Geschwister 2 ubd 5 1/2 Jahre... ich bekomm es nicht hin

    • (1) 17.04.17 - 12:21

      Hallo,

      Ich suche mal nach Tipps, bin langsam ratlos..
      Mein Sohn ist jetzt 5 1/2 und meine Tochter gerade 2 geworden.
      Va. Die Kleine ist extrem willensstark, temperamentvoll und wild.

      Ich hab das Gefühl, ich kann beiden nicht gerecht werden.

      Mein Sohn ist in letzter Zeit auch so gelangweilt, hab auch das Gefühl, er begibt sich von der Entwicklung und Verhalten gern auf die Ebene meiner Kleinen.

      Ich möchte ihn fördern oder altersgerecht beschäftigen, aber immer kommt die Kleine und macht alles kaputt oder funkt dazwischen.

      Zb: vorlesen - die kleine zerrt mir alles aus der Hand, es können 10 Bücher neben uns liegen. Bleib ich konsequent, schreit sie los und brüllt so laut, das wir nicht lesen können.
      Genauso mit Lernheften ect.

      Lego , BauSteine usw. genauso .

      Draußen will sie kaum im Wagen sitzen, sondern laufen, aber der große will Radfahren und fährt davon.

      Ich hab manchmal keine Lust etwas anzufangen, ich hab keine Ideen für beide, alles stresst mich dann..

      Wie machen denn das die anderen? 3 Jahre ist doch ein Abstand, den viele Eltern haben, aber nie höre ich, das andere da Probleme haben.

      Vielleicht habt ihr ein paar Ratschläge?

      Danke und einen schönen Feiertag noch

      • Hallo

        Beim Rad fahren, würde ich die kleine einfach in den Fahrradsitz setzen.

        Das Problem mit dem dazwischen funken hatten wir auch. Wenn es beim vorlesen nicht ging, musste sie in ihr Zimmer.

        Unsere kleine ist 3,5 und fordert auch extrem, fängt auch bei jeder Kleinigkeit das brüllen an.

        Da hilft nur konsequent sein.

        Ich war grad mit unserem großen, alleine im Zirkus. Er muss leider in letzter Zeit etwas zurück stecken.
        Erzählt habe ich ihn das wir wegen seinem Husten zum Arzt müssen. Er hat sich so gefreut als wir beim Zirkus waren :-)

        Lg

        Bei uns ist es ähnlich. Wobei ich mich von dem Anspruch versuche frei zu machen, dass ich die Großen was bieten muss wenn ich mit beiden Kindern alleine bin. Entweder es klappt mit der Kleinen Schwester (knapp 2) oder er muss warten oder es alleine machen. Versteht er ganz gut. Dafür darf er z.B. auch Mal alleine in den Garten und am Wochenende oder abends schauen wir, dass er zu seinen Sachen kommt.
        Als der Große knapp 2 war gab es noch kein Geschwisterkind und ich konnte voll auf ihn eingehen. Ist doch auch für die Kleinen irgendwie unfair dass sie nie diese exklusiv Zeit haben und viel eh schon mit müssen z.B. den großen ins Kinderturnen bringen und kurz später wieder abholen oder auch hier oder dort zu Freunden bringen und abholen.

        Lgj

        Hallo,
        erstmal, es wird immer wieder solche Phasen geben. Bei uns gibts die auch und die beiden sind nur gut eineinhalb Jahre auseinander.

        Meine Tipps wären auch: mit der Kleinen durchaus sehr konsequent sein. Natürlich wird sie trotzdem erstmal immer wieder "stören", aber sie muss es ja lernen.

