den Tod in der Kita zum Thema machen

    • (1) 17.10.16 - 22:55

      Hallo

      ich wollte mal eure Meinung zum obigen Thema hören . Grund ist das bei uns im Kindergarten eine Mama von zwei der Kids nach langer Krankheit gestorben ist , ja , und nun möchte die Einrichtung das mit allen Kinder aufarbeiten .

      Bei uns in der Gruppe hat keiner Kontakt mit der Mutter und auch recht wenig ( nur draußen , es ist eine sehr große Einrichtung ) mit den zwei Jungs .
      Wir sind uns nun nicht ganz schlüssig ob das Sinn macht , irgendwie denke ich das die Kinder da viel zu klein für sind und man ehrlich gesagt auch für die Kinder die ja nun mal nicht betroffen sind , Probleme schafft wo ( Gott sei Dank ) noch keine sind und den Beiden Jungs hilft das doch nun auch nicht , oder seht ihr das anders .

      Würde da gerne andere Meinungen zu hören , da ich echt nicht ganz schlüssig über meine Eigene bin .

      Einerseits finde ich das man mit Kindern da offen drüber reden sollte , haben wir hier auch gemacht und gemusst als unser Hund gestorben ist , andererseits ist es mir unschlüssig warum da und mache mir auch sorgen das aus falschen Worten, vielleicht Ängste ihren Ursprung nehmen , denn geschult sind Erzieherinnen doch sicher auch nicht mit dem Thema ??

      Die Frage ist ja auch ob es für alle gleich Sinn macht , meine Tochter hat eh schon derbe Verlustängste , und die 3 jährigen verstehen es doch vielleicht gar nicht ?

      Wie seht ihr das , wie ist eure Meinung ?

      Danke

      • Doch, ich denke, Erzieherinnen sind durchaus geschult, wie man das Thema Tod und sterben kindgerecht vermittelt. Das dürfte mit zu ihrer Ausbildung gehören. Der Anlass ist traurig aber es ist ein "guter" Anlass, um dieses Thema anzusprechen. Genauso wie es im Kindergarten andere themenwochen wie Feuerwehr (wie verhalte ich mich bei einem Brand, wie lautet die Notruf Nummer und was sind die Aufgaben der Feuerwehr) oder Polizei oder Bauernhof gibt, lädt so ein Anlass dazu ein, sich mit dem Thema Tod auseinander zu setzen. Kinder sind durchaus am Tod interessiert, sie finden Tote Tiere wie Vögel oder jemand aus der Familie wie die Oma oder der Opa sterben. Ich finde es gut, dass das Thema Tod und sterben im Kindergarten thematisiert wird.

        Im Grunde kann deiner Tochter nichts besseres passieren, als das so professionell abzuarbeiten im Kiga.
        Wir hatten das Thema da waren meine Kinder in der 1.+2. Klasse. Mord und Selbstmord, Papa bringt einen seinen Sohn (Schüler der Schule) und danach sich selbst um. Die Schule wollte das auch erst geheim halten. Aber das klappte nicht. Der "Buschfunk" war schneller.Bevor man dann zugelassen hat, dass sich irgendwelche Gerüchte und Horrorgeschichten verbreiten, hat man das mit Schulpsychologen aufgearbeitet.
        Ich denke schon, dass Erzieher das deutlich professioneller machen als Eltern. Manche Kinderfragen lassen Eltern schlichtweg verstummen.

        Wie alt sind denn die betroffenen Jungs?

        Vielleicht ist es auch so, dass die Jungs es erzählt haben und andere Kinder nachgefragt haben...und es dadurch eben zu dem Interesse daran gekommen ist?

        • Hallo

          ich weiß nicht genau wie alt sie sind :-( . Schätze 2 und 4 Jahre .

          Die Beiden sind im Mom bei einer Großmutter in München und schon seid zwei Monaten gar nicht in der Kita .

