Heute erster tag im Kiga und total enttäuscht :-(

    • (1) 02.11.16 - 14:58

      Hallo,

      Heute hatte meine Maus ihren Kiga Tag. Sie ist 2 1/2.
      Vorab... Wir sind letztes Jahr im Frühjahr hier in den Stadtteil gezogen (ich hab auch von 12-20 hier gewohnt,dachte deswegen vielleicht auch,dass der Kiga ja gut sein muss, die meisten Freunde von hier waren ja hier im Kiga), haben vorher direkt in der Stadt gewohnt. Haben sie schon als ich noch schwanger war in der Stadt in verschiedenen kigä angemeldet, aber diesen Platz dann abgesagt,da wir sie ja hier angemeldet haben.
      Haben uns den Kiga dreimal angeschaut,eigentlich war immer alles gut.
      Ok,dass die Tür nicht abgeschlossen wird und dass kein treppenschutzgitter am Abgang der Treppe ist,hat mich auch damals gestört,aber ok...Ist halt so,dachte ich.

      Aber jetzt stört es mich...Es stört mich die Tür nicht wenigstens in der kernzeit (9:15-12 Uhr) abgeschlossen ist und dass kein treppenschutzgitter am Abgang der steilen Treppe zur Turnhalle angebracht ist..Antwort wieso da keins ist "keine angst,es ist noch nie was passiert." Aha.
      Der Kiga arbeitet nach einem offenen Konzept. Ok. War erst ungewohnt für mich,aber auch ein paar Kiga in der Stadt haben das so gemacht. Finde es mittlerweile wirklich auch gut. Die Kids haben mehr Platz etc. Dürfen allerdings auch alleine die räume wechseln.
      Was wenn also doch eins mal die Treppe runter fällt...
      Und für die Eingewöhnung ist das richtig blöd. In jedem Raum zwei Erzieher und andere Kinder. Wie sollen die neuen da schnell Kontakt knüpfen....
      Die Bezugserzieherin ist ganz nett,hat sich aber nicht mal meiner Tochter vorstellt. Keine andere Erzieherin hat sie beachtet oder Hallo gesagt.kein Schild mit "willkommen" oder so (kenne das von anderen kigä von Erzählungen von Freundinnen), nichts. Ich kenne eine Erzieherin von früher. Sie ist die Leiterin der Zwergengruppe (unter drei Jahren). Sie und noch eine essen mit den kleinen immer mittags um 11. Ab drei Jahren dann um halb 12.
      Sie gehen nicht bei Regen raus. Das finde ich gut. Auf die Frage meine Tochter (9:15 uhr) ob sie draußen rutschen kann,sagte sie aber "nein,es ist noch zu früh und zu kalt..." hä...verstehe ich nicht.
      Naja,sind dann ins bistro. Da können die Kinder bis 10 Uhr frühstücken. Es soll immer eine Erzieherin dabei sein. Es war keine da. 5 Kleinkinder haben alleine gegessen 10 Min später kam sie dann.
      Keinem Kind wurden Hände vor oder nach dem essen gewaschen.

      Karotten und Ananas standen frei zugänglich. Am Kühlschrank hing eine Liste, wer was nicht essen darf. Hab dann gefragt,ob da auch als Trauben liegen. Sie meinte ja. Hab gesagt,dass meine Tochter die nicht essen darf. Sie meinte,ok,das notiert sie. Hab ihr auch gesagt,dass meine Tochter aber zugreift,wenn sie da liegen,weil sie die total gerne isst. Und sie bekommt von nur wenigen einen knallroten,fast schon blutigen po inkl Durchfall.
      Hat sie zur Kenntnis genommen..Aber wie wird darauf geachtet,dass sie keine isst dann? Das Frage ich morgen dann. Obst -und Gemüseteller werden durch Spenden der Eltern finanziert. Verstehe ich auch nicht,wir zahlen ja für das Essen monatlich...
      Naja egal.
      Dann ging es in den bastelraum. Dort wurde ihr erstmal ne Schere in die Hand gedrückt. Hab gesagt,dass sie daheim nur unter Aufsicht schneiden darf und auch nur mit ihrer Schere,die nur Papier schneidet. Dort sind die scheren frei zugänglich für alle. Aber sind ja immerhin zwei Erzieherinnen im Raum...

