Mein Kind ein Mutist? -etwas lang geworden-

    • (1) 11.11.16 - 21:34

      Hallo. Wir waren vor ein paar Tagen zur Einschulungsuntersuchung. Durch Bekannte wusste ich in etwa was dran kommt und konnte mein Kind darauf schon seelisch gut vorbereiten. Habe ihm auch erklärt, dass es wegen der Schule ist. Leider hat er 4 Übungen total verweigert. Im Grunde war das meine Befürchtung. Dazu muss ich sagen, dass er ein sensibles, ruhiges und vor allem sehr schüchternes Kind ist (außer zu Hause). Er hat bei den letzten beiden U-Untersuchungen beim Kinderarzt schon einzelne Tests verweigert (lag teilweise daran, dass es eine neue Kinderärztin war und teilweise dass es eine neue Schwester war). Bei der Einschulungsuntersuchung hat er nun keinen Sehtest mitgemacht, der Hörtest war nicht auswertbar, auf einem Bein stehen wurde verweigert und auch Bilder zu benennen ging gar nicht. Da fiel dann zum ersten mal das Wort der "mutistischen Veranlagung". Ich habe dann erstmal nachgefragt, was das heißt. Sie erklärte mir dann, dass diese Stummheit das bezeichnet. Nachdem wir weder ein Nein noch ein Ja für die Schule bekommen haben und lediglich einen Zettel für den Kinderarzt für Wiederholung des Hörtestes (die anderen nicht) habe ich mir noch erlaubt zu fragen, was wir tun können, damit es mit der Schule noch klappt. Wir sollen zum Kinderpsychologen.
      Nun habe ich mich den Tag noch mit Mutismus beschäftigt, und bin auf den selektiven Mutismus gestoßen. Der beschreibt mein Kind schon sehr genau. Zu Hause ist er eine Quasselstrippe, fragt viel nach und will viel Wissen. Sobald aber jemand kommt (muss noch nicht mal jemand Fremdes sein) oder wir auf der Straße jemandem Bekanntes aus der Kita treffen ist Ruhe bei ihm. Kein Mucks. Selbst bei seinen Großeltern war es anfangs so. Mittlerweile hat sich das zumindest dort gebessert. Im Kindergarten redet er wohl auch recht wenig, so dass sie ihm dort alles aus der "Nase" ziehen müssen. Aber Freunde im Kindergarten hat er und er macht dort auch sein Ding. Jetzt hat mir meine Nachbarin noch gesagt, dass oft Mutisten aus autistische Züge aufweisen (mein Couseng ist Autist) sodass ich da natürlich auch schon ein wenig unsicher bin und überlege. Nun haben wir Mittwoch einen Termin beim Kinderarzt und ich erhoffe mir ein paar Antworten.
      Hat hier jemand ein mutistisches Kind und weiß wie die Therapieerfolge sind insbesondere wenn es um die Schulreife geht (wir haben theoretisch erstmal noch ein dreiviertel Jahr)? Ich möchte es vermeiden, dass er ein Jahr zurück gestuft wird und nicht mit seinen Freunden in die Schule kommt! Weil ich denke, gerade er (zumindest für die Anfangszeit) sie braucht.

      • (2) 12.11.16 - 08:49

        Guten Morgen, ich weiß nicht wo du wohnst, aber hier bei uns kann der Schularzt nur eine Empfehlung geben. Eine Zurückstellung entscheidet der Schulleiter. Aber wir geben inzwischen nicht mehr viel auf die Einschätzung des Arztes, denn von 30 Jungs bestätigt er 29 Auffälligkeiten im Verhalten. Und das jedes Jahr. Ich weiß nicht wie oft mir Eltern erzählt haben, dass die Kinder die Untersuchung verweigert haben. Das lag nicht zuletzt an der Vorgehensweise. Die wenigsten dieser Kinder hatten dann Probleme in der Schule. Ich finde es anstrengend, dass scheinbar jedes Kind eine Diagnose "braucht". Ich denke, wenn er so auffällig wäre, hätte dir der Kindergarten schon was gesagt.

