Kita. Mama darf nicht gehen...neuer anlauf mit 4

    • (1) 02.11.16 - 16:48

      Wir waren jetzt 1 monat in der eingewöhnen. Meine tochter ist im September 3 geworden. Es hat sich leider nichts geändert. Ich kann noch nicht mal eine minute aus den raum ohne das sie gleich schreit. Das eine mal gabs vorher apfel und dann sollte ich mich verabschiedet. Sie hat ihn rausgebrochen.
      Lange reder kurzer sinn.
      Die erzieherin hat mir geraten den Platz abzumelden und es nächstes jahr nochmal zu versuchen. Das haben wir heute getan.Da sie eh erst mit 7 in die Schule kommt wäre noch genug zeit für Kita. Den november können wir noch vollkommen nutzen und falls sich doch schlagartig was ändert wird die Kündigung zurück gezogen.

      Sie meinte wir könnten in der zeit mal zu einer erziehungsberatung gehen und uns eventuell tipps holen. Nicht weil sie an unserer erziehung zweifelt sondern um uns einfach so tipps zu holen wie wir den kita start erleichterrän könnten. Aber das find ich ehrlich gesagt bissel zu übertrieben. Meine Tochter ist einfach noch zu anhänglich bzw hat sie totale verlustängste und wollen das einfach so gut es geht versuchen in den jahr aufzulockern. Gerade weil wir im März nachwuchs erwarten. Sie ist total pfiffig und weit für ihr alter doch das loslassen fällt ihr schwer.

      Hat jemand Erfahrungen ob es mit 4 eventuell besser sein könnte in die kita zu gehen?

      • Wie lief es den in der Eingewöhnungszeit mit Euch?

        • Als ich da war war alles prima aber sie wollte meistens nur sitzen und sogut wie nie spielen. Ausser man hat ihr mal was vorgelegt.

          Manchmal hat sie mal kurz am tisch mit rumgealbert und dann wars das auch wieder. Im garten spielt sie gern und auch wenn ich weoter weggestehe aber kommt ganz oft gucken.

          Wie gesagt gehen ist ein nogo.

          Seitdem die kita ist möchte sie ungern allein zuhause bei papa bleiben oder bei mir. Da haben wir neuerdings aucb theater. Zu ihrer oma ( die mit ihrer Tochter 10 zusammen wohnt und diese hat sie eigentlich gern) möchte sie nicht ohne uns. Das war zwar vor der kita nicht oft das sie mit den allein war aber sie hat schon auf die frage anders reagiert.

          • Musstest du bei der Eingewöhnung nicht den Raum bzw. für gewisse Zeit den KIGA verlassen? ( b30 min - 1 h ) so wird das bei uns gehandhabt. erst ein Paar Minuten raus, und dann ständig die Zeit verlängern, damit die Kinder sehen, Mama geht weg, kommt aber wieder.

            Ich kann dir leider nicht sagen ob es mit 4 besser wird. Bei uns gehen die meisten Kinder schon nach ca. 1 Jahr in den Kindergarten. Das soll jetzt keine Disskussion über wollen, können und dürfen vom Zaun brechen da ich weiß, dass es in anderen Bundesländern oft anders gehandhabt wird.

            Vielleicht ist der Vorschlag mit der Erziehungsberatung nicht schlecht. Man kann das aus der Ferne ja nicht beurteilen woher eventuell die Verlustängste rühren.

            Ich hatte die als Kind auch, aber das war eher durch Ereignisse ausgelöst worden. Einmal hab ich am Flughafen meine Familie verloren, weil ich wohl nicht gehört habe und einfach abgedampft bin. Und plötzlich war keiner mehr im Gewusel zu finden. Ich habe dann irgendwie allein ( mit 5 Jahren ) zu unserem Auto gefunden :-D und einmal wurde ich versehentlich im Garten eingeschlossen ( nur ganz kurz ) Wir wollten aufbrechen und ich war noch schnell auf der Toilette. Die Mutter meiner Freundin hatte das nicht gemerkt und schon alles abgeriegelt... ich dachte die vergessen mich ernsthaft. Natürlich ist das quatsch und auch auf einem Flughafen geht man nicht verloren, sofern man nicht gekidnappt wird, aber als Kind empfindet man vieles viel Enormer, Extremer... kann es sein, dass solche Kleinigkeiten eventuell etwas ausgelöst haben? Und nein, meine Eltern und Familie waren sehr gut zu mir und haben auch immer gut aufgepasst, aber auf dem Flughafen war ich einfach schneller. Sie trifft keine Schuld deswegen.

