Sohn rastet schnell im Bus aus

    • (1) 27.01.17 - 17:47

      Hallo
      Mein Sohn ist jetzt 3 und war schon immer sehr Temperamentvoll.

      Das Problem ist aber wenn ich mit ihm Bus fahre rastet er fast immer aus. Er kann sich z.B. nicht entscheiden wo er sitzen will und setze ich mich "falsch" schreit er auch sofort. Ich hab schon alles versucht mit ablenken, reden, ignorieren usw. Aber nichts hilft.

      Dazu kommt das viele Fahrgäste total genervt sind wenn er los schreit. Kann ich auch verstehen aber ich weiß nicht mehr weiter.
      Sonst ist er ein sehr lieber Junge aber er rastet halt schnell aus. Wie kann ich ihn Beruhigen? Er versteht zwar schon viel aber manche Dinge kommen noch nicht richtig bei ihn an.

      Meine Nerven sind momentan am Ende :(
      Bitte helft mir

      • Ist das Bus fahren denn notwendig? Ansonsten würde ich zum schonen der nerven von allen weitestgehend darauf verzichten. Wie reagierst du denn sonst, wenn er ausrastet? Ich würde, wenn mir so ein Kind im Bus begegnen würde dem Kind eine gehörige ansage machen! Denn mein Eindruck wäre, das Kind ist verzogen und ein rotzbengel, der keine Konsequenzen und Grenzen kennt. Da müsste man ansetzen. Auch 3 jährige können und müssen sich an bestimmte regeln halten und ich erwarte von Eltern, dass sie diese Regeln der Gesellschaft auch ihrem Kind beibringen.

        • ich sehe es wie du.

          mich interessiert aber: "Ich würde, wenn mir so ein Kind im Bus begegnen würde dem Kind eine gehörige ansage machen!"

          -wie würde deine gehörige ansage dem fremden kind gegenüber denn aussehen :-).
          vg

          • Ich würde zu dem Kind hingehen und im ernsten Tonfall sagen, dass hier auch noch andere Leute sind und er sich hier nicht so zu benehmen hat. Meistens hilft eine klare ansagen von anderen mehr als von der eigenen Mutter.

          • (9) 27.01.17 - 20:17

            Hallo,

            also ehrlich gesagt, wenn du meinst, mein Kind maßregeln zu müssen, während ich dabei bin und alles versuche, hättest du erstmal eine Diskussion mit mir.

            Klar kann ich verstehen, dass es nervt, aber ich finde das schon sehr übergriffig.

            Habe es auch noch nie verstanden, und dabei konnte ich früher nie was mit Kindern anfangen, aber wenn Leute genervt sind, weil Kinder eben so einen Bockanfall hat und die Mutter sich aber bemüht, dass das Kind sich beruhigt.

            Ich meine, es ist ein Kind, das versteht doch oftmals selbst seine Gefühle nicht. Es ist doch keine Schikane von dem Kind, dass es genau den Sitz gerade doof findet, sondern es wird selber nicht genau wissen, warum das so ist. Und mit drei Jahren ist es einfach noch sehr früh verlangt, dass es sich an "Benimmregeln" in dieser Art halten muss.

            Die TE hat ja auch Gründe genannt, warum das so sein könnte und ich finde es ein bisschen viel verlangt von einem dreijährigen, sich da mit seinen Gefühlen schon so weit unter Kontrolle zu haben. Sowas würde ich doch eher ab fünf Jahren erwarten.

            LG pj

            • (10) 27.01.17 - 20:19

              Ich erwarte von Eltern, dass sie in diesem Moment reagieren und tun sie es nicht, reagiere ich..Ich habe Verständnis für bocken Fälle aber ich habe kein Verständnis dafür, dass Mama in einem Raum, den keiner in dem Moment verlassen kann, nichts dagegen unternimmt, dass ihr Kind randaliert und genau das tut der lütte ja.

              • (11) 27.01.17 - 20:24

                Aber sie hat doch gar nicht geschrieben, dass sie nichts dagegen unternimmt....

                • (12) 27.01.17 - 20:29

                  Sie bekommt ihr Kind nicht in den Griff. Bewege ich mich mit meinem Kind in der Öffentlichkeit, muss ich dafür sorgen können, dass mein Kind niemanden belästigt. Babys sind etwas anderes. Aber ein 3 jähriges Kind, das bockt, weil es seinen Willen nicht bekommt und laut rum schreit, ist etwas, was einfach nicht geht. Da muss man reagieren als Mutter, man darf nicht von anderen erwarten, daß sie das geplärre ohne Unmut hinnehmen sondern man ist selbst dafür verantwortlich, q8in Kind in den Griff zu bekommen. Klappt das nicht, wird bei der nächsten Haltestelle ausgestiegen und es geht zu Fuß weiter. Wer sich nicht benehmen kann, wer die Grundregeln der Höflichkeit nicht mächtig ist, wird eben ausgeschlossen. Das nennt sich Erziehung.

                  • (13) 27.01.17 - 20:51

                    Mh, manchmal schreibst du Beiträge, die mir wirklich gefallen, aber sehr oft, lese ich dann genau so etwas Empathieloses, wie das jetzt. Ich möchte dich damit jetzt nicht böse angreifen, denn ich denke, wir werden zu keiner gleichen Meinung kommen.

                    Für mich ist es ein Dreijähriger, welcher mal übermüdet und mal schon schlechte Laune hat, der KANN sich noch nicht so im Griff haben, wie du dir das vorstellst. Klar, es mag Kinder geben, welche wohl lieb und nett sind und man denkt "Super Erziehung", aber glaube mir, dass kanm trotz Erziehung vorkommen.

                    Wenn es die TE bis jetzt so hingenommen hätte, hätte sie sich wohl hier keine Hilfe gesucht.

                    • (14) 27.01.17 - 20:56

                      Sie schrieb aber, dass es nicht mal sondern täglich 2 mal vorkommt: morgens vor der Kita ist er schlecht gelaunt und nach dem Kita müde. Das bedeutet 10 mal in der Woche Geschrei im Bus. Also mir persönlich wäre das so unangenehm, dass ich von vorne rein sagen würde: "gut, Bus fahren klappt ja nicht. Also gehen wir eben zu Fuß." Ja, dann muss man mehr zeit einplanen aber das gehört eben auch mit zum Thema Erziehung dazu. Ein Kind muss nicht funktionieren aber es muss sich so verhalten können, das nicht jeden Tag zig Leute von ihm belästigt werden. Mein Job als Mutter ist es, dafür zu sorgen, daß mein Kind in der Gesellschaft zurecht kommt. Dazu muss ich es erziehen. Und genau das fehlt an dieser Stelle: eine erzieherische Maßnahme.

                      • (15) 27.01.17 - 21:48

                        So wie es sich für mich raus liest, ist es ihr ja auch unangenehm und ich habe bis jetzt noch nicht alles gelesen, aber sie schreibt doch nicht, dass sie nichts unternimmt, dass was sie versucht hat, scheint nur nicht geholfen zu haben.

                        Du würdest also mit deinem sowieso schon müdem Kind aussteigen und es dann dazu "quälen" auch noch wer weiß wie lange zu Fuß zu gehen?

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