        (3) 12.11.16 - 09:03

        Ach, es macht mich immer wieder wütend, wenn Personen gleich beim ersten Treffen "Diagnosen" raushauen.
        Viel wichtiger wäre doch die Frage: Kam schon einmal etwas in der Richtung von den Erziehern? Denn die kennen dein Kind ja nun wirklich etwas besser.

        Hallo, meine heute 11jährige Tochter war charakterlich genauso, wie du deinen Sohn beschreibst. Sehr sehr ruhig außerhalb des heimischen Wohnzimmers, schüchtern, zurückhaltend, hat nicht mit Fremden gesprochen, war sehr verstockt, wirkte teils launisch und unerzogen (weil sie sich nicht getraut hat, mit Fremden zu sprechen und auch bei guten Bekannten sehr verschlossen und still war).

        Sie hat sich zwar nie verweigert, dazu war/ist sie zu angepasst. Mädchen sind da meist etwas anders als Jungs.

        Ich bin selbst Erzieherin und mir kam im Kita-Alter auch öfters der Verdacht Mutismus. Ich habe das allerdings nie testen lassen. Und zwar, weil es, WENN es so wäre, einfach nur eine Diagnose auf dem Papier ist. Es ändert sich nichts, die Kinder müssen trotzdem irgendwie mit dem Leben klar kommen und haben es immer schwerer als andere Kinder.

        Diese Art ist einfach auch ein CHARAKTERZUG, die Kinder sind so und deswegen nicht schlechter als andere Kinder. Man muss einfach damit umgehen und die Kinder stärken und unterstützen, ihnen aber nicht alles abnehmen.

        Die Grundschulzeit hat sie trotz ihrer ruhigen Art recht gut gepackt. Heute geht sie in die 6. Klasse Realschule, ist immer noch ruhig, kommt aber gut klar, hat feste Freundinnen und spricht im Notfall auch die Lehrer an :-p

        Bleib einfach immer mit den Lehrern im Gespräch, die haben da in der Regel Verständnis.

        Zwing dein Kind nicht, mit anderen auf Teufel komm raus zu reden, sondern hab einfach Vertrauen , daß das irgendwann wird.

        Ich selbst war genauso, irgendwann mit 15/16 ist der Knoten geplatzt.

        Es ist teilweise schwer, manchmal würde man seinem Kind gerne einen Tapser in den Popo geben, schlägt innerlich die Hände überm Kopf zusammen, regt sich über die verstockte Art auf. Nichtsdesto trotz lieben wir unsere Kinder, und wenn sie das spüren und unseren Rückhalt haben, kommen sie auch gut durchs Leben.

        Kopf hoch, dein Sohn wird seinen Weg gehen!!!

        • (5) 14.11.16 - 08:34

          Ein guter Beitrag!

          Ich habe solche Diagnosen auch schon oft als abstempelt erlebt und würde es bei meinem Kind in so einem Fall eher nicht machen.

          Es ist leider wirklich so, dass man sich auf solchen Diagnosen dann viel ausgeruht wird und es insbesondere im jungen Alter viele Extrabehandlungen für das Kind gibt. Mit der 5.Klasse kommt dann das böse Erwachen, weil da nicht mehr so viel Rücksicht genommen wird auf das individuelle Kind (in den meisten Regelschulen zumindest)

          Mein Rat wäre auch: Nimm es als Charakterzug deines Kindes so an und lernt damit umzugehen. Wie immer hat das nicht nur schlechte Seiten. Oft sind so ruhige Kinder sehr selbstreflektiert usw.
          Eine Ergo- oder Logopädie kannst du dir vom Kinderarzt auch ohne die ganzen "Psychotests" und ohne gesicherte Diagnos verschreiben lassen. Für meine Tochter (ganz anderer Fall) war die Ergo damals einfach wie spielen. Wir haben ihr das nicht als Therapie verkauft zumindest nicht in dem Sinne "mit dir stimmt was nicht"

          Und das Gespräch mit dem zukünftigen Schulleiter würde ich auch suchen. Vielleicht sieht der das gar nicht so eng....

      Das (für dich) wichtigste zuerst: Viele Kinder mit einem diagnostizierten Mutismus gehen ganz normal in die Regelschule und schaffen diese auch.