            • Doch einemal direkt 45 mins da hatten sie mich angerufen weil sie durchgängig geschrienen hat und dadurch keine luft bekommen hat

              2. Mal 30 mins da war mehr ruhe aber trotzdem weinen.
              Und dann wurde es von mal zu mal schwerer mal kurz 2 minute aufs klo zu gehen

              • Das ist natürlich wirklich schwierig. Wenn dann die eine Tante ( aus sicht des Kindes ) auch noch leicht Schroff ist kann das eventuell auch ein Grund sein, dass sie sich nicht wohl fühlt. Wenn es an Atemnot grenzt ist es vielleicht wirklich ratsam es erstmal zu lassen. Gibt es vielleicht einen anderen KIGA in der Nähe zum testen. Vielleicht läuft es dort besser so wie bei meiner Vorrednerin?

      Hallo!
      Hast du denn den Eindruck dass sie sich dort wohlfuehlt?
      Mein Sohn ist mit 3,5 in den Kindergarten, es war ein Drama! Nach einem halben Jahr mussten wir umziehen und beim Angucken vom neuen Kindergarten war er sofort alleine am spielen.....und ist vom ersten Tag an gerne gegangen.

      • Mal ja mal nein. War während der eingewöhnung nen ziemliches hin und her mit den erziehern. Es ist nur eine in der Gruppe und as diese in urlaub war war die Vertretung da. Die richtige erzieheein hat halt immermal nen forschen ton drauf der sie eventuell etwas einschüchtert aber sonst gehts auch wieder

    Ich habe auch eine Tochter (12) mit Trennungsängsten.

    Bis jetzt haben wir die immer noch gefördert, indem wir sie (in Eurem Fall) ebenfalls aus dem Kiga rausgenommen hätten.
    Annika hat über 1,5 Jahre eine Therapie gemacht, in der auch die Eltern etwas gelernt haben.

    In Eurem Fall wäre es sicher, dass Du klar und konsequent bleibst. D.h. sie geht in den Kiga.
    Stell Dir mal vor, Du musst arbeiten, dann ginge es doch auch nicht anders.

    Bei uns früher und auch bei meiner Tochter gab es keine Eingewöhnung. Ich habe sie dort abgegeben, bin vielleicht noch kurz mit rein und das wars.
    Wir sind, als sie 6 war, umgezogen und dort hatte sie ihre erste Eingewöhnung in die Kita.
    Gebracht hat es nicht viel, sie wollte trotzdem nicht dahin.

    Ich prognostizire Dir mal, dass es mit 4 nicht besser ist. Zumal sie weiß, sie muss nur schreien und kann dann nach Hause.

    (10) 02.11.16 - 20:47

    Finde ich super, dass Du so auf Deine Tochter achtest! Wer weiß wenn ihr den gesamten November hingeht und das vollkommen ungezwungen, vielleicht wendet sich dann nochmal das Blatt und ansonsten halt erst mit 4!

    Ich war als Kind auch so und kam dann mit 4 Jahren hin und war kurz darauf dann 5. das klappte viel besser, weil ich, laut meiner Mutter, alles besser verstehen konnte.

    • Ja also noch habe ich einfach die Zeit dazu. Bin in mutterschutz und danach beginnt die elternzeit.

      Wir stecken einfach die gesamte Hoffnung ins nächste jahr. 1 jahr macht trotzdem meiner Meinung nach viel aus. Sie hätte ja dann auch immernoch 3 Jahre in der kita

Hi,
kannst Du los lassen?

Wie oft im Monat schläft es bei den Großeltern, Tanten oder so?
Wann hat der Papa das Kind das 1. gehütet und ins Bett gebracht?
Macht er es regelmäßig?
Babysitter, wie lief es die ersten Male?

Ist jemand anderes mal mit ihr in der Kindergarten gegangen?

Thilo war damals 2,5 Jahre, und sowas von heiß. Der ist mit Jan da rein marschiert und mein Mann und Heiko, lasen Motorradzeitung. Nach 1 Std. wurden die Jungs gebracht.

Nächsten Tag genauso, darauf den Tag, wurden die Väter heimgeschickt, man hat ja die Telefonnr.

TJ war erst 8 Monate, aber die Eingewöhnung ging genauso schnell. Heiß auf andere Kinder.

2 Termine in der Woche, und Spielplatz hat meinen nicht gereicht. Der Rest der Zeit hatte ich den Haushalt an der Backe, mit Haus und Garten etc. Mann von 6 - 21 Uhr außer Haus.

Ich war froh, und die Kinder auch, als es endlich losging.

Gruß Claudia

Ich finde nicht das es übertrieben ist eine Beratungsstelle aufzusuchen. Muss ja nicht gleich eine Erziehungsberatung sein. Kann auch einfach eine Familien Beratung sein. Oft hakt es an Kleinigkeiten. Deine kleine hat Verlust Ängste, die kommen ja irgendwo her. Dann steht auch eine Veränderung an, nämlich ein Geschwisterchen, das bedeutet ebenfalls los lassen für ein Kind, Mama teilen und auch mal warten müssen. Das sind so kleine Dinge die vielleicht den Start in den kiga erschweren. Auch die sorge etwas zu verpassen, weil es so spannend ist das Mamas Bauch wächst und weil sie sich freut auf das Baby.

Es geht ja glaube ich nur darum das man gemeinsam überlegt was ist möglich und was sollte man lieber lassen. Kann ja auch sein, dass euch geraten wird den kiga Start erst zu probieren, wenn das Baby da ist und sowas wie neuer Alltag eingekehrt ist. Ich finde es spricht nichts dagegen mal unverbindlich sich Rat zu holen. Oft reicht ein kleiner Anstubser in der richtige Richtung. Vor allem wenn deine kleine jetzt noch mehr als üblich klammert und sich nicht mehr von dir bzw euch entfernen mag.

Vielleicht muss bei euch auch einfach wieder Ruhe einkehren (also Ruhe vom kiga ).

Ich wünsche euch viel Glück und der kleinen bald Viel Spaß im kiga.

Hallo!

Ich finde es kommt darauf an was für ein Typ deine Tochter ist und auch wie ihr das zuvor so gehandhabt habt. Warst du nie mal weg und jemand anders hat aufgepasst? usw. Das sind ja so Dinge die dann wirklich eine Rolle spielen könnten.

Meine Tochter ist Einzelkind und sie kam mit 3 Jahren in den Kindergarten, mit Eingewöhnungszeit. Sie hat aber schon recht früh gelernt das ich nicht immer Zeit für sie habe, aber immer irgendwie erreichbar bin. So war das dann auch im Kindergarten. Am Anfang fand sie das alles komisch und ungewohnt, aber dann hatte die Spaß. Theater gab es nur wenn sie ihren Willen nicht bekommen hat.

Ein Kind mit Trennungsängsten.....ich würde wohl erstmal versuchen herauszubekommen WARUM sie da so Panik hat. Was glaubt sie passiert wenn du mal nicht da bist? Eigentlich sollten erfahrene Erzieher das erkennen und auch damit umgehen können.
Der Schritt in den Kindergarten ist für viele Kinder nicht einfach, aber er muss meiner Meinung einfach sein. Sich etwas von den Eltern zu lösen und ein wichtiger Schritt.

Ich sehe das als die erste Herausforderung an, die man meistern kann. Ihr habt recht schnell (nach einem Monat schon) aufgegeben. Ich hätte das weiter versucht, vielleicht auch mal wieder einen Schritt zurück gemacht.

Die Entscheidung das Kind erst wieder in einem Jahr in den Kindergarten zu schicken.....hmm....das würde nur was bringen wenn man selber in dem Jahr aktiv daran arbeitet, sich also auch vom Kind etwas zu lösen und ihm gleichzeitig die Sicherheit geben das man es nicht 'alleine' lässt.
Denn so wird sie auch mit 4 Jahren weiterhin Verlustängste haben.

Erziehungsberatung: Also wenn Erzieher das schon raten sollte man das Ernst nehmen. Ich weis nicht wie schlimm das mit deiner Tochter in der Zeit war, aber so ein Tipp sagt schon das da was getan werden sollte. Normalerweise wissen Erzieher wirklich genau wie man mit solchen Kindern umgehen muss damit ihnen das abnabeln etwas leichter fällt. Das sie da jetzt Ratlos sind........entweder sind das keine kompetenten Erzieher, oder die 'normalen' Möglichkeiten reichen da nicht aus weil die Kleine viel zu viel Angst hat, die man so gar nicht abbauen kann.

Folgenes Probleme sehe ich allerdings in dem Plan das Kind erst in einem Jahr wieder in den Kindergarten zu schicken: Wenn dann ist das Baby da ist, könnte es der Kleinen dann noch viel schwerer fallen sich zu lösen........vielleicht könnte sie sich auch abgeschoben vorkommen wenn sie dann in den Kindergarten soll.......Eifersucht könnte aufkommen..........alles nicht einfach.

