Schlimmer Vorfall: Kind aus KiGa nehmen?

    • (1) 09.01.17 - 10:11

      Hallo zusammen,

      ich habe schon öfter still hier im Forum mitgelesen. Da ich hier schon so oft auf gute Ratschläge gestoßen bin, wollte ich Euch heute von einem Vorfall berichten, der uns neulich zugestoßen ist:

      Unsere mittlere Tochter (3,5 Jahre) besucht seit September den KiGa. Da sie noch nicht vollständig trocken ist, trägt sie ein Windelhöschen, das sie selbst an- und ausziehen kann. Aufs Töpfchen ging sie bereits selbständig und machte auch da rein, jedoch landete eben auch immer mal wieder etwas im Windelhöschen - sie schien das dann im Eifer des Spielens einfach nicht bemerkt zu haben. Ich habe es dann so gehalten, dass ich sie dann während dem Spielen öfters gefragt habe, ob sie muss, worauf sie dann bejaht oder verneint hat und sich bei Bedarf selbst aufs Töpfchen gesetzt hat. Das hat so auch recht gut funktioniert und es landete mit der Zeit immer weniger im Höschen.

      Im KiGa lief es nach der Eingewöhnungsphase recht gut, sie mochte die Kinder, etc. Allerdings fiel mir auf, dass sie seit Ende Oktober nur noch widerwillig aufs Töpfchen ging - ich hielt das zunächst nur für eine Phase. Laut KiA ist alles in Ordnung und er meinte auch, dass Kinder bis zum 5. LJ Zeit hätten, um sauber zu werden. Außerdem war sie fast ununterbrochen krank und hustete immer sehr stark - hier wurde mir vom KiA gesagt, dass dies bei KiGa-Kindern im 1. Jahr ganz normal sei. Auch unserer Großer war in dieser Zeit etwa 7 Mal krank.

      Mitte/Ende November merkte ich dann, dass sich von Seiten der Betreuer etwas änderte: Plötzlich wurden wir öfter mit aufdringlichen Ratschlägen zwecks Sauberkeitserziehung torpediert und mein Mann wurde außerdem auch angemotzt, weil unsere Tochter immer noch Windelhöschen trägt. Auch mich motzte eine Betreuerin an verschiedenen Gelegenheiten lautstark vor den anderen Eltern deswegen an.

      Vor ein paar Wochen ging ich etwas früher als sonst in den KiGa, um meine Tochter abzuholen, fand sie aber allein in einer Toilettenkabine des Waschraumes auf: Von der Hüfte abwärts war meine Tochter nass, zitterte vor Kälte, das Licht im Raum war aus!!! Hose und Strumpfhose waren ebenfalls eiskalt und komplett nass! Ich habe sie sofort abgewischt und frisch angezogen. Was los war, konnte sie mir nicht sagen, sie zitterte wie Espenlaub, war heilfroh mich zu sehen und klammerte sich an mich.

      Als ich die Betreuerin zur Rede stellte, meinte diese nur, die Kollegin hätte meine Tochter erst kürzlich auf die Toilette geschickt. Sie hätten ihr das Windelhöschen "zu ihrem Besten" gleich nach ihrer Ankunft ausgezogen. Die Kollegin meinte dann auf meine Frage, wie lange mein Kind schon alleine da drin sitzen würde und warum sie komplett nass und alleine war, sie hätte die Kleine "doch erst vor 15 Minuten" losgeschickt, ansonsten wurde auf künstlich betroffen gestellt. Ich bin dann schnell los, um meine Tochter in einem warmen Bad aufzuwärmen, da sie immer noch zitterte.

      Übers Wochenende wurde unsere Kleine dann leider heftig krank, über 40° Fieber, im KH erhielt sie außerdem Antibiotika wegen Blasenentzündung, beim Wasserlassen hatte sie starke Schmerzen und musste dabei stets weinen. #heul

      Im Gespräch mit meinem Mann habe ich ihm gesagt, dass ich ein ungutes Gefühl habe (Wie oft wurde sie schon allein da drin gelassen? Wird sie wegen ihres Einnässens beschimpft? Ist das der Grund, warum sie nur noch widerwillig aufs Töpfchen geht und warum sie dauernd krank ist?) und sie am liebsten aus dem Kindergarten nehmen würde. Er meinte dann, dass ich mich beruhigen solle und man ihnen nur diesen einen Vorfall nachweisen könnte. Er sagte außerdem, dass die Betreuerinnen hoffentlich draus gelernt haben und man das Gespräch suchen solle. Es wäre auch für das Kind schade, wenn sie ihre Freunde verlassen müsste.

