Hochsensibles und lärmempfindliches Kind - Meidet Sport und Musik - Gruppenaktivitäten

    • (1) 16.09.16 - 23:34

      Liebe Community,

      vor einiger Zeit hatte ich von meiner damals 3,5jähriger Tochter berichtet, die wie es kurz nach dem dritten Lebensjahr hieß, etwas unruhig ist, vom Spielzeug zum Spielzeug wechselt, sich nicht im Morgenkreis setzen will, manchmal Geräusche von sich gibt etc.. Zum Glück haben sich die Erzieher nicht gewagt, eine Diagnose zu stellen, denn laut Kinderarzt war und ist mit dem Kind alles in Ordnung. Sprachlich hat sie sich sehr gut entwickelt, obwohl sie zweisprachig ist und in der Kita meiner Meinung nach relativ wenig Deutsch lernt. Nun spricht sie sehr gut, was zugegeben nie eine "Sorge" der Erzieher war. Die Sorgen waren nämlich all die Sachen, die ich oben aufgelistet habe. Dass uns damals sogar eine Ergotherapie empfohlen wurde, will ich nicht mal ausführlicher beschreiben (sie wurde sowohl vom Kinderarzt als auch von uns abgelehnt). Angemerkt wurde auch, dass sie etwas zurückhaltender ist, was den Kontakt mit den Kita-Kindern betrifft.

      Mittlerweile, nach 10 Monaten, hat sich sehr viel getan - OHNE dass irgendwelche Therapien durchgeführt werden mussten. Sie spricht fremde Kinder auf dem Spielplatz an, ist nicht schüchtern, hier funktioniert alles wunderbar. Seit seinigen Wochen aber hat sie Angst vor Sportaktivitäten und vor Musik. D.h. sie macht zwar mit, aber nur wenn sie sich zuerst hinsetzt und anschaut, was die anderen Kinder machen, dann entscheidet sie, dass sie mitmacht. Später zieht sie sich wieder zurück. Das gleiche mit Musik. Sie mag nicht zu bestimmten Aktivitäten gezwungen zu werden. Nur wenn sie selbst abwartet und sagt, dass es ihr gefällt, macht sie mit.

      Ihr könnt euch schon denken, dass dies sofort auffällt und die Erzieher zwar kein Drama daraus machen, allerdings tanzt so ein Kind aus der Reihe, was auf Dauer anstrengend sein kann. Die Erzieher wollen eine Art Protokolle anfertigen, um später versuchen, es herauszufinden, woran dieses Zurückziehen liegen kann.

      Bei unserer Tochter haben wir, unabhängig von den obigen Ausführungen, einen Verdacht auf Hochbegabung. Sie springt von einer Tätigkeit zu einer anderen als würde sie das alles langweilen. Sie fängt an, die Buchstaben zu unterscheiden. Sie kann auf der Tastatur ihren Namen bzw. andere Wörter schreiben. Sie hat ein gutes Gedächtnis und ist extrem einfühlsam gegenüber den anderen Kindern. Sie ist hochsensibel und lärmempfindlich. Es kann gut sein, dass der Lärm in einer Sporthalle oder lautere Musik sie sehr überlasten. Übrigens: Die Erzieher sind nicht einmal auf die Idee gekommen, dass es sich um Hochbegabung handeln kann. Aber selbst bei der Hochbegabtenförderung e.V. wurde mir bestätigt, dass ich überhaupt nicht damit rechnen sollte, dass sich die Erzieher damit auskennen sollen.

      Was tun? Keiner ist kompetent bzw. jeder macht seine Sache und keiner sieht die Sache ganzheitlich - außer uns. Jedoch jeder, ob Erzieher oder Kinderarzt, interessiert sich nur für sein "Geschäft" und hat keine Lust über den Tellerrand hinaus zu schauen...

      Beste Grüße,
      Peter

      • Und noch:

        - sie macht absichtlich Fehler bzw. täuscht vor, etwas Schlimmes zu tun,
        - sie sagt, sie sei enttäuscht, wenn man ihr etwas verbietet.