        Dann bei raus gehen z.B. einen Ort suchen, wo er ungestört eine Strecke fahren kann und dann halt umkehrt und zu euch zurückkommt. Während die Kleine läuft und jeden Grashalm an der Strecke genauer untersucht. Bis zu diesem Ort (bei uns z.B. der Wiesengrund) muss sie eben in den Wagen und er bei euch bleiben. Klare Vorgaben und Ansagen im Vorfeld helfen dabei.
        Bei uns funktioniert es bei bekannten Strecken auch gut, dass die beiden (oder anfangs auch nur die Große) mit den Rädern vorfahren bis zu ausgemachten Stellen (besonders Gehsteig-Ende oder Straße) und dort warten.

        Und dann wie schon oben geschrieben wurde: die Kleine mal jemandem abgeben und mit dem Großen was alleine unternehmen, und wenn es nur einkaufen ist. Meine beiden lieben es, alleine mit mir oder Papa unterwegs zu sein und einfach mal ganz alleine wichtig zu sein. Da braucht es nicht mal unbedingt einen großen Programmpunkt (wobei Zirkus natürlich super ist ;-) ). Im Supermarkt kannst Du ihn super altersgerecht fördern und eben auch mit entscheiden lassen.
        Liest sich komisch aber: Ich merke bei meinen Kindern, dass sie es super finden bei manchen Sachen auch mal mitbestimmen zu dürfen, z.B. was gekocht wird oder welches Futer die Katze kriegt.

        Viele Grüße

      • (5) 17.04.17 - 14:26

        Ich habe drei Kinder, ziemlich genau je 2 Jahre Abstand dazwischen.

        Konsequent sein ist erst mal das wichtigste. Und geduldig sein. Und sich klar machen, das andere das Problem auch haben...nur nicht für jeden ist das ein Problem.

        Fahrrad fahren... Macht euch auf den Weg an ein Feld oder so. Wo der Große Rad fahren kann, und die Kleine mit dem Laufrad oder was auch immer hinterher. Da kann man den Großen lange einsehen...& er kann hin- und her fahren. Oder pack die Kleine in den Fahrradsitz. War bei mit dir dreien nicht möglich.

        Integrier die Kleine beim Spielen. Lass sie für dich würfeln, die Figur ziehen oder was auch immer. Entzerrt enorm.
        Temperamentvoll sind sie alle. Dauert nicht mehr lange, und die Kleinste kann mehr mitmachen.
        Eier bemalen, Kekse backen, kochen, Kneten,...es gibt so viel wo du beide beschäftigt mit bekommst. Das klappt auch mit meinen dreien (7,5 & 3) und wenn ich meine 2jährige Nichte hier hab. Und gerade die beiden Kleinen haben einen Wahnsinns Dickkopf.

        Hallo,
        meine Kinder haben den gleichen Abstand & sind jetzt Sohn wild ,immer in Action 2,5 & meine Tochter 6 Jahre ruhiges Wesen .
        Sie als fast Schulkind hat aber ganz andere Anforderungen wie ein Kleinkind..

        Vieles wird einfach gemacht wenn Papa o.ä da ist oder der Kleine im Bett (18.30-19 Uhr) ist . Oft kommt auch die Oma oder Tante & nehmen sich nur Zeit für die Große um mit ihr kompliziertere Spiele zu spielen die ich im Alltag mit ihr nicht oft schaffe.

        Aber der Kleine hat mittlerweile gelernt das nix von der Großen zerstört wird & rum brüllen nix bringt, er wird dann nämlich nach der 1. Verwarnung direkt in sein Zimmer gebracht wo er gerne rum brüllen oder verwüsten kann .

        Da muss man konsequent sein

        So können wir auch Bücher für die Große lesen,der Kleine kommt auf mein Schoß & die Große daneben ,wenn es ihm zu langweilig wird geht er.
        Genauso anders herum wenn wir Bücher für Kleinkinder lesen , muss die Große auch mitlesen oder was anderes machen .
        Genauso wenn wir Brettspiele spielen darf er an Karten oder Figuren o.ä herum spielen ,bis es ihm wieder zu langweilig wird & er geht.
        Oder auch beim basteln , er krakelt er auf Blätter herum & schnibbelt mit der Schere & mit der Großen wird richtig gebastelt .
        Aber eben nichts so ewig das der Kleine sich benachteiligt fühlt, man muss das halt immer im Gleichgewicht halten .

