Nachbar will Kampfhund-Mischling anschaffen

    • (1) 11.11.16 - 20:21

      Hallo,
      ich brauche mal wieder eure Meinungen.
      Mein Nachbar hat mir heute per sms mitgeteilt dass er einen Hund anschaffen will, ob das ein Problem für mich sei. Ich verneinte, weil ich Hunde gerne mag.

      Nun hat er mir ein Bild des Hundes geschickt, es ist ein Bullterrier-Mix. Das wäre noch nicht so schlimm wenn es ein Welpe wäre und er ihn gut erziehen würde. Aber das Tier ist derzeit im Tierheim weil sein Besitzer ihn "wegen großer persönlicher Probleme" abgeben musste. Für mich klingt das wie ein riesiges Warnsignal. #zitter

      Ich würde dem Tier ja wünschen dass es ein schönes Zuhause kriegt aber ich fühle mich total unwohl, wenn nebenan ein nicht einschätzbarer Kampfhund wohnt. Keiner kennt die Vorgeschichte dieses Tieres, es kann alle möglichen Traumata haben und somit eine geringe Reizschwelle Kindern gegenüber.

      Ich hab echt ein Problem damit und weiß nicht, ob ich überreagiere oder ob ich dem Nachbarn sagen soll dass ich diesen Hund hier nicht will.

      Was würdet ihr tun?

      #hund

      • Hallo,

        Machen kannst du gar nichts!

        Warte doch erstmal ab und Kern den Hund kennen! Es gibt viele total liebe Hunde aus dem Tierheim!

        Und es ist doch Wurscht welche rasse, wenn ein Retriever zu beißt tut es auch weh... ;)

        Gib dem Hund auch eine Chance.

        Lg

        • Naja, ein Retriever beißt einmal zu und das wars. Ein Bullterrier, Pitbull, Staffordshire oder wie die Rassen alle heißen verbeißen sich meist total. Die Resultate kann man dann immer auf den Titelseiten der Zeitungen lesen. Das ist halt der Unterschied.

          Wenn schon gefährliche Rasse, dann einenhändig erzogen, dann weiß man, dass das Tier seelisch intakt ist.

          • Das die beißkraft der rassen total unterschiedlich ist, ist klar.

            Aber ein großer Hund kann immer geoßen schaden anrichten! Egal welche rasse!

            Es kommt immer aufs Wesen an. Und du bist doch nur die Nachbarin... du hast mit dem Tier doch eigentlich nichts zu tun. Schiebst du auch so eine Panik wenn du Hunde irgendwo siehst? Ich finde es übertrieben. Passieren kann immer was!

            Lern den Hund kennen und gib ihm eine Chance... wenn du jetzt schon Angst hast wird er das merken. Blende es aus!

            Bei uns in der Siedlung gibt es auch verschiedene Hunde, und die ich wirklich als gefährlich kenne sind definitiv keine "listenhunde".

      Um was geht es dir denn? Dass es ein Bullterrier ist oder weil er aus dem Tierheim kommt? Ich würde auch sagen gib dem Kleinen eine Chance, nur weil er aus dem Tierheim kommt muss es nicht gleich was schlechtes bedeuten. Und Bullterrier kenne ich als ziemliche Schmusis, kenn mich aber nicht wirklich aus mit der Rasse.
      Lass es mal auf dich zu kommen. Machen kannst du eh nix.

      • Naja, beides in Wechselwirkung zueinander. Ein Hund einer umstrittenen Rasse, dessen Vergangenheit total unbekannt ist. Was, wenn der Hund in der Verangenheit schlimme Erfahrungen gemacht hat und deswegen auf Reizsignale (z.B. Erschrecken durch hinfallendes Kind) überreagiert?
        Wenn ein Rehpinscher im Reflex dann zubeißen würde, dann ist der Schaden geschätzt. Bei einem Bullterrier ist das Kind hinterher meist schwerstens verletzt oder gar tot.

        Wie gesagt, wäre es ein Welpe und würde liebevoll aufgezogen, hätte ich auch mit einem Bullterrier kein Problem. Aber so weiß keiner, welche Traumatisierungen das Tier erlebt hat. Das macht mir Sorgen.

    Hattest Du je einen Hund???
    Kampfhund... sorry das Wort ist zum Kotzen...
    Habe hier immer wieder Hunde zur Pflege und der Mensch ist das Monster nicht der Hund. Gib ihm eine Chance. Übrigends der Collie meiner Nachbarn ist ein Hund der nach allem und jeden Schnappt - aber auch der hat es nicht verdient so genannt zu werden.

    • Ich bin mit einem Hund aufgewachsen und liebe Hunde.

      Und ja, der Mensch ist das Monster, nicht der Hund, das sehe ich genauso. Das Problem ist eben, dass dieser Hund eine UNBEKANNTE Vergangenheit hat. Und womöglich eine Vergangenheit mit einem Monster. Was das dann für Auswirkungen haben kann brauche ich nicht weiter zu erwähnen.