        Wie kommt ihr denn auf die Idee mit der Hochbegabung? Hat euch darauf jemand angesprochen (ausser stolzer Verwandter), oder ist das nur allein eure Idee?
        Ich finde so was ja immer schwierig, muss ich gestehen. Ich kenne komischer Weise so einige Eltern, die ihre Kinder für hochbegabt hielten oder halten und meist waren oder sind das Kinder, die halt irgendwie auffallen und bei keinem hat sich der Verdacht oder Wunsch der Eltern bestätigt. Ich will euch da nicht zu Nahe treten, aber versteift euch auf diese Idee mal nicht.

        Singt sie denn? Was du von ihrem zurückhaltenden Verhalten bei Gruppenaktivitäten oder Lautstärke berichtest, hat mich irgendwie spontan an eine AVWS denken lassen. Dazu würde eine sehr gute Sprachentwicklung nicht passen, aber ich bin da auch kein Experte und weiß nicht, ob immer alle "Symptome" auftreten müssen.

        Oder sie ist da halt einfach zurückhaltend. Das wäre doch auch möglich und völlig ok, oder?
        Du schreibst ja selbst: im Kindergarten fällt es immer auf, wenn ein Kind nicht so mitspielt, wie alle anderen. Und das ist für eine Gruppe mit 25 Kindern natürlich störend. Das muss aber noch lange nicht heißen, dass das Kind nicht völlig ok ist, so wie es eben ist. Verstehst du was ich meine?

        Bei unserer war das auch so. Sie ist völlig ok, so wie sie ist. Alles passt, es ist nichts auffällig. Aber im Kindergarten passte sie nicht ins Schema, weil sie halt auch keine Gruppenaktivitäten macht, sehr zurückhaltend ist und einfach ihren eigenen Kopf hat. Wir haben alles testen lassen. Letztlich haben wir entschieden, dass eben der Kindergarten einfach nicht das richtige für sie ist. Das heißt nicht, dass der Kiga schlecht ist- er ist eben nur für unsere Tochter nichts. Sie braucht etwas andere.

        Ist sie deshalb gleich hochbegabt? nein
        ist die deshalb minderbegabt? nein
        ist sie schlechter als die anderen? nein

        ist sie eben einfach ein bisschen anders, als die "Norm"? im Moment - ja

        Na und? ;-)

        • Zur Hochbegabung:

          Ja, ich weiß, was du meinst, es sind oft stolze Eltern, die sich etwas einbilden. Statistisch gesehen gibt es aber in Deutschland ca. 100.000 Kinder, die hochbegabt sind, aber dies keiner erkannt hat, weil kaum jemand in den Kigas bzw. Schulen Kompetenzen dafür hat.

          Zwei Sachen, die möglicherweise für Begabung (muss keine Hochbegabung) sprechen:

          - eine ganze Reihe an Symptomen, unter anderem Eigensinnigkeit oder beobachtendes Verhalten im Umgang mit anderen Kindern und in neuen Situationen, was sie sehr zurückhaltend bis schüchtern oder sogar wie Einzelgänger erscheinen lassen kann.
          - Außerdem wurde bei mir im Alter von 15 Jahren eine überdurchschnittliche Intelligenz mit einem IQ über 120 festgestellt, was vererbbar sein kann.

          Ich will es nur ausschließen, damit ich wie du sagen kann, dass eventuell unsere Kita nicht die richtige für sie ist.

          Bitte keine komischen erfundenen Krankheiten nennen. :) Sie hat nichts, da sie singt, aber nur dann, wann sie will - nicht mit der Gruppe, wenn die "Lehrerin" das will.

          Unsere Tochter ähnelt deiner. Sie ist "völlig OK", so wie sie ist. Sie ist individualistisch. Da man jedoch da in der Kita ab und zu was hört, kommt man als verantwortungsvoller Elternteil auf einige Gedanken.

