich freute, wie die ersten Tage liefen - sie mich nur selten "brauchte " und ich so hoffnungsfroh war? Wenn Du eine Ahnung hättest, wie sehr ich mich danach sehne sie endlich unbesorgt "bei jemandem lassen" zu können, wo sie sich wohlfühlt und ich weiß, dass sie gut angekommen ist. Die 24 Monate zuhause waren von mir weder geplant noch gewollt - ich wäre liebend gerne bereits nach 12 Monaten zurück in den Job. Isbesondere weil ich bei Teilzeit die Mischung aus Kind und Beruf perfekt finde.

    So weit hole ich in meinen Beiträgen aber natürlich nicht auch - wen interessiert es schon, welche Person mit welchen Wünschen und Träumen hinter einer Frage steht. Daher beschränke ich mich auf die Fakten zum aktuellen Thema.

    Aber was meinst Du, wie gerne gerne gerne ich jemanden an meiner Seite hätte, der einen weiteren Blick auf meine Tochter hat, der mir mit seiner Erfahrung hilft - mich selbst zu reflektieren in der Erziehung und auch meiner Tochter andere Impulse gibt. Ihr hilft im Leben gut anzukommen, mit anderen Kindern/Menschen umzugehen und und und.

    Da unsere Geschichte leider einen anderen Verlauf nahm als gewünscht und "geplant" sehne ich mich umso mehr danach endlich loslassen zu dürfen. Nicht mehr für alles, jede Entscheidung, jede einzelne Minute des Tages alleine verantwortlich zu sein! Vielleicht kannst Du es Dir nicht vorstellen, aber ich bin nach 24 Monaten 24 Stunden Allein-Zuständigkeit einfach "leer"... bin der Meinung, dass ich ihr nicht mehr "genug" geben kann, auch mal Zeit für mich, meine eigenen Gedanken und Wünsche brauche. Ja auch dafür ist die Kita in meinen Augen.

    Was mir zugegeben fehlt ist - dass ich mir das erlaube...dass ich loslassen "darf" im Sinne von Verantwortung abgeben. Nicht, dass ich nicht will...aber grade dadurch, dass die BZ von sich aus nie etwas sagt, spiegelt oder vorgibt...fühle ich mich einmal mehr für alles verantwortlich und das macht mir keinen Spaß. Grade weil ich in Sachen KiTa und Eingwöhnung einfahc NULL Erfahrung habe...keine Ahnung, was richtig und was falsch ist.

    Nur mein Bauchgefühl - das von dieser KiTa SEHR überzeugt ist, einfach weil ich viele gesehen habe und auch viele Kinder, Erzieher usw. Ich sehe die Kinder in der Gruppe meiner Tochter, sehe den Personalschlüssel...es passt für mich alles. Nur nach der ersten Trennung sah ich eben, dass es meiner tochter SO nicht gut geht.

    Die BZ sagte mich nicht, wie ich mich verhalten soll, wie sich meine Tochter verhält, ob das nun "gut oder schlecht" oder ihrer Erfahrung nach richtig oder falsch ist...nichts.

    Da sieht man dann nur, dass sein Kind wie ausgewchselt ist, schlecht schläft, weint, klammert...da würde sich doch jede Mutter - auch die, die keinen Probeller zur Fortbewegung nutzen - fragen ob das so richtig ist....UND ICH SUCHTE MIR RAT BEI LEUTEN; DIE ERFAHRUNG HABEN - nämlich hier.

    Natürlich gehen in solchen Phasen die Gedanken drunter und drüber. Wer wäre denn nicht unsicher, wenn er 8 Tage mit einem Kind (allein) verbringt, das verängstigt ist...klammert.... Zumal das erste Jahr mit ihr ähnlich lief und ich so so so froh war, dass wir diese Phase hinter uns hatten. Ich konnte endlich alleine zum WC unterwegs, sie blieb bei ihrer Tante, nahm Kontakt zu "unbekannten" Personen auf...mein Herz jubelte. Und das verstärkte meine Angst, dass das nun womöglich durch einen Fehler in der Eingewöhnung plötztlich zunichte gemacht werden könnte - ich wieder bei null anfangen muss.

    Warum versteht das eigentlich keiner? Ich will, dass die Kleine sich löst - ich nicht mehr 24 Stunden am Tag alleine für sie verantwortlich bin...sie sieht, dass andere Menschen ebenfalls gut zu ihr sind, sie Spaß hat....ich wünsche mir nichts mehr als das. Und ich war so glücklich, als sie schon im Vorgespräch so völlig freiwillig bei der bz blieb!

    Dann zu sehen, wie sie nach dieser ersten Trennung keinen Schritt mehr von mir wich, die BZ ablehnte...diese gleichzeitig plötztlich bei unserer Anwesenheit mehmals den Raum verlies, telefonierte, andere Kinder wickelte (wo für die restlichen drei Kinder der Gruppe ZWEI Erzieherinnen da sind!) - das darf einen schon sagen wir mal "verunsichern"?

    Trotzdem auch Dir lieben Dank - ich schätze sehr wohl auch kritische Denkanstöße, dazu frage ich ja hier - wenn sie (wie von Dir) zum größten Teil auch in achtungsvollem Ton geschrieben werden. Dass man immer gleich zur Heli-Mutter wird....ja mein Gott, das ist wohl heute so. Die Menschen brauchen Schubladen, in die sie andere stecken können, das ist bekannt. Man fühlt sich dann ja auch immer gerne besser (nicht gegen Dich jetzt gerichtet!)

    So und jetzt zum Thema.

