Eingewöhnung erwarte ich zu viel?

    • (1) 15.09.16 - 15:58

      Hallo wir sind mit unserem 3 Jährigen heute den 14. Tag im Kindergarten. Zuvor keine Fremdbetreuung aber problemloses Bleiben bei Oma und Opa, Onkel und Tante. Die Eingewöhnung verlief zunächst völlig unkompliziert: 1. Tag ich dabei aber Kind war von Neuem eingenommen, 2. Tag 1 h , 3. Tag 2h ohne mich völlig Problemlos keine Tränen. Am 4. Tag heftiges weinen Trennung nicht möglich, am 5. 6. und 7. Tag Trennung auf Druck der Erzieher unter Tränen Reaktion von Tag zu Tag heftiger auch beim Abholen Tränen zuhause Trennungsangst. Dann Gespräch mit Erzieherin daraufhin wieder Tag 8-12 mit in der Gruppe. Kind zunächst nur auf dem Schoß weinerlich im Verlauf der letzten Tage zunehmen offener. Gestern auf Druck wieder Trennung unter Tränen, Sohn weinte fürchterlich, beim Abholen wieder Tränen, heute schon beim Betretten des Kindergartens weinen und anklammern. Ihn da zu lassen wäre nur unter hysterischen Geschrei und körperlichen Festhalten der Erzieher möglich gewesen.

      Habe ihn erstmal wieder mitgenommen.

      Eigentlich möchte ich dass mein Kind freiwillig da bleibt? Ist das Zuviel verlangt?

      Ist es wirklich Alltag in Kindergärten, dass Kinder mit Gewalt und gegen ihren Willen dort festgehalten werden?

      Die Erzieherin meinte vielleicht fehlt die Kitareife. Wir haben keinen Druck und könnten ihn auch in einigen Monaten erneut anmelden.

      Vielen Dank

      • Hallo,

        natürlich ist das kein Alltag das Kinder mit Gewalt im Kindergarten festgehalten werden #zitter

        Allerdings sollte ein Kind mit drei Jahren schon sagen können warum er da nicht hinmöchte bzw.hast du deinem Sohn denn mal gefragt oder ihm den Kindergarten auch etwas schmackhaft gemacht...

        Muss ganz erlich sagen , so ein Verhalten kenne ich von keinem meiner Kinder #kratz

        Lg

        • Er sagt es sei ihm zu laut, zu voll und er würde die Erzieherin und die anderen Kinder ja noch gar nicht richtig kennen.
          Habe in der Einrichtung schon wirklich schlimme Szenen beim Abgeben anderer Kinder gesehen, aber Alltag sollte das doch eigentlich nicht sein oder?

      Na ja mir gefällt das "unter Druck trennen" nicht

      Wie war das?
      Die Erzieher sagen du hast jetzt zu gehen?
      Oder wie

      Das es mit 3 wiederum schwer is für ihn versteh ich n Stückweit war er doch sicherlich die ganze Zeit vorher zuhause bei vertrauten Leuten

      Was hast du den vorher mit ihm alles schon gemacht wo andere Kindergruppen waren ?

      • Genau die Erzieher meinten es läuft gut ich soll mich verabschieden.
        Gemacht haben wir immer viel Spielgruppen Turnen Musik und viel Besuche mit anderen Kindern.
        Wenn ich Arbeitet bleibt er bei der Oma oder dem Papa. Trennung war vorher nie ein Problem auch mit anderen Familienmitgliedern. Kenne ihn eigentlich nur als sehr offenes und neugieriges Kind das gern Kontakte knüpft.

        • Ja Familie ist schon n Unterschied zu fremden

          Da würd ich keinen direkten vgl ziehen

          Habt ihr euch denn vorher besprochen wie der Ablauf ist?

          Es ist ja von Kind zu Kind anders etwas und man kann ja nicht immer Schema f machen umso wichtiger ist die Absprache vorher

          Bei uns war es zum Beispiel nach dem Berliner Modell das ich anfangs dabei war aber im Hintergrund Also passiv eher

          Dann hat er den Raum erkundet und als er sich von mir entfernt hatte haben dann auch die Erzieher versucht ihn einzubeziehen

          Es wurde mir gesagt die erste Woche wird geschaut das wird es so machten

          Wenn ich das Gefühl hab es is alles ok kann ich mich mal entfernen wie z.b. Frische Luft schnappen oder auf Toilette gehen

          Es wurde auch Kaffee für die Eltern bereit gestellt in nem anderen Raum

    Ich bin erzieherin und mama und würde keinen neustart in ein paar monaten machen sondern dableiben und erstmal keine trennung versuchen. Erst, wenn er wirklich mit kindern oder erziehern spielt und nicht nach dir guckt und gern hingeht, würd ichs nochmal probieren.

    Hallo hella,

    Ich würde solange da bleiben wie du der Meinung bist das es dein Kind braucht.

    Wir hatten mit unserer 4 Jährigen auch vor kurzen wieder eine Eingewöhnung, weil wir umgezogen sind und diesmal hab ich mich nicht von der Erzieherin treiben lassen.
    Auch wenn ich den Kommentar erntete das man auch irgendwann mal loslassen muss. Ich würde auch nicht gerne einfach bei fremden bleiben in einer fremden Umgebung.
    Ich war drei Tage komplett da, also von 8-12 mit Baby. Am ersten Tag war ich immer bei ihr. Beim 2 Tag auch, weil das Wochenende dazwischen war. Am dritten Tag hab ich mich an die Seite gesetzt das sie mich auch nicht immer im Blickfeld hat. Ich dachte jetzt wäre sie soweit und hatte dann nach 2 Stunden gesagt das ich nach Hause fahre, was sie aber sie nicht wollte und eher dazu führte auch nach Hause zu wollen. Also hab ich sie mitgenommen, da sie nicht mehr da bleiben wollte, auch mit mir nicht. Ich habe ihr auch immer gesagt sie braucht keine Angst zu haben das ich einfach gehe, sowas mache ich nicht. Am nächsten Tag bin ich auch wieder de ganze Zeit da geblieben, allerdings saß ich dann im Büro der Erzieherin und war nicht zu sehen. 2 mal kam sie rein um mir was zu geben. Dann hatte ich abgesprochen das ich sie am nächsten Tag direkt der einen Erzieherin gebe und sie sich etwas mit ihr beschäftigt. Sie braucht eine direkte Bezugsperson und es hat auch geklappt und ich konnte fahren. Mit zwang würde ich keine Eingewöhnung machen.
    Ich würde es weiter versuchen, aber in eurem Tempo und nicht der Erzieherin.

    LG

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