          Denke zwar schon das Fragen kommen , aber ich finde es ist ja immer noch ein Unterschied es als Thema zu erarbeiten zumahl sie das sehr ausführlich machen wollen oder offen Fragen zu beantworten und darauf einzugehen .
          Lg Bettina

      (6) 18.10.16 - 06:32

      Hallo, problematisch finde ich nur, das die beiden Jungs quasi "vorgeführt" werden könnten. Erzieher sind nun mal keine professionellen Trauerbegeleiter, unter ihnen gibt es auch einfach emotionale Trampeltiere. Und ich glaube wirklich nicht, das eine solche (vernünftige) Aufarbeitung Bestandteil der Erzieherausbildung ist.

      Nun, wir wissen nicht, wie die Jungs damit umgehen. Ich weiß nur das Kinder sehr unbefangen, neugierig und eigentlich sehr locker mit dem Thema umgehen, nur die meisten Erwachsenen sind da sehr befangen und wecken ,durch ihre bizarren Reaktionen auf das Thema, erst die Ängste in Kindern....leider.
      Zusammengefasst denke ich wirklich, das es ein gutes Thema ist. Meine Besorgnis gilt aber ganz klar den betroffenen Kindern, nicht dem Rest. Und nein, ich finde 3 Jahre ist dafür nicht zu jung. Über den Tod machen sie sich auch in dem Alter schon so ihre Gedanken, sie werden ja auch täglich (im kleinen Rahmen) damit konfrontiert. Meistens handelt es sich um tote Tiere, die Überleitung auf Menschen bleibt in ihren Köpfen dann nicht aus.

    • Was sollen sie deiner Meinung nach tun? Verschweigen? Das wird nicht klappen.
      Die beiden Jungs werden es bestimmt selbst erzählen. Sie werden vielleicht weinen usw. Meinst Du, das würde deine Tochter nicht mehr erschrecken?

      Ich finde es richtig, dass die Erzieher mit allen Kindern darüber reden wollen.

      Mit 3 verstehen Kinder eine Menge. Das ist auch sowieso die Zeit wo Kinder ungefähr von selbst mit solchen Themen ankommen. Wäre demnächst bei Euch also sicher bestimmt sowieso aufgekommen. Verlustängste find ich in dem Alter eigentlich auch normal.

      Wir sind im Januar kurz vor dem 3. Geburtstag von Krippe in Kiga gewechselt. Im alten Jahr ist dort auch eine Mama verstorben gewesen. Mein Sohn hat das damals von den anderen Kindern mitbekommen. Wir wussten von gar Nichts als er eines Tages damit ankam. Wir waren irritiert natürlich und mussten erstmal bei den Erziehern fragen. Die haben dann mit ihm gesprochen und ihm das erklärt (weiß jetzt nicht ob allein oder nochmal in der Gruppe). Klar kamen auch an uns noch Fragen. Aber dann war das Thema für ihn erledigt.

      Unterschätze deine Tochter nicht.

      LG
      Lejana

      • Hallo

        vorab , meine Tochter ist schon 6 , die kleinen von mir sind erst 3 , aber um ehrlich zu sein mache ich mir um die Große da eher so meine Gedanken , bei den Kleinen finde ich es tatsächlich nicht tragisch .

        Denke natürlich das es sehr wichtig ist das die Erzieherinnen auf Fragen eingehen und da ein wenig mir Einfühlungsvermögen heran gehen , allerdings möchte der Kindergarten es zum Thema bis zum St Martin machen , also nicht nur auf Fragen reagieren , sondern mit den Kindern den Tod als Thema arbeiten . Es sollte laut der Elterinformation über fast 2 Wochen täglich dieses Thema präsent sein und in allen Richtungen ausgearbeited werden , Was passiert nach dem Tod . warum sterben auch Kinder, Mütter ,Väter , wie mit der Trauer umgehen usw .

        Ich selber bin mir nicht sicher was es bringen soll , aber auch nicht ganz negativ , dem Gegenüber , eher unsicher .

        Bin aber mit der Lösung des Kigas sehr zufrieden , das wir jetzt ( nach vielen offenen Fragen der Eltern ) erst mal einen kurzfristigen Elternabend machen und informiert werden und eventuell auch ein Psychologe hinzugezogen wird .

