Kind "unnötig" länger in der Kita lassen?

    • (1) 22.03.17 - 14:53

      Hallo,
      meine Tochter (3) geht in die Krippe. Als ich gearbeitet habe von acht bis halb vier.

      Jetzt bin ich in Elternzeit, und sie geht von halb neun bis halb drei/drei.
      Allerdings wird das Wetter jetzt besser, und sie hat mich schon mehrfach gefragt ob ich nicht später kommen kann, weil sie um drei alle noch mal in den Garten oder auf den Spielplatz gehen.
      Dabei komme ich mir aber total doof vor, sie geht eh schon recht lange obwohl ich zu hause bin, das liegt daran dass in der mittagszeit nicht abgeholt werden soll, und danach ist die "knusperzeit" (der Snack um zwei/halb drei), die sie gerne mitmachen möchte. Und jetzt will sie noch länger bleiben?

      Was meint ihr, soll ich sie lassen? (Ist eh ein Ganztagesplatz von acht bis vier)

      • Mein großes Kind wollte auch immer spät abgeholt werden und war sauer wenn ich schon eher kam. #zitter Da denkt man man tut dem Kind und sich einen Gefallen... #augen Ich habe es dann so gemacht wenn wir nichts vor hatten, habe ich ihn einfach später abgeholt. #cool

      (4) 22.03.17 - 15:26

      Wenn sie sich dort wohl fühlt, dann lass sie doch bis 16 Uhr abholen und freue dich, dass sie sich dort so gerne ist.

      Nutzte die Zeit für dich und lass dir bloß kein schlechtes Gewissen von anderen "Übermüttern" machen.
      Unsere Kindergartenzeit ist zwar schon länger her, aber mein kleiner Sohn war auch immer enttäuscht, wenn ich ihn früher geholt habe.
      LG Basket

      • Was hat das mit Übermutter zu tun? Eigentlich steht einem gar kein Ganztagsplatz zu, wenn man nicht arbeitet. Wahrscheinlich besteht also dort nicht genau Bedarf an Plätzen. Ich würde mein Kind natürlich mittags abholen, wenn ich sowieso zu Hause bin.

        • In der Krippe gibt es nur Ganztagsplätze, ich nehme also niemandem den Platz weg. Und ganz raus will ich sie nicht nehmen, da würde sie sich zu Hause sicher irgendwann langweilen.

        • Vertrag ist Vertrag und der ändert sich nicht, nur weil die Mama dann wieder in elternzeit ist.

          So wurde es mir damals erklärt. Hab ich sogar schriftlich vom Jugendamt:)

          Bei uns gibt es gar keine Halbtagsplätze...

          "...Eigentlich steht einem gar kein Ganztagsplatz zu, wenn man nicht arbeitet. ...."

          Das kannst Du nicht verallgemeinern. Jede Gemeinde/Stadt regelt das anders; private Kindergärten sowieso.

          Eine KiTa sollte keine Kinderaufbewahrungsanstalt sein, wenn die Eltern keine Zeit für ihren Nachwuchs haben, sondern weitaus mehr Aspekte erfüllen.
          Wenn das Kind sich dort wohl fühlt, gerne mit den anderen spielt, ebenso gern die Angebote nutzt und die KiTa bzgl. der Buchungszeiten keine Einschränkungen macht, sehe ich keinen Grund, warum man die Öffnungszeiten nicht vollständig nutzen sollte, auch wenn ein Elternteil zu Hause ist.

          LG

          Hi

          da muss ich widersprechen. Bei uns in der Gemeinde bekommen auch die einen Ganztagsplatz wo Mama zu Hause ist. Denke das trifft in der Gegend zu wo ein Krippen oder Kindergartenplatz richtig Mangelware ist.

