Spielbesuch: wie läuft das bei euch?

    • (1) 18.02.17 - 12:28

      Unsere Tochter (3) geht seit August in den Kindergarten. Seit ein paar Wochen hat sie oft Spielverabredungen. Bei manchen Kindern noch mit Mutter, bei anderen ohne. Selber ist sie sehr problemlos und geht gerne auch ohne uns.

      Wie laufen bei euch Spielbesuche ohne Eltern ab? Spielt ihr die ganze Zeit mit?

      Wenn bei uns Kinder ohne Eltern da sind (ihre beste Freundin ist 5), dann muss ich die ganze Zeit bespaßen. Vielleicht habe ich mal eine Viertelstunde Pause, wenn sie kurz etwas im Kinderzimmer sind, aber dann kommt auch schon wieder irgendeine Frage (etwas anmachen, ob sie etwas spielen dürfen, oder, oder, oder).
      Wenn unsere Tochter dagegen bei ihrer Freundin ist, spielen die beiden die zwei Stunden komplett alleine durch, ohne dass einmal nach den Eltern gefragt wird.
      Jetzt frag' ich mich: ist das einfach so, weil die Kinderzimmer dort oben sind und der Weg zu den Eltern so weiter, oder hat unsere Tochter vielleicht zu wenig Spielzeug (sie hat in ihrem Zimmer das Playmobilschloss mit Zubehör, viel Lego Duplo, eine Spielküche, die Briobahn mit Zubehör und einiges an Kleinkram)? Ihre Freundin hat tatsächlich mehr, da ist das Zimmer ziemlich zugestopft.
      Meist stehen sie schon nach den ersten zehn Minuten bei mir und wollen bespaßt werden. Letzter Ausweg ist hier immer "ab in den Garten", aber auch da muss ich mit, weil wir im 1. OG wohnen und unser Garten nach vorne zur Straße geht.

      Wie ist das bei euch?

      • Huhu,

        Also mein Großer ist auch drei, aber noch nicht im Kindergarten...

        Wir haben eigentlich nur Spielverabredungen mit Mamas (und Geschwistern), die dann so ablaufen, dass wir Mamas entweder am Küchentisch sitzen und quatschen, wahlweise auch Garten, Parkbank oder Spielplatz :-) und die Kinder beschäftigen sich zusammen...
        Zu wenig Spielzeug habt ihr meiner Meinung nach nicht, ich denke einfach, es liegt daran, dass man mit dir so toll spielen kann :-) die Eltern von dem anderen Mädel werden halt einfach nicht mitmachen, die Kinder wissen das, und lassen die in Ruhe...
        Ich spiele nur mit meinen Kindern, wenn wir alleine sind, sonst sollen sie mit den anderen Kindern spielen... Vielleicht ma abgesehen von Sandburg bauen auf dem Spielplatz oder Wasserschlacht am See oder gemeinsam rodeln... Aber so grundsätzlich :-)
        Lg

        • Hmmm, ich bin eigentlich nicht so der Mitspieler ^^. Mit unserer Tochter spiele ich natürlich, aber dann auch eher Brettspiele. Die Fünfjährige quasselt einem oft einfach eine Kante ans Bein, da kann man ja dann auch nicht sagen, dass sie still sein und spielen gehen soll #rofl.
          Vielleicht alles Gewöhnungssache.

          Bevor unsere Tochter in den Kindergarten ging, waren auch immer die Mütter dabei (zum Beispiel von der Krabbelgruppe), aber mittlerweile spielen die Kinder ja eigentlich schon ganz schön alleine und Spielverabredungen könn(t)en nebenher laufen. Bei den anderen klappt das wie gesagt auch gut.

      Mein Sohn ist 4 und sein Kinderzimmer ist im Erdgeschoss, der Rest der Wohnung im ersten Stock. Wenn er spielbesuch hat, verschwinden die Kinder im Kinderzimmer und kommen maximal dann hoch, wenn sie hunger/durfte haben oder auf die Toilette gehen. Ansonsten spielen sie im zimmer ohne dass ich bespaßen muss. Das ist in dem Moment auch nicht meine Aufgabe. Der Besuch Ist der Spielpartner, nicht ich. Dafür ist der Besuch ja da.