        • Und noch was: Woher soll die Umgebung über Begabung bzw. Hochbegabung etwas wissen? Wenn sie Pädagogen auf dem Gebiet nicht geschult worden waren, woher sollen das normale Menschen wissen bzw. uns ansprechen? Weil unsere Tochter eine schöne Schnecke malen kann? :)

          • Eine Avws ist keine erfundene Krankheit, sondern ehrlich gesagt genauso möglich wie eine hochbegabung. Das ist genau das, was ich meine: den Gedanken an eine hochbegabung lässt du gerne zu, weil das für dich positiv besetzt ist. Dass sie aber eventuell eine Form des breiten auditiven Verarbeitungs und wahrnehnungsstörungs- Spektrum haben könnte, tust du sofort als erfundene Krankheit ab, weil es ja nichts Gutes wäre.

            Sei bitte offen für alles und versteif nicht nicht so drauf. Deine Anzeichen dafür treffen auf so viele kinder, zB auch zu 100% auf meine Tochter ;)

            • Na ja, gewisser Neid bei den anderen Eltern ist immer da, aber das muss nicht sein. :) Versteif dich bitte nicht so hart darauf, dass sie nicht begabt bzw. hochbegabt ist.

              Du verstehst nicht, was ich meine. Ich bin es, ich bin"überdurchschnittlich intelligent", was bewiesene wurde und als Kind war ich genauso wie sie. Und ich verstehe nicht, was du mir das ausreden willst.

              Wenn sie nicht begabt bzw. hochbegabt ist, dann habe ich das ausgeschlossen. Es wäre aber das Schlimmste in der Welt, wenn sie hochbegabt wäre und man würde es "im Keim ersticken" bzw. sie dafür in der Schule fertig machen, dass sie sich nicht konzentrieren oder 40 Minuten am Tisch sitzen kann.

              Bleiben wir bitte mal entspannt. :)

              • Ich bin gewiss nicht neidisch! Um Himmels Willen! Ich bin froh, wenn ich kein hochbegabtes kind hab, denn du hast schon recht: ein hochbegabtes kind zu fördern und ihn die angemessenen Möglichkeiten zukommen zu lassen, ist nicht leicht.

                Ich finde halt nur, dass du für dich schon lange entschieden hast, "was mit deinem Kind niht stimmt". Ich verstehe nur nicht, warum du dann überhaupt hier schreibst. Dann geh doch ins Forum für hochbegabtes und frag da nach.

                Was ich meine ist ja nur: du solltest auch für andere "Erklärungen" offen sein , was du aber scheinbar niht bist

      Guten morgen,

      Natürlich kann sie hochbegabt sein. Es ist für einen Test aber noch etwas zu früh.

      Es gibt hier Clubs zu dem Thema, einer ist der hier:

      http://m.urbia.de/club/hochbegabte+kinder

      Mein großer Sohn hat sich im Morgenkreis immer die Ohren zu gehalten. Für ihn war das auch ganz furchtbar. Nicht jedes Kind hat Spaß im Kindergarten.

      Viele Grüße

      Julia

    Hi,
    ich verstehe das Anliegen deines Posts nicht so ganz.

    Willst du dir Luft machen, dass die Zuständigen für dein Kind dir inkompetent erscheinen? Willst du Erfahrungsberichte anderer Eltern? Willst du, dass man dir hier eine Hochbegabung bescheinigt?
    Dein Kind ist 4 Jahre alt und hat seine Eigenheiten. Wichtig ist doch zunächst mal, ob diese Eigenheiten sie beeinträchtigen. Ein vier Jahre altes Kind muss doch gar nicht zwingend in eine große Sporthalle oder lauter Musik ausgesetzt werden, das lässt sich doch sehr gut vermeiden. Dass man das im Auge behalten sollte, damit sie in späteren

    Jahren eben nicht beeinträchtig wird, versteht sich von selbst. Aber jetzt in diesem Alter finde ich ihre Empfindlichkeit nicht sonderlich außergewöhnlich (meinen beiden Jungs war z.B. ein Bambinifußballtraining zu laut und umtriebig). Und ihr zurückhaltendes Wesen kann ja auch Charaktersache sein, auch das sollte man im Auge behalten, damit sie später nicht beeinträchtig wird.