          LG

          Theoretisch steht einem dann kein Ganztagesplatz zu, ja. Allerdings, praktisch gesehen, gibt es dann einen Haufen Eltern, die ihren Nachwuchs Vormittags bringen wollen - und extrem wenige, die den Platz von 12 bis 16 Uhr haben wollen. Es gibt einfach keine Nachfrage nach reinen Nachmittagsplätzen. Die könnte man dann nur vergeben, wenn man die Eltern praktisch dazu zwingt.

          Dazu kommt das Problem mit dem Mittagsschlaf. Reine Nachmittagskinder können oft so kurz nach dem Bringen noch nicht schlafen, das bringt aber den ganzen Tagesablauf durcheinander, wenn sie dann 2 Stunden später müde werden.

          Deswegen schließen viele Krippen gleich Halbtagesplätze aus. Es klappt einfach bei 90% der Kinder deutlich besser, und den Kitas bringt es ja auch nichts, wenn über Nachmittag nur ganz wenige Kinder da sind.

          (12) 22.03.17 - 19:55

          Ich glaube, solange man den Platz selber bezahlt, fragt hier wirklich niemand.

          (13) 23.03.17 - 09:18

          Bei uns gibt es keinen Mangel an Ganztagsplätzen. Jeder darf buchen was er mag und braucht, oder auch nicht. Es sind im Schnitt 8 - 10 von 45 Kindern über Mittag.

          Wir haben immer die hohe Stundenzahl gebucht, obwohl wir sie selten nutzen. Der KiGa ist froh darum.

          wir haben auch einen ganztagesplatz obwohl ich grade aus der elternzeit raus bin und momentan noch nicht arbeite...
          warum sollte der uns nicht zustehen.. als wir uns angemeldet haben war der platz frei und immerhin bezahlen wir ihn ja auch.nutzen tun wir ihn allerdings noch nicht. zwerg geht von 8. 14 uhr in den kiga und an manchen tagen nur bis elf.
          es hat auch gar keiner gefragt ob ich arbeite oder so..

    (15) 22.03.17 - 15:51

    Lass sie dort, wenn sie das möchte, Du kannst ihr nicht so viel bieten wie ein Kindergarten oder Krippe und freu Dich drüber. Es werden ganz sicher auch wieder andere Zeiten kommen, wo Du mehr gefragt bist #winke

    • Der Spruch musste jetzt kommen. Zu Hause kann man dem Kind uneingeschränkte Aufmerksamkeit bieten, gutes Mittagessen, dass es nicht eines unter vielen (dauernd kranken) Kindern ist usw. Aber bequemer ist es natürlich. Und dann sagt man sich halt: das Kind will es so und ich kann ihm das ja nicht bieten... Ich hab jetzt die Kindergartenzeit fast zwei Mal durch! Und ich hab genug erlebt...

      • Es klingt ganz klar raus, dass du gegen u3 Betreuung bist. Wenn das Kind gerne länger bleiben möchte und da niemand drunter leidet, warum denn nicht? Du magst das nicht gut finden, darum geht's aber gar nicht. Wenn die kleine es gut findet länger zu bleiben (und das tut sie ja) und kein Grund dagegen spricht wie z.b. Termine, dann kann sie doch länger bleiben. Nicht jedes Kind findet Krippe doof, nicht jede Mutter hat etwas gegen u3 Betreuung. Wenn ein Kind gerne eine halbe Stunde bis Stunde länger bei Freunden spielen möchte, was genau das gleiche ist nur mit mehr Kindern, sagt man doch auch nicht nein aus Prinzip. Solange es dem Kind Spaß macht, spricht nicht das geringste dagegen.

        Genau, und die 10 besten Freunde hat man auch immer zu Hause und den Garten mit den spannenden Spielgeräten hat man auch. Ach ja, und das Essen wird ja zu Hause auch bestimmt geliefert, damit Mama wirklich "ungeteilte" Aufmerksamkeit für das Kind hat.

        Ich kenne nur 1 pädagogisch wertvolle Mutter, die den Sohn erst mit 3 Jahren, NUR morgens in den Kindergarten geschickt hat.