      Ich arbeite im Grundschulbereich und sehe oftmals Kinder, die deinem sehr ähnlich sind. Meist beginnt für die Kinder erst nach dem Schulstart die Odysee von Arzt zu Therapeut zum Facharzt zur Therapie etc. und dann noch die neue Schule - das schafft manch "normales" Kind kaum.

      Es macht also schon Sinn sich jetzt aufzumachen und mal den Kinderarzt zu fragen, was er so denkt. Wichtig ist: dranbleiben, viele Ärzte sagen gerne: "Das wird schon." (sagen mir Eltern betroffener Kinder fast immer).

    • Hallo!

      Mein großer Sohn war lange total mutistisch, mein kleiner Sohn ist dann mal auf den Zug aufgesprungen.

      Zuerst hat uns das alles sehr verunsichert. So wie dich jetzt. Beim Großen sind wir auch lange rumgeeiert bis wir das Richtige gefunden haben.
      Er ist mutistisch eingeschult worden und hat in den ersten vier Schuljahren kein Wort geredet. Er ging auf die Regelschule und hatte (und hat) gute bis sehr gute Zensuren. aus der mündlichen Benotung war er in den vier Jahren raus.

      Irgendwann fanden wir eine Logopädin, die viel Erfahrung mit mutistischen Kindern hat. Drei Jahren haben sie zusammen gearbeitet, zu Beginn der 5. Klasse sprach das Kind, geht seit Sommer mit der entsprechenden Empfehlung zum Gymnasium. (Schulwechsel ist hier nach der 6. Klasse.)

      Doof war schon, dass er dieses Mutismus-Siegel so mit sich rumtrug. Damit war er drin in der Schublade. Manche haben es sich damit einfach gemacht und übersehen, dass er neben dem Schweigen auch eine Menge anderer Dinge ziemlich gut konnte.

      Er ist immer noch introvertiert, aber alles andere als autistisch. Wenn er etwas wirklich gut konnte und kann, dann sein Umfeld einschätzen und darauf entsprechend reagieren. Er ist gern für sich, meist eher ängstlich, aber durchaus nicht unbeliebt. Das war übrigens nie und hatte immer mindesten einen sehr guten Freund.

      Das kleine Kind hat im Kiga geschwiegen und zwar konsequent. Ich glaube, das war zum einen, weil der große Bruder deswegen so viel Aufmerksamkeit bekam, und zum anderen, weil ihm die Erzieherinnen mit ihrem Anspruch, ihm zum Reden zu bringen, erheblich auf den Keks gingen. Wie sein Bruder haben wir ihn ein Jahr später eingeschult (Es sind allerdings November- bzw. Dezemberkinder, so dass wir das unabhängig vom Mutismus gern so wollten.)
      Mit ihm bin ich zum SPZ gegangen und das ist der Tipp, den ich dir auch gern geben würde. Dort haben sie getestet und untersucht und waren sehr, sehr einfühlsam. Dort bekam er für ein Jahr eine Musiktherapie, ist trotzdem als selektiv mutistisch eingeschult worden und sprach von Anfang mit allen in der Schule. Im Jahr drauf wählten sie ihn zum KlassenSPRECHER. SEine Lehrerin wusste von seiner Mutismusgeschichte, allen anderen wurde es nicht gesagt, so dass er erst mal ohne diesen Stempel beginnen konnte. War offenbar auch richtig so. Er ist im Gegensatz zum Bruder eine echte Rampensau und ständig unterwegs und engagiert. Permanent geht hier das Telefon, weil sich irgendwer mit ihm verabreden will.

      Wenn dein Kind mutistisch sein sollte, dann ist echt kein Beinbruch. Damit kann man offen umgehen und wir haben besonders mit der Schule ganz viele gute Erfahrungen gemacht. Die Kindergartenzeit empfand ich als sehr viel druckvoller. Mit meinem großen Sohn haben wir eben anders kommunziert. Das geht ja nicht nur über Worte. Ich habe auch nicht das Gefühl, dass uns in der Mutter-Kind-Beziehung in diesen vier Jahren irgendwas gefehlt hätte. Es war eben wie es war.