        Lg und Danke für deine Antwort

    Hallo

    ich noch mal , Ich noch mal .

    Ich finde es Interessant das hier meist so viele anderer Meinung sind wie bei uns hier " aufm " Dorf im real live ;-) .

    Mich haben alleine heute morgen 5 Mütter angerufen , die möchten das ich mit der Leitung spreche . Weil sie das in der Form nicht möchten oder vorher genau informiert werden möchten , wie es genau abläuft .

    Alle sind sich einig das Fragen offen und auch ausgiebig beantworted werden sollten , aber das es als Thema nicht wirklich geeignet ist . Wie oben erwähnt , ich selber bin da selber nicht sicher , da wir auch schon viel durch haben mit der Großen , ja und die Kleinen würden es eh noch nicht verstehen , wenn überhaupt zuhören . Da mach ich mir um die weniger Sorgen als um die Große .

    Habe jetzt noch mal mit der Leitung Rücksprache gehalten , die auch genau mit dieser Reaktion gerechnet hat und nun möchte sie erst mal kurzfristig einen Elternabend zu dem Thema einberufen .

    Und überlegen doch einen Psychologen dazu zu holen , da wohl auch aus den anderen Gruppen viel negative Resonanz kam .

    Bin aber weiterhin gespannt auf weitere Meinungen und auch darauf wie das wohl hier weiter geht , mit diesem traurigen Anlass

    Hallo

    es ist zwar ein sehr tragischer Anlass das Thema aufzugreifen , aber ich finde das Kinder viel mehr verstehen als wir Großen immer meinen. Kinder finden das Thema Tod nicht so schlimm wie wir Erwachsenen. Mein sohn hat mich schon oft ausgefragt über den Tod und ich habe ihm ehrlich geantwortet. Für ihn ist klar, dass irgendwann auch sein Uropa nicht mehr sein wird weil er schon alt ist und das er eben jetzt noch eine schöne Zeit mit ihm haben kann. Er geht auch immer mit wenn ich meine Mama auf dem Friedhof besuche und er weiß auch das Menschen nicht nur sterben weil sie alt sind. Ich denke es ist eine Einstellungssache und ob man selber "Angst" vor dem Thema hat.

    LG Hexe12-17

    Hallo!

    Ich denke, es ist vollkommen egal, ob und wie viel Kontakt ihr zu den beiden Jungs habt oder hattet, die jetzt ihre Mutter verloren haben. Es Ist jetzt Thema, alle werden (betroffen) darüber reden, die Kinder werden vieles aufschnappen und das meiste nicht verstehen. Deshalb finde ich es gut, wenn es ein offenes Thema wird. Meiner Meinung gehört dieses Thema schon ganz ganz früh in ein Kinderleben. Nichts ist so sicher wie der Tod. Deine Kinder waren noch nicht persönlich betroffen, aber der Tag wird kommen. Meist ist man als Elternteil dann trauernd und steht zusätzlich vor der Aufgabe, die Kinder in ihrer Trauer zu begleiten.

    Da ist es doch gut, dass jetzt eine Geschichte auftaucht, in die ihr alle nicht persönlich involviert seid und die ihr gemeinsam in einem sachlichen Rahmen "bearbeiten" könnt.

    Hier war und ist der Tod oft Thema. Zum einen, weil ich beruflich viel damit zu tun habe, zum anderen, weil die Mutter meines Mannes mit 42 Jahren verstorben ist, mein Mann somit früh Halbwaise war und die Kinder ihre Oma gar nicht kennen. Und natürlich ist ihnen dadurch sehr schnell klar geworden, dass weder ich noch mein Mann unsterblich sind und dass es manchmal auch blöd läuft. Natürlich haben sie deswegen manchmal Angst. Ich ja auch. Die Angst wird nur nicht weniger, wenn man sie verschweigt. Manchmal darf auch überlegen, was wäre, wenn.....

