Kita im Wohnort oder Nähe Arbeitsstätte?

    • (1) 01.02.17 - 14:35

      Hallo zusamen :-)

      bei uns steht in der nächsten Woche die Platzvergabe der Kindergärten an. Wir wohnen in einer größeren Stadt, sind vor 3 Monaten aus der Innenstadt in einen ruhigeren Vorort gezogen.

      Mein Mann und ich arbeiten aber beide in der Innenstadt bzw. nah dran. Jetzt habe ich unsere Tochter in den Kindergärten hier im Ort angemeldet und im ehemaligen Betriebskindergarten bei meinem Mann auf der Arbeit. Das war als Notlösung gedacht, falls wir hier im Ort keinen Platz bekommen.

      Jetzt könnten wir in der Innenstadtkita sicher einen Platz bekommen und uns hat der Kindergarten auch sehr gut gefallen.

      Stehen jetzt nächste Woche vor der Entscheidung ob der Kindergarten in der Nähe unserer Arbeitsstätte oder hier im Ort.

      Vom Stressfaktor her wäre der Kindergarten in Arbeitsnähe deutlich entspannter weil wir morgens vor dem Berufsverkehr alle zusammen schon losfahren würden. Bei dem Kindergartem vor Ort wäre es stressig mit der Pendelei und einer von uns käme genau in den Berufsverkehr.

      Auf der anderen Seite steht die Überlegung, dass die kleine dann hier vor Ort vielleicht keine großen Kontakte knüpft, wenn sie woanders in den Kindergarten geht. Klar kann man auch anders Kontakte knüpfen und das haben wir auch vor. Dennoch die Überlegung ob es für sie nicht von Nachteil ist.

      Sie geht ab 3 in den Kindergarten.

      Bin hin- und hergerissen und erhoffe mir eure Erfahrungswerte

      • Hallo,

        das mit den Kontakten ist wirklich sehr zu bedenken. Schließlich kommt deine Tochter mit einigen der Kinder sicher auch zusammen in die Schule.
        Und aus meiner Erfahrung bilden sich schon im Kindergarten Freundschaften fürs Leben.

        Ich pendele jeden Tag 30 km (eine Strecke) zur Arbeit.
        Wir haben uns für den Kindergarten in unserem Wohnort entschieden:
        1. Wegen der Kontaktsituation
        2. Wenn ich mal doch eine Woche zu Hause bin (krank, etc.) und die Kleine doch in die Kita soll, weil ich z.B. Wege zu erledigen habe, bei denen sie nicht mit kann, hab ich nur 2 Minuten Fußweg um sie abzugeben, und müsste nicht erst 30 km. Oder wenn ich krank bin, geht Maus trotzdem in die Kita. Da hätte ich keine Lust, im kranken Zustand 30 km zu fahren.

        LG

        Ich würde die Kita in der Nähe der Arbeit wählen. Am Anfang sind Kinder immer oft krank, da ist es gut "mal eben" das Kind abholen zu können.

        Auch wenn dein Kind vielleicht mit keinem Kind aus der Kita eingeschult wird würde ich den Faktor Freundschaft nicht überbewerten. Meine Kinder haben sich, obwohl Kita-"Freunde" mit in die Klasse gekommen sind, völlig neu orientiert.

        • Hi,

          oft krank ist relativ. Meine Große kommt im Sommer in die Schule und ist jetzt 4 Jahre täglich im Kindergarten (außer Wochenende) und wir haben sie genau 1x abholen müssen. Der Kleine geht seit 1,5 Jahren in den KiGa und den haben wir noch nie abgeholt vor der normalen Zeit.

      ICH würde nur einen Platz in Wohnort-Nähe haben wollen. Stell dir vor, du bist krankgeschrieben, dein Kind muss in die Kita und dann rein in die City und wieder raus? Neeee, oder?
      Außerdem würde ich in der Rush Hour nicht mit einem Kleinkind in die Stadt fahren wollen und abends wieder zurück.

      • Da mein Mann und ich beide zusammen in die Stadt fahren würden ist es kein Problem wenn einer mal krank ist. Dann nimmt der andere die kleine mit.

        In den Berufsverkehr kämen wir nur nachmittags. Morgens wären wir kurz vorher schon in der Stadt.

    Wohnortnah!

    - Wenn du Urlaub hast / krank bist, kann sie trotzdem gehen. So kann man auch mal etwas wichtiges ohne Kinder erledigen / sich in Ruhe erholen.

    - Wenn du deine Tochter mit Magen-Darm-Infekt abholen musst, brauchst du zwar, bis du bei ihr bist, musst dann aber nicht mit erbrechendem Kind 30 Minuten Auto fahren!

    - Bei 30 Minuten Fahrt ist jede Verabredung, jeder Kindergeburtstag nervig.

    lg

    (8) 01.02.17 - 18:49

    Schwierig zu sagen, aber ich genieße unseren Kindergarten 5 Gehminuten entfernt.

    Aus vielen Gründen:

    - Ich finde es besser, wenn wir zu Fuß gehen. Also gut für´s Kind. Ich (meine Meinung) halte es fürsuboptimal, wenn das Kind morgens erst gefahren werden muss.

    - Alle Freunde und Veranstaltungen sind für uns fußläufig.

    - Wenn du mal nicht arbeitest/krank bist, musst du 2mal die ganze Strecke fahren.