      Der Knüller war aber,dass die Eingewöhnung bis 9:55 ging. Ich wusste,dass es immer erstmal eine Std ist...Aber heute war singkreis. Es wurde Gitarre gespielt,gesungen. Alle Kinder wurden kurz vor zehn zusammen gerufen und meine Tochter wollte auch hin,durfte aber nicht. Ihr Platz ist genau gegenüber von dem Raum und ich musste sie anziehen,während alle da rein gingen und schon gesungen wurde. Als ich frage,ob ich mich mit ihr zusammen dazusetzen kann,hieß es,dass das nicht geht, die Stunde ist rum..total bescheuert echt. Sie war so traurig.

      Oh mann..Das war jetzt so viel. Aber ich bin so enttäuscht. Die Erzieherin hat mir nicht zugehört. Ich hab zb gesagt, dass ich nicht will,dass ihr Lätzchen täglich in der spüle komplett nass gewaschen wird, weil das nach dem trocknen total stinkt (man muss es noch nass bügeln,dann ist das nicht so komischerweise). Sind die ausm Ikea mit Ärmel,vielleicht kennt die ja einer...^^

      Ständig hat sie gesagt,dass das die hauswirtschafterin macht. Ja aber bei dem Lätzchen dann halt nicht...naja. Muss ich nochmal sagen.
      Das Essen wird geliefert. Ist ok. Aber unsere Tochter isst kein Schweinefleisch und dann bekommt sie halt die vegetarische Alternative statt zb einfach Pute dazu. In dem einen Kiga in der Stadt gibt's dann halt keine Schweineschnitzel sondern putenschnitzel. So essen die Kinder doch das gleiche. Aber ich will mich da nicht beschweren. Das ist so schon ok.

      Aber die ganzen anderen Punkte...Ich bin einfach so enttäuscht. Haben hier noch einen städtischen Kiga,aber die Außenanlage ist nicht schön und er hat auch nur bis 14 Uhr offen.

      Haben auch einen teilzeitplatz,da ich mit der kleinen (8 Monate) noch 2 Jahre in ez bin,aber wer weiß was dann ist und vielleicht brauchen wir die längeren Öffnungszeiten ja (bis 17 Uhr). In meinen alten Job gehe ich nimmer zurück,aber ich will mir was neues suchen bzw mein Mann hat sich nebenher selbständig gemacht,je nachdem wie das läuft,arbeite ich dann da. Aber das kann man jetzt noch nicht planen.
      Achja,mittagschlaf machen die tz Kinder(bis 14 Uhr) nicht im Kiga. Und die ganztagskinder nur bis 3 Jahre.
      Ich hole meine Tochter dann immer so 12/12:30 ab und lege beide Kinder daheim hin das ist auch jetzt ok so, wollte eh dass sie daheim schläft,aber wenn sie dann doch mal länger dort ist, wenn ich wieder arbeite,finde ich für die kleine selbst bis 14 Uhr als tz Kind ohne mittagschlaf heftig und auch mit drei Jahren ganztags kein mittagschlaf mehr ist schon seltsam. Manche brauchen es ja noch.
      Dann holt man sein Kind um 14 Uhr ab und legt es daheim hin und dann ist es abends nicht müde..

      Ach mensch
      ..Ihr seht an meinem Post..Ich bin total hin und hergerissen...Vielleicht doch nochmal in der Stadt bei Kigä nachfragen.. Aber sie geht ja mit den Kindern hier dann auch in die schule...

      Was denkt ihr? Übertreibe ich? Wie ist es bei euch?

      Lg

      • Tut mir leid für die ganzen Rechtschrei- und satzfehler. Die Kids schlafen grad und ich hab mich beeilt alles irgendwie aufzuschreiben. Ist so viel...^^

        Lg

        Hallo sun-shine,

        ich kann gar nicht glauben, dass du dir den Kindergarten dreimal angeschaut hast!?
        Du hast ihn dir ja vermutlich nicht alleine geschaut sondern hattest eine Führung und da werden doch solche Dinge wie Essen, Eingewöhnungszeit, Schlafen, Konzeption etc angesprochen!

