GPS Tracker?

    • (1) 16.03.17 - 19:18

      Hallo zusammen,

      wir fahren jedes Jahr an Pfingsten in ein riesiges Waldgebiet zum Bouldern (Fontainebleau). Mit dabei natürlich unsere drei Kinder und alle lieben es dort.

      Unser jüngster Sohn ist drei Jahre alt und entfernt sich sehr schnell sehr weit weg von uns, was hier kein Problem darstellt, dort aber schon. Ich habe mich selber schon mehrfach in diesem Wald verlaufen und habe ehrlich gesagt ein bisschen Angst, dass er dort "abhaut" und uns nicht mehr wiederfindet und wir ihn auch nicht... Zudem wir in einer größeren Gruppe mit insgesamt 10 Kindern sein werden, wo es schneller mal unübersichtlich werden kann.

      Jetzt habe ich überlegt, ob wir ihm einen GPS-Tracker in die Hose nähen (?). Habt ihr hier irgendwelche Erfahrungswerte bzw. Kaufempfehlungen? Oder sonst eine hilfreiche Idee :) Ich habe schon recherchiert und die Preise variieren von 30-600 €...

      Liebe Grüße
      Sophie

      • Blöde Idee. Ganz ehrlich, dass er nicht abhaut fällt in deine Aufsichtspflicht als Elternteil. Dann musst du ihn eben im Auge behalten, so wie man das eben bei kleinen Kindern macht. Es ist schließlich dein Kind und somit deine Verantwortung.

        • Im Prinzip ja. Nur dort ist es eben sehr unübersichtlich und es sind viele Kinder, die ja auch ihren Spaß haben wollen und nicht angekettet neben den Eltern stehen wollen. Es ist eben kein normaler Wald, sondern er ist voller riesiger Felsblöcke. Zwischen denen gibt es z.B. Spalten, durch die ein Kind durch passt, ein Erwachsener aber nicht. Der muss dann außenrum laufen und wenn das Kind nicht brav stehen bleibt und wartet, sondern durch die nächste Spalte schlüpft oder um den nächsten Boulder herum läuft, wird es schwierig. Zumal es ja drei Kinder sind, die auch ab und zu Hilfe, aufmerksamkeit, etc. brauchen. Sprich: Einmal das Trinken aus dem Rucksack geholt, jemandem die Nase geputzt, ein aufgeschlagenes Knie die Schwester verarztet und er könnte innerhalb von Sekunden unauffindbar sein...

          • Dann müssen entweder genug Erwachsene als aufsichtspersonrn dabei sein oder du lässt den 3 jährigen bei Oma oder jemand anderen während des boulens oder ihr könnt eben nicht mit. Das sind die Möglichkeiten. Aber ein GPS Trecker ist definitiv keine Lösung und würde auch nichts nützen, wenn dein Kind sich verletzt. Es ist entnehmen DEINE Verantwortung für die Sicherheit deiner Kinder zu sorgen, technische Geräte können das nicht und sind auch keine Option.

            • Naja, mit dem Tracker würde man ihn ja sofort wiederfinden. Ich lass ihn ja nicht den ganzen Tag unbeaufsichtigt und suche ihn dann am Abend #augen
              Schade, dass du mir nicht weiterhelfen konntest.

              • Ein tracker sagt dir aber nicht, wie es deinem Kind geht. Und das ist das wichtigste. Ich halte Überwachung grundsätzlich für falsch und für "es sich einfach machen". Ich halte den weg für absolut ungeeignet denn man verlässt sich auf den Tracker und vernachlässigt seine eigentliche aufsichts- und Fürsorgepflicht seinem Kind gegenüber.

                • Dann dürfte man ja auch keinen Kindersitz im Auto verwenden, sondern einfach vorsichtig fahren. Ich stimme dir total zu, dass man die Verantwortung für sein Kind trägt und diese auch ernst nehmen muss. Ich finde es aber völlig in Ordnung, sich aller Möglichkeiten zu bedienen, die die Sicherheit meines Kindes erhöhen. Aber da haben wir wohl unterschiedliche Meinungen. Ist ja auch ok.

                  • Ich hab keine Ahnung, was daran so fürchterlich sein soll, sich für den Fall der Fälle abzusichern. Ich gehe davon aus, dass Du Dein Kind nicht sich selbst überlassen wirst, nur weil es einen GPS-Tracker bei sich hat. Aber manchmal kann man gar nicht so blöd denken, wie was passiert. Und dann kann man das Kind ggf schneller finden, tut doch keinem weh...

                (9) 17.03.17 - 09:07

                Sie hat nirgends geschrieben, dass sie ihrem Kind einen Tracker verpasst und es anschließend allein, unbeaufsichtigt und auf sich selbst gestellt im Wald herumrennen lässt.