      Unsere Tochter will seit der Erkrankung praktisch gar nicht mehr aufs Töpfchen, da sie immer befürchtet, dass es dann weh tun könnte.

      Heute Morgen waren wir also im KiGa und hatten auf eine Aussprache gehofft. Die KiGa-Leiterin verzog sich jedoch mit ein paar Kindern in eine Ecke und war ansonsten nicht ansprechbar. Meine Fragen an die Kollegin wurden größtenteils belächelt und ich wurde hingestellt, als wenn ich das Ganze aufbauschen würde. Ergebnis: Praktisch null, kein Zeichen des Bedauerns, keine Entschuldigung, die Erkrankung wurde relativiert und "verniedlicht". :-[

      Ich bin so sauer, dass ich platzen könnte! :-[ Dass von Seiten des KiGa "Selbstschutz" betrieben wird, war klar, aber null Einsicht?!

      Wie hättet Ihr reagiert? Ich habe ein schlechtes Gefühl und möchte meine Tochter nicht mehr dorthin bringen.

      • Ich würde sie rausnehmen. Du bist nicht dabei und wenn du den Erzieherinnen nicht vertrauen kannst, such lieber nach einer anderen Möglichkeit.

        (3) 09.01.17 - 10:40

        Das ist erst mal ein massiver Vertrauensverlust und mir würde es sehr ähnlich gehen.
        Trocken werden ist ein sehr sensibler Prozess und grade nach einer solchen Erkrankung ist es völlig normal dass es "Rückschritte" gibt.

        Natürlich ist es gut wenn es ein klärendes Gespräch gibt. Vielleicht war die Toilette dunkel weil deine Tochter selbst das Licht nicht angemacht hat oder ein anderes Kind das Licht ausgemacht hat. Das kommt schon mal vor. Das man ein Kind innerhalb von einer viertel Stunde nicht kontrolliert was auf der Toilette passiert finde ich jetzt auch nicht so ungewöhnlich.
        Ich bin mir jetzt auch nicht sicher inwiefern eine Blasenentzündung wirklich mit der vorangegangenen Situation im Zusammenhang steht oder das ganze einfach auch ein sehr unglücklicher Zufall war. Darüber muss man reden.

        Die Frage ist halt wie deinem Kind jetzt begegnet wird und ihr die Zeit die sie braucht gegeben wird. Das sollte dringend und ohne Wut im Bauch geklärt werden. Einfach ohne Absprache die Windel ausziehen ist natürlich völliger Quatsch.

        Allerdings sind manche Dinge auch so verfahren dass ein Wechsel wirklich sinnvoll ist. Wie sind denn die Erzieher sonst? Liebevoll, achtsam, respektvoll?
        Wenn Du dann gar kein gutes Gefühl mehr hast würde ich einen anderen Platz suchen.

        Ich wünsche dir viel Glück dass du das klären kannst!

        (4) 09.01.17 - 10:57

        Hallo,

        oh man, das klingt wirklich nicht schön, was da passiert ist.
        Wie hast du sie denn in der Toilette gefunden? Also hat dir eine Erzieherin Bescheid gesagt, oder musstest du selbst suchen?
        Ich finde es schon erschreckend, dass deine Tochter da doch irg

        • (5) 09.01.17 - 11:06

          Mist, blödes Handy, bin ausversehen auf abschicken gekommen.

          So, was wollte ich schreiben?

          Aso, ich finde es erschreckend, dass deine Tochter da doch recht lange alleine gelassen wurde.

          Was heißt denn, sie war komplett nass? Von einmal unrinieren, oder mehrmals? Das würde den 15 Minuten auf jeden Fall widersprechen.

          Auch das sie komplett zittert vor Kälte und sich kaum aufwärmen lässt, passiert nicht in 15 Minuten.

          Wenn die Erzieher jetzt zu einem vernünftigen Gespräch bereit wären, würde ich sagen, versuche mal mit deiner Tochter herauszufinden, ob es ihr dort gut geht und sie dort gerne hingeht.

          Aber sorry, bei "vor anderen Eltern anschreien" bin ich sowas von raus. Erzieher müssen auch da ein wenig Kompetenz mitbringen, den Eltern vernünftig Sachen zu vermitteln. Mal ganz abgesehen davon, dass der Grund total daneben ist. Mit 3 fängt man ja gerade erst an trocken zu werden.

