Freundschaften 3 Jahre

    • (1) 08.11.16 - 21:08

      Hallo zusammen,

      Es geht um meinen Sohn (am 24.8. 3 geworden) - er ist seit Ende August hier im Kindergarten (wir leben in Schottland). Heute hatten wir Zwischengespräch und es wurde angemerkt, dass Fynn vor allem alleine spielt und eher selten den Kontakt zu anderen Kindern sucht (es sind nur 5 weitere Kinder in seiner Gruppe) um mit ihnen zu spielen. Wenn er es denn tut, ist er eher unbeholfen und nicht sicher wie er auf andere zugehen soll, was darin endet, dass er den Kindern Spielsachen wegkommt etc.. Fynn hat drei grosse Schwestern (15, 13 und 9), aber ansonsten kaum Kontakt zu gleichaltrigen. Ich bin jetzt etwas verunsichert - der Kindergarten will jetzt den schulpsychologin einschalten. Ich dachte immer Kinder fangen erst so mit drei an, aktiv mit anderen zu spielen (im Gegensatz zum "nebenher-spielen" was Fynn wohl tut). Da er erst Ende August 3 geworden ist - muss ich mir da wirklich schon sorgen machen? Oder kann es ein dass er - mit drei grossen Schwestern - im Kindergarten einfach nur mal die ruhe genießt, alleine spielen und entdecken zu können, ohne mich, Papa, Schwestern? Was meint ihr?

      Liebe grüße

      Sabine

      • Wie ist er denn sonst? Eher schüchtern und selbstbewusst.
        Sohnemann ist 2 3/4 und geht seit 1,5 Jahren in seine Gruppe. Die Kinder spielen schon miteinander. Ich würde jetzt nichts als Freundschaft bezeichnen, allerdings spielen sie schon Rollenspiele miteinander.
        Aber: würde er jetzt in eine neue Gruppe kommen, wäre es sicher anders. Er ist sehr zurück haltend.
        Ich würde da eher noch abwarten, als schon Geschütze aufzufahren. Er ist doch erst 3.

        • Danke für deine Antwort. Ich sehe ihn eigentlich als selbstbewusst - aber wenn er mit mir zusammen ist, ist das was anderes als in einer relativ neuen Umgebung. Die Kinder in seiner Gruppe sind vorwiegend schon Vorschulkinder und älter als er, auch sprachlich weiter als er, da er zweisprachig ist und immernoch etwas hinterherhinkt, das kenne ich aber von meinen drei älteren schon und mache mir da noch keine sorgen. Ich bin etwas verunsichert, weil wenn ich mit ihm vor dem Kiga warte, sucht er durchaus den Kontakt mit den anderen, spielt fangen und will Ihnen Sachen zeigen. Das sehen die Erzieherinnen natürlich nicht da es vor Einlass passiert! Sie meinte aber dass die Warteliste für den schulpsychologin sehr lang ist und er vermutlich erst zum Sommer gesehen wird. Vielleicht legt sich das alles ja bis dann...

      Unsere Tochter spielt sehr aktiv mit andren Kindern, ich kenne aber auch Kinder in dem Alter, die nicht oder kaum mit anderen spielen und das auch nicht wirklich wollen. Allerdings sind das oft Kinder, die auch eher weniger Kontakt zu Gleichaltrigen haben und kaum Kontakte knüpfen können. Die sozialen Fähigkeiten dieser Kinder sind dann vielleicht nicht ganz so ausgeprägt wie bei anderen.

    • Hallo!
      Mein Sohn ist jetzt 4, seit einem Jahr im Kindergarten und er spielt auch am liebsten alleine. Die Erzieherinnen animieren ihn aber immer wieder mal, mit jemandem zu spielen, was dann wohl auch gut klappt! Wenn er aber die Wahl hat, spielt er lieber alleine für sich und ich finde das auch nicht schlimm. Er ist kein Stänkerer, der anderen Sachen wegnimmt oder die ärgert, er ist halt einfach gerne für sich beim spielen!
      Wenn er nur mit einem Kind alleine ist, klappt es übrigens ganz gut, dann werden auch Rollenspiele gespielt, er kann es also :-D, er mag nur nicht...
      Statt eine Psychologin einzuschalten, könnten die Erzieherinnen ja auch einfach das gemeinsame Spiel mehr fördern und ihn immer wieder animieren und anleiten, mit einem anderen Kind zu spielen!
      LG
      asira #winke

      Hallo,
      ich denke nicht, dass du dir schon Sorgen machen musst. Mein Sohn ist genauso alt wie deiner und spielt auch im Kindergarten vor allem für sich. Die Erzieher dort sehen das total entspannt und meinen, in dem Alter sei das ganz normal, dass noch nebeneinander her gespielt wird. Das kommt auch ganz aufs Kind an, manche suchen früher Kontakte, manche später (meine Tochter zB hat schon mit 2,5 Jahren zwei dicke Freunde gehabt und aktiv mit denen gespielt). Mein Sohn ist gar nicht schüchtern oder ängstlich, und zuhause spielt er auch sehr viel und sehr aktiv mit seiner 4jährigen Schwester, aber im Kindergarten baut er lieber mal in der Bauecke was oder schiebt Autos durch die Gegend (da habe ich auch schon gedacht, dass er sicher durch den Trubel zuhause schon ausgelastet ist...). Das mit den Freunden wird sicher noch kommen.

      Wenn die Erzieher die Schulpsychologin hinzuziehen wollen, würde ich sie mal machen lassen. Schadet ja nicht. Aber lass dich nicht irre machen, dass mit deinem Sohn was nicht stimmt- wenn er mit 5 immer noch keine Sozialkontakte knüpft, würde ich mir Gedanken machen, aber nicht mit gerade 3...
      Liebe Grüße, Anne

    • Vielen lieben Dank für Eure Antworten! Das beruhigt mich jetzt etwas, ich habe schon gedacht dass er total hinterherhinkt. Er wird zweisprachig erzogen, ist also von der Sprachentwicklung schon etwas verzögert, was aber normal ist. Irgendwie haben die mich total verunsichert.

      Liebe grüße

      Sabine

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