                Ich kann keine Verletzung der Aufsichts- und Fürsorgepflicht feststellen, wenn eine Mutter sich sorgt, wie sie ihr Kind am besten gegen "Verlorengehen" absichern kann.

      Also deine Antworten hier lösen immer ein Kopfschütteln bei mir aus. Echt.

      Der TE geht es darum, ihren Sohn schneller zu finden falls er mal abhaut, und jede Mutter weiß dass das mal schneller geht als man gucken kann, vorallem wenn man 3 Kinder hat. Das du deine Kinder an dich kettest ist dein Ding, ihre dürfen ja anscheinend noch selbstständig rumlaufen.

      Gerade in einem großen Wald finde ich es eine gute Idee mit einem GPS Gerät. Falls man das Kind nur rufen hört wenn was passiert sein sollte, ist man doch viel schneller bei ihm.

      Also deine Argumentation versteh ich 0.

      • Mal davon abgesehen, dass ein GPS Gerät im Wald keinen Empfang hat, ist ein GPS Gerät auch nicht dafür gedacht, um zu wissen wo sich mein Kleinkind aufhält. Das ist meine Verantwortung als Eltern. Man kann doch nicht einem 3 jährigen so ein Gerät in die Sachen einnähen und sagen "mach mal". Kleinkinder muss man im Auge behalten, gerade im Wald. Kann man das nicht leisten, müssen mehr Erwachsene dabei sein oder man verzichtet auf den Ausflug oder lässt das Kind zu hause. Aber ich als Mutter habe die Aufgabe auf mein Kind zu achten, niemand sonst.

        • Du scheinst dich ja hervorragend mit gps auszukennen. Nicht.
          Natürlich gibt es Tracker die im Wald funktionieren?!

          Du willst es einfach nicht verstehen. Und weißt du was?

          Ich diskutiere nicht mit Wänden.

          Durch deine vielen anderen Antworten die ixh hier schon von dir gelesen habe bist du mir absolut unsympathisch und deswegen mag ich meine Zeit auch nicht mit dir verschwenden.

Hallo

Hier steht ja schon fast wieder die luft....

In wekchem umkreis bewegt sich das kind von euch?

In punkto Verletzungen hilft euch ein gps wirklich nicht weiter.

Ich würde ein 3 jähriges kind aver auch nicht " an mich ketten ".

Meine idee wäre je nach entfernung ein walkie talkie und kreide.

Ich denke der 3 jährige läuft mit den anderen kindern mit und wird nicht als kompletter Einzelgänger durch den wald irren?

Bei verletzungen könnte ein älteres kind den weg über das WT bekannt geben.

Ob ein gps sender im wald zuverlässig funktioniert weiß ich nicht genau.

Bei uns im wald hab ich bei pokemon go kaum empfang bzw gps verbindung...

Da euer wald größer sein wird wage ich es zu bezweifeln das der gps immer und zuverlässig funktioniert. Abet das ist nzr eine vermutung.

Alternagiv nen tonsignal.
Findet er nicht nicht mehr zurück kann er "krach machen" und ihr immer dem Ton nach.

Ne andere idee hab uch grad auch nicht.

LG

  • Vielen Dank für deine konstruktive Antwort.

    Er ist sehr selbstbewusst und oft ein kleines "Träumerlein", sodass er tatsächlich leicht verloren geht. Er traut sich alleine sehr weit weg von anderen und merkt sich keine Wege, bzw. bemerkt erst (zu) spät, dass er die anderen nicht mehr sehen kann. Richtig super finde ich deine Idee mit dem Lärm machen. So werden wir es handhaben. Weil ruhig ist es ja im Wald, sodass wir ihn gut hören sollten.

    Nochmal Danke für deine tolle Idee und einen schönen Tag dir :)

hallo, ich halte das für eine ganz schlechte idee. ein 3(!)jähriger sollte lieber lernen (egal wo), dass man in sicht- und rufweite der eltern /oma/opa/erzieherin etc. bleibt statt einen freifahrtschein zum wegrennen zu bekommen. nichts anderes wäre dein gps-tracker. arbeitet doch erstmal zuhause daran, dass man in der nähe bleibt, dann im park, auf einem volksfest, im wald etc funktioniert das nicht, muss er eben an die hand eines erwachsenen.

klappt es bis zu eurer tour gut, kann er mit (evtl. extra aufsichtsperson für ihn mitnehmen). klappt das noch nicht, würde ich ihn zuhause lassen.
ich halte es für normal und wichtig, dass man sein 3jähriges kind in fremder ungebung im blick hat - und andersherum, dass ein kindergartenkind weiß (oder lernt), wie weit es sich in etwa von mir entfernen darf.
vg

  • Vielen Dank für deine Antwort.