    - Wenn ich mal krank bin,... könnte ich eine ander Mutter fragen, um meine Tochter abzuholen. War noch nie der Fall, aber empfinde ich als große Hilfe.

    Ich wollte aber auch nie Elterntaxi werden.

    LG

    • Huhu,

      darf ich mal fragen, ob du dein Kind wirklich zu Fuß zur Arbeit bringst, zu Fuß wieder zurück gehst und dann erst ins Auto steigst um zur Arbeit zu fahren? Und nachmittags dann das ganze auch wieder, erst Auto abstellen, dann Kind abholen?

      Ich wohne auch fußläufig zur Krippe, aber da ich mit dem Auto zur Arbeit muss, wird mein Kind selbstverständlich auch mit dem Auto gebracht und abgeholt.

      LG

      ChaosSid

      • (10) 02.02.17 - 11:07

        Nein, die Frage stellte sich aber auch bisher nicht, weil ich keine 30 Gehminuten entfernt arbeite.

        Müsste ich wirklich zur Arbeit fahren, würe ich es aber wohl auch so machen, außer im Notfall.

        Ich habe geschrieben, was ICH persönlich gut finde: Ich genieße es, dass wir meistens in Ruhe denselben Weg gehen, wir die Strecke im Jahreslauf wahrnehmen können, eine Amsel oder ein anderes Tier beobachten können, oft dieselben Leute treffen,... MIR ist das sehr wichtig und ich halte das für gut.

        Warum du dich jetzt offenbar angegriffen fühlst, verstehe ich nicht?

        LG

        • (11) 02.02.17 - 19:59

          Wo hat sie sich den angegriffen gefühlt?

          Ich würde auch den Wohnort nah nehmen. Aktuell arbeite ich von zuhause, aber bald arbeite ich einen Tag Morgens im Büro. Da nehm ich auch die Jungs mit dem Auto mit, da mir das doch zu blöd wäre, erst zu Fuß hin, wieder zurück, und das Auto holen und am Kiga vorbei fahren #schein

Ich kann aus Erfahrung sagen, dass der Kindergarten in Wohnortnähe sinnvoller ist.

Ich habe in der Stadt gewohnt und musste meinen Sohn 10km zur Tagesmama fahren.
Wenn er abgeholt werden musste, war das immer eine Tortur. Man war ewig unterwegs und wenn ich krank war, musste ich erst einmal insgesamt 1 1/2 Stunden Bus fahren, um ihn zu bringen und dasselbe nochmal auf dem Rückweg.
Im Winter müsste man immer schauen ,ob man mit dem Auto fahren kann, ob Busse fahren ( ich arbeite weitestgehend von zu Hause aus und musste demnach immer nach Hause zurück).

Jetzt wohnen wir auf dem Dorf und der Kindergarten ist 700m von unserem Haus entfernt.
Ich muss mir keine Gedanken machen, ob mein Tagesrhythmus noch passt, wenn der Winter einbricht und wenn was ist, bin ich in 5min da.

Außerdem ergeben sich momentan die ersten Kontakte zu anderen Kindern , die dann ein paar 100m weit entfernt wohnen, was schon angenehm ist, wenn man sein Kind zB nicht 2 Stunden durch die Gegend fahren muss ,sondern eben mal rüber läuft und das Kind abholt vom Freund.

Hallo,

ich würde die Kita in Wohnortnähe nehmen, denn wenn ihr Urlaub habt (und evtl. mal was ohne Kind erledigen müsst) oder selber krank seid, müsst ihr extra in die Innenstadt fahren um sie zur Kita zu bringen. Zum anderen ist es für evtl. auch mal andere abholende Personen wie Oma/Opa sicher auch besser, dann können sie mit ihr zu euch nach Hause und müssen nicht erst noch durch die Stadt fahren.

Und das mit den Kontakten sehe ich auch so. Sie kann mit den Kindern dann auch mal nachmittags zu Hause oder draußen spielen und hätte sicher auch einige dabei, die dann zusammen mit ihr auf die Schule wechseln würden.

(14) 02.02.17 - 09:08

Hi,

ich bin froh, dass es ein Kindergarten in Wohnort Nähe ist. Ich habe auch erst gedacht, dass es stressfreier ist, da ich mir den ganzen Arbeitsweg erspare und auch nicht in den Berufsverkehr komme.
Während der Eingewöhnung (Krippe) hatte ich vier Wochen frei, ich war froh nicht jedesmal erst die lange Strecke fahren zu können.

Dann schleppen die Kinder ja im ersten Jahr jede Menge Krankheiten an. Also war erst unser Sohn krank, als der genesen war, hat es uns beide aber erwischt. Wir mussten beide also morgens zum Arzt um uns eine AU zu holen. Wir waren beide froh, dass nicht erst einer die lange Strecke gondeln muss, denn ich nehme ungern ein Kind mit zum Arzt.

LG

ChaosSid

(15) 03.02.17 - 09:44

Hi,

ich habe mich für einen Betreuungsplatz in Arbeitsplatznähe entschieden. (Hort beim Großen, Krippe beim Bauchzwerg).
Es ist zeitlich einfach nicht machbar, wenn man selber schon 8,5 Std arbeitet noch einen Fahrtweg von einer halben Stunde (evtl. Noch mit Berufsverkehr doppelt so lang) mit einzuplanen.

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