          Ich hätte da kein gutes Gefühl mehr und wenn du die Möglichkeit hast, würde ich wechseln. Vorausgesetzt deine Tochter macht das mit.

          Ich wünsche euch alles Gute.

          Liebe Grüße pj

          (6) 09.01.17 - 11:22

          Ich hab natürlich zuerst im Gruppenraum gesucht, wo meine Tochter aber nicht zu sehen war. Eine Betreuerin stand außerhalb des Gebäudes beim Rauchen und die andere war mit der Schlichtung eines Streites beschäftigt.

          Ich bin dann in den Waschraum gegangen und hab ihren Namen in den dunklen Raum gerufen. Es kam dann so ein kleines "Mamaaa...???", woraufhin ich die Toiletten abgesucht habe. Sie saß mit herntergelassener Hose & Strumpfhose da und zitterte, die Haut war eiskalt. Der Urin war wohl auch an ihren Schenkel bis in die Füße reingelaufen, jedenfalls war die Strumpfhose bis zu den Sohlen nass und ihre Haut roch entsprechend.

          Was mich auch so besorgt ist, dass ich eben nicht weiß, wie lange sie schon in den nassen Sachen steckte.

          Jede Mama kennt das doch (egal ob Baby oder Kleinkind): Wenn mal was daneben geht - egal ob mit oder ohne Windel - dann sind die Klamotten vom frischen Urin noch ganz warm. Und wer solche Sachen schon mal in einem Wetbag nach Hause zur Waschmaschine transportiert hat, weiß, dass die Klamotten die Wärme auch noch etwas halten. Dass die Klamotten schon so eiskalt waren und auch schon so großflächig vollgesogen waren, zeigt auch, dass sie schon länger nass waren.

          Ich will gar nicht dran denken, wie lang sie da so gesessen hat.... geschweige denn, wie oft die sie schon vielleicht sogar zwangsweise da hin gesetzt haben. Behaupten können die natürlich alles, ich bin ja erst später dazu gekommen.
          Meine Tochter zieht sich sonst selbständig wieder an wenn sie fertig ist und spielt dann weiter. Hat man ihr vielleicht gesagt, dass sie erst dann wieder in den Gruppenraum darf, wenn sie was gemacht hat? Vielleicht konnte sie nicht und hat sich nicht getraut zurückzukommen? Wieso sollte ein fast 4jähriges Kind freiwillig allein in einem kalten, dunklen Raum sitzen, zitternd und frierend, wenn nicht aus Angst?

          Ansonsten zum Verhalten der Betreuer:
          Eine Betreuerin - die nur an zwei Tagen - da ist, scheint ein relativ gutes Verhältnis zu meinem Kind zu haben. Die anderen schlagen wohl eher die Zeit tot.

          Was mich stört, ist die Art und Weise, wie man über das Sauberwerden redet, da wird lautstark sowohl am Kind als auch an den Eltern herumgemeckert - wie schlimm das ist, sie ist die einzige in der Gruppe, die nicht trocken ist - während andere Eltern und Kinder aus und ein gehen. Was bedeutet sowas für das Selbstbewusstsein eines Kindes?

          Ich könnte mir auch gut vorstellen, dass die nicht wickeln wollen und das Trockenwerden deshalb so forcieren.

          • (7) 09.01.17 - 11:46

            Ja, das war auch mein erster Gedanke, dass sie eben keine Lust haben zu wickeln.

            Ich weiß auch, was du meinst, dass der Urin schon kalt war.

            Und um ehrlich zu sein, es hört sich nicht nach einem Kindergarten an, in dem ich mein Kind schicken würde.

            Aber die Entscheidung müsst ihr treffen.

            Ein Gespräch wäre jedoch das mindeste, auch würde ich klarstellen, dass in einem anderen Ton mit uns (dem Kind eingeschlossen) geredet werden müsste.

            Die arme Maus. Mach einen Termin aus mit der Leitung, am besten per Mail. In dieser Mail schreibst du auch gleich, dass du dich an die kitaaufsicht wenden wirst, falls kein zeitnaher Termin zustande kommt. Solche Themen nie zwischen Tür und Angel besprechen.

