Verhalten nach schiel op - was soll ich tun?!

    • (1) 26.09.16 - 18:29

      Hallo Ihr Lieben,

      Unser fast nun 4 jähriger Sohn wird am Freitag am rechten Auge operiert. Schiel Op. 3 Tage Klinikaufenthalt, danach daheim. Ich wollte ihn bis nächste Woche Mittwoch daheim behalten und dann mal schauen, wie es ihm so geht.

      Habe heute den Erzieherinnen im Kindergarten mitgeteilt, dass unser Schatz dann keinen Sand in die Augen bekommen darf. Und sie bitte darauf dann etwas achten oder ihn drin spielen lassen, bis er Mittag abgeholt wird..
      Die Antwort der Erzieherinnen..."also wir können ja nun nicht nach jedem Kind schauen - dann lassen Sie ihn doch 5 Wochen daheim, bis er wieder draussen im Sand mitspielen kann." Ich sagte, dass ich das nicht machen werde, da er sich sonst wieder entwöhnt und er nun gerade anfängt Freundschaften zu schließen.

      Sagt mit bitte, wie soll ich mich verhalten? Ist es zu viel verlangt von mir, dass die Erzieherinnen etwas nach ihm schauen?! Oder ihn drin behalten. Es ist ja sowieso immer eine Erzieherin Mittags drin.

      Wie würdet ihr euch verhalten?!

      Vielen Dank und liebe Grüße

      Der Mausezahn

      • Hallo,

        War das die bezugserzieherin?

        Falls nein würd ich diese nochmal ansprechen.

        Bei uns ist es auch so das pro Gruppe mindestens eine Erzieherin drin ist wegen der Kinder die schlafen/ ruhen.

        Natürlich ist es draußen schwer bei ner Horde Kindern darauf zu achten das ein einziges kein Sand ins Auge bekommt, aber hier würde es die Option drinnen spielen, ruhen oder draußen auserhalb vom Sand spielen geben.

        Eine Garantie das draußen wirklich nichts passiert könnte man mir nicht geben, aber ich wüsste das sie mein Kind animieren sich anderweitig mit Fahrzeugen fahren, klettern, schaukeln, Trampolin springen etc zu beschäftigen und da ein Auge drauf haben das unser Kind nicht grad ständig im Sandkasten hockt.

        5 Wochen daheim lassen ist schon heftig. Bei uns gehen selbst die Sommerferien nur 3 Wochen und das ist meinen schon zu lang! Noch dazu haben einige Eltern schon Probleme beruflich 3 Ferien Wochen für Betreuung zu sorgen.

        Ich bin aktuell eh noch zu Hause. Theoretisch ginge es bei uns, machen würd ich es dennoch nicht. Aber ich würde für den Fall der Fälle Kochsalzlösung und Fach tun das mein Kind sich das Auge ausspülen kann FALLS doch etwas passiert. Noch dazu würd ich meinem Kind einbläuen das Sand erstmal tabu ist wegen der OP. Mit fast 4 sind die Kinder meist soweit zu verstehen das etwas nicht geht. Sie wollen es zwar nicht immer aber wenn die Erzieher dann auch nochmal ein paar Takte zum Sand sagen würden zumindest meine Mädels das akzeptieren.

        Wir hatten neulich ein Problem mit einem Armband. Unsere Tochter war bereits wund darunter und hat es dennoch immer wieder heimlich angezogen. Eines Tages hat eine Erzieherin das Armband im Kindergarten verboten und seither hat sich das Problem gelegt.

        Ich find die Reaktion der Kindergärtnerin schon etwas frech. Keiner verlangt das sie deinen Sohn 5 std täglich auf dem Schoß hat. Aber einen Blick drauf werfen bei einem solchen Grund wär hier selbstverständlich!

        Such nochmal das Gespräch.

        LG

        Hallo!

        Das kommt ein wenig drauf an. Ist das Gelände sehr übersichtlich oder sind nicht alle Bereiche des gartens von überall her einsehbar? ist Dein Kleiner sehr gerne im Sandkasten oder sowieso mehr woanders unterwegs? Wie viel Personal kommt auf wie viele Kinder (das ist ja von Bundesland zu Bundesland verschieden) und ist über Mittags drinnen dann Ruhezeit oder stört er da auch nicht, wenn er lauter spielt?

        Braucht er noch Augentropfen nach der OP? Die darf der Kiga ja auch nicht verabreichen.

        Es ist schon schwierig mit vielen Kindern anzufangen, dass man solche "Extrawürste" mitmacht, und mir wäre es jetzt von der Frage der haftung und der eventuellen Folgeschäden wenn doch Sand ins Auge gerät zu gefährlich.

        Die Erzieherinnen tragen ja auch die Verantwortung, und es ist eben schwierig alle Kinder gleichzeitig im Auge zu behalten. Es ist schon wichtig, dass sie sich damit noch wohl fühlen, wenn sie sich das nicht zutrauen, ist es besser wenn sie gleich nein sagen, als wenn dann doch was ins Auge geht. im wahrsten Sinne des Wortes.

        Frag mal bei einem Optiker nach ob es eine Art Schutzbrille für so Kleine gibt.

        Dann wäre nur das Problem das er sie draussen auch anziehen muss.
        Im Kindergarten fliegt halt bei so vielen Kindern immer mal Sand rum und die lieben Kleinen sind auch schneller mal raus gerannt als die Erzieher schauen können. Daher ist es klar das die keine Verantwortung übernehmen.

      • (5) 26.09.16 - 23:48

        Nabend!

        Meine Tochter hatte im Jan 2016 ihre Schiel-Op an beiden Augen.

        Diese war am Mi, Do sind wir nach Hause. Anschließend ist sie für 1Woche zur Oma gefahren.

        Als sie zurückkam ist se ganz normal in den Kia gegangen. Wir hatten zusammen abgeklärt worauf sie achten soll.

        Dazu habe ich mit Ihren Erziehern besprochen das sie ein wenig auf sie achten sollen. Also kein Sport mit Trampolin springen, keine "Wasserschlachten" und eben nicht mit Sand schmeißen. Allerdings durfte sie eben schon normal raus und mit Sand spielen. Da sie eh eine Brille trägt, waren wir alle des sehr geringen Risikos bewußt.

        Bei uns hat das ganz wunderbar funktioniert. Alles ist schön abgeheilt.

        Wenn Du aber bestimmte Sachen gar nicht willst und Dein Sohn noch zu klein ist um selbst darauf zu achten, dann lass ihn noch zu Hause.

        Klar ist der Satz der Erzieherin nicht sehr nett, aber es ist eben nicht möglich Dein Kind 1zu1 zu betreuen.

        Ich hatte schon vorher Plan B und C, falls es eben nötig wäre das mein Kind länger nicht in den Kia könnte.

        Lg

        Hi,

        die Erzieher dort im Kindergarten können halt nicht gewährleisten, dass wirklich kein Sand ins Auge kommt, er braucht ja nur im Sand spielen und sich die Augen danach reiben, oder die Kinder werfen mit Sand.
        Die haben mehrere Kinder um die sie sich kümmern müssen.
        Geht es jetzt darum, dass eine Auge drauf geworfen wird, oder soll sie garantieren, dass wirklich kein Sand reinkommt, das ist ein riesen Unterschied?!

        Falls es so ist, dass wirklich eine Erzieherin immer drin ist, dann könnte man darüber nachdenken, dass er auch drin bleibt. Aber die Frage ist, was macht die Erzieherin, hat sie Vorbereitungszeit oder ist sie für die Kinder da?

        LG

        ChaosSid

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