Rachenmandel OP

    • (1) 28.03.17 - 06:15

      Hallo,

      ich weiß nicht so recht, wohin damit, aber vielleicht passt es hier.

      Mein Sohn ist 3 Jahre alt und gestern waren wir beim HNO, weil er seit Januar Husten hat. Er stellte eine vergrößerte Rachenmandel fest, die raus muss, sonst wird es nicht besser!

      Ist ja wohl nur ein kleiner Eingriff, wenn ich das richtig verstanden hab, aber vielleicht habt ihr Erfahrung, und könnt mir die kleinen Bedenken nehmen.

      Er meinte auch, es könnte sein, dass er über Nacht bleiben muss, wegen zu weit ... keine Ahnung, wie er das meinte. Das Krankenahus wäre ca. 20 min. von uns entfernt.

      Lg
      Katha

      • Guten morgen,

        Werden die nur verkleinert oder müssen die komplett raus?

        Meine mittlere bekam sie letztes Jahr in den Sommerferien entfernt. Wir waren 3 Tage stationär und danach engmachig zur kontrolle.

        Es war kein zuckerschlecken. Sie konnte trotz Schmerzmittel kaum essen und schlucken. Sie hat wirklich gelitten. Nach ca. 7 Tagen wurde es allmählich besser.

        Lg

        Hallo,

        also ich kann nur von mir selbst sprechen. Bei mir wurden die Mandeln entfernt, da war ich schon 18 Jahre alt.
        ABER: Es ist wirklich kein Zuckerschlecken. Ich musste sogar eine Woche im KH bleiben, da ich Nachblutungen bekam und noch einmal ein kleiner Eingriff gemacht werden musste.
        Trotz Schmerzmittel war es kaum aushaltbar. Die erste Woche bekam ich nur dünne ungewürzte Suppe. Alles andere wäre auch mit dem Schlucken nicht gegangen.
        Aber nach einer Woche wurde es wesentlich besser.
        Ich bin keine Mimose sondern ziemlich Schmerzresistent, aber das war wirklich unschön.

        LG

        • Oh mit der Suppe haste noch Glück gehabt.

          Meine Tochter bekam am nächsten Tag schon ganz normales essen. Und es hies sie muss mindestens 3 Gabeln essen. Sie weigerte sich wegen den schmerzen, was ich verstehen konnte denn ich würde auch kein Schnitzel oder ähnliches danach essen wollen.#schock

          Ich hab sie dann mit Milchbrötchen über Wasser gehalten. Und das war schon ein Kampf.:-(

          Suppe bekam sie gar nicht weil sich keine zu großen Krusten bilden sollten, die dann eventuell zu starken Nachblutungen hätten führen können.

          Alles in allem war die Zeit danach einfach nur grausam und sehr schmerzhaft für meine Tochter.

          lg

          • ohje, hätte ich doch nur nicht gefragt!!!! :(

            naja, aberi ch wollte es ja wissen. Da kann ich mich ja innerlich schon auf was vorbereiten. Und dann noch meien Kleine daheim ... Das wird lustig!

            Aber gut es mus sein, der Husten hört ja nicht mehr auf. Die Mandeln müssen komplett raus!

      Das Thema haben wir auch gerade. Zu den anderen die schon geantwortet haben es gibt einen Unterschied (hab ich am Wochenende gelernt). Rachenmandeln sind die die nach oben zur Nase gehen. Die sind u.a. Ein Grund wenn vermehrt mittelohrentzündung da ist, geschnarcht und vermehrte infekthäufigkeit...
      Das entfernen dieser ist wohl relativ unproblematisch und wird oftmals ambulant gemacht.

      Die anderen quasi unten am Hals nennen sich Gaumenmandeln und das ist tatsächlich kein zuckerschlecken. Hab meine mit Mitte 20 rausbekommen. 7 Tage Krankenhaus und ordentlich schmerzen.

      Bei uns steht im Raum die Rachenmandeln entfernen und die anderen zu verkleinern. Das würde ggf. ambulant gemacht werden. Die Beobachtung ist angesagt wegen der Vollnarkose.

      • Ja es geht um die, die das Schnarchen und so betreffen, obwohl unser sohn nicht schnarcht, was den Arzt gewundert hat. Aber es würde wohl auch irgendwann kommen, wenn wir nichts machen.

        Okay, dann haben wir vielleicht Glück, und des wird nicht ganz so schlimm!!

    Hallo Katha,

    meinem Sohn wurden vor 6 Wochen die Mandeln verkleinert und die Polypen entfernt. Er hatte innerhalb von 5 Monaten 6 mal eitrige Angina mit sehr hohem Fieber.