        Er brüllt da wirklich nicht mehr herum .
        Das war eher mit 1-1,5 Jahren wo es akut war.

        Rad fahren wir zusammen , der Kleine auf dem Laufrad oder Kindersitz.
        Wenn einer läuft laufen alle bzw Roller oder Bobby Car ,ich renne ja nicht hinter den Fahrrädern her .

        #winke

      • Beispiel vorlesen: Fang an, Deine Kleine zu erziehen! Mit 2,5 Jahren sollte sie längst verinnerlicht haben, dass sie sich nicht so verhalten darf. Wenn sie brüllt, schmeiss sie raus.
        Sich so ein Verhalten bieten zu lassen und dann noch nachzugeben schadet nicht nur dem großen Kind, sondern auch der Kleinen ganz gewaltig. So kommt sie nicht gut durchs Leben.

        Radfahren: Die Kleine in den Kindersitz oder an einen Platz gehen, an dem die Kleine laufen oder Laufrad fahren, der Große aber Fahrradfahren kann.

        Ideen für beide: Mach etwas kreatives, bastel mit ihnen, geh mit ihnen in den Zoo, auf den Spielplatz...

        Hallo,

        unsere Kinder haben 2,5 Jahre Abstand, und ich muss sagen, dass ich es auch sehr anstrengend fand, als der Kleine 2 war, obwohl der zu dem Zeitpunkt noch recht pflegeleicht war.

        Jedenfalls hatten wir genau die gleiche Situation, dass der Kleine kaum etwas konnte, was die Große interessant fand und quakig war, wenn er nicht mitmachen durfte. Die Große konnte nichts mehr irgendwo aufbauen, wo der Kleine dran kam, weil der alles durcheinander warf bzw. abriss.

        Ich kann Dir auch nur raten, konsequent gegenüber der Kleinen zu sein. Wer Terror macht, kann den alleine in seinem Zimmer machen.
        Unsere Tochter war mit 2 auch schon so ein kleines Teufelchen und das ohne Geschwister, auf die sie hätte eifersüchtig sein können. Da musste man kurze, klare Ansagen machen und Konsequenzen durchziehen, sonst meinte sie gleich, alle müssten nach ihrer Pfeife tanzen. (Sie hat mal Oma so richtig schön springen lassen, als die es auf die Tour mit Späßchen, Ablenken und Erklärungen versucht hat. ;-))

        Beim Vorlesen habe ich damals Bücher für das große und das kleine Kind abgewechselt, wobei der Kleine auch bei den Büchern für die Große zugehört hat und schon früh Texten folgen konnte, die für sein Alter eigentlich deutlich zu anspruchsvoll waren.

        Ansonsten habe ich z.T. mit der Großen am Wohnzimmertisch Sachen gebaut oder gespielt, während der Kleine sich unten mehr oder weniger alleine beschäftigen musste, oder mit beiden Lego Duplo oder Bauklötze, wo der Großen aber klar war, dass sie mehr mit dem Kleinen spielt, als ihr Ding zu machen.
        Und teilweise hat dann eben die Große oben auf dem Tisch für sich gespielt, und ich unten mit dem Kleinen.

        Unterwegs würde ich entweder selbst auch Fahrrad fahren und die Kleine in einen Fahrradsitz setzen, oder der Große läuft auch, oder er muss lernen, dass er nur bis Punkt x vorfahren darf und da warten oder wieder zurück kommen muss.

        Mal nur mit einem Kind etwas machen, ist natürlich auch eine gute Sache, aber bei uns war das kaum zu verwirklichen, außer am Wochenende, wenn Papa Zeit hatte.

