Wechsel von Krippe zu Kiga mit 2,5-Erfahrungen?

    • (1) 07.10.16 - 21:36

      Hallo,

      wir wohnen auf dem Land, in unserem Ort gibt es einen Kindergarten mit einer Krippengruppe und drei Kindergartengruppen. Unser Zwerg geht seit er 1,5 ist in die Krippe. Nun hat mir die Leitung mitgeteilt, dass unser Kind im März mit 2,5 schon in den Kiga wechseln soll, zusammen mit vier anderen aus der Krippe. Grund ist die gnadenlose Überfüllung der Krippengruppe, der Platz wird für jüngere Kinder gebraucht.
      Ich hab total Verständnis für die Platznöte der Kita.

      Allerdings bereitet es mir totale Bauchschmerzen, dass mein Kleiner so bald schon in eine Gruppe mit 25 Kindern bis zu sechs Jahren wechseln soll. Er wirkt immer sehr selbstbewusst und ist auch sprachlich sehr weit, deswegen wird er manchmal überschätzt glaub ich.

      Ändern kann ich die Entscheidung der Leitung nicht.

      Deswegen frage ich nach euren Erfahrungen. Wer musste auch sobald wechseln und wie ist es gelaufen?
      Lg

      • Hallo,

        mein Kleiner wechselte auch in dem Alter von der Tagesmutter (9 Kinder) in den Kindergarten (21 Kinder). Es hat problemlos geklappt.

        Dein Sohn hat doch die besten Voraussetzungen. Bestimmt gefällt es ihm dort sogar besser. Mein Kleiner lernt nun neues Spielzeug kennen und schaut sich viel von den Großen ab.

        Ich wäre erst einmal gelassen. Man kann sich immer noch Gedanken machen, wenn es irgendwo hapert.

        LG

        Hallo,

        Mein Sohn ist mit 2jahren in die Mischgruppe (26kinder zwischen 2-6 Jahre) gewechselt.

        Er ist mit seinem Kumpel zeitgleich gewechselt, die beiden Spielen viel miteinander und die größeren Kinder helfen den kleinen.

        Es war ok! Die Kinder haben weniger Probleme als man denkt ????

        Lg

        Ich hab damit auch gute Erfahrungen gemacht.
        Mein Sohn ist 2 Monate nach seinem zweiten Geburtstag in die mischgruppe (2-6 mit 24 Kindern und 3 Erziehern) gewechselt. Mit ihm auch sein "Freund" aus seiner krippengruppe.

        Und ihm hat es auch sehr gut getan. Er hat sich viel von den großen abgeguckt und die anderen Spielsachen fand er auch besser hätte ich das Gefühl.
        Also wirklich keine Probleme und im Februar ist er schon ein Jahr dann in der neuen Gruppe :-)

        Ich hab da auf das urteilsvermögen der Erzieher vertraut. Wenn er noch nicht soweit gewesen wäre, wäre er bei uns in eine zwischengespeichert von 2-4 gekommen, aber sie haben ihn schon weit genug eingeschätzt und lagen genau richtig wie ich heute sagen kann.

        LG

      • Hi,
        Meine Tochter ist kurz vor ihrem 3. Geburtstag in die normale Gruppe gewechselt hat gut geklappt. Mein Kleiner ist mit 2 Jahren direkt in eine normale Gruppe gekommen, da in der Krippengruppe nur die 1jährigen reinkommen und dann dort bleiben bis sie 3 oder 4 sind. Er konnte nicht wirklich viel sprechen, aber er ist auch dort klar gekommen und ist gerne in den KiGa. Im Eltern-Kind-Turenen hat er schon mit 18 Monaten einem 3jährigem klar gemacht was er zu tun und zu lassen hat.... Das sind wohl die Zweitgeborenen...

        Bei uns hieß es damals, dass die Kinder auch schon früher aus der kleinen Gruppen wechseln können, wenn sie sozial dazu bereit sind. Andere Kinder sind erst mit 3,5 Jahren in die normale Gruppe gewechselt.

        Meine Tochter hat genauso wie bei der Eingewöhung mit 2 wieder etwa 3 Wochen gebraucht, bis sie tatsächlich angekommen ist. Es gab dann mal eine Phase in denen die Kleinen ihren Platz in der Gruppe suchen und etwas auffälliger werden (Sie hat mir ihren gleichaltrigen Freunde die Puppenecke verwüstet), aber das hat sich geklärt. Diese Art ist lt. der Erzieherin ganz normal und wurde gelassen betrachtet.

        In der normalen Kindergartengruppe wird viel von den Älteren gelernt nützliches, aber auch unnützes. Es ist auch so, dass die größeren Kinder auch nach den Kleinen schauen, zumindest die älteren Mädchen.

        Meine Tochter hat auch mit 2,5 Jahren in die große Gruppe (3-6jährige) zusammen mit zwei Kinder der Krippe gewechselt. Sie ist sprachlich auch sehr weit und versteht wirklich schon viel. Dadurch, dass sie nicht allein gewechselt hat, ging es glaube ich auch besser.

        Was ich gemerkt habe: Es tat ihr so gut mit älteren Kindern zu tun zu haben. Sie wurde wieder mehr gefördert und hat einen Entwicklungssprung gemacht. Die Erzieher meinten aber auch sie sei in der Krippe unterfordert. Aber worauf du dich gefasst machen solltest: Es kann für dein Kind schön, aber auch stressig sein. Meine Tochter wollte mehr den Schnuller und hat mehr geschlafen. Von anderen Eltern weiß ich, dass ihr Kind sich wieder einpullerte. Das geht aber dann nach 1-2 Wochen wieder weg.

        Es wird deinem Kind bestimmt gut tun. Meine Tochter war total stolz auf sich, als sie merkte, dass sie nun auch eine Große ist :)

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