    Das machen wir definitiv mit ihm. Es wäre halt sehr schade, wenn der Urlaub so nicht klappt, weil alle es dort so genießen. Und vielleicht bin ich da überängstlich, aber irgendwie ist es meine Horrorvorstellung, dass trotz aller Aufsicht und Umsicht mein Kleiner "abhaut" und wir ihn nicht mehr finden.

    Ich glaube, ich hätte einfach ein entspannteres Gefühl, wenn ich dieses Sicherheitsnetz hätte und verstehe es nicht als Freifahrtschein. Ich denke, wir werden mit ihm üben und für den Notfall und meinen Seelenfrieden ein lautes Tonsignal mitnehmen.

    >> einen freifahrtschein zum wegrennen zu bekommen <<

    1. Muss das Kind nicht wissen, dass es einen Tracker trägt und bekommt somit keinen "Freifahrtschein".

    2. Sie möchte sich absichern (!!) und hat nirgends geschrieben, dass sie das Kind dann dank Tacker aus dem Blick lässt.

Der einzig sinnvolle "GPS Tracker" für Kinder sind meines Erachtens nach die Eltern !

Hallo,

Also ich habe ja auch schon mit so einem Teil geliebäugelt - einfach weil es eben doch vorkommen KANN, dass man das Kind nicht so schnell wieder findet.
Klar schützt es nicht vor Verletzungen und die AufsichtsPflicht sollte auch gewahrt werden (hier sind immer alle sooo pflichtbewusst ;-)) aber das weißt du ja selbst.

Ich denke jedoch, dass du nicht überall Empfang haben wirst. Dann ist das Teil sinnlos. Ich hätte es für den benachbarten Funpark haben wollen-der ist überdacht und ich hab schon auf dem Handy kein Netz - daher hab ich es dann gelassen.

So ein Teil, was man einnäht kostet doch nicht die Welt (wenn du das meinst, was aussieht wie ein dreieckiger Chip) ... probiere es doch einfach aus.

LG! Jojo

  • Vielen Dank für deine Antwort!
    Das mit dem fehlenden Netz ist tatsächlich ein Problem, das ich noch nicht bedacht hatte. Meine aktuelle Lösungsstrategie besteht daraus, ihn hier schon mal zu sensibilisieren für das Thema "Distanz und Sichtkontakt" und einem lauten Tonsignal für den "Verlustfall".

    Jetzt muss ich nur noch überlegen, wie ich ihn davon abhalte, dauernd Alarm auszulösen :)

    • Hey, die Idee mit dem lauten Signal ist doch super. An Rettungswesten sind z.B. auch solche Pfeifen, damit man um Hilfe pfeifen kann. Vielleicht gibt es was Ähnliches sowieso schon für an Land. Frag mal im Outdoorgeschäft. Dann könntet ihr je nach Preis welche für alle Kinder kaufen und sie dann alle einweisen, daß das die Notpfeifen (o. was immer) sind, die man in großen Wäldern und co benutzt, wenn man sich verlaufen hat oder die anderen nicht mehr findet, oder gar verletzt ist. Damit Hilfe kommt. Daß die nicht zum Spielen sind, müssen sie einhalten, ist wie Hilferufen im Wasser.

Ich hätte Angst, dass man sich selbst und auch das Kind in falscher Sicherheit wiegt. So nach dem Motto "Ich seh ihn zwar gerade nicht, aber weit kann er nicht sein und im Zweifelsfall habe ich ihn mit dem Teil ja gleich wieder..."
Ich habe mal meine 3jährig Tochter auf einem Campingplatz gesucht, da ist sie in einem unbeobachteten Moment (wirklich nur Sekunden) vom Zelt abgehauen und du glaubst gar nicht, wie weit eine 3jährige innerhalb kürzester zeit kommt. In einem Wald will ich mir das gar nicht erst vorstellen. Wer weiß was los ist , wenn man dann mal wirklich nicht sofort schaut, weil man sich auf die Technik verlässt.

Lerne ihm, dass er da bleibt. Lass immer einen Erwachsenen auf ihn schauen. Als zusätzliche Sicherheit kannst du ja so einen Tracker benutzen, darauf verlassen würde ich mich allerdings nie. Denn wenn das Teil nicht so wie geplant funktioniert, irrt dein Sohn weiß Gott wo im Wald herum.

  • Vielen Dank für deine Antwort!
    Ich sehe es genauso wie du: Keine Technik darf den Babysitter spielen und ich kann die Verantwortung dafür, dass er eben nicht wegläuft auch nicht bei einem Dreijährigen lassen. Und wie du selber erlebt hast - es reichen Sekunden und Kinder können verschwinden.

    Wir werden es jetzt mit einem lauten Tonsignal für den Notfall lösen.

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