Kind flüstert ständig vor sich hin

    • (1) 27.12.16 - 15:31

      Hallo ihr Lieben!

      Ich hoffe ihr hattet alle ein schönes Fest.

      Nun muß ich aber doch mal was Fragen, bezüglich meiner Kleinen. Sie ist 3,5 Jahre alt und Einzelkind. Sie spielt mittlerweile zum Glück auch mal schön allein. Was mir aber etwas Sorgen macht, sie taucht zur Zeit irgendwie in ihre eigene Welt ab und flüstert vor sich hin, also im Spiel, keine Selbstgespräche. Sie bekommt dann gar nicht mit wenn man sie anspricht, ich muß sie paar mal rufen wenn ich was von ihr will.

      Ich weiß dass Kinder irgendwann Phantasie entwickeln und manche auch imaginäre Freunde haben mit denen sie spielen, aber warum flüstert sie permanent, sie kann doch ganz normal reden?

      Kennt das noch wer von seinem Kind? Ist das normal oder muß ich mir Sorgen machen?

      LG
      Sunny

      • Hallo Sunny,

        Du musst dir keine Sorgen machen.

        Kinder in diesem Alter sind in der "So-tun-als-ob" Phase oder auch schon in der "Rollenspiel" Phase.

        Wenn sie dich nicht registriert, dann ist sie total vertieft in ihr Spiel.
        Da hilft, das du zu ihr hin gehst, sie anfasst und sie beim Namen nennst und dann erst sagst, was du von ihr möchtest.

        Evt. verarbeitet sie auch während des Spiels ihren Tag.

        Ja, ich kenne das. Zwar nicht von meinen eigenen Kindern, aber aus dem Kindergarten.

        LG Capricorn

        • Weil du es grade so schön benennst: Kannst du mir den Unterschied zwischen "So tun als ob" und "rollenspiel" erklären?

          Im vermutlich kommenden, neuen U-Heft stehen nämlich beide Begriffe drin, und scheinen etwas unterschiedliches zu bezeichnen. Für mich ist es irgendwie das gleiche?

          • Im Rollenspiel lernt das Kind soziale Verhaltensregeln kennen. Das Kind nimmt soziale Rollen ein, meist ahmt es dazu Erwachsene nach. Typische Spiele sind Mutter-Vater-Kind-Spiele oder Doktorspiele. Dies dient als Mittel, um ein bestimmtes Ziel zu realisieren. Kinder verarbeiten im Rollenspiel positive und negative Erfahrungen. Das Kind die Möglichkeit verschiedene Konfliktlösestrategien zu probieren.

            Bei „So-tun-als-ob-Spiel“ nutzen Kleinkinder Gegenstände und verleihen ihnen temporär eine andere Funktion. Dadurch setzen sie sich mit alltäglichen Beobachtungen und Rollen auseinander, die sie sich bei ihren Bezugspersonen abgeschaut haben.

      (5) 30.12.16 - 09:19

      Vielen Dank für Deine Antwort. Hat mir sehr geholfen, habe es jetzt auch bei google gefunden, ich wußte vorher nicht wie man das nennt was sie da macht.

      Ich mach mir halt immer gleich Gedanken wenn bei ihr was anders ist, ich habe mich im Oktober von ihrem Papa getrennt, wir müssen allerdings noch bis Mitte des nächsten Jahres zusammen wohnen. Das ist für uns alle keine schöne Situation, geht aber nicht anders. Wir reißen uns sehr zusammen wenn die Maus daheim ist, aber sie merkt natürlich das was nicht stimmt. Deswegen hab ich ein bissl Angst dass sie Probleme bekommt dadurch.

      Ich wünsche Euch einen guten Rutsch ins neue Jahr.

      LG
      Sunny

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