        Das du dich beim Singkreis ärgerst kann ich total verstehen. Da hätte ich mich als Mama auch geärgert. Als Fachkraft hätte ich die Situation so aber auch nicht gelöst, das muss ich leider so sagen.

        Ans offene Konzept muss ich mich als Mama auch noch gewöhnen. Unserem Sohn gefällt es dort und er kommt damit gut zurecht. Und das ist das was für mich zählt!

        LG

        • Also uns würde der Schlafraum gezeigt (Turnhalle) und essen wurde angesprochen
          .Klar. Aber so Sachen wie Hände waschen, Schere in die Hand, Erzieherin stellt sich nicht vor etc. Das bekommt man ja alles erst dann mit,wenn es losgeht.

          Wir waren letztes Jahr im Februar da, um sie anzumelden.
          Im Sommer hatten wir nochmal telefoniert da meinten sie,wir können ruhig mal nachmittags vorbeigehen, dann kann sie draußen mit den kindern etwas spielen und ich lerne die Bezugserzieherin kennen. Haben wir auch gemacht. Und jetzt Anfang Oktober waren wir zum Vorgespräch da und haben die kleine angemeldet...

          Lg

          • Ja, du hast recht!
            Genau schauen kannst du erst, wenn die Eingewöhnung los geht.

            Das ist echt traurig, wo doch im offenen Konzept die Bezugserzieherin noch wichtiger ist.
            Ich erzähl dir mal, wie bei uns die Eingewöhnung war.

            Unser Sohn war zuvor in der Krippe im gleichen Haus. Diese liegt vor dem Kindergartenbereich und ist baulich abgetrennt.
            Im September wechselte E in den Kindergartenbereich. Die Schnuppertage übernahm das Personal der Krippe. Die Kita arbeitet nach Reggio.
            Die Zimmer sind in die einzelnen Bereiche eingeteilt, offener Koch- und Essbereich, kleiner Turnraum und der Garten, welcher von allen Gruppen aus begehbar ist.
            Die Kinder starten dort zuerst im Bauzimmer. Das heißt, die Gruppe von E mit den Bezugserzieherinnen spielt erstmal die ersten Wochen im Bauzimmer. E war jetzt schon im Malzimmer und im Turnraum, er ist den ganzen Tag in dort und wechselt so mit seiner Erzieherin die Räume durch. Die Erzieher sind über den Tag verteilt in den einzelnen Räumen eingeteilt.

            Zum Händewaschen sagen ich jetzt nicht. Das gehört zur Hygieneverordnung. Da hoffe ich einfach nur, dass das an diesem Tag die Ausnahme war.... Da würde ich die nächsten Tage nochmal drauf schauen.

            Die Eingangstür MUSS verschlossen sein und darf nur zu den Bring- und Abholzeiten geöffnet werden. Da darfst du dich drüber aufregen!

            Zum Treppenabgang kann ich nichts sagen. Kindergärten werden überprüft vom TÜV Süd, wenn ich mich nicht irre, wegen der Gefahren und Hindernisse etc. Wenn da kein Gitter ist, müsste es meiner Meinung nach ok sein.

            Die Schere:
            Du wirst in den nächsten Jahren noch mehrere Situationen erleben, in denen deine pädagogische Haltung mit der Haltung der Erzieherin NICHT übereinstimmen.
            Kinder bekommen ganz schnell raus, was sie wo dürfen und wo nicht. Für uns ist es ganz normal, dass die Kids zu Hause Dinge dürfen/nicht dürfen, die wo anders, also nicht nur im Kindergarten auch bei Oma, Tante, Spielplatz, evtl nicht erlaubt/erlaubt sind.
            Bleib du standhaft, wenn es sich für dich richtig anfühlt!

            • Waren die Kinder dann nur in einem Raum Anfangs? Was ist reggio?

              Ist halt echt schwer für meine Tochter da so Anschluss zu finden,da wir heute in drei räumen waren und jedesmal andere Kinder.

              Also verschlossen ist sie,man kommt aber rein von außen ohne zu klingeln...

