Sohn unterfordert in Nestgruppe

    • (1) 12.02.17 - 23:33

      Mein Sohn ist mit ü3 in einer u3 Gruppe. Das alles war Zufall, wir haben den Platz als Nachrücker bekommen. 2 Monate vor seinem 3. Geburtstag.

      So er hat sich recht schnell an alles gewöhnt. Nur leider sind die anderen Kinder viiiel jünger. Er hat eine Freundin die 2 ist. Wenn er mal in andere Gruppen darf, blüht er total auf und es stand im Raum, dass er wechselt.

      Jetzt herrscht Personalmangel, es ist mehr ein verwahren als pädagogisch betreuen. Sie waren dieses Jahr 2x draußen. Alle anderen Gruppen gehen meist täglich raus.

      Jetzt war er mit 2 kurz in einem anderen kiga, wo er in einer normalen Gruppe war. Damals sind wir nie über die Eingewöhnung gekommen und mussten nach 2 Monaten (unterbrochen durch Krankheit) aufgeben.

      Heute sprach er das Thema an und erzählte mir, was er an dem Kiga so toll fand. Ich verstehe ihn, er fühlt sich komplett unterfordert. Er ist sowieso jemand, der gerne spiele spielt, die eigentlich für ältere sind. Seine Freunde sind zwischen 4-6 Jahre alt.

      In der babygruppe wird den Kindern halt auch nicht viel zugetraut. In den anderen Gruppen steht ein basteltisch im Raum zur freien Verfügung. Er könnte dort mit den anderen großen Jungs toben.

      Jetzt frag ich mich, ob ich die Leitung nochmal ansprechen soll. Er soll im Sommer wechseln.

      Das nächste Thema ist, dass wir umziehen müssen und ich muss bis zum 01.05 eine neue Wohnung finden. Da hier gerade in dieser Ecke nicht viel frei wird, müssen wir eventuell weiter wegziehen. Ich weiß nicht ob ich dann nicht eher vor Ort nach einem neuen kiga suche.

      Er freut sich nach Krankheit morgen zu gehen, aber ich weiß auch wie er hier zu Hause die letzten Tage aufgeblüht ist.

      Zur Zeit bin ich im bv aufgrund meiner Schwangerschaft und könnte einen betreuungsausfall auffangen, wobei ich denke dass es ganz ohne kiga ein Rückschritt wäre.

      Meine Frage ist eigentlich nur, ob ich auf den gruppenweisen drängen soll, da er in dieser Gruppe wirklich nichts verloren hat und bis zur Abholzeit seine Zeit absitzt :-(

      • (2) 13.02.17 - 08:54

        Hallo,

        ich würde nochmal die Kindergartenleitung ansprechen.

        Ansonsten würde ich ihn bis zum Sommer zu Hause lassen, wenn ich selbst zu Hause wäre. Eigentlich finde ich Kindergärten sehr sinnvoll, aber diese Kleinkinder-Gruppe bringt Deinem Sohn ja offenbar nichts. Da lernt er weder was, noch hat er Kinder, mit denen er richtig spielen und toben kann.
        Falls Du ihn zu Hause läßt, würde ich nach Sportvereinen suchen, die für das Alter was anbieten, wo er Kontakte zu anderen Kindern knüpfen kann.

        Unsere Kinder hätten in so einer Gruppe mit 3 auch die Motten gekriegt.
        Bei Kindern im Alter von 2 oder 3 Jahren ist ein halbes Jahr entwicklungstechnisch schon viel und wenn das Kind dann noch weit ist, klappt es gar nicht mehr mit jüngeren Kindern.
        Unsere Tochter wollte mit 3,5 nicht einmal mit Gleichaltrigen spielen, weil die ihr zu babyhaft waren.

        LG

        Heike

        (3) 13.02.17 - 09:14

        Ich würde ihn bis zum Sommer daheim lassen. Bis dahin wisst ihr, wohin es euch verschlägt und ob er vielleicht in einen ganz anderen Kindergarten gehen wird.

        Du bist ja eh zu Hause und hast Zeit, warum soll er sich dann in einer unpassenden Gruppe langweilen?

        • (4) 14.02.17 - 09:07

          Seh ich total anders.