      Es gibt bissigere Hunderassen als Bullterrier, ich weiß, aber die Auswirkungen eines beißenden Schäferhundes sind um einiges Geringer als die Auswirkungen eines Bullterrier-Bisses. Diese Hunde verbeißen sich, das ist das Resultat der Züchtung. Es hat einen Grund, dass gewisse Hunderassen (auchBullterrier) auf einer Rasseliste für Sondergenehmigung stehen.

      • Dann muss aber nicht der Nachbar aufpassen sondern DU Deinem Kind den richtigen Umgang mit solchen - evtl. gefährlichen - Tieren beibringen. Panik bringt auf jeden Fall nix.

        LG

        a79

Moin,

ja Du reagierst total über !

Dore

Hallo!

Ja, ich verstehe sehr gut was du meinst und ich hab ehrlich gesagt auch durchaus verstanden, dass du weder ein Problem mit Hunden, noch mit Tierheimhunden, noch mit "Kampfhunden" hast, jedoch Bedanken hinsichtlich eines "Kampfhundes" aus dem Tierheim hast, weil kein Mensch weiß, welche schlimmen Erfahrungen dieses Tier vielleicht machen musste.Und ich geb dir recht, wenn du sagst, dass ein traumatisierter Reriever oder Rehpinscher, wenn er zubeißt, nicht den gleichen Schaden bei einem Menschen anrichtet, wie ein Pittbull oder Mastiff oder Rotweiler. Insofern hab ich dein Problem auf jeden Fall erkannt.

Machen kannst du da nix. Ich würde aber an deiner Stelle deinen Nachbarn bitten, den Hund noch ne Weile zu "testen", zu versuchen im Tierheim noch etwas mehr über die Vorgeschichte herauszubekommen und die eventuellen Eigenheiten des Hundes zu erkennen. Desweiteren sollte der Hund ausschließlich an der Leine gehen, niemals ohne. Zumal der neue Besitzer den Hund noch nicht kennt.

Du und dein Kind, ihr solltet den Hund versuchen kennenzulernen und zwar ohne Angst. Trotzdem würde ich meinem Kind verbieten, den Hund anzufassen wenn niemand in der Nähe ist. Das Verbot sollte generell zunächst für alle Hunde gelten, bei denen kein Besitzer dabei ist. Ich denke, dann hast du schon viel dafür getan, dass nix passiert.

Und nun... gib dem neuen tierischen Nachbarn eine Chance, denn wenn der Nachbar diesen Hund möchte, dann wird er sich den auch zulegen. ;-)

Liebe Grüße

  • Vielen Dank liebes Moosblümchen.

    Nach all diesen komischen Antworten tut es echt gut, wenn mal jemand Verständnis hat und vor allem auch meine Worte und somit mich verstehen kann.

    Hier scheinen viele nur den ersten und den letzten Satz zu lesen und sich den Rest zusammenzureimen - die Antworten lassen zumindest darauf schließen. Solche User wie du sind der Grund, dass ich hier überhaupt noch schreibe.

    Danke!

    LG E.

    • Hallo #winke

      Ja ich hab leider auch schon festgestellt, dass einem grundlos irgendwelche Eigenschaften angedichtet werden, nur aufgrund dessen, was man schreibt oder wie man schreibt. Oft wird einem das Wort im Munde herumgedreht und was mich am allermeisten stört... gern wird auf die eigentliche Frage nicht eingegangen sondern auf anderen (eigentlich nicht zum Thema gehörenden) Sachen herum gehackt (wie zum Beispiel mangelnde Rechtschreibung etc.) und man wird persönlich beleidigt. Ich versuche eigentlich immer, wirklich immer sachlich zu antworten, niemanden zu beleidigen und zur Frage beizutragen. Trotz allem hab ich mir schon den ein oder anderen "Rüffel" abgeholt, meist nur, weil sich wieder jemand wichtig machen will.

      Alles wenig zielführend in meinen Augen.

      Ich hoffe, dass du einen guten Draht zu deinem Nachbarn hast und mit ihm über deine Ängste reden kannst. Außerdem hoffe ich, dass er hundeerfahren ist und einschätzen kann, ob er mit dem Hund klar kommt oder nicht.

      Ich selbst mag Hunde sehr und würde am liebsten jeden einzelnen aus dem Tierheim adoptieren und mir ist auch klar, dass der Mensch das Monster ist und nicht der Hund, der ja nur falsch erzogen wurde. Trotz allem kann so ein falsch erzogener (Kampf-)hund gefährlich werden und ich finde es daher unangebracht, dich hinzustellen als wenn du paranoid wärst. Es ist ja nicht so, als hättest du Bedenken, weil dein Nachbar Meerschweinchen halten will. Die Gefahr ist ja definitiv da.

      Ganz liebe Grüße #blume

Sieh halt zu, dass sich Deine Tochter mal ausnahmsweise zumindest im Umfeld dieses Hundes angemessen verhält ...

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