    Mein kleiner Sohn ist jetzt 10 und meinte plötzlich vollkommen zusammenhanglos:
    "Wie ist denn das, wenn jemand stirbt?" Da habe ich ihm ein bisschen dazu erzählt.

    Dann meinte er: "Ich glaube, ich möchte dabei sein, wenn du stirbst."

    Da habe ich mich ziemlich doll gefreut, weil ich mir wünsche, dass beide oder einer von ihnen bei mir sein wird und nicht vor lauter Angst weg bleibt. Das habe ich ihm auch geantwortet.

    Es ist deine Angst, nicht die deiner Tochter.

    LG

    (12) 18.10.16 - 14:20

    Bei uns in der Grundschule starb ein Erstklässler und die ganze Schule hat sich intensiv mit dem Thema Tod und Abschied auseinandergesetzt, eine extra Trauerecke eingerichtet, und die Eltern des Kindes hatten auch alle zur Beerdigung eingeladen. Meine Kinder und ich empfanden das als sehr gut und bereichernd, da das Thema nicht tabuisiert oder ausgeklammert wurde, sondern ganz offen damit umgegangen wurde. Ja, es gab Tränen, aber es wurden über den Jungen auch viele schöne Geschichten erzählt und den Kindern war das sehr wichtig, Abschied zu nehmen.

    Als mein Vater starb, waren meine ältesten Kinder damals 4 Jahre und 4 Monate alt. Die 4-Jährige war mit auf der Beerdigung und wollte danach häufig Bilderbücher über das Thema Tod und Sterben anschauen und weinte dann auch häufiger. Aber es schien ihr wichtig zu sein.

    Ich finde es gut, wenn frühzeitig zu diesem Thema Kontakt besteht, die Kinder sich damit auf ihre eigene Art und Weise auseinander setzen können. Genauso erklärt man ja auch kleinen Kindern schon Schwangerschaft und Geburt, obwohl sie es noch nicht richtig verstehen können. Sei doch froh, dass dieses Thema bei Euch im Kindergarten kein Tabu-Thema ist!

    Hallo,

    hm schwieriges Thema. Aber auch wenn bei euch in der Gruppe eher weniger Kontakt bestand so werden die Kinder ja irgendwann wieder da sein. Und es wird Momente geben wo sie einfach aus dem Nichts heraus weinen oder aber es kommt das Thema Mutter/Vater auf beim bringen oder auch beim Abholen.

    Ich denke es sollte ein Elternabend geben auch um dem Vater zu zeigen das es nicht verschwiegen wird. Und das man ihm und auch mit den Kindern hilft und sie auffängt. Da kann man ja besprechen wie man das mit den Kindern bespricht. Und vielleicht kann der Vater ja auch vorher schon klären was ihm für seine Kinder wichtig ist.

    Mein Sohn war fast 2 als sein Opa starb und das bekam er mit! Und erzählte das auch. Vorallem erzählte er das ich ja so traurig war. Und genau das werden die Zwei auch merken das Papa und alle anderen unendlich Traurig sind.

    Ich denke es ist der Richtige Weg mit den Kindern das zu klären warum die Zwei aus dem nichts heraus weinen oder einfach traurig und unglücklich sind.

    Ich fände es unter den Umständen wohl nicht gut. Unsere Tochter geht in einen sehr kleinen, privaten Kindergarten (nur eine Gruppe, alle Altersstufen, 25 Kinder) und dort wäre ich anderer Meinung. Wenn aber euer Kindergarten groß und "anonym" ist, würde ich das nicht wollen. Warum denn auch?
    Ich bin dafür, dass Kinder früh auf solche Fälle vorbereitet werden, aber aus solchen Anlässen muss das doch wirklich nicht sein. Ich finde auch, dass es ein Thema ist dass die Familien auf ihre Weise regeln sollten. Kommt aber natürlich drauf an. Soll nur der Tod ansich Thema sein, wäre es für mich okay. Sollen die Kinder erfahren, dass speziell diese Mutter nun verstorben ist, fände ich das nicht kindgerecht. Gerade im Kindergartenalter klammern sich Kinder ja schnell an solche Angstgedanken (z.B. Monster im dunklen Zimmer).