          Dann jawohl lieber mit den Kleinen im Kindergarten - im sozialen Umfeld (!) als alleine Zuhause.

          DAS WÄRE EIN RÜCKSCHRITT!

          So negativ ist es nun auch nicht, wenn er mit über 3 mit den 2jährigen zusammen ist.
          Besser als wenn man ihn jetzt wieder von der Außenwelt abschneidet.

          Leute gibts.#augen

          • (5) 14.02.17 - 09:13

            Warum soll das ein Rückschritt sein? Und warum hat er ohne KIndergarten kein soziales Umfeld?

            Und warum ist er von der Außenwelt abgschnitten, wenn er nicht mehr in den Kindergarten geht? Die Mutter ist zu Hause und hat Zeit, sollte man das nicht ausnutzen?

            • (6) 14.02.17 - 10:10

              >> Die Mutter ist zu Hause und hat Zeit, sollte man das nicht ausnutzen? <<

              Dann machst Du doch Deiner Meinung nach alles richtig :-p

              Am Besten unterrichtest Du Deine Kinder auch zuhause wenn sie schulpflichtig - Du bist doch eh zuhause!!

              Und mach somit Außenseiter aus Ihnen ;-)

              Bevor ich jetzt lange anfange Dir zu schreiben WARUM ein Kind in den Kindergarten gehört und nicht zuhause bei Mami betüddelt werden sollte, weil sie ja eh zuhause ist und sie die Zeit soooo gerne ausnutzen möchte (bzw. nicht loslassen kann ;-)):

              HIER:

              http://www.ergobag.de/blog/kindergarten-5-gute-gruende

              • (7) 14.02.17 - 10:42

                "Dann machst Du doch Deiner Meinung nach alles richtig :-p"

                Warum ich? Meine Kinder sind dem Kindergartenalter schon recht lang entwachsen.

                Ich weiß nicht, ob du ganz verstehst, worum es hier geht. Das Kind ist in einer Gruppe, für die es zu alt ist und sich entsprechend nicht wohl fühlt, das dort gebotenen Programm passt naturgemäß nicht mehr. Er langweilt sich und ist unterfordert. Ein Wechsel in eine passende Gruppe ist aber momentan offensichtlich nicht möglich und kann erst im Sommer stattfinden. Eventuell wird das Kind aber im Sommer eh einen ganz anderen Kindergarten besuchen, weil ein Umzug geplant ist.

                Nun geht es lediglich darum, die paar Monate bis zum Wechsel zu überbrücken. Danach wird dieses KInd selbstverständlich wieder einen Kindergarten besuchen. Und zwar eine Gruppe, in die es altersmäßig auch passt.

                Anstatt dieses Kind nun die Monate bis zum Sommer in der Krippe gelangweilt und unterfordert absitzen zu lassen, kann man es doch auch gut zu Hause lassen. Die Betreuung wird ja nicht benötigt, die Mutter ist ja zu Hause.

                Und eigentlich sollte jedes Elternteil in der Lage sein einem 3jähriges Kind auch zu Hause entsprechend gerecht zu werden. Viele Kinder gehen ja gar nicht in eine Krippe und kommen erst mit 3 bis 4 in den Kindergarten und diese Kinder verpassen mit Sicherheit nichts Wichtiges.

                Was das mit deiner Seite über Schulranzen zu tun haben soll, erschließt sich mir nicht wirklich. Kindergarten ist sicherlich wichtig, aber darum geht es ja gar nicht.
                Ich kann auch nicht verstehen, warum das Kind ein Außenseiter werden sollte. Genaugenommen ist es das ja schon zwischen all den Babys und Kleinstkindern.

      Hallo
      Ich würde erwtmal fragen ob es in einer ü3 gruppe zufällig noch einen platz gibt.

      Wenn nein würde ich mit den u3 erziehern besprechen ob msn ihn nicht kleine aufgaben geben könnte die nur er machen darf weil er schon der große ist (blumen giesßen, tisch decken helfen, schlafplätze vorbereiten etc.)

      Ich weissnicht wann du ihn jetzt abholst, aber wenn du zur zeit daheim bist, würde ich ihn dann gegen 12 holen...oder wie halt euer abholzeiten sind.