    Was ist wenn sie ihren Stempel "Hochbegabung" hätte? Dürfte sie sich dann dieses kleine bisschen außerhalb des Rahmens (wenn es überhaupt so ist) verhalten, wenn sie aber nur normal intelligent ist, dann nicht?#kratz Was würde es euch jetzt in diesem Alter bringen? So viel ich weiß, wird eine HB in so jungen Jahren noch nicht getestet, wahrscheinlich hat sich ja jemand etwas dabei gedacht#schein
    Ich würde der jungen Dame diese Eigenheiten erstmal noch eine ganze Weile zugestehen, wenn sie für sie zu einem Problem werden, dann würde ich mir Hilfe dafür holen. Lass sie doch ein bisschen aus der Reihe tanzen, das ist doch ok.

    vlg tina

    • Danke für deine Worte Tina. Ja, zum Teil wollte ich mir einfach Luft machen, da man nicht weiß, wo man das machen kann. Bzw. es ist schwer jemanden zu finden, der das so ganzheitlich sieht und mindestens zu verstehen versucht.

      Ich würde mich freuen, wenn meine Tochter mehr Zeit bekäme. Das sehe ich auch so, dass sie nicht in eine große Halle muss. Aber das sehen die Erzieher anders. Gerade die "zwingen" die Kinder nach einem Schema zu handeln. Die einzige Erklärung, die ich habe ist - sie machen sich das einfach. Wahrscheinlich ist der Kindergarten nicht der richtige für meine Tochter.

Hallo Peter,

Deine Erfahrungen teilen sicher einige Eltern. Auch solche, deren Kinder zu einem späteren Zeitpunkt als hochbegabt diagnostiziert worden sind.
Unsere älteste war deiner Tochter in dem Alter anscheinend sehr ähnlich.... Bei der Turngruppe hat sie stets zugeschaut, es war ihr zu wuselig. Wenn dann alle anderen fertig waren konnte sie 'endlich' loslegen. Das ist nicht einfach für die Gruppenleiter und oft ist so beobachtendes Verhalten nicht gefragt. Mit der Zeit wurde es besser, und ohne Therapie ;-)
Sie ist hochbegabt und hochsensibel, eher introvertiert und kopflastig.
Und um die Diskussion ein wenig lustiger zu gestalten: unsere Mittlere hatte nie solche Schwierigkeiten in Musikgruppen o.ä. Sie ist höchstbegabt UND hat AVWS.... Aber eben einen ganz anderer Charakter, nicht nur eine Diagnose ;-). Die Baustellen sind andere.

Zwei Dinge würde ich dir aus Erfahrung anraten: falls sie sich in Musikgruppen und Co absolut nicht wohlfühlt, dann lass es für eine Weile auf sich beruhen. Unter Umständen wäre sie weniger reizüberflutet, wenn sie zB Einzelunterricht an der Musikschule hätte, sofern das IHR Wunsch ist. behalte deinen Verdacht auf HB tendenziell eher für dich, und wende dich -wie geschehen - an kompetente Ansprechpartner. In Kiga, Schule, auf dem Spielplatz wirst du sie in aller Regel NICHT finden. Und ihr kommt schneller in eine Schublade, als du "Hawik" sagen kannst. Ich halte es für eine ganz ausgezeichnete Eigenschaft, sich zurückzuziehen, wenn einem das Umfeld zu viel wird. Andere nehmen sich selbst nicht so wahr und sind dann hinterher überdreht oder abgeschlagen... Dahingehend sehe ich also tatsächlich keinen Handlungsbedarf. Und würde das natürlich den Erzieherinnen so mitteilen. Oder ist es aus Sicht deiner Tochter problematisch?

Solange es eurer Tochter gut geht, lasst sie einfach so sein, wie sie ist. Macht ihr Angebote und beantwortet ihre Fragen. Und wenn sie auch mal 'kopffreie' ;-) Aktivitäten bevorzugt, dann ist das auch gut und wichtig! Gerade in diesem Alter ist die Schere zwischen 'Wollen ' und 'Können' mindestens so groß wie zwischen kognitivem und emotionalem Alter, und das will auch irgendwie abgebaut werden.