            Freundlich aber bestimmt mitteilen, dass sie ab sofort aufzuhören haben Sauberkeitstraining zu machen, denn man muss kein Kind zur Sauberkeit erziehen. Das geschieht von ganz alleine, wenn keine Krankheit oder Druck vorliegt. Du bist die Mama und hast entschieden, dass deine Tochter so lange Windeln tragen kann, wie sie mag und sie das so hinzunehmen haben. Immerhin ist es ihr Job und sie sind ein Dienstleister und ihr die Kunden!

            Deine Tochter würde ich im Moment kommentarlos wickeln und erklären, dass sie erst aufs Klo gehen soll, wenn sie mag und sie nicht muss. Auch nicht in der Kita.

            Lass dich nicht einschüchtern.

      Hallo!

      Ich würde einen verbindlichen Gesprächstermin mit der KiTa-Leitung und der Erzieherin / Gruppenleiterin vereinbaren. Und auf diesen Termin würde ich mich gut vorbereiten, leg dir zurecht, was du sagen willst und wie du es sagen willst. Versuch dabei deutlich zu sein und trotzdem freundlich zu bleiben, anders wirst du nichts erreichen.
      Und dann schau, wie sich die Damen verhalten. Wenn nach wie vor keine Einsicht erkennbar ist, würde ich den Träger informieren und mich nach einem anderen KiTa-Platz umsehen. Eventuell würde ich mir juristischen Rat holen, bei den hier entstandenen Folgen steht in meinen Augen eine fahrlässige Körperverletzung im Raum. Aber ich bin kein Jurist...
      Ein Gespräch im geeigneten Rahmen sollte aber auf jeden Fall der erste Schritt sein, so etwas läßt sich schlecht im morgendlichen Bringchaos zwischen Tür und Angel besprechen.

      LG

      P.S.: Ich kann allerdings auch nicht verstehen, wie man ein 3jähriges Kind alleine zum Umziehen schicken kann, wenn es sich in die Hose gemacht hat. Selbst mein 5jähriger hat noch Schwierigkeiten, sich eine nasse Hose und Strumpfhose von den Beinen zu schälen, und das halte ich jetzt auch nicht für unnormal. Mit 3 können sich manche Kinder noch gar nicht alleine an- und ausziehen.Und alleine Waschen und abtrocknen können sich wohl die wenigsten Kinder mit 3.

      • Das hat mich auch verwundert. Ich hatte angerufen und um einen Termin gebeten, die Sekretärin hat mich dann mit einem Terminvorschlag zurückgerufen, ich sollte mich im Gruppenraum meiner Tochter melden, da die Leiterin ja zu den Betreuern meiner Tochter gehört und man könne dann ja unter vier Augen in deren Büro reden.

        Als ich dort ankam, legten die aber gleich an der Türe los. Es waren noch keine anderen Eltern zugegen, aber auf meine Frage, ob man das nicht in Ruhe in einem separaten Raum besprechen könnte, hieß es, das wäre gleich besprochen.

        Die Leiterin sah mich kurz an und ist dann verschwunden. Ich habe ihr noch hinterhergerufen, ob sie dazu nichts zu sagen habe - sie hat es ignoriert.

        Klären wird sich das wohl nicht mehr lassen, denke ich, die sind da vollkommen uneinsichtig - ich denke, die wissen genau, was da auf sie zukommen könnte, wen ich den Träger informiere. Selbst wenn ich es auf sich beruhen lassen würde: Wie würde es wohl in der Folgezeit meinem Kind ergehen?

        • Also spätestens jetzt wäre ich raus aus dem Thema.

          Die Einstellung der Erzieher zur "Sauberkeitserziehung" halte ich bestenfalls für fragwürdig. Aber dass Du von der Kita-LEITERIN trotz vereinbartem Gesprächstermin so abgekanzelt wirst, ist nicht hinnehmbar.

          Habt ihr eine Alternative zu dieser Kita? Ich würde mich an Deiner Stelle sehr schnell nach einer anderen Kita oder ggf. Tagesmutter umschauen. In solch eine Einrichtung, wo den Erziehern das Rauchen lieber ist, als die Betreuung der Kinder, in einer Einrichtung wo meine Fragen und Probleme als Mutter nicht ernstgenommen werden und in der mein kleines Kind so behandelt wird, möchte ich mein Kind nicht zur Betreuung abgeben.

      Das war leider der Termin, den ich zuvor vereinbart hatte, in einen separaten Raum wollten die nicht. Ich denke, man wollte mich einfach abschmettern und hoffen, dass daraus kein Ärger besteht.