        Von 10 Müttern, eine. 4 gingen nach 1 Jahr wieder arbeiten, 5 nach dem 2. Jahr.

        Und es ist ein großer Unterschied ob man 3 Zimmerwohnung und nur 1 Kind hat, oder mehrere und Haus mit Garten.

        Bei 2. tigert das Kinder hinter der putzenden, aufräumenden, spülenden usw. Mutter hinterher, oder wird vorm Fernseher geparkt.

        Mittagessen, gibt's um 14 Uhr, wenn die Großen aus der Schule kommen. Sie und Kleinkind essen paar Cornflakes oder ein Brötchen auf die Hand. Um 14 Uhr schläft das Kleinkind und abends gibt's aufgewärmtes oder Brot. So ist das Leben im weitläufigen Bekanntenkreis.

        Lt. Nickname wirst Du dieses Jahr muttern..............Du wirst es auch noch merken, das das Leben läuft, während man plant.

        So ein Quatsch, aber vielleicht sind Deine Kinder einfach langweilige Gesellen, denen ein Mittagessen und uneingeschränkte Aufmerksamkeit lieber ist als Input fürs Hirn ;-)

        Also ich kann meinem Kind zu Hause keine "uneingeschränkte Aufnerksamkeit" bieten, da ich ihren sechs Wochen alten Bruder habe. Besseres Essen bezweifle ich auch, eher gleichwertig. (In der Kita gibt es einen eigenen Koch, es wird immer frisch, gesund und ausgewogen gekocht.)
        Eines unter vielen Kindern stimmt wohl teilweise, allerdings ist in unserer Krippe der Betreuungsschlüssel wirklich gut, es sind maximal 15 Kinder und mindestens vier Betreuer (nicht alle ausgebildete Erzieher, auch FSJ etc, aber das ist meinem Kind ja egal).

        Also ich finde schon dass ich ihr nicht das bieten kann was die Kita bietet. Vor allem in Bezug auf Kontakt mit Gleichaltrigen.

        Was für ein Unsinn.
        In unserer Kita wird frisch gekocht, das Essen dort ist prima.
        Uneingeschränkte Aufmerksamkeit der Mutter braucht kein Kind , viel eher aber Spielgefährten unter Gleichaltrigen!
        Verschiedenen Viren ausgesetzt zu sein, ist nicht schädlich, sondern nützlich für das Immunsystem (dauerkranke Kinder natürlich nicht, aber die gibt es bei uns in der Kleinkindgruppe auch nicht!)
        Ich muß mich echt wundern, was Du für eine Kita vor Ort hast: schlechtes Essen, dauerkranke Kinder,... Ich würde mich an Deiner Stelle eher um eine andere Einrichtung kümmern als so pauschal über andere Eltern zu urteilen!

(23) 22.03.17 - 15:59

Wenn es ihr so gut gefällt, dann lass sie doch im KiGa. Wenn es ihr Wunsch ist.

Die Aussagen á la "ich würde sie mittags zu hause lassen, weil ich eh zu den ganzen Tag zu Hause bin", da dürft man die Kinder gar nicht in den KiGa bringen auch morgens nicht. Es besteht, zumindest bei uns, keine Kindergartenpflicht. Lass dir hier kein schlechtes Gewissen einreden. Macht es einfach flexibel, wenn sie länger bleiben möchte, dann lass sie, und wenn nicht, dann hol sie früher. Als du arbeiten warst, da war sie gewohnt den ganzen Tag im KiGa zu sein. Sie hat dort ihre Freunde und ihren Spaß.

  • (24) 22.03.17 - 16:13

    Ja, ich werde sie wohl bei Sonne erst mal eine halbe Stunde länger lassen, bei Regen normal abholen. Ihr geht es ja hauptsächlich darum draußen zu spielen. (Obwohl wir auch eigentlich jeden Tag nach der Kita auf den Spielplatz gehen... aber da bin ja nur ich, und nicht ihre Freunde)

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