Kindergarten = 5 Tage-Woche

    • (1) 11.11.16 - 08:47

      Ich hab mal eine Frage. Meine Tochter kommt nächstes Jahr in der Kindergarten.

      Sie geht momentan für 3 Tage in der Woche in die Krippe.... das hat mehrere Gründe, warum wir das so gewählt haben und auf Romane hat jetzt auch keiner Lust, oder? (Bei Interesse kann ich gerne die Gründe darlegen).

      Sie geht dort Problemlos hin und sie würde auch 5 Tage die Woche bleiben, das ist also nicht der Knackpunkt, es sind eher Familiere-Logistische Hintergründe.

      Kindergarten ist für mich irgendwie Pflichtprogramm - also in die Krippe geht man ja eher "freiwillig" (aufgrund der Familienumstände), in den Kindergarten geht eigentlich jedes Kind und ich habe das Gefühl sie muss dann auch 5 Tage die Woche gehen....wie in der Schule.

      Oder kann sie nur 4 Tage gehen? Verpasst sie was? Wird sie nicht soooo dazugehören wie die anderen?

      In der Krippe haben wir keine Problem mit der 3 Tage-woche, sie kann an allem teilnehmen, wenn etwas gebastelt wird, kann sie "nachbasteln" - wobei ich glaube die Erzieherinnen legen das schon so auf die Tage wo sie da ist bzw. wo alle da sind (unsere Einrichtung ist echt Top!)
      Im Kindergarten kann man das so natürlich nicht verlangen oder erwarten. Ich möchte nicht dass sie zum Außenseiter wird oder dann traurig ist, wenn alle Kinder was gebastelt, gemalt, Aktion gemacht haben und sie nicht dabei war.

      Würde mal gerne eure Eindrücke dazu hören.

      • Hallo,
        eine Steigerung auf 5-Tage die Woche würde ich erst unbedingt im letzten Kindergartenjahr, also in der Vorschule sehen.
        Die ersten zwei Jahre Kindergarten spricht nichts dagegen, nur 3-4 Tage die Woche.

        Natürlich sind deine Einwände berechtigt.
        Wenn die Gruppe eine schöne Aktion plant (Waldwoche oder so), ist die Frage, ob deine Tochter dann ausgeschlossen ist oder spontan doch z.B. an diesem Freitag kommen darf.
        Wenn du sie jedoch nur von Montag-Donnerstag anmeldest, geht das dann nicht.

        Wie gesagt, mit drei Jahren nur 4 Tage Kindergarten ist absolut okay. Wenn es ein Kindergarten ist, der viele Aktionen plant, würde ich sie trotzdem für 5 Tage anmelden.

        Gruß

        Hallo,

        kann man schwer sagen, mein Bruder und ich waren z.B. nur halbtags im Kindergarten. ich war glücklich damit mein Bruder nicht so. Umstände waren halt auch verschiedene und mein Bruder und ich sind auch grundverschieden.

        Denke ausprobieren, wenn sie traurig ist weil sie tolle aktionen verpasst müsst ihr halt reagieren. ab Vorschule fände ich 5 Tage wichtig.

        LG

        pikku

        Bei uns gibt's einige Kinder, die nur an den Tagen im Kindergarten sind, wo die Mutter arbeitet - kein Problem!

        Kindergarten = Pflichtprogramm #schock

        So einen Schwachsinn habe ich ja noch nie gehört! #rofl
        Kindergarten ist absolut freiwillig! Es gibt keine Kindergartenpflicht in Deutschland. :-)

        Meine Jüngste geht alle zwei Wochen Montags zur Uroma anstelle in den Kindergarten. Wer weiß wielange diese noch lebt? (überspitzt geschrieben) Und dort lernt sie auch eine ganze Menge! ;-)

        In die Schule, mit dem ganzen Pflichtprogramm, gehen sie früh genug. Kindergarten ist und bleibt Kindergarten.