              Das mit der Schere...Bei einer Freundin bei denen im Kiga müssen die Kinder einen "Führerschein zum Schere schneiden" machen. Dann erst dürfen sie die benutzen. Kommen aber trotzdem nichts selbst dran,dh sie müssen eine Erzieherin fragen,wenn sie schneiden wollen.das finde ich gut.
              Lg

              • Kopie von Wiki:

                Diese Pädagogik wird als Aufgabe der gesamten Stadt gesehen, das bedeutet, dass auch andere Organisationen und die Eltern an der Erziehung der Kinder beteiligt sind. Das Grundkonzept der Reggio-Pädagogik ist, dass die Erzieher mit den Stärken und nicht gegen die Schwächen der Kinder arbeiten.
                Die Kinder sollen sich individuell nach ihren Möglichkeiten entfalten und selbst verwirklichen. Dabei lernen sie in Projekten, die ihre unterschiedlichen Ausdrucksmöglichkeiten fördern. Wesentlich hierbei ist die Wertschätzung der jeweiligen Pädagogen, welche eine kontinuierliche Dokumentation der pädagogischen Arbeit und Entwicklungen des Kindes anfertigen.

                Die Kinder waren zu Beginn nur im Bauzimmer. Manche Kinder "trauen" sich auch schon in die anderen Zimmer. Oder gehen eben mit der Bezugserzieherin in die anderen Zimmer.

                Verstehst du was ich meine?
                Ich gebe mein Kind immer einer der beiden Erzieherinnen, die in seiner Gruppe sind. Keiner anderen!
                Achja, die Kleinen werden dort auch von einem Großen(Vorschulkind) betreut und begleitet.

                Und es sind altershomogene Gruppen.

                Wie sind bei euch die Stammgruppen eingeteilt?

      Ich glaube, du hast einfach falsche Vorstellungen bzgl des Kindergartenalltags.
      Da kann einfach nicht für jedes Kind eine Extrawurst gebraten werden.

      Da es keine Krippe ist, werden die meisten Kinder wohl zwischen 3 und 6 Jahren sein. Da ist es ziemlich normal, dass die meisten keinen Mittagsschlaf mehr machen oder unbeaufsichtig mit Scheren umgehen. Manche Kindergärten haben sogar Werkstätten mit Hammer, Nägel, Sägen....
      Auch ein Treppengitter ist in dem Alter eigentlich überflüssig...
      Und in dem Alter sollten die Kinder auch weitgehend wissen, was sie essen dürfen, zumindest bei schwerwiegenden Unverträglichkeiten.

      Viele Dinge gehen in einer solchen, großen Einrichtung auch nicht. Es ganz normal, dass die Kinder nicht ständig und zu jeder Tageszeit in den Garten können. Wenn jeder immer macht, was er will funktioniert das im Kindergarten eben nicht.

      Genauso das Lätzchen. Niemand wird dein Lätzchen auf besondere Art waschen. Wenn du das willst, musst du es wohl selbst machen bzw frische Lätzchen von zu Hause mitbringen.

      Vieles von dem, was du sonst noch beschreibst, liegt an dem offenen System. Es bietet den Kinder natürlich einiges, andererseits ist es für jüngere Kinder oft schwierig. Manche entscheiden sich deshalb bewusst gegen dieses System.

      Das einzige, was auch ich befremdlich finde, ist dass sich euch niemand vorgestellt hat. ein Willkommensschild finde ich zwar ziemlich überflüssig (deine Tochter kann das eh nicht lesen;-)) und natürlich, in einer großen Einrichtiung kommen ständig neue Kinder dazu, trotzdem müssen sich doch zumindest die für euch verantwortlichen Erzieher kurz vorstellen und deine Tochter ordentlich begrüßen#kratz
      Das würde mich auch irritieren.... warte da einfach mal die nchste Zeit ab, manchmal täuscht der erste Eindruck.

