Wie das eigene Bett schmackhaft machen?

    • (1) 11.01.17 - 11:38

      Unsere Tochter ist im Dezember 3 Jahre alt geworden. Seit sie 10 Monate alt ist, schläft sie im eigenen Zimmer und schon seit Ewigkeiten schläft sie gut ein und zuverlässig durch.

      Im Sommer hat sie die Kita gewechselt und kam gleich in eine Kindergartengruppe (3-6J.), obwohl sie erst 2J+7Monate alt war, damit sie jetzt im Winter nicht nochmal wechseln musste. Sie ist (noch immer) die jüngste in ihrer Gruppe. Sie geht aber i.d.R. gern in die Kita.

      Nun kam im November ihr Bruder zur Welt. Zunächst gab es keine großen Veränderungen bei ihr, außer dass sie anhägnlicher und Mama-fixierter wurde.

      Jetzt kommt sie aber seit etwa 4 Wochen (Baby ist jetzt 9 Wochen alt) jede Nacht zu uns ins Bett. Morgens kurz vorm Aufstehen ist das okay für mich, aber schon um 2 Uhr geht irgendwie nicht. Sie macht sich breit und schläft unruhig und mein Mann und ich schlafen dadurch schlecht. Der Kleine schläft im eigenen Bettchen bei uns im Schlafzimmer, morgens gg. 6Uhr stille ich ihn aber im großen Bett. Dann wird es zu viert eng. Normalerweise bringt einer von uns sie wieder ins eigene Bett, muss aber dort so lange sitzen bleiben, bis sie wieder schläft.

      Sie selbst sagt, sie hat Angst / ihr ist langweilig in ihrem Zimmer... Sie hat mittlerweile ein kleines Nachtlicht, es ist nicht stockdunkel.

      Ich überlege nun, wie ich ihr das eigene Bett (Juniorbett 140x70) wieder schmackhaft machen kann. Sie sollte ursprünglich schonmal die untere Hälfte eines Etagenbettes (200x90) bekommen (irgendwann zieht der Kleine mit ins Kinderzimmer, daher Etagenbett). Das haben wir aber verworfen, weil sie schon in den 140x70 so verloren aussieht. Bei dem großen Bett hätte man sich ja dazulegen können.

      Wie kann ich ihr Bett kuscheliger gestalten? So einen "Tunnel" kaufen? Ein Hochbett finde ich noch zu früh/gefährlich, zumal sie diesen Winter noch mit Schlafsack schläft und dadurch keine Leiter steigen kann. Habt ihr Ideen? Ist diese Angst eine Phase und normal in dem Alter?

      • Hallo msteacha,

        So hart das für dich klingen mag, ich denke ihr solltet ihr den Platz in eurem Bett noch gewähren. Vielleicht äussert sie so ein bisschen Eifersucht? Sie wird schon alleine wieder "ausziehen", ich persönlich würde da gar keinen Druck machen.

        Meine Kinder schlafen beide (meistens) bei mir und ich geniesse es von Herzen, auch wenn die Nächte oft unruhig sind.

        Ist es möglich, noch eine Bett für sie in euer Schlafzimmer zu stellen? Wenn sie Angst hat in ihrem Zimmer, geht der Sache auf den Grund. Vor was hat sie Angst? Wie kann man ihr die Angst nehmen? Wie wäre es mit einem Hörspiel (gegen die Langeweile)?

        Viele Grüsse
        fuchsmama

        • Ich sehe das ähnlich und würde abwarten. Sie will vielleicht einfach dabei sein bei allem und nicht als einziges Familienmitglied allein liegen müssen. Sie vermisst euch 3... das ist im Prinzip ein riesen Liebesbeweis! :)
          Ich glaube, sie wird bald von allein wieder ausziehen und bis dahin würd ich sie erstmal bei euch schlafen lassen, denn Zwang beim Thema Schlaf geht oft nach hinten los. Und vor die Tür gesetzt zu werden ist auch für 3jährige irgendwie gemein!

          Alles Liebe!

      Danke für eure Meinungen. Ja, vielleicht fühlt sie sich ausgeschlossen.

      Wir müssen mal messen, ob ihr jetziges kleines Bett viell. noch mit ins Schlafzimmer passt und kaufen doch schon das große Bett für ihr Zimmer. Irgedwann will sie dann bestimmt in das neue Bett. Sie sagt ja oft "Ich bin doch schon groß. Ich bin doch jetzt die große Schwester."

      Alles Gute für euch.