      O hater. Zumindest die chance ab und an mal mit den großen zu spielen, ist aber auch nicht den ganzen tag ohne kinder.

      Wie alt ister denn genau?

      Lg

      Wenn ich ihn zu Hause lasse, verliere ich seinen Platz komplett. Mal davon ab, dass meine Schwangerschaft auf wackligen Füßen steht und ich mich weitestgehend schonen soll. Ansonsten würd ich ihn sofort zu Hause lassen.

      Zur Zeit sind die Mitarbeiter recht unmotiviert. Man kann eigentlich sagen was man will, sie sind genervt und bemühen sich nicht den Kindern ihrem Alter entsprechend was zu geben. Es wäre zB kein Problem Spielzeug aus anderen Gruppen zu leihen, sie machen es nicht. Ich wohne auch noch gegenüber und sehe oft wie die Kinder teilnahmslos irgendwo sitzen und nichts mit sich anfangen können.
      Man darf die Kinder auch erst um 13 Uhr abholen.

      Mein Sohn ist jetzt 3 Jahre und 3 Monate alt.

      • (10) 13.02.17 - 20:20

        Oh jeh, ich finde, das klingt total schrecklich. Aber das ist nur in dieser Gruppe so? Warum darf man denn erst um 13 Uhr abholen, gerade, wenn so es so wenig Personal gibt, sollen sie doch froh sein! Ich finde, das alles klingt total schrecklich, ich würde mein Kind da nicht mehr hingeben wollen. Aber ich verstehe das natürlich trotzdem, der KiGa ist gegenüber, es ist ja nur in dieser Gruppe so "schrecklich", dir geht es nicht gut, aber gerade, da ihr auch umziehen wollt (müsst?), dann würde ich auf jeden Fall etwas an dem neuen Wohnort suchen, gerade mit Baby ist das doch u.U. total stressig, wenn du dann morgens noch ewig weit fahren muss, oder? Ich würde auf jeden Fall nochmal mit der Leitung sprechen und wirklich nochmal nachdenken, ob du nicht eh den KiGa wechseln willst. Falls ihr den Platz behalten wollt, dann so spät morgens wie möglichst bringen und dann immer um Punkt 13 Uhr holen und vielleicht phasenweise auch mal ein paar Tage daheim lassen, oder?

        Alles Gute

        • So mache ich es zur Zeit. Bringe ihn um neun und hole ihn nach Möglichkeit um 13 Uhr. Der kiga ist meine einzige Unterstützung. Die anderen Gruppen sind super, gehen in den Wald, täglich raus und auch die gruppenräume geben mehr her. Und dann mussten sie im Sommer eine nestgruppe aus dem Boden stampfen und hatten nur den essraum als gruppenraum zur Verfügung. Der Raum wurde mit Sachen aus dem Fundus bestückt. Aber das Problem sind mehr die Erzieher, die keine Lust haben sich Lösungen zu überlegen. Es ist sogar so, dass sie mit meinem Sohn Handy Videos gucken oder ihm bereits Süßigkeiten ohne mein wissen gegeben haben. Das nach 6 Wochen Magen Darm wo wir von der kiä auf Schonkost gesetzt wurden und Süßigkeiten Durchfall verursacht haben.

          Es gibt so vieles was mich dort stört und Tlw fassungslos macht. Den anderen Eltern ist das egal. Die Leitung hat mir eigentlich zugesichert, dass meine Vorwürfe berechtigt wären und es so nicht ginge, passiert ist Nichts.

          Außer, dass die Erzieher mich zur Seite genommen und mir quasi untersagt haben, mich zu beschweren weil man sowas ja unter sich klärt. Ist halt auch die Frage wie sie mein Kind behandeln, wenn ich jetzt druck mache.

          Es ist eine echte Katastrophe. Ich kann mich körperlich nicht Vollzeit um meinen Sohn kümmern. Dazu noch der Umzug. Aber langfristig ist das keine Lösung und pendeln werde ich mit Sicherheit nicht. Ihm ist aber auch nicht geholfen nur bei mir zu sein. Er geht ja gerne in den kindergarten.

          Hier würden andere für den Platz sonst was machen. Es herrscht absoluter Mangel!

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