        Und auch das Vorschulprogramm findet nicht an 5 Tagen die Woche statt. ;-)

        Also ganz entspannt bleiben! :-)

      • Mir sagte man damals schon auf der Suche nach einer Krippe, dass es nicht sinnvoll ist, das Kind nur teilzeit in die KiTa zu geben. Gründe hierfür sollen sein, dass Kinder, die nur Teilzeit da sind, nie so in die Gruppe integriert werden wie Kinder, die immer da sind.

        Ich stelle es mir mit zunhemendem Alter des Kindes auch etwas schwierig vor, dass das Kind gewisse Events oder Aktionen verpasst und nicht wirklich am Gruppengeschehen dauerhaft teilnehmen kann. Auch manche Basteleien oder Aktionsangebote der KiTa erstrecken sich über mehrere Tage und das Kind würde dann immer nur Teile davon mitbekommen.

        In unserer KiTa würde das Kind mitunter Dinge verpassen wie "Musikschule", Theater, Kindergeburtstage, Ausflüge und Spaziergänge, Laternenbasteln, Feiertags-Basteleien und -Events, etc.

        Für mich stand nie zur Debatte, das Kind nur teilzeit zu schicken, ich kenne das Ansinnen aber durchaus von mir bekannten Müttern. Davon hat sich keine für das Teilzeitmodell entschieden.

        Ich würde das Kind immer für 5 Tage anmelden.
        Bei uns ist z.b. Montag immer die Logopädie da und macht viel Bastelsachen und Kneten mit den Kids. Dienstag turnen, Mittwoch Heilpädagogik, Donnerstag Waldtag, Freitag Yoga.
        Ich würde meinem Kind nicht einen dieser Tage fix streichen wollen.

        Das Kind mal wegen was Besonderem daheim lassen oder generell früher holen dafür jeden Tag bringen wären auch Alternativen.

      • Hallo,

        unsere Zwillinge waren drei von vier Kindergartenjahren nur Di-Fr im Kindergarten, da ich Montags nicht gearbeitet habe. Kein Problem.

        Im letzten Kigajahr war dann Montags der Schulkindertag - also gingen sie auch da komplett in den Kiga oder ich habe sie erst für 14 Uhr hingebracht (je nachdem, was die Erzieherinnen geplant hatten).

        Liebe Grüße Andrea

        Man kann es nicht pauschalisieren. Ich kann also nur von meinen Kindern und unserem Dorfkindergarten reden. Am besten geht den Kindern, die viele Freunde haben. Um die Freundschaften zu finden und zu festigen, bedarf es schon der regelmäßigen Anwesenheit und Zeit. Die Kinder, die eher "wenig" da sind, z.b. werden manche erst um neun gebracht und um viertel nach 12 schon wieder geholt, andere machen viele "Omatage", die tun sich bei uns eher schwerer.

        Ich kann mir relativ frei aussuchen, wie lange ich die Kinder in den Kindergarten bringe. Ich muss mich dabei eigentlich nur an den Bedürfnissen meiner Kinder orientieren. Als sie noch kleiner waren (2,5-4) ging am besten: morgens von halb neun bis mittags um halb eins, aber jeden Tag, dafür bleiben sie die kompletten Schulferien zu Hause.

        Jetzt mit 5,5 und 4,5 reicht ihnen das nicht mehr, sie möchten wie ihre Freunde auch mal länger bleiben und auch im kiga Mittag essen. Also machen wir es dieses Jahr so: 2x pro Woche bleiben sie auf eigenen Wunsch bis halb drei, 3x wie gehabt bis halb eins.

        Manchmal (selten) dürfen sie auch mal schwänzen wenn wir etwas Besonderes vorhaben das nicht bis zu den Ferien warten kann.

        Aber regelmäßig Tage aussetzen wäre zu ihrem Nachteil, wollen sie auch gar nicht. im Prinzip wollen sie so sein wie "alle" und keine "Sonderrolle" haben.

        Meine Kinder haben viele Freundschaften und sind immer mittendrin. Das ist ihnen auch sehr wichtig.

        So halten wir es.

        Hallo

        Bei uns gehen manche Kinder auch drei Tage in der Woche. Meistens wird es dann ab dem zweiten Jahr eine ganze Woche, also fünf Tage.

        Spätestens als Vorschulkind gehen sie dann alle 5 Tage pro Woche.