    • (5) 11.01.17 - 17:30

      Du kannst deinem Kind natürlich allen möglichen Schnickschnack für das eigene Bett kaufen....das ändert aber nix an der momentanen Gefühlslage deines Kindes.
      Sie braucht euch im Moment. Überleg doch mal wie es für sie aussieht: Ihr alle schlaft in einem Raum und sie ganz alleine in einem anderen. Ich finde das traurig, besonders da sie euch ja zeigt, das sie damit nicht klar kommt.
      Holt ihr Bett ins Schlafzimmer und seht dann.

      Ich glaube nicht, dass du durch irgendwelche Deko erreichen wirst, dass sie in ihrem Bett schläft. Ich würde ihr ein normales Bett kaufen und im Zweifelsfall kann sich entweder jemand dazu legen oder dein Mann zieht aus und du schläfst mit den Kindern im Ehebett. So läuft das bei uns. Unser Großer kommt phasenweise, die Kleine immer. Zu viert im Bett können die Erwachsenen nicht schlafen, also geht einer von uns Mal mit und Mal ohne Kind ...

    • Ich habe eine Matratze (70x140) ins Schlafzimmer gelegt. Vorhin kam sie schon gg 23.30Uhr und schläft seitdem auf der Matratze. Für mich erstmal eine gute Zwischenlösung. Wenn wir ein gutes großes Bett gefunden haben, kommt das in ihr Zimmer. Zur Not kann einer von uns dort schlafen.

      Zum einen finde ich so ein großes bett viiiiiiiel zu groß für so eine kleine Maus! Sie braucht scheinbar grad Nähe, sucht euren Kontakt und dann soll das ca 1 m große Kindlein in einem 140x200 Bett schlafen? Habt ihr kein kleineres?

      Wir haben für unsere fast 5 jährige ein mitwachsendes Bett vom Möbelschweden und als ich das jetzt von der Gitter wtt Größe ein Stückchen länger gemacht habe (jetzt 130 cm lang und 60 cm breit) meinte sie selbst, es sei so groß und doof.

      2. ich denke sie braucht euch grad einfach und das solltet ihr ihr auch zugestehen. Wenn dein Mann arbeiten und deshalb gut schlafen muss, würde ich vorschlagen, dass er für einige tage wo anders schläft, dann zb im riessen Bett im Kinderzimmer. Es ist grad eine große Veränderung für die kleine und da braucht sie euch einfach

      • Genau deshalb soll ja ein großes/normales (=90x200) Bett ins Kinderzimmer. Man könnte sich mit zu ihr legen oder auch mal selbst (Mama oder Papa) drin schlafen. Eigentlich finde ich das aber noch zu groß für sie und würde es deshalb durch Betthimmel oä kuscheliger machen wollen.

        Die derzeitige Lösung mit der Matratze im Schlafzimmer ist okay, geht aber nur so lange, wie der Kleine noch in den Stubenwagen passt. Danach braucht er a) die Matratze und b) mehr Platz für sein Bett.

        • (10) 13.01.17 - 14:19

          Hallo,
          ich denke, das mit der Matratze im Schlafzimmer ist wirklich eine gute Lösung. Vielleicht zieht sie bis der Kleine die kleine Matratze braucht schon wieder in ihr Bett, vielleicht auch nicht.

          Eine weitere kleine Matratze, die den "Notplatz" im Schlafzimmer bildet, kann man sicher günstig gebraucht kaufen, gegebenenfalls mal bei Bekannten nachfragen, sowas ist doch gern mal übrig...

          Ansonsten ist meine Tochter schon mit knapp zwei in ein 90x200 Bett gezogen, weil unser Kleiner das Babybett grbaucht hat. Das Bett hatte einen Rundrum-Rausfallschutz mit einem kleinen Ausstieg am Fußende des Bettes. Ich habe ihr unten (also relativ nah an ihren Füßen) einen Riesenstofftierhund ins Bett gelegt als Begrenzung (ein Stillkissen ginge vielleicht auch) und hab ihr das "Nestchen" aus dem Gitterbett oben am Kopfteil rein gemacht. So war es ziemlich klein und kuschelig. Notfalls lag sie dann halt mal quer, so what...

          Meine Meinung: kauf ruhig ein großes Bett, das Du dann später zum Etagenbett umrüsten kannst.

          Viele Grüße

          • Danke auch dir für deine Meinung.

            Wir wollen ihr nun ein großes Bett (zum Etagenbett umbaubar) kaufen und kuschelig/sicher machen - auch mit Rausfallschutz.
            Dann kann Nr 2 ihr derzeitiges (hochwertiges) Bett als Gitterbett haben und die Matratze aus dem 2. Babybett bleibt ihr im Schlafzimmer erhalten. Es wird dann aber eng...

            Naja, vielleicht ist diese Phase auch schnell wieder vorbei.

      Die Matratze ist 70x140cm, also aus einem Babybett.

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