        Das ist jetzt eine blöde Phase, aber es wird besser. Mit einer 3-jährigen und einem 6-jährigen kann man schon mehr mit beiden Kindern machen.
        Unsere sind jetzt 7 und fast 10, und sie machen schon seit Jahren richtig viel miteinander oder mit mir zusammen, wenn keine anderen Kinder greifbar sind.

        LG

        Heike

        mit einem mobilen Kleinkind ist es nie so ganz einfach wenn schon ein größeres Kind da ist . Ich habe nie den Anspruch gehabt das oder die größeren Kinder immer altersgerecht zu beschäftigen .Das wäre auch nicht möglich gewesen . In dem Alter gibt es noch genügend Möglichkeiten beide unter einen Hut zu bekommen Spielplatz , schwimmen gehen , Indoorpark , Zoo etc. .Davon nehmen beide keinen Schaden ich denke du machst dir zu viele Gedanken . Der große kann Fahrrad fahren natürlich am besten auf einer geeigneten Strecke wo möglichst keine bis wenig Autos fahren( Feldweg , Park etc. entweder du packst das kleine in den Fahrradsitz oder Anhänger oder vielleicht kann es selber schon lernen Laufrad zu fahren mit dem kleinsten Laufrad . Wichtig ist das dein größeres Kind auf dich hört und nicht wahllos davon fährt , vorfahren ist mit Absprache in Ordnung wenn ihr einen bestimmten Punkt ausmacht wo er zu warten hat oder umzudrehen hat . Bauen und Spiele spielen ist in dem Alter einfach schwierig ein kurzes einfaches Spiel wie Lotti Karotti haben meine Kinder lange gerne gespielt auch als sie eigentlich schon aus dem Alter raus waren oder Tempo kleine Schnecke geht vielleicht ansonsten kannst du versuchen ob die kleine eine Zeit durchhält wenn sie z. B. würfeln darf . Lego Duplo kann man auch zusammen bauen oder beide nebeneinander . Draußen im Garten spielen oder mit Malkreide malen können auch beide . Wenn das Vorlesen mit beiden gar nicht klappt dann bauen es doch abends für den großen vor dem zu Bett gehen als Exklusivzeit ein . In einem bis 1,5 Jahren sieht es schon anders aus da geht schon einiges mehr . Anstrengend ist es Hausaufgaben zu machen mit einem Schulneuling und einem wuseligen 2/2,5 jährigen das keinen Mittagsschlaf mehr macht #schwitz

        Wir haben einen Abstand 2,5 Jahren. Die Große ist jetzt 6 und der kleine wird 4. Das läuft nicht immer harmonisch. Wenn ich etwas mit der Großen mache, z.B. mit ihr Schlagzeug übe, dann darf er zuschauen, aber wenn er stört, dann fliegt er irgendwann mit Vorwarnung raus aus ihrem Zimmer. Wenn sie Zahlenspiele macht (diese Vorschulhefte, oder auch mal auf dem Handy), dann schaut er gerne zu. Er kann zwar noch nicht wirklich zählen, aber Zahlen lesen kann er. Zumindest habe ich das Gefühl. Wenn der Große Fahrrad fahren will, dann würde ich auch mit dem Fahrrad fahren und der Kleine käme in dem Alter in den Fahrradsitz oder Hänger. Ich hätte meiner Tochter in dem Alter schon lange nicht mehr zu Fuß folgen können, wenn sie Fahrrad fährt. Mittlerweile fährt sie Fahrrad und er Laufrad. Klappt prima.
        Wie sich das anhört, tut sie alles um deine volle Aufmerksamkeit zu erhalten. Thema Bücher. Entweder sie schaut mit ihrem großen Bruder das Buch mit an oder sie muss sich etwas anderes suchen zum Spielen. Wenn sie Theater macht, würde ich sie aus der Situation herausnehmen. Erklär immer, dass das so nicht geht. Ich mach das bei beiden. Wenn sie sich wieder beruhigt haben, dann dürfen sie wieder kommen. Bücher kann man ja auch abwechselnd lesen; ein Buch für den Großen und ein Buch für die Kleine.