    • hallo,
      haben die kinder besuch, habe ich freizeit (bis auf ausnahmen wie kekse hinstellen, apfel schneiden, malsachen rausstellen, streit schlichten bei jüngeren). ich gehe mit auf den spielplatz, klar, aber prinzipiell laden sich die kids besuch ein, um eben jemanden zum spielen zu haben. ich halte mich da soweit möglich raus.
      ich erledige dann etwas im haushalt oder lese ganz langweilig ;-).
      vg

      Bei uns hängt das sehr vom Kind ab, das da ist. Mit den meisten Kindern ist es sehr entspannt und sie gehen ins Kinderzimmer und kommen nur ab und an Mal wieder zu mir ins Wohnzimmer. Es war aber zu Anfang schon auch schwieriger bis sie ins Spiel gefunden haben. Aber je öfter das Kind da war, desto weniger musste es schauen was mein Sohn so hat und sie konnten mehr spielen.
      Bei einer Freundin funktioniert es gar nicht, wenn die da ist, kommt entweder mein Sohn oder sie im 5 Minuten Takt runter oder sie bleiben gleich im Wohnzimmer. Da funktioniert es aber draußen richtig gut. Wenn man mit den beiden auf den Spielplatz geht, dann wollen sie nichts von mir wissen außer Mal was trinken.

    • Bei uns liefen Spielverabredungen im jungen Kindergartenalter auch sehr krampfig . Die Kinder hatten schnell ausgespielt ,Langweile kam auf immer wieder die Frage was sollen wir jetzt spielen ,ständig raus in den Garten und wieder rein ins Haus gerannt#augen , kleinere Streitereien so das ich mich dauernd einklinken musste und früher oder später waren meist beide Kinder nicht mehr zufrieden und ich hatte sie am Rockzipfel die kleinen Geschwister noch dazu so das es nicht mal möglich war ein Gesellschaftsspiel um die allgemeine Laune wieder etwas zu heben mit zu spielen . Für mich war dieses Verabreden immer Horror am liebsten wäre ich weggelaufen . Irgendwann habe ich mir dann geschworen ich tue mir diese Spielverabredungen nicht mehr an .Verabredet wird sich nur noch wenn die Kinder alt genug sind das sie das selber geregelt bekommen und ich nicht mehr aggieren muss und auch nicht als Daueraufsichtsperson hier gefesselt bin . Für meine jüngeren gibt es daher keine Verabredungen es geht weder zeitlich noch organisatorisch die großen Kinder haben ihr Programm inkl. Hausaufgaben und Hobbies , der kleine Bruder ist auch noch da und ich bin nicht mehr bereit das Besuchskind auch noch ins Auto packen nur weil der große zum Fußballtraining gebracht werden muss .

      (8) 19.02.17 - 06:29

      Also ich bin hier komplett abgemeldet, sie verschwindet neuerdings mit ihrem Besuch im Zimmer und die Tür wird geschlossen.
      Natürlich kommt sie zwischendurch kurz um etwas zu fragen, trinken oder sonst was. Aber sie sind dann gleich wieder weg.

      Bespaßt werden wollte(n) sie noch nie, manchmal gehen ihr/ihnen die Ideen aus, neue Impulse reichen dann aber.

      (9) 19.02.17 - 13:57

      Hallo,

      ich denke, das liegt daran, dass Du es mitmachst, die Bespaßerin zu geben. ;-)

      Bei uns war es schon damals so, dass ich mich in der Regel rausgehalten habe, wenn Spielbesuch da war bzw. auch gesagt habe, dass sie sich ja wohl ohne mich beschäftigen können.
      Es kam häufiger vor, dass die Kinder gefragt haben, was sie machen sollen. Dann habe ich Vorschläge gemacht, und in der Regel war dann etwas dabei, was ihnen gefiel.

      Es gab auch mal Spielbesuch, mit dem unsere Kinder nicht so auf einer Wellenlänge lagen. Da musste ich tatsächlich mitmachen, weil es anders gar nicht lief. Aber da blieb es dann bei ein oder zwei Verabredungen.

      Die Eltern von manchen Freunden unserer Kinder haben auch mit den Kindern mit gespielt. Aber das war, weil die eben nicht gesagt haben, dass die Kinder ohne sie spielen sollen.

      Mit der Spielzeugmenge hat das nichts zu tun. Ich kenne heutzutage kein einziges Kind, was nicht viel zu viel Spielzeug hat.
      Überleg' mal, wie viel Spielzeug wir früher hatten. Ich kann mich an kein Kind erinnern, was früher solche Berge an Spielzeug hatte, wie heute die Kinder mit vergleichsweise wenig Spielzeug.
      Trotzdem hatten wir unseren Spaß. Da wurde eben auch mal improvisiert und Phantasie entwickelt. Das können die Kinder heute gar nicht mehr. Ein Playmobil-Pirat ist ein Pirat. Der kann nichts anderes darstellen. Wenn man was anderes spielen will, müssen einem die Eltern oder die Großeltern die passenden Playmobil-Männchen dafür kaufen (und leider tun die das häufig auch). #augen

      LG

      Heike

      Das ist echt das Beste! Meine Kinder verkrümeln sich dann mit ihren Freunden und ich habe endlich freie Hand im Haushalt, kann schalten und walten und in Ruhe das Abendbrot für die Rasselbande vorbereiten.

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