      LG

      (8) 12.11.16 - 20:03

      Vielen Dank euch allen für eure Erfahrungen und euren Mut. Es bekräftigt beim Bauchgefühl und ich hoffe jetzt auf jeden Fall, dass unsere Kinderärztin auch auf den Zug mit aufspringt und uns unterstützt. In wieweit die Schule das nun beurteilt weiß ich nicht. Ist natürlich jetzt ein wenig von Nachteil, dass gerade die Schule, in welche er geht, wegen Personalmangel niemanden zurzeit zur Kita schicken kann, welche die Kinder vorher kennen lernt. Das soll sich nach letzter Info zum Jahreswechsel ändern. Laut Info vom Kindergarten, hat das letztes Jahr auch die Schulleiterin gemacht, da würde sie ja sehen, wie Felix in der Kita ist.
      Viele Eurer Worte nehmen mir die Angst und im Grunde weiß ich auch, nie etwas falsch gemacht zu haben. Ich habe ihm zwar was Begrüßungen und dergleichen angeht "aufgeklärt" und immer wieder gesagt, dass ein einfaches Winken reicht. Und ich versuche in vielen Dingen bewusst Druck raus zu nehmen. Wenn er halt Kinder auf der Straße nicht begrüßt, frage ich das Kind wie es heißt und wünsche noch einen schönen Tag. Denn an sich wissen die Kinder ja auch, wie er ist. Ich liebe meine Kinder, und wenn ich ihm irgendwie helfen und unterstützen ggf. fördern kann mache ich das auch, solang er damit nicht überfordert wird!

      • Guten Morgen!

        Das mit den Kinderärzten ist manchmal ein Problem. Unsere hat uns unterstützt, indem sie brav alle Verordnungen unterschrieben hat, die wir gern von ihr haben wollten. Ideen, um uns zu unterstützen, hatte sie eher keine.

        Auf die Diagnose ist dann eine meiner Freundinnen gekommen. Danach haben wir uns selber Leute gesucht, die sich mit dem Thema auskennen. Dabei haben wir zumindest beim Großen auch mal gehörig ins Klo gegriffen.

        Deshalb rate ich dir immer noch zum SPZ. Die gucken sich dein Kind an. Wenn nix ist, dann schicken sie euch wieder nach Hause. Ist er mutistisch oder was auch immer, therapieren sie ihn gleich dort und -was nicht unwichtig ist!- gehen in den Kiga oder in die Schule und reden dort mit den zuständigen Erziehern oder Lehrern. Das hatte bei uns den Effekt, dass sich Lehrer und Erzieher nicht allein gelassen fühlten, nicht das Gefühl hatten, dass sie dafür verantwortlich wären, das Kind zum reden zu bringen. Wenn es Probleme gegeben hätte, wären sie nicht allein auf mich "emotionale Mutti" angewiesen gewesen, sondern hätten gleich aufs erfahrene Fachpersonal zurückgreifen können. Das hat uns alle sehr entlastet.