        Bei Duplo oder Lego, hat man ja eigentlich doch genug Steine für beide. Wenn der Große absolut alleine bauen will, dann muss sie lernen ihr eigenes Kunstwerk zu bauen. Beim nächsten Mal bauen sie dann zusammen ein Bauwerk. Mal kann man die Kleine auffordern alleine zu bauen, mal kann man den Großen auffordern sie mitspielen zu lassen. Ich will nicht behaupten, dass ich immer alles richtig mache. Es gibt oft genug Streitereien, aber auch viele Momente, wo es harmonisch ist und ich denke, ob das nicht immer so sein könnte. Beide müssen lernen zurückzustecken, nach deinen Beschreibungen im Moment vor allem die Kleine. Aber Bedenke sie ist jetzt gerade 2, das ist eine Phase und wird sicher besser, wenn du ihr den richtigen Weg zeigst und auch konsequent bleibst. Jedes Kind ist anders.

        Hallo, meine Kinder haben genau den gleichen Abstand.

        Wenn beide Kinder zu Hause sind, lasse ich sie die meiste Zeit gemeinsam/ alleine spielen. Der Kleine sitzt dann beim Großen im Zimmer und beschäftigt sich nebenher, manchmal spielen sie dann auch gemeinsam (aber dann eher wilde Sachen wie Kämpfen, Verstecken oder Fangen).

        Wenn der Kleine Bauwerke vom Großen kaputt macht, muss er aus dem Zimmer raus. Das versteht er schon ganz gut. Allerdings versuche ich ihm vorher auch eine Aufgabe zu geben.

        Gestern wollte der Große Dominosteine aufbauen. Der Kleine hat dann die Aufgabe bekommen, ihm die Steine nach und nach zu reichen.

        Beim Lesen bekommt der Kleine ein extra Buch.

        Ansonsten beschäftige ich mich mit dem Großen alleine vor allem dann, wenn mein Mann zu Hause ist. Dann können wir in Ruhe spielen oder lesen.

        Draußen würde ich den Kindern einfach Kompromisse beibringen und eventuelles Theater dann ignorieren. Zuerst fährt der Große Fahrrad und der Kleine geht in den Anhänger, danach geht man irgendwo hin wo der Kleine laufen kann.

        Wir gehen hier meistens in den Park. Dann achte ich in erster Linie auf den Kleinen und der Große fährt halt mit dem Fahrrad oder den Inline skates immer ein Stück vor und kommt dann wieder zurück.

        Ansonsten: Beschäftigungen wählen, von denen beide Kinder etwas haben.

        Meine zwei Jungs sind im genau gleichen Alter.

        Wenn der Große Rad fährt, fährt der Kleine Laufrad oder Bobby car. Ich verstehe allerdings nicht, dass dein Großer mit 5,5 Jahren davon fährt. Der sollte es in seinem Alter kapiert haben, dass man nicht davonfährt.

        Das klappt hier ohne Probleme.

        Bücher lesen muss man "üben". Der Kleine hat nach dem 10. mal verstanden, dass er still sitzen und zuhören kann oder halt in seinem
        Zimmer spielt. Stören darf er nicht.

        Je öfter man das macht, desto schneller kapieren sie es.

        Neuerdings machen wir Kinderentspannungsübungen. Dafür mach ich verschiedene Videos an und dann legen wir uns auf unsere Matten und hören der Stimme zu. Atmen zusammen laut ein und aus und entspannen uns. Das hat der Kleine mittlerweile auch gut drauf. Anfangs störte er nur.

        Vielleicht versuchst du das mal. Das hilft auch dir runterzukommen, du klingst sehr genervt. Das überträgt sich auf die Minis.

        Hallo

        bei uns war es in dem Alter auch so und ist eigentlich genau noch so, nur das jetzt beide älter sind und mich zum Glück weniger brauchen.

        Für mich im Nachhinein betrachtet denke ich, es war falsch, der Kleinