Ich glaube meine Tochter ist ein Narzisst.. Hilfe (sorry, lang)

    • (1) 07.11.16 - 15:27

      Hallo..

      ich schreibe heute zum ersten Mal in diesem Forum.

      Weil ich mit meinem Latein irgendwie am Ende bin.

      Also zu meiner Tochter, sie ist 5 Jahre und ein sehr intelligentes und aufgewecktes Mädchen.
      Sie ist lieb, kann aber auch ganz extrem und schnell ins Gegenteil verfallen. Z.B. dann, wenn sie nicht erster ist, sie teilen muss, sich entschuldigen soll oder nicht das bekommt was sie gerade will.
      Ich habe es schon oft beobachtet, wenn andere Kinder Empathie entwickelt haben hat mein Kind es nicht oder nur in sehr geringen Maße.

      Sie hat große Probleme sich in andere Menschen ein zu fühlen (Bsp. ein Kind stürzt wegen ihr und weint. Andere Kinder gehen sofort hin um das Kind zu trösten, meine Tochter steht daneben und bockt. Ihr würde weder einfallen zu helfen noch sich zu entschuldigen oder Mitgefühl zu zeigen. Nach einem Hinweis das man sich entschuldigt bekomme ich ein sehr bockiges "das war doch nicht meine schuld" und dann heult sie immer und schreit vor Wut)

      Der Vater meines Kindes hat eine neue Freundin (sie ist sehr liebevoll) und hat 2 Söhne (4 und 7) die zwei Jungs sind so unglaublich lieb. Sie lassen meiner Tochter immer den Vortritt egal bei was.
      Sie teilen mit ihr, aber meine Tochter bekommt schrei Anfälle sobald jmd etwas von ihr anfasst.

      Noch ein Beispiel, wir haben einen Hund. Meine Tochter ist sehr mäkelig und will nie mit ihm Gassi gehen oder ihn füttern, weil sie es eklig findet. (es ist ein kleiner Yorkshire Terrier- es ist nicht so das es irgendwie angsteinflößend oder eklig ist). am Wochenende hat der kleine Sohn der neuen Freundin meines Ex- Mannes ganz lieb gefragt ob er den Hund mal an der Leine führen darf. Auf einmal rastet meine Tochter völlig aus, schreit wie angestochen und sagte das wäre ihr Hund, es dürfte niemand den Hund anfassen.

      Mir ist völlig klar das Eifersucht in dem alter normal ist, aber in diesem übertriebenem maß finde ich es oft beängstigend.

      Ich bin ein extrem sozialer und sensibler Mensch, also scheinbar das ganze Gegenteil von ihr. Außerdem ist sie stinkend faul (Entschuldigung das ich es so hart formulieren muss) und stur, sie kann mich einen ganzen tag ignorieren. Wenn ich ihr beispielsweise sage "häng bitte deine Jacke auf" weil sie sie einfach auf den Boden geschmissen hat. Dann sagt sie ich bin böse, knallt ihre Tür zu und ignoriert mich.

      Ich weiß manchmal einfach nicht weiter. Ich liebe meine Tochter mehr als alles andere auf der Welt. Nach der Trennung von ihrem Papa und mir waren wir auch bei einer Familien Therapie (was ein klein wenig Abhilfe in manchen Situationen gebracht hat). Aber wenn ich daran denke das sie irgendwann in die Pubertät kommt, wo es ja eigentlich erst "schlimm" wird, habe ich angst.

      Wie kann ich meiner Tochter lernen sozialer zu werden? Oder ihr helfen besser mit ihren Emotionen umzugehen? Oder sollte ich mir Gedanken machen das sie wirklich ein Persönlichkeits Problem hat?

      Danke für eure Hilfe... von einer verzweifelten Mama

      • Hallo,

        vielleicht hat sie einfach Probleme mit ihrem Selbstwertgefühl/Selbstbewusstsein?

        Überträgst du ihr auch mal Verantwortung oder behütest du sie vielleicht sehr stark?

        Wie ist es denn im Kindergarten?

        Ich glaube nicht, dass man mit 5 Jahren schon die Diagnose einer narzisstischen Persönlichkeit stellen kann.

        LG

        • Selbstbewusst ist sie definitiv.

          Sie ist ehr eine Art Anführerin.

          Ich übergebe ihr gewisse Verantwortung, ja. Aber ich muss zugeben ich bin tatsächlich ein sehr überbehütender Mensch. Nicht Helikopter Mutti mäßig ehr sehr sehr ängstlich. Ich habe ständig Angst das ihr etwas zustoßen könnte.

          Also das mit der narzisstischen Persönlichkeitsstörung war auch ehr eine Übertreibung #gruebel das kann man nur schriftlich schwer rüber bringen.

          Im Kindergarten ist es ähnlich. Ich habe Angst das sie irgendwann keine Freunde mehr hat. Sie Kinder in ihrer Gruppe lieben sie und ordnen sich ihr ständig unter aber manchmal kommt es in letzter Zeit dazu das die anderen Kinder auch mal keine Lust mehr haben mit ihr zu spielen (weil sie ja nun alle gerade ihre Persönlichkeit entwickeln)

          • nur kurz, um michkrabbelt das baby...

            selbstbewusstsein ist nicht gleich selbstwertgefühl.
            ich beispielsweise hatte immer ersters mehr als genug.zweiteres war auch in ordnung bis ich als erwachsene eine sehr ange krankheitsperiode hatte und auf grund dessen z.b. mein studium noch nicht beenden konnte. das nagt soSEHR AN MIR; Dass ich mich eine lange zeit innerlich in mein shcneckenhaus verzogen habe. äußerlich hat das nur bedingt jemand mitbekommen. nur mal so als beispiel.

            ein sensibler mensch muss nicht unbedingt auch nach außen hin sensibel sein.
            mir scheint, als sei dein kind so sehr mit sich selbst und ihren gefühlen beschäftigt, und das 'noch' nocht auf narzistische art und weise, dass sie gar keinen platz hat gefühle für andere zuzulassen. ich hätte an deiner stelle auch berechtigte angts davor, wie es später wird.

            ich würde also eine psychologische hilfe in anspruch nehmen. für dich und deine tochter. du, um zu lernen mit ihr umzugehen und für dein kind, damit es lernt seine gefühle enzuordnen und zu verstehen und so zudem lernt auf die gefühle der anderen zu achten.

            lg

      Hallo,

      was hat sie zu viel bekommen und was zu wenig - Das waren meine ersten Gedanken dazu.

      Es liest es sich für mich so, als hätte sie u.U. nicht konsequent genug Grenzen aufgezeigt bekommen - siehe Dein Beispiel mit der Jacke.

      Vielleicht hat sie zu viel Bestätigung und Lob bekommen und keinen realistischen Bezug mehr zu sich?

      Hat sie zu wenig Selbstbewußtsein?

      Letztlich zielen meine Fragen darauf ab, wie ihr mit eurer Tochter umgeht oder umgegangen seit.

      Viele Grüße
      hundkatze.maus

      • Ja, damit liegst du richtig.
        Ich habe seit ca einem Jahr selbst erst gelernt das Konsequenz etwas sehr wichtiges in der Erziehung ist. Das habe ich vorher leider extrem verbockt. Unsere Erziehung verlief immer sehr locker aber sehr liebevoll. Es gab nie Geschrei oder Gott bewahre sowas wie Schläge..Sie hat sehr viel bekommen und wir haben ihr schon jegliche wünsche erfüllt.

        Seit der Trennung von ihren Vater und mir ist er der der diese Erziehung weiter führt und ich habe durch meinen neuen Partner gelernt wie wichtig konsequent sein ist und versuche (es gelingt mir nicht immer) konsequent zu sein.

        Das ist natürlich im Moment schwer, da wir beide auch sehr unterschiedliche Erziehungsstile haben.

        Ich weiß nicht wieso aber ich habe immer solche Angst sie zu verlieren wenn sie sauer auf mich ist wenn ich konsequent bin.

        Sie ist das beste was ich habe.

        Aber ich sorge mich einfach das sie mit ihrer Art ihre Freunde irgendwann verliert.

        Ich will ihr helfen aber erkenne gerade das ich mir wohl erstmal selbst helfen muss #gruebel

        • Ich weiß nicht wieso aber ich habe immer solche Angst sie zu verlieren wenn sie sauer auf mich ist wenn ich konsequent bin.
          .............................

          Im Gegenteil, sie wird Dich dafür lieben! Konsequenz und Regeln das mögen Kinder, auch wenn sie dich dann blöd und doof findet, in ihrem Inneren wird sie diese Struktur lieben, nichts schlimmeres als wenn ein Kind keine Struktur hat.

    Hallo,

    Zum Thema Hund gut auch wenn sie sonst nix mit dem Hund zu tun haben will sie sieht ihn ja als Familienmitglied. Mein Sohn mag die Katzen bei uns im Familien und Freundeskreis auch nicht füttern. Und gut der Hund der in der Familie ist ist nen Border Collie also größeres Tier.
    Da muss man vielleicht mal mit ner Hundeschule bzw. einem Hundetrainer mal überlegen wie man das besser hinbekommt. Den Hund verwirrt das Verhalten ja auch.

    Zu dem anderen naja mein Sohn ist im moment auch wenig auf dem Teilenweg und wird laut wenn da jemand an sein Zeug will. Find ich nun nicht komisch.

    Ich denke ihr solltet noch mal den Weg der Familien Therapie gehen um einfach zu schauen wie kann man ihr helfen.

    Aber ganz so unnnormal klingt es jetzt nicht aber gut du kannst es nur schildern wir sind ja nicht dabei.

    • Ich bin einfach ständig verunsichert. Ich habe in meinem Umfeld so viele die mir sagen "das ist aber ein freches Kind" "die ist aber wild" "wollt ihr nicht mal mit ihr zum Psychologen" "so ein kleines Biest"

      und dann immer diese Aussagen von anderen Müttern das ihre Kinder ja schon so viel mehr können , z.b. Still sitzen am Tisch und nicht wie meine Tochter, die eben Hummeln im popo hat und gleich aufsteht.
      Vielleicht bin ich ja auch wieder mal zu ängstlich und bewerte das alles über. #gruebel

      Vielleicht sollte ich wirklich nochmal zu dieser Therapeutin.

      • Dann wäre ich gespannt was sie über meinen Sohn sagen würden... Ach nee er ist ja nen Junge er darf etwas wilder und "unausgeglichener" sein..

        Ganz ehrlich gebe nichts auf irgendwelche Aussagen von welchen die deine Tochter nur aus kurzen Auszügen kennen.

        Mein Sohn würde man wahrscheinlich als Mutist eingestuft oder ähnliches. Er redet schlichtweg nicht mit Fremden! Und generell ist er sehr sparsam mit der Sprache was andere Leute als uns Eltern angeht.

        Ich denke zumindest einmal mit der Therapeutin sprechen schadet nicht.

        (11) 08.11.16 - 10:45

        1. Jedes Kind ist anders, eines sitzt ruhig da und bastelt deines ist eben eher entdecker forscher usw. Und immer in Bewegung, so ein Exemplar hab ich auch #schein

        2. Mag sein das sie etwas verzogen ist, meiner auch typisch Einzelkind. Und vielleicht würde es helfen einfach so weiter zu machen, Konsequent sein z.b. hebt sie die Jacke nicht auf, ist sie weg, Ignoriert sie dich, würde ich es einfach erstmal hinnehmen und wenn sie was will, hinweisen das die Jacke erst aufgehängt werden muss ehe sie was anderes von dir will ;-) nur ein Beispiel, und vielleicht ist so ein Besuch bei Therapeutin oder Erziehungsberatung nicht ganz schlecht, haben vielleicht bessere Tipps für dich

        Hey,

        ich möchte Dir mal Deine Angst vor Deinem Kind ein wenig nehmen.

        Mein Sohn ist (erst) 3 Jahre alt, wir hatten gestern Sankt Martins Fest im Kindergarten.

        Zuerst hat er sich mal allein an den Weckmännern bedient und grinst mich noch frech an, als ich ihn zurechtgewiesen hab. Später dann bedient er sich selbstständig beim Glühwein #schock. Hat ihm aber nicht geschmeckt. Weiter gings, Hände in die Kasse, Kleingeld rausnehmen. Danach wurde ich dann schon langsam etwas ungehaltener. Aber es ging noch weiter. Er zog ein Mädchen an den Haaren und schubbste sie quer durch die Turnhalle.....

        Und nun sag mir mal, was mein Sohn für eine Persönlichkeit ist?

        Deine Tochter macht ganz normale Phasen durch, sie testet sich, DICH und ihre Umwelt aus. Bei Dir kommt sehr sehr sehr weit bis sie eine Grenze erreicht. Und diese Grenze ist nicht Konsequenz, diese Grenze ist Unsicherheit, es Deiner Tochter und anderen Menschen nicht recht zu machen. Davon musst Du ganz schnell weg! Das wird sicher nicht einfach. Aber ich denke, wenn Du für Dich selber mal festlegst, wo mögliche Grenzen sind ... dann kannst Du da auch wieder rauskommen.

        Beispiel: Meine Kinder wissen, wenn sie ihr Zimmer nicht aufräumen, gehe ich mit dem Müllsack durch und es wird rigoros entsorgt, was rumliegt! Wenn sie nicht (mit ihren Geschwistern) teilen können, zieh ich das Spielzeug ein. Wenn sie (10 und 7) sich nicht einigen können, was im Fernsehen gekuckt wird, bleibt der Fernseher aus ....

        Dummerweise ist der Kleine noch mal eine andere Hausnummer .... den juckt es nicht, wenn ich sein Spielzeug in die Mülltonne werfe, er drückt mir direkt noch mehr in die Hand zum entsorgen #schock#gruebel Aber auch er wird älter und hoffentlich find ich auch bei ihm einen Hebel, an dem ich ansetzen kann ... #zitter

        Alles Gute Dir.
        LG A.

        • (13) 08.11.16 - 18:55

          Findest du so ein Verhalten normal?

          (14) 08.11.16 - 20:37

          Du schreibst so, als würdest du das Verhalten deines Sohnes komplett normal finden.

          Warum unterbindet man das nicht?!

          • (15) 08.11.16 - 22:58

            Das frage ich mich auch. Ich würde meinem Sohn was husten!

            (16) 09.11.16 - 11:13

            Guten Morgen,

            normal ... ja, ich finde das Verhalten meines Sohnes relativ normal. Ich habe noch zwei weitere Kinder (10, 7) und mittlerweile habe auch ich gelernt, dass ich nicht alles kontrollieren, unterbinden und sanktionieren bzw. bestrafen kann und muss und sollte. Das habe ich mit meiner Tochter durch, als sie drei Jahre alt war und was hat es mir gebracht ... ich stand kurz vor dem Nervenzusammenbruch!!! Es verging kein Tag, wo wir uns nicht gestritten haben, wo ich nicht abends heulend vor meinem Mann saß und meine Tochter abgeben wollte.

            Nicht, dass Du das jetzt falsch verstehst, mein Sohn genießt mitnichten Narrenfreiheit, aber ich bin deutlich entspannter geworden, habe für mich Prioritäten gesetzt. Was ist mir wichtig, was MUSS sein und wo kann ich die Zügel lockerer lassen. So z.B. fährt er mit 3 Jahren bereits Fahrrad. Ich kann mit ihm völlig problemlos an Straßen lang. Er hält an Kreuzungen an, weil er weiß, dass er das MUSS.

            Ich hatte heute Entwicklungsgespräch in der Kita. Mein Sohn ist -mit völlig normalen Ausnahmen- ein gern gesehenes Kind, er ist sozial in der Gruppe integriert, hat feste Spiel- und auch feste Streitpartner. Er akzeptiert die Regeln und Grenzen, die ihm gesetzt werden. Weitgehend. Testet viel im Moment.

            VG A.

            (19) 09.11.16 - 19:11

            Ich hab auch einen Dreijährigen Zuhause.

            Ganz klar testet er auch gerne seine Grenzen und ich gebe dir Recht, dass man nicht jeden Kampf kämpfen muss.

            Aber ihn Glühwein trinken lassen, spätestens da hätte für mich der Spaß aufgehört.
            Das ist in meinen Augen schon grob fahrlässig.

            Er zehrt ein anderes Kind an den Haaren und schubst es durch die Turnhalle, ähm nein das wüsste ich zu unterbinden!

            Erziehung ist anstrengend, ohne Frage, aber dafür sind wir Eltern da.

            VG

            • (20) 10.11.16 - 11:13

              Hallo,

              ihr seid sehr schnell dabei, eine Person -mich- vorzuverurteilen. Du glaubst offensichtlich, dass ich meinen Sohn Glühwein trinken lasse? Oder ihn gar noch ermuntere, Kinder zu drangsalieren?

              Ihr habt mit keinem Wort gefragt, ob und wie es zu den Situationen gekommen ist und auch hat es Euch nicht interessiert, ob und wie ich darauf reagiert habe.

              Ihr habt Eure Kinder vermutlich immer zu 100% im Blick, dass sie nie mal plötzlich eine Schere in der Hand haben oder das Regal raufklettern ... oder den Becher unter dem Glühweintrog haben.

              Nun, ich bin anders. Ich lasse meinen Kindern einen gewissen Freiraum, um sich entwickeln und testen zu können und der ihnen manche Dinge ermöglicht, die in Euren Augen verwerflich bzw. grob fahrlässig sind. Auch lasse ich mein Kind mit anderen Kindern streiten, denn auch das gehört zu Erziehung dazu. Ich schreite nicht ständig ein, Kinder können viele Dinge untereinander klären. In dem Fall des Mädchens bin ich nicht eingeschritten, da ich es schlicht nicht mitbekommen habe - es wurde mir erzählt ... und weißt Du was die Mutter des Mädchens gemacht hat? Sie hat ihre Tochter zu meinem Sohn geschoben: "Du musst dem D. jetzt sagen, dass Du das nicht möchtest" .... Wenn das Mädchen meinen Sohn dermaßen behandelt hätte, hätte ich das Kind scharf zurechtgewiesen. Genauso, wie ich mit meinem Sohn getan hätte, wenn ich es mitbekommen hätte!

              VG A.

(21) 07.11.16 - 16:39

--- rastet meine Tochter völlig aus, schreit wie angestochen und sagte das wäre ihr Hund, es dürfte niemand den Hund anfassen.

Wie hast Du da denn reagiert?

  • Ich habe ihr die Leine weggenommen und ihr gesagt das es nicht ihr Hund ist sondern er ein Familienmitglied von uns allen ist. Das der kleine sie lieb und ordentlich gefragt hat und er natürlich mit dem Hund ein Stück gehen darf.

    Sie stand da und hat geschrien als ich dem kleinen die Leine gegeben habe (also sehr sehr laut geschrien)

    Ich habe sie dann ca 5 Minuten dort stehen lassen (sie ist ausgeflippt und hat alles umher geschmissen was ihr in die Finger kam)

    In der Zwischenzeit habe ich die zwei Jungs und meiner Tochter ihren Papa mit dem Hund raus geschickt.

    Anschließend bin ich zu ihr hin hab sie in den Arm genommen und ihr gesagt das sie sich nun beruhigen kann.

    Und ihr noch einmal erklärt das der Hund ein Familienmitglied von uns allen ist und der kleine sie sehr lieb gefragt hat und deshalb auch mal dem Hund raus gehen darf.

    Sie hat noch ca 10 Minuten nichts gesagt, danach ist sie mit raus und hat mit den Jungs gespielt und wollte auch von dem Hund nichts mehr wissen.

    • (23) 07.11.16 - 16:58

      Wenn ein Kind schreit und Dinge umher schmeißt, würde ich ziemlich ungemütlich werden.

      ICH würde dann nicht lange rum erklären, oder ein Kind in den Arm nehmen.............. hinterher natürlich, aber nicht in solch einer Situation. Ich glaube Du müsstest langsam anfangen Grenzen aufzuzeigen und vielleicht etwas strenger zu werden.

      Wenn ixh dann noch lese, wie sie mit ihrem Papa umgeht........ Ich denke Ihr solltet zu einer Erziehungsberatung gehen.

      • Mir kommt das falsch vor. Ich wurde als Kind ständig nur angeschrien und geschlagen wenn ich nur schon geatmet habe.
        Ich hatte in der Situation schon das Gefühl streng gewesen zu sein #gruebel

        Oh Gott.. ich sollte wohl wirklich einiges ändern.

        Ich werde mal so eine Erziehungsberatung aufsuchen. Ich habe gerade das Gefühl komplett versagt zu haben #gruebel

        • (25) 07.11.16 - 18:32

          Man muss ein Kind nicht anschreien oder schlagen, um etwas strenger und konsequent zu sein.

          Aber ein langer Sermon bringt gar nichts, schon gar nicht wenn ein Kind so dermaßen ausflippt und Zeug durch die Gegend pfeffert.

          Kinder brauchen Grenzen und müssen auch lernen, die Grenzen anderer zu akzeptieren.

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