        Wenn euch das so besser passen würde, dann macht es doch. Sofern euer Kindergarten sich nicht querstellt.

        Liebe Grüße

        (10) 11.11.16 - 12:56

        Huhu,

        Bei uns wäre das gar nicht gegangen. Es gab entweder 25 (bis Mittag), 35 (bis 15 Uhr) oder 45h (16:30) Betreuung. Die musste man bezahlen und dann auch in Anspruch nehmen.

        LG

        Hanna

        Hallo!

        Ich würde erst einmal hören, was die Einrichtung dazu sagt. In vielen Einrichtungen dürfte es gar nicht möglich sein, nur einzelne Tage zu buchen. Evt. wird ein Platzsharing angeboten, dann hat man allerdings überhaupt kein Flexibilität - mal einen Tag tauschen o.ä. ginge dann höchstens, wenn es für die anderen Eltern auch passt. Für mich wäre das nie in Frage gekommen.
        Eine andere Möglichkeit wäre es natürlich, eine 5-Tage Woche zu buchen und das Kind eben nur 3 oder 4 Tage gehen zu lassen. Aber auch das wird in einigen Einrichtungen nicht gerne gesehen. Ich wollte unsere Große mal im Hort anmelden, da war es nicht möglich, dass sie nur an den Tagen geht, wo wir beide arbeiten. Da hätte sie 5 Nachmittage in der Woche verbringen müssen, weil lt. Auskunft der Gruppenleiterin sonst keine Gemeinschaft unter den Kindern entstünde. Das kann ich ja auf der einen Seite nachvollziehen, aber auf der anderen Seite wollen die Kids ja nachmittags auch mal mit "selbstgewählten" Freunden verbringen oder einem Hobby nachgehen. Das wird alles unmöglich, wenn das Kind jeden Tag bis Ultimo im Hort ist.... - dieser Hort gehört jedenfalls zu einem Kindergarten, und ich denke, dass es in den U6-Gruppen dort nicht anders sein wird.
        Bei uns im Kindergarten sieht man das hingegen entspannter. Da gibt es immer mal Kinder, die sich einen Tag frei nehmen oder regelmäßig nur 4 Mal in der Woche im Kindergarten sind. Die Erzieherin fördert das sogar eher, sie hat dafür sogar einen extra Begriff (der mir allerdings momentan entfallen ist ;-)), und für die Kinder ist das absolut kein Problem, die sind alle mehr oder weniger gleich gut in die Gruppe integriert.
        Jedenfalls hat man - wenn man regulär eine 5 Tage Woche bucht, ja noch alle Flexibilität der Welt. Wenn besondere Aktivitäten anstehen, kann man von seiner selbstgewählten 3-Tage-Woche ja immer abweichen und das Kind zusätzliche Tage in den Kindergarten schicken.

        LG

        Ich arbeite in einem Kindergarten, wo die meisten Kinder jeden Tag da sind.
        Es gibt nun ein Mädchen, die mindestens einmal die Woche später kommt und fast jede Woche einen Tag fehlt. (Logopädie und Besuch bei den Großeltern).
        Vielleicht ist es Zufall, aber wirklich enge Freunde hat sie nicht.

        Die anderen Kinder suchen sich halt gerne Spielpartner, die auch zuverlässig anwesend sind.
        Um das häufige Fehlen zu kompensieren müsste sie halt aktiv auf die anderen zugehen, aber sie ist ein eher ruhiger Typ.

        Daher denke ich, es geht ja bei der Regelmäßigkeit nicht darum, wieviel Angebote oder Ausflüge sie verpasst.
        Sondern sie ist ja eigentlich im Kindergarten, um ein Teil einer Gruppe zu werden, Freundschaften zu schließen etc.

        Das ist einfach schwieriger, wenn man tageweise fehlt.
        Die wichtigsten Zeiten im Freispiel sind übrigens die von 9-12.
        Da passiert unter den Kindern so viel, Phantasiespiele, Absprachen und Verabredungen.