      Sie sind auch ziemlich schnell in die Defensive gegangen und meinten noch, dass man die Blasenentzündung nicht ihnen zuordnen könnte. Die meinten auch, man müsse das ärztlich abklären lassen, ob nicht evtl. mit unserem Kind etwas nicht stimmt. Ein Sculdeingeständnis, Bedauern etc. gab es nicht. Sie haben stark auf das geachtet, was sie gesagt haben und haben stets versucht, das alles auf uns Eltern abzuwälzen.
      Vielleicht hat man sich da schon im Vorfeld juristisch kundig gemacht, als ich um den Termin gebeten habe, wer weiß...

      Zum Thema Wickeln / Kleidung wechseln:
      Unsere Tochter kann die Hose/Strumpfhose/Windelhöschen selber schon runter- und raufziehen. Auch Jacke, Haube und Jogginghose sowie Puli und Unterhemd funktionieren schon recht gut.

      Die Strumpfhose an- und ausziehen fällt halt eben noch schwerer, da sie halt fest anliegt, und auch Knöpfe sind noch problematisch. Ich denke aber - wie Du schon gesagt hast - dass das in dem Alter schon normal ist.
      Auch darüber haben wir die Betreuer damals zum Start informiert. Aber auch da wurde wieder Druck gemacht, die Kinder müssen das unbedingt alleine schaffen. Wahrscheinlich geht es eher darum, den Erziehern Arbeit zu sparen, sonst wäre da nicht so viel Druck dahinter.

      • Bei dem Verhalten würde ich ganz klar in die Offensive gehen und sicher auch den Kindergarten wechseln. Hier wäre bei mir der Ofen aus.
        Fehler passieren, und Stresssituationen, aus denen solche Dinge passieren können, kommen sicher allzuoft vor. Aber wenn man sich da nicht mit den Folgen auseinandersetzen will, muss man auch bereit sein, die Konsequenzen zu tragen. Ich weiß auch nicht, ob ich den Erzieherinnen hier so einfach glauben würde. Wie schon eine andere Userin geschrieben hat, passen hier die Angaben der Erzieherinnen nicht zum Zustand deiner Tochter.

        Dieser Kindergarten würde von mir auf jeden Fall noch einiges hören.

        LG

Ich würde ganz offiziell um einen Gesprächstermin bitten.
Die sollen ruhig merken, dass du da keine Ruhe gibst und dich auch nicht abwimmeln lässt.

Ich würde auf jeden Fall auf eine Klärung bestehen.

Welche Fragen ich mir noch stelle......

Ist der Waschraum nicht beheizt?
Können die Kinder selber kein Licht machen?
Warum war sie nass? Hat sie eingenässt und sie wurde danach zur Toilette geschickt? Oder hat sie sich auf der Toilette eingenässt? Was wurde zu dem Kind gesagt, dass es 15 minuten dort verängstigt verharrt?
Warum schaut niemand nach dem Kind wenn es 15 Minuten weg ist.
Ob eine Windelhose an oder ausgezogen wird hat in Absprache mit den Eltern zu erfolgen.

  • Der Waschraum ist so eine Art Durchgangsbereich zur Außenanlage. Da ist zwar ein Heizkörper drin, aber als ich ihn berührt habe, war auch der eiskalt - ich schätze mal, da wird gespart.

    Das Licht kann man manuell ein- und ausschalten. So wie ich meine Tochter kenne, schaltet sie sofort das Licht ein, wenn sie einen dunklen Raum betritt. Teilweise vergisst sie noch das Licht wieder auszuschalten.

    Wie Du schon sagst: Ich kann mir nicht vorstellen, dass meine Tochter einfach so sitzen bleibt und nichts gegen so einen Zustand unternimmt. Sie ist ein ganz normales Kind, da muss also mindestens Druck wenn nicht sogar Angst dahinter gewesen sein.

    Wegen der Nässe: Ich vermute, dass sie sich schon im Gruppenraum eingenässt hat. Wenn Sie auf dem Klo sitzt, läuft es ja in die Schüssel und nicht bis zur Sohle. Sie hatten eine Jogginghose an und im Pobereich war ein großer runder Sitzfleck, die Hosenbeine inkl. Strumpfhose waren aber auch klatschnass. Sowas passiert doch nicht von 1x Wasserlassen?! Zumindest hab ich sowas bei uns Zuhause noch nie erlebt, dass sogar beide Hosenbeine und Strumpfhose bis in die Schuhe/Sohle nass sind.

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