        LG

    (10) 14.11.16 - 13:50

    Ich will Dir auch Mut machen. Mir ging es mit unseem Sohn so, wie es hier schon jemand gesprochen hat. Ich hatte auch immer die Vermutung, habe es aber nie testen lassen, allerdings ist es bei uns echt so, dass sich das mit der Einschulung völliig geändert hat... Unser Sohn hat schon immer so gut wie nicht mit Fremden gesprochen, seie zweieinhalb Jahr jüngere Schwester hat ihm dann immer die Show gestohlen.... Dazu kam noch, dass er körperlich sehr groß ist und so jeder Fremde es immer komisch fand dass so ein großes Kind nicht spricht. Wir haben während seiner Kindergartenzeit auch einiges durch. Er war bei einer Logopädin, die für Atmung usw. sehr gut war, fürs "Sprechen trauen" null gebracht hat, dann zu einer Ergotherapie (mit 5), das war der blanke Horror. Da gab es Einstufungstests, die meine Sohn (da musste er ja so gut wie nichts sagen) mit Bravour gemeistert hat, woruaf die doofe Therapeutin meinte, dann müsse sie halt in den Übingen etwa 2 Jahre höher einsteigen, weil er so gut war - also gab es wieder nicht das (was ein Arzt gemeint hatte) Erfolgserlebnis für ihn, sondern er musste sich durch Aufgeben für 7-jährige quälen, bekam dort viel Hausaufgaben und somit schon als noch nicht mal Vorschulkind "Hass auf Hausaufgaben". Ganz zuletzt war er noh bei nem Kinderpsychologen. Der war das krasse Gegenteil, hat nix getestet und einfachh 25 Stunden (er war auch sonst total konfus) mit ihm gespielt... Wir haben in den Elterngesprächen jedesmal gehofft, was zu erfahren, aber außer irgendwelche komischen Vorwürfe, wie "Ach sie haben ihr Kind 18 Monate gestillt????? Kein Wunder dass er so scheu ist!!!" kam da nie was, was uns auch i Umgang geholfen hätte... aber immerhin fand es mein Sohn toll einmal in der Woche mit dem Spielen zu dürfen....
    Wir haben unseren Sohn (Ende September) Kind zurückstellen lassen und das war, auch im Nachhinein die beste Entscheidung... Er ist schon im zweiten Vorschuljahr viel sicherer geworden.... In der Schule hat er sicher zwei Monate kaum gesprochen und die Lehrerin hatte wohl Bedenken.... Dann allerdings platzte der Knoten, er redet nun dort super viel, wenn auch oft lesie, ist ein sehr, sehr guter Schüler, hat Ende der ersten Klasse schon freiwillig sein erstes Referat gehalten...Wir dachten wirklich,, wir haben ein anderes Kind, als wir hörten, er wolle das unbedingt machen... Er leibt es sein Wissen zu präsentieren und weiß jetzt sehr genau, was er sich zutraut und was nicht....
    Also ich würde natürlich mit Eurem Kinderarzt drüber reden, inwieweit du sämtliche Therapien ausprobierst, da wäre ich eher vorsichtig... Aber du musst einfach schauen, was dir der Arzt da rät und wie du ihm vertrauen kannst... Ich muss sagen, wir hatten immer paralllel (für Homöopathie uusw.) noh nen antroposophischen Kinderarzt.... Der hat uns immer gesagt, das ist ein Kind, das für Etern im Kleinkind- und Kindergartenalter schwierig ist, weil soviel in seinem Kopf stattfindet, aber er davon wenig mitteilt, erst recht außerhalb der Familie, aber wenn er mal 7 oder 8 ist, wird es mit jedem Jahr besser werden und sie werden mit dem Kind sowenige Sorgen haben, wie kaum ein andeer. Und genau so ist es in unserem Fall... Also, vielleicht ist es bei Euch auch so... Was übrigens die Testungen bei Schuleingangsuntesuchung und Arzt angeht, so muss das damit gar ncihts zu tun haben, viele Kinder verweigern sich da total... kenn ich von meiner Tochter auch genauso und die hat definitiv keine mutistischen Züge....
    Alles Gute Julk

    (11) 18.11.16 - 13:39

    Wir waren am Mittwoch beim Kinderarzt. Dort hat er Hör- und Sehtest nach anfänglicher Zurückhaltung (aber über einen Umweg gings) super mitgemacht und alles bestanden. (er musste ja nichts sagen)
    Mit der Kinderärztin habe ich gesprochen. Sie sieht da jetzt noch nicht die Dringlichkeit für einen Kinderpsychologen. da mein Mann und ich auch eher die schüchternen Typen sind (bei meinem Mann gab es wohl ähnliche Probleme bei dieser Schuleingangsuntersuchung) denkt sie, dass es eher eine erblich bedingte Schüchternheit ist. Sie hat dem Gesundheitsamt geschrieben, mal schauen was bei raus kommt. Allerdings habe ich mich trotzdem entschlossen einen Termin beim Kinderpsychologen zu machen. Schaden kann ein Erstgespräch definitiv nicht, allerdings ist der Termin erst anfang märz.. Ich denke, an seinem Selbstbewusstsein oder auch seiner Schnelligkeit in der Erledigung von Aufgaben wird sich eh nach und nach was tun. Auch ein kurzes Gespräch mit der Erzieherin im Kiga war sehr positiv (sie kennt ihn seit er 1 Jahr ist). Nun steht der 1. Elternabend in der Schule an, und da werde ich auch nochmal das Gespräch mit der Leiterin suchen. Im Enddefekt werde ich an die Sache nach meinem Gefühl ran gehen, und meinem Kind vertrauen, dass es seinen Weg macht!

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