        In unserem Kindergarten ist es ganz normal, dass einige Kinder nicht jeden Tag da sind. Meine Tochter (jetzt Vorschulkind), geht z.B. nur 4 Tage pro Woche in den Kiga und auch da nur bis Mittags. Sie ist weder schlecht integriert (im Gegenteil, sie ist sogar sehr beliebt und hat viele Freunde), noch verpasst sie irgendwas. Bei unserem Sohn war es damals genauso und auch er hat/hatte immer viele Freunde und auch einen absolut problemlosen Schulstart (obwohl er im Vorschuljahr nicht täglich im Kiga war.

        Bei uns gibt es aber gar nicht de Option, das Kind nur an bestimmten Tagen anzumelden. Es ist immer ein Platz für 5 Tage pro Woche und dann eben täglich x Stunden.... aber es ist keine Pflicht, das Kind jeden Tag zu bringen. Das kann ich als Mutter ja selber entscheiden. Wir passen das auch immer mal an. Da genügt eine kurze Info an die Erzieherin ("meine Tochter x geht ab nächste Woche nur noch Dienstag bis Donnerstag", "meine Tochter geht ab Tag x die ganze Woche in den Kindergarten" usw.). Wir wechseln da natürlich nicht ständig, aber so alle 6-12 Monate wird dann eben auch angepasst.

        Hallo,

        ich würde das offen lassen -

        also, selbst wenn es anders ginge, das Kind auf jeden Fall für 5 Tage anmelden.

        Unsere Kinder gehen z.Zt. (sind noch neu im KiGa) von Montag bis Donnerstag. U.a. da Mama und Papa beide am Sonntag arbeiten... Ich sage jeden Donnerstag beim Abholen: xx hat morgen schon Wochenende. In Wochen, wo z.B. Montag Feiertag war, mache ich das nicht. Dann haben die Kinder trotzdem 4 Tage und Mama und Papa freuen sich über einen zusätzlichen "Kind-frei-Tag" ;-)

        Konsequenz aus der 4-Tage-Woche: Die Große hat nie einen "Spielzeug-Tag" (der ist eh überflüssig wie Schnupfen...) und die Kinder können nicht zum "Chor" und nicht zum "Tanzen", das ist beides Freitags. Aber unsere Kinder wissen halt gar nicht, daß es das gibt. Wäre freitags "Kochtag", der vorher allen Kindern angekündigt wird, könnte ich zumindest die Große freitags nicht Zuhause lassen. Ist eben von vielen Faktoren abhängig.

        Ich finde es gut, im Kopf zu behalten, daß Kindergarten freiwillig ist; aber erstmal würde ich von einer 5-Tage-Woche ausgehen.

        Ich habe auch schon von Eltern gehört, die ihr Kind Mittwochs (meist) Zuhause lassen, dann sind es 2 × 2 Tage. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die Kinder sich an einem langen Wochenende super erholen, aber ein Unterbrechungs-Tag eher verwirrend ist. Aber da kennt jeder sein Kind am besten.

        Bedenken sollte man noch, dass man außer Feiertagen ja auch noch Fehltage durch Krankheit hat - man weiß vorher ja nicht, wieviele. Wir sind gerade froh, dass der Kindergarten 5 Tage offen ist, so daß wir meist 4 Tage am Stück Kindergarten haben, auch bei Feiertagen. Krank waren unsere bisher kaum.

        Aber in jedem Fall ist Kindergarten ein großer Einschnitt - wenn man das noch nicht will, sollte man sein Kind ein oder zwei Jahre länger Zuhause lassen, das geht ja auch.

        LG!

        PS
        Bei unserem Kindergarten hat es 10 Wochen gedauert, bis jemand gemerkt hat, dass wir die Kinder immer am Freitag abmelden ;-)

        Hallo,

        Kinder, welche nur wenige Tage in der Woche die Kita besuchen, können schlechter Freundschaften aufbauen und erhalten als die, welche 5 Tage in der Woche da sind. Aus Erfahrung von meiner Arbeit aus kann ich sagen, daß die Kollegen, welche wenige Tage das sind, im Team schlechter integriert sind. Man verpasst das Drumherum.
        Ob Deine Kita tageweise anbietet, hängt von der Kita ab, aber nur 3 Tage finde ich zu wenig.

        LG
        Lana

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