      • Also deine Aussage,dass da viele Kinder ab 3 Jahren sind,finde ich seltsam....Sie haben nunmal 60 Kinder und 12 davon sind unter drei. Da muss man doch gucken,dass die nicht frei an.die scheren kommen etc.
        Klar,sie sollte es wissen. Sie isst aber so gerne Trauben. Daher wird sie es auch machen,wenn da welche liegen. Grad bei schweren Unverträglichkeiten (ich meine,gibt ja auch Atemnot etc bei manchen), finde ich es gar nicht sinnvoll,wenn man da dem Kind vertraut,dass schon weiß,was es darf und was nicht. Nicht in diesem Alter.

        Und wenn sie es nicht hinbekommen,das Lätzchen einfach abzuwischen mit einem Lappen,dann mache ich das halt wenn ich da bin^^

        Lg

        • "Also deine Aussage,dass da viele Kinder ab 3 Jahren sind,finde ich seltsam....Sie haben nunmal 60 Kinder und 12 davon sind unter drei. Da muss man doch gucken,dass die nicht frei an.die scheren kommen etc."

          Naja, 48 von 60 Kinder sind über 3, das sind schon ziemlich viele, nämlich die große Mehrheit.
          Und in einer Einrichtung, die in erster Linie für größere Kinder ist, sind eben auch Scheren frei zugänglich. Das gibt es sehr oft. Wie gesagt, im Kindergarten meiner Tochter war ein ganzer Werkstattbereich frei zugänglich und da waren auch vereinzelt Kinder unter 3 dabei...

          Außerdem, was soll denn groß passieren? Es sind Scheren, vermutlich extra für den Kindergarten, keine Mordinstrumente...

          Deine Tochter ist jetzt eben kein Kleinkind mehr sondern ein großes Kindergartenkind. Sie muss nicht mehr ständig 100%ig betreut und umsorgt werden. Sie wird selbständiger werden, mehr Freiheiten haben, aber eben auch Verantwortung übernehmen (in einem gewissen Rahmen).

          Kindergarten ist immer ein bisschen ein Kompromiss. Vieles läuft dort anders als man es gerne hätte oder zu Hause macht. Die Kinder kommen damit in der Regel ganz gut klar und auch als Mutter gewöhnt man sich dran.

    (12) 02.11.16 - 15:35

    Also ja, ich finde du übertreibst. Fängt beim Türschutzgitter an und hört mit dem Lätzchen auf.

    Einzig die nicht abgeschlossene Tür....hm, wie soll ich mir das vorstellen? Jedes Kind könnte stiften gehen? Ist das Gelände denn eingezäunt? Bei uns ist auch nichts abgeschlossen, allerdings kann man die Tür von innen nur mit einem Türöffner öffnen....sind ein paar Kinder schon draußen, dann steht sie aber auch auf.

    So und dann zum Rutschen: Deine Tochter muß sich dort anpassen, es gibt dort Regeln und Abläufe. Warum sollte sie denn rutschen dürfen, wenn ihr in einer Stunde gerade mal die Einrichtung von innen kennenlernt, bzw es noch keine "Rausgehzeit" ist? Verstehe ich nicht.

    Auf dich sind heute viele Eindrücke eingeprasselt....auch auf dein Kind. In einer Stunde kannst du kein vernünftiges Urteil fällen.

    Viele Dinge laufen einfach anders, als man sie gerne hätte. Vieles kann nicht umgesetzt werden, denn dir ist ja auch schon aufgefallen, das Erzieher nun mal nicht wie Sand am Meer vorhanden sind. Dein Kind ist schon 2,5 Jahre und kein Baby mehr.

    Schade finde ich allerdings, das die Eingewöhnung so starr umgesetzt wird, hier ist das alles individueller gelaufen. Ich empfinde dich in deinem Text als sehr anstrengend, hast du dich dort auch so verhalten? In einer Stunde? Am ersten Tag? Puh, vielleicht brauchten sie einfach eine Pause von dir.

    Du mußt dir einfach klar machen, das du dein Kind in einer Einrichtung betreuen lässt. Bei uns werden zB auch nur die Hände vor dem Essen gewaschen, wenn die Kids von draußen kommen. Nach dem Essen nur, wenn es notwendig ist. Ich finde das allerdings völlig okay.