    Er lag 3 Tage im KH, also den Tag vor der OP musste er da sein, dann OP-Tag, nächster Tag heim. Die 1. Woche war nicht schön, Schmerzmittel brauchte er auf jeden Fall, Fieber hat er dann auch noch bekommen. Insgesamt war er 2. Wochen zuhause und seit dem ist er fit. Hoffe das bleibt nun auch so. Wir waren alle dolle erkältet, inkl. Baby, er hatte nur Schnupfen, keine Halsschmerzen, kein Fieber so wie sonst.

    LG und alles Gute

    Hallo Katha,

    du hast, glaube ich, die anderen mit dem Begriff Rachenmandel durcheinandergebracht. In den meisten Teilen Deutschlands sagt man Polypen. Ich war auch etwas verwirrt als unser HNO (in der Schweiz) die Rachenmandel operieren wollte, damit die Ohren unseres Sohnes besser belüftet werden und habe ihn erst verstanden, als er sagte in Deutschland heisst das Polypen.

    Aber zu unserem Eingriff: Unser Sohn ist 3 1/2 und wurde vor 14 Tagen operiert. Wir sind um 7 Uhr ins Krankenhaus gekommen. Bis 9 haben wir noch gespielt, ihn umgezogen und die Eingangsgespräche geführt. Dazwischen hat er noch ein Beruhigungssaft bekommen, der aber bei ihm schon nach einer Viertelstunde wieder verarbeitet war (Familienerbe, geht mir genauso). Da ich sich aber fürchterlich auf die OP gefreut hat, haben sie denn darauf verzichtet ihn nochmal zu geben. Um 9.15 Uhr wurde er mit seinem Bett in den OP gefahren. An der Schranke hat er eine OP-Haube bekommen, wurde als Teil des OP-Teams aufgenommen und setzte sich mit einem "Mama, ich muss jetzt leider in den Operationssaal, die warten auf mich" auf die OP-Liege um. Nach etwa 40 Minuten, wurde er in den Aufwachraum gefahren. Dort hat er noch ca. eine Dreiviertelstunde gedöst. Dann war ganz wach. Und wir wurden beide in seinem Bett (ich sollte mich in der Aufwachphase dazusetzen) in sein Zimmer gefahren wurden. Kommentar unseres Sohnes: "Die OP war genau so schön, wie ich mir das vorgestellt habe." Um 11.30 Uhr bekam er langsam etwas Hunger und Durst und wir durften vorsichtig mit einem Glas Saft testen, ob ihm übel ist. Da alles Ok war, bekam er um 12.30 Uhr einen grossen Teller Nudeln mit Bratensosse und Spargelcremesuppe. Bis auf die Suppe hat er alles verputzt. Und die hat er auch nur weggelassen, weil er während der OP hat er einen Zugang gelegt bekommen hat und in seiner linke Hand (Esshand) noch der Verband mit der Flexüle war. Danach mussten wir klingeln, schliesslich hatte die Schwester Eis versprochen und er hat noch ein riesiges Pingueis gegessen. Dann haben wir weitergespielt, Bilderbücher angesehen und das Krankenhaus besichtigt, bis er um 16 Uhr eingeschlafen ist. Um 16.30 Uhr ist er dann entlassen worden. An dem Tag war er noch ziemlich müde, aber ab dem nächsten Morgen topfit. Er musste noch 7 Tage Antibiotikum nehmen, aber kein einziges Schmerzmittel. Auch gegessen hat er normal (natürlich kein Knäckebrot, Kekse, harte Rinde o.ä). Ab dem 5. Tag dann auch wieder harte Sachen.Alles in allem, war es deutlich entspannter, als in meiner Vorstellung.

    Liebe Grüsse
    Rike

Huhu,

Also sollten tatsächlich die polypen gemeint sein, dann ist das ein relativ kurzes prozedere. Wir haben das ganze 2x durch. Einmal mit knapp über 2 Jahren und das zweite mal ein halbes Jahr später, da sie polypen nachgewachsen sind. Diesmal bekam er auch die paukenröhrchen. Das erste mal blieben wir eine Nacht stationär, er bekam so einen eis Umschlag um den hals, den er gehasst hat...klar ist unangenehm.aber er durfte ganz viel eis essen... :-) das zweite mal (andere Klinik) durften wir nach der op wieder heim und er ist nachmittags schon wieder draußen spazieren gewesen. Das empfand ich angenehmer, Gut wir wussten aber auch dass er nach der ersten op keine Probleme hatte. Er war paar Tage noch zu Hause und gut war.

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