    Nachdem mir hier endlich auch mal gesagt wurde, dass es nicht unnormal ist, dass Kinder schon beim Verabschieden weinen, klammern nach der Trennung usw....hat mich das sehr beruhigt. Auch andere Impulse hier waren sehr wertvoll. Zudem habe ich ja mehrmals das Gespräch zur BZ gesucht (auch wenn ich wie gesagt mir sehr gewünscht hätte, dass viele Infos von ihr von selbst gekommen wären - woher soll man denn als Mutter wissen, wonach man fragen soll, wenn man nicht z. B. hier gute Tipps und Erfahrungen bekommt).

    So konnten wir nun gestern und heute viel "geschickter" an die Sache herangehen. Der Zeitpunkt der Trennung wurde viel besser gewählt als beim ersten Mal, das gesamte Vorgehen war viel besser und ich wusste eher, was ich zu tun habe, womit ich zu rechnen habe und vor allem ganz wichtig, wie ich es einordnen muss!

    Ja, das gibt mir Sicherheit - klingt für eine 41jährige (das Alter in der VK muss übrigens nicht stimmen) vielleicht kindisch....aber in Sachen Mutterschaft/Eingewöhnung bin ich komplett Azubi. In meinem Job verhandel ich mit Vorständen und Geschäftsführern über sehr sehr große Beträge - da macht mir keiner was vor und Unsicherheit...mhm manchmal würden die sich das wohl wünschen.

    Aber ich kenne eben meine Kompetenzen - und die liegen nicht in Kinderpsychologie usw. Da lasse ich mir gerne helfen und mich weiterbilden. Ich wüsste auch nicht, warum ich das verbergen sollte. Zumal in einem Forum...da muss ich nicht so tun. Da kann ich all meine Gedanken und Zweispälte schildern, die im real life niemand bemerkt. Ja mit einem gewissen Alter ist man taff im Leben - wie es innen aussieht, ist etwas anderes.

    Ich bin auch nicht so dämlich und kritisiere die BZ - schon gar nicht vor meiner Tochter. Meine Güte, muss man denn hier alles immer noch extra schreiben. Das versteht sich doch von selbst - das halte ich schlicht für schlechten Stil. Ich persönlcih sehe die Zusammenarbeit mit der BZ als eine gwisse Art von teamwork. Keiner kann es alleine. Das hat auch etwas mit Respekt und Wille zur Zusammenarbeit zu tun.

    So und noch abschließend: die beiden Kurztrennungen gestern und heute liefen toll...heute war ich so glücklich, sie lies sich beruhigen und spielte als ich zurückkam. Ich hätte heulen können vor Glück! Nein bevor wieder Steine fliegen - das hat mir sicher niemand angemerkt.

    Es war wenig, was ich brauchte - glücklicherweise schrieben es manche hier. Und dafür bin ich dankbar und dafür frage ich hier auch weiterhin. Mögen manche Menschen denken, was auch immer sie über mich denken wollen....ehrlich gesagt geht mir das sonst wo vorbei. Wenn jemand meint aus einem Post auf sonst was schließen zu können.

    Grade in Foren schreibt man ja alles, was man denkt...auch die dümmsten Gedanken...einfach, weil es auch mal raus muss...alle Ängste und Bedenken. Keiner sagt, dass es nicht neben diesen auch noch einen gesunden Menschenverstand, Lebenserfahrung und Sebstdisziplin gibt - Verantwortungsbewusstsein gegenüber dem eigenen Kind noch dazu.

    So, dann schmeißt mal mit den nächsten Steinen...vermutlich habe ich nun wieder irgendwas geschrieben, was die Damen der Psycho Front aufbringt.

    Dir lieben Dank auf jeden Fall
    LG
    Martina

    • Hallo Heu.zwerg,

      deine Antwort besteht aus über 20 Absätzen!

      Ich bin etwas sprachlos #sorry

      Du weißt selber, dass du ein totaler Kopfmensch bist, da erzähle ich dir nichts Neues.

      Ich weiß auch ehrlich nicht was ich dir antworten soll, du hast eh für alles eine Erklärung.

      Ich meine es nicht böse mit dir, ich kann dich sogar sehr gut verstehen.

      Wir haben Zwillinge (nach einigen ICIS), schreckliche Schwangerschaft, Frühgeburt, ein Zwilling kam mit einer Fehlbildung zur Welt, mein Mann arbeitet viel und hat kurz nach der Geburt einen neuen Job angenommen, wir haben keine familiäre Unterstützung und das 1. Lebensjahr war echt anstrengend neben den vielen OPs des einen Zwillings. Unsere Ehe stand öfter mal am Abhang ...

      Ich weiß was Belastung und Überforderung bedeutet. Davor habe ich übrigens in der Vermögungsberatung einer Bank gearbeitet und wurde wie die meisten Mütter ins kalte Wasser geschmissen. Du beschreibst deine Situation als absolute Ausnahme.

      Glaubst du mich hat jemand vor 7 Wochen an die Hand genommen und mir genau erklärt wie die Eingewöhnung bei unseren Kindern läuft. Ich habe einen Zettel bekommen, da stand grob das Prozedere drauf mit dem Hinweis auf Berliner Modell. Ich habs gegoogelt und dann einfach auf mich zu kommen lassen. Jedes Kind ist anders, die einen brauchen 1 Woche, die anderen 6 Wochen. Natürlich gab es Tränen (auch bei mir) aber meine Aufgabe ist es meinen Kindern Sicherheit zu geben und dazu muss ich signalisieren, dass ich den Erzieherinnen vertraue.

      Noch ein Hinweis zur Helikopter-Mutter, ich habe bewusst geschrieben, diesen populistischen Begriff zu googlen. Nicht weil ich dich in die Schublade stecken möchte, sondern, wenn du dich mal mit der Definition beschäftigst, du merkst wohin du dich bewegst.

      Weiterhin alles Gute

      Magnumweiss

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