    • Ich habe in der Stunde eigentlich nicht viel gesagt. Ja mein Text ist schwierig zu verstehen vielleicht. Ich schreibe das grad,während die Kinder schlafen und ich liege bei der kleinen. Hab also nicht viel Zeit und schreibe halt drauf los.
      Ich habe das mit dem rausgehen falsch ausgedrückt. Klar,dass sie nicht als einzige raus kann. Aber die Antwort "es ist noch zu kalt." heute morgen war schönes Wetter hier,Sonne hat geschienen.. Das verstehe ich halt nicht. Bleiben die dann im Dezember nur drin oder wie ^^

      Kein türschutzgitter..treppenschutzgitter. Die Treppe ist am Ende vom Flur. Geht steil runter und die einzelnen räume sind von diesem
      Flur zu erreichen. Ich finde,dort kein treppenschutzgitter zu haben,ist einfach fahrlässig.

      Und auch deine Aussage,dass da viele Kinder ab 3 Jahren sind,finde ich seltsam....Sie haben nunmal 60 Kinder und 12 davon sind unter drei. Da muss man doch gucken,dass die nicht frei an.die scheren kommen etc.

      Also ich finde Hände waschen generell wichtig. Egal ob man vorher draußen war oder nicht. Auch nach dem essen. Das gehört zur Hygiene dazu finde ich. Und ich bin nicht pingelig was das angeht. Haben einen Hund und unser Haus ist nicht steril. Aber Hände waschen vor und nach dem essen finde ich schon wichtig.

      Die Eingangstür ist immer zu öffnen von außen. Das meinte ich damit.das Gelände ist eingezäunt ja.

      • (14) 02.11.16 - 16:41

        Ah, quasi ein schriftlicher Brainstorm deinerseits;-).

        Eine andere Userin hat ja schon erwähnt, das die Kindergärten geprüft werden...ist da kein Gitter, dann braucht da keins zu sein. Als ich "unsere" Treppe gesehen habe (ohne Gitter) hab ich auch Schnappatmung bekommen, bis ich gesehen habe das es noch einen niedrigen Handlauf gibt und ich gesehen habe, wie die Kinder sich dort (auch alleine verhalten). Ab da war gut.
        Ja, die Scheren stehen da, das heißt aber nicht, das dein Kind sie sich einfach nehmen darf und glaub mir, sie wird es nicht tun.
        Die Rausgehsituation kannst du einfach noch nicht beurteilen, und es stimmt doch....Sonnenschein um 9Uhr ist nicht so warm wie um 11Uhr. Außer im Sommer sind die KIds immer zu einer bestimmten Zeit draußen, auch im Regen. Die Aussage "wir gehen um 10.30 Uhr raus" hätte deinem Kind jetzt auch nicht geholfen, oder?
        Also ist eure Tür so wie bei uns, meine Freundin findet das auch merkwürdig, ich jetzt nicht. In "ihren" kommt man nur mit Fingerabdruck am Eingang (also so ein Sensorteil)....das finde ich strange. Wichtiger finde ich, das IMMER das Außengelände "ausbruchsicher" ist, gerade die neuen Eltern vergessen gerne das Tor zu schließen.
        Laß doch erstmal etwas Zeit vergehen. Das sich die Erzieher nicht vorstellen, hm....das machen bei uns die Praktikanten auch nicht, von ihnen hängt ein Steckbrief am Brett. Ganz ehrlich, ich merke mir nur noch die Namen von denen, die ich toll finde.
        Das WICHTIGSTE für mich ist, das die Erzieher vernünftig mit den Kindern umgehen....alles andere sind Details. Ich habe gelernt, mich nicht in ihnen zu verrennen.

        • Ja genau :-D Brainstorming quasi ;-)

          Nee,außengelände ist sicher. Aber es kann doch jeder rein, wenn die Tür ohne zu klingeln aufgeht..
          Bei uns ist halt bis 10 Uhr essen,ab 11 Mittagessen. 11:30/12 schlafen die ganztagskinder unter drei. Ich hole meine Tochter gegen 12/12:30 ab...frag mich,wann sie da rausgehen da.. Und hier war heute um 10:30 keine Sonne mehr :-D

          Mit Fingerabdruck? Das ist echt strange, aber auch gut irgendwie :-)

          Lg

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