Tochter soll in die Vorschule, was machen?

    • (1) 10.01.17 - 09:10

      Hallo!

      Meine Tochter März 2011 geboren, soll von der Kita aus in die Vorschule. Gründe sind unter anderem leichte ablenkbarkeit, wenig konzentration, keine selbstständig Konfliktlösung, sie hält den Stift falsch, hat Probleme mit ihrer Mittellinie zu überkreuzen.

      Normalerweise hat man ja öfter mal Entwicklungsgespräche in der Kita. Nun, die gab es einmal in fast 3 Jahren und eben neulich.

      Die Probleme die die Erzieherin schildert, sind ihr jetzt erst in den Vorschul Übungen aufgefallen.

      (Was ich ein echtes Unding finde)

      Einige Sachen sind zu Hause anders und kann ich eben nicht nachvollziehen.

      Beim letzten Gespräch würde mir eben mitgeteilt das sie eine Vorschule besser finden würden. Ich hab damit gar nicht gerechnet und hab mir erst mal alles angehört und zu Hause überlegt.

      Darauf hin hab ich mit dem Kinderarzt gesprochen, ob Ergotherapie sinnvoll wäre. Er willigte ein aber meinte, ich solle mir keine Sorgen machen, die U's waren immer ok.

      Die ergo (seit Dezember) hat eben die Probleme mit der Mittellinie festgestellt.

      Gestern hatte ich wieder ein Gespräch, allerdings mit einer anderen Erzieherin und sie müssen wohl so Bewertungen an die Schulen schicken.

      Sie erzählte mir, dass die Kita Leitung schon mit den Lehrern der Grundschule telefoniert hätte das meine Tochter lieber auf eine andere Schule mit Vorschule soll. Ich bin echt sauer.

      Ich habe nochmal klargestellt das ich die schul Untersuchung abwarten möchte, bis eine Entscheidung getroffen wird.

      Meine Ängste sind, dass wir in einem Kuhdorf mit wenig Kinder wohnen (der Kita hat 20 Plätze aber nur 10 Kinder sind angemeldet) und meine Tochter hat 2 Freundinnen denen sie eigentlich eingeschult werden würde. Sie würde doch komplett den Anschluss verlieren und die sozialen Kontakte mit ihren Freundinnen.

      Das Problem hat mein ältester Sohn schon hier, einfach keine Freunde weil hier niemand in sein Alter wohnt.

      Sind die oben genannte Gründe wirklich ein Grund nicht eingeschult zu werden?

      Ich möchte das beste für mein Kind aber ich sehe eben viele Nachteile auf beiden Seiten.

      Hallo

      Warte doch erst die Untersuchung ab. Und wenn der Kinderarzt auch erst mal nichts Gravierendes gefunden hat…..
      Kann nur von uns berichten (ist allerdings schon 13 Jahre her ) .
      Uns wurde auch geraten unser Kind ein Jahr Vorschule " zu gönnen"..Es wäre noch nicht so weit. Es wurde von Wahrnehmungsstörungen geredet.Diagnostiziert von Erzieherinnen #gruebel
      Man,was habe ich mir Sorgen gemacht. Mein Mann war allerdings ganz locker.Er hat mich einfach mal gefragt,was die Erzieherinnen für eine Ausbildung haben,dass sie so etwas beurteilen können ?

      Das hat mir die Augen geöffnet.Das Kindlein ging ganz normal zur Schule und studiert nun ….Manchmal möchte ich mit den Zeugnissen beim Kindergarten vorbeischauen und ihnen diese um die Ohren hauen.
      Also:Höre auf dein Bauchgefühl !

    • Hallo,
      ich weiß nicht wie das bei euch ist, aber ich hab auch schon davon gehört. Kann es etwa sein, dass die Vorschule zu wenig Kinder hat? Ich kenne das von Förderungen usw. Ein Kind wird schon noch irgendwo gefunden werden damit man das Geld bekommt... das klingt jetzt hart, aber so ist es.

      Wenn dein Arzt auch sagt, dass alles in Ordnung ist würde ich da nicht mitmachen. Sie können dein Kind nicht einfach anders einschulen wenn du nicht einverstanden bist, was ich weiß.

      Wir erhalten Informationen auch jetzt schon damit man dann noch Monate Zeit hat etwaige Förderung zu machen und das machst du ja jetzt schon und in ein paar Monaten tut sich noch so viel. Lass dich nicht stressen und bestehe erstmal auf eine normale Einschulung. Zurückgestuft kann sie dann noch immer werden, wenn es wirklich notwendig sein sollte.

      Alles Gute!

      • Du kannst sie nicht in die Vorklasse zurückstufen. Du kannst sie maximal die 1. Klasse nochmal machen lassen oder im absoluten worst case sie wieder ausschulen lassen und im nächsten Jahr nochmal einschulen lassen.
        Die Vorklassen laufen immer extra.

        • Das ist so nicht ganz korrekt, hängt von Bundesland und Gemeinde ab.

          • Stimmt, in den allermeisten Bundesländern gibt es überhaupt gar keine Vorschule.

            • Das meinte ich nicht...
              In vielen Gemeinden ist die Vorschule oder auch Schulkindergarten an eine Grundschule angegliedert und dort ist es auch möglich das Kind, nach gemeinsamen Beschluss von Schule und Eltern, zurückzustufen.

              • Und das ist das Problem. Schulkindergärten gibt es auch nicht überall und da wo sie vorhanden sind, haben sie unterschiedliche Funktionen. Einmal wie du schreibst ist es eine Vorklasse (was viele schon unter dem letzten Jahr im Kiga verstehen) und einmal ist das eben einfach Kindergarten oder Hort (wie bei uns).
                Jedes Bundesland hat eigene Definitionen. Eine Vorklasse, d.h. ein Schuljahr in der Schule vor der 1. Klasse, gibt es nicht überall...egal wie du es nennst. Oft gibt es alternativ das JÜL-Konzept.
                Du kannst ein Kind aus mehreren Gründen nicht in die Vorklasse zurückstellen. Das ist eine Extraklasse. Wer diesen Weg beschreiten will, muss dort erstmal einen Platz bekommen. Die Schulpflicht beginnt in der 1. Klasse - davor gibt es nichts und schon mal gar keinen Anspruch auf irgendwas.

        Als in HH oder zumindest war das möglich! Man kann/konnte von der 1. Klasse zurück in die Vorschule!
        Aber es ist tatsächlich in jedem Bundesland anders, alleine HH und SH haben große Unterschiede was die Schule an geht!

Hallo

ich finde das vom Kindergarten sehr übergriffig einfach über euren kopf hinweg ein Gespräch mit den Lehrern von der Schule zu sprechen und gleich auszumachen das dein Kind nicht kommen wird.

Bei uns ist es so. Mein sohn wird im August 6 Jahre alt und ist seit letztem Herbst in der Vorschulgruppe des Kindergartens d.h einmal die Woche kommt eine Kooperationslehrerin die mit den Kindern Übungen macht, was vorliest etc. Im Kindergarten sowie auch der Lehrerin ist nun aufgefallen das er sich schlecht konzentrieren kann , zappelig ist etc. Wir werden daher auch versuchen Ergo zu bekommen (sind bis dato auch schon anderweitig in Behandlung). Ich denke als Mama fällt einem ja schon das eine oder andere selber auf . Und wenn du sagst das alles soweit ok ist bis auf "Kleinigkeiten" dann wird das auch so sein. Wir wohnen auch in einem kleinen Ort und können es uns daher auch erlauben dass das Kind nochmal ein Jahr springen kann was bei euch ja aber eh nicht zur Debatte steht. Hör auf deinen Instinkt und setze alles in Bewegung das du es so bekommst wie du/ihr euch das wünscht. Wir hatten allerdings schon im letzten Sommer eine Schuluntersuchung wo die Defizite angesprochen wurden. Dann jetzt nochmal letzten November untersuchung und die Schulanmeldung wäre dann so gegen März/April . Wir werden aber zurückstellen lassen.

LG Hexe12-17

  • Was ist daran übergriffig? So lange eine Schweigepflichtsentbindung gegenüber der Grundschule vorliegt spricht nichts dagegen.
    Bei uns tauschen sich auch die Vorschulerzieherin und die Grundschullehrerin regelmäßig über die Vorschulkinder aus.

    • Mit übergriffig meinte ich nicht, dass sie sich austauschen. Das ist gut und wird bei uns nicht anderst gemacht. Allerdings es so hinzustellen, dass die Mutter es gar nicht in Betracht zu ziehen braucht das ihr Kind "normal" eingeschult wird das finde ich schon heftig. Klar dürfen sich die Erzieher herausnehmen die Mutter darauf hinzuweisen das es eventl besser wäre wenn sie dieses oder jenes macht. Aber mich hat es sich so gelesen als hätte sie gar nicht eine Wahl.

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