Wichtig ist vor allem, dass sie um ihrer Selbst willen geliebt und angenommen ist <3

Als Ergänzung zum Sport fällt mir noch folgendes ein:
Viele reizoffene Kinder haben ihre Schwierigkeiten mit Mannschaftssportarten (Reizüberflutung). Kampfsport ist überschaubar, sehr logisch und strukturiert. Es gibt keine Kollektivstrafen.

Meine Mädels reiten und schwimmen, auch da ist man mit sich alleine beschäftigt ;-). Man muss den Deckel zum Topf nicht im Kiga finden. Manchmal braucht es einfach Zeit und Muße. Auch im Kiga sollte man wissen, dass das Gras nicht schneller wächst, wenn man daran zieht.

Vielleicht kannst du aus meinem Geschreibsel etwas ziehen - hier tobt gerade der Bär und die Autokorrektur ist au Ch nicht gerade förderlich...

Liebe Grüße, Hasendompteur

  • Danke Hasendompteur für deine Worte und für alle Ratschläge.

    Grundsätzlich zwingt uns noch keiner im Kindergarten zu irgendwelchen Schritten, jedoch bereits im November werden wir wieder ein Gespräch haben und wir werden erneut kommunizieren, dass wir keinen Handlungsbedarf sehen. Es ist natürlich problematisch, denn bereits vor einem Jahr, als unsere Tochter an den Erzieher hing, wurde uns gesagt, dass dies eigentlich eine 1:1 Betreuung bräuchte. Ich habe es zwar nicht so verstanden, dass ich einen neuen Kindergarten suchen muss, aber zwischen den Zeilen konnte ich lesen, dass man nur dann als Erzieher zufrieden ist, wenn alle Kinder gleich sind, ruhig in der Ecke spielen und einem (dem Erzieher) nicht auf den Sack gehen. Ich bin nun gespannt auf neue "Erkenntnisse" der Erzieher..

Hm, einerseits warst du froh dass die Erzieher vor zehn Monaten keine "Diagnose" in den Raum geworfen haben, andererseits beschwerst (?) du dich, dass du von ihnen nicht auf eine mögliche HB angesprochen wirst. Irgendwie widerspricht sich das doch.
Letztlich ist sie eh noch zu jung, um den IQ vernünftig zu testen. Ich kann schon verstehen dass du eine HB vermutest, aber jetzt wäre ihr mit der Feststellung auch nicht geholfen. Später wenn es in die Schule geht ist es vielleicht relevant. Lass sie doch einfach so sein wie sie ist. Meine ist zwar noch jünger, aber im Prinzip genau wie dein Kind. Beobachtend, sehr flink im Kopf, schnell reizüberflutet. Wir gehen trotzdem zum kinderturnen, weil sie es möchte. Manchmal sitzt sie die ganze zeit bei mir am Rand und schaut, manchmal findet sie an einer Sache Gefallen und macht das dann. Solange nicht zu viele andere Kinder mitmachen wollen.
Sie entspricht vielleicht nicht ganz der Norm, aber das muss sie ja auch nicht. Ob sie nun hochbegabt ist, irgendeine "Störung" hat oder einfach nur nicht durchschnittlich ist, ist mir zur Zeit noch völlig egal. Ich bin fasziniert vom Wesen meiner Tochter. Entwickelt sie sich in die gleiche Richtung weiter, dann werde ich sie irgendwann bei Schulbeginn testen lassen, auch aus meiner eigenen Erfahrung heraus. (Ich habe mich erst mit Mitte zwanzig auf HB testen lassen, wäre das früher passiert hätte ich es sicher manchmal leichter gehabt)
Versteife dich nur nicht so sehr darauf, dass sie anders ("besser") ist. Das wird sie, grade wenn sie sehr sensibel ist, nämlich auch schnell spüren und möglicherweise unbewusst negativ interpretieren.

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