    Hallo,

    wir sind 3 Kinder, sprich, ich habe 2 ältere Brüder. Komischerweise wurde mir sehr früh erklärt, dass der Tod zum Leben dazu gehört. Warum auch immer, bei meinen Brüdern haben es meine Eltern irgendwie versäumt. Ich bin unendlich dankbar, dass mir das von Anfang an beigebracht wurde, dass der Tod für die betreffende Person nichts schlimmes ist und zum Leben dazu gehört. Meine Oma war sehr alt und wurde nach 2 Schlaganfällen zuhause von meinen Eltern gepflegt. Wenn sie in den Urlaub fuhren, übernahm ich die Pflege und mein Vater sagte mir immer vorher was zu tun ist, falls wirklich der Fall eintritt und sie stirbt (95 Jahre und man musste jeden Tag mit rechnen). Er sagte mir immer, dass es normal und nichts schlimmes ist. Von klein auf wurde ich damit konfrontiert, dass Menschen oder Tiere sterben wenn sie alt oder krank sind, dass für Kranke der Tod eine Erlösung ist und alte Menschen ihr Leben gelebt haben. Nun starb mein Vater noch vor meiner Oma, die damals 98 Jahre alt war. Diese verkraftet den Tod ihres Sohnes nicht und starb 5 Tage nach ihm. Bei uns herrschte Ausnahmezustand. Ich war die Einzige, die die Nerven behielt und kam auch am besten mit der Trauer klar. Vor 5 Wochen starb meine andere Oma. Ich habe ihre Hand am Sterbebett gehalten bis es vorbei war. Ich war wieder die Einzige von uns Geschwistern, die zwar auch getrauert aber rational gedacht hat. Und ich habe alle Verstorbenen über alles geliebt und auch getrauert und geweint, dass ich sie nicht mehr habe. Ich kam aber anders damit klar. Mit meinen Kindern mache ich es genauso. Ich habe sie von Anfang an mit auf den Friedhof genommen und den Tod erklärt. Auch auf Fragen ob ich oder der Papa einmal sterben, habe ich ehrlich geantwortet. Und nein, meine Kinder haben jetzt keine Alpträume, dass sie bald ohne Mama da stehen. Ich rede offen mit ihnen über dieses Thema, so wie es mein Vater mit mir gemacht hat. Und er hat mir damit viel Leid, Trauer und Sorge erspart. Ich bin zwar katholisch getauft, mein Mann evangelisch, halte aber explizit nichts von der katholischen Kirche. Trotz allem bin ich gläubig, auch wenn ich kaum eine Kirche betrete. Ich erkläre meinen Kindern, dass die Toten auf uns aufpassen und wir nun einen Schutzengel mehr haben, der von "oben" aufpassen kann. Mein Großer hatte eine enge Bindung zu meinem Vater. Steht er vor schwierigen Situationen, sagt er, dass Opa auf ihn aufpasst. Meine Kinder kommen mit dem Tod wesentlich besser zurecht als andere, weil es bei uns kein Tabuthema ist. Ich habe meinen damals den Tod meines Vaters anhand eines Luftballons erklärt. Weil sie wissen wollten wie jemand noch da sein kann obwohl er begraben wird. Ich habe ihn aufgeblasen und erklärt, dass dass der Luftballon wie ein Mensch ist. Dann habe ich die Luft raus gelassen. Übrig blieb der leere Luftballon. Das ist nur die Hülle des Inhalts, im Todesfall der Körper. Die Luft, das Wichtigste für einen Ballon, die entwichen ist, ist zwar unsichtbar, aber sie ist nicht weg, sondern immer noch da.

    Ich finde die Idee des Kindergartens nicht schlecht. Aber es bedarf viel Einfühlungsvermögen und Wissen wie man anschließend mit den Ängsten und Fragen der Kinder umgeht.

    LG
    Michaela

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