Hmm....ich denke ich würde das weiter versucht, vielleicht auch mal einen anderen Kindergarten besucht um zu sehen ob es auch am Kindergarten liegen könnte. Natürlich ist das nicht so einfach, da Kindergartenplätze rar sind.
Ansonsten würde ich mich die erste Zeit wirklich dazu setzen, mit ihr spielen das sie die Umgebung nicht mehr als Fremd empfindet. Andere Kinder und Erzieher sollten sich dann auch aktiv daran beteiligen. Du kannst sich sicherlich auch animieren mit anderen Kindern zu spielen. Ansonsten setzt ihr euch einfach irgendwo hin und schaut anderen zu. Wenn sie interessiert ist, dann wird sie von alleine mal aufstehen und schauen gehen. Immer wieder ermuntern und auch sagen das du ja da sitzen bleibst.
Das sie einfach alles erstmal Kennenlernt, ohne Angst im Hinterkopf.

Auch die Zeit würde ich einfach erstmal kurz halten. Mal ne Stunde, dann mal 2 usw. Dann gehste mal auf Toilette....usw. Dann muss man alles eben viel langsamer machen, aber sie wird sich daran gewöhnen und dann kannste später auch gehen. Das alles ist viel Arbeit, aber ich bin mir sicher das sich das lohnen wird. Wenn du die Zeit hast, würde ich also nicht aufgeben.

LG Sonja

Hallo,

Jetzt mögen Steine fliegen, aber ich schon immer der Meinung, daß Kita Eingewöhnung mit 3 das unmöglichste Alter ist.

Auch gibt es sehr spezielle Mütter ( irgendwie aber nur hier), die Ihr Kind nie mal zur Oma oder allein mit Papa lassen. Die müssen sich dann auch nicht wundern, das das Kind mal nicht ohne Mama auskommt.
Bei allen unseren Freunden haben auch die Väter die Eingewöhnung gemacht, da läuft es laut Erzieher auch locker ab.

Gruss

Wie macht sie das zu Hause, auf dem Spielplatz, beim Freunde besuchen, bei den spielgruppen...?

K

Also ich hab gehört dass es umso schwieriger wird je älter sie sind. Und dass die Kinder eigentlich nur die Gefühle der Mütter spiegeln. dann muss man halt kindergartenfrei erziehen, da gibt's ja jede Menge Blogs zu, wenn man es einfach nicht übers Herz bringt und das Kind es so ablehnt.

Hallo,

hast Du Deine Tochter mal gefragt, was sie an dem Kindergarten so schlimm fand?
Vielleicht ist es ja gar nicht der Punkt, dass Du nicht dort bist, sondern sie hat Angst vor der Erzieherin oder vor den Kindern oder dass was auch immer passiert.

Dann würde ich mal überlegen, wie Du an die Sache ran gehst. Sehr ängstliche oder überbesorgte Mütter übertragen das auf die Kinder. Es wäre eine Idee gewesen, mal Deinen Mann mit dem Kind zur Eingewöhnung zu schicken.

Bleibt Deine Tochter irgendwo anders ohne Eltern? Bei Oma oder bei Freundinnen oder bei einem Hobby? Falls nicht, würde ich das trainieren.

Mit 4 kann es besser werden, muss aber nicht.

Grundsätzlich tut es schüchternen Kindern nicht gut, wenn man sie aus allen unangenehmen Situationen heraus nimmt. Meine Mutter hat das mit mir früher so gemacht, mit dem "Erfolg", dass ich vor der nächsten ungenehmen Situation kein bißchen weniger Angst hatte. Wenn die Kinder auch mal wo durch müssen, merken sie, dass es ja doch klappt und meist gar nicht so schrecklich ist, wie befürchtet.

LG

Heike

  • (19) 03.11.16 - 15:35

    Stimmt! Bei uns hat der Papa alle Eingewöhnungen gemacht! Hatte ich ganz vergessen ;-) bei uns bringt der Papa die Kinder grundsätzlich in den kiga, außer einmal in der Woche, das läuft viel besser als wenn ich das tue.

Huhu,

Erfahrungen habe ich noch keine, aber wir haben es so gemacht...

Mein Großer ist auch im September 3 geworden, und hat im Spetember angefangen, ging zwei Wochen gerne in den KiGa, dann war er zwei Tage krank zu Hause, und dann ging gar nix mehr :-(

Wir haben ihn wieder rausgenommen, auch auf Empfehlung der Erzieherinnen... An sich war es aber eine tolle Gruppe, sodass wir es in einem Jahr wieder versuchen....

Und hhmmm... Wir bekommen auch im März unser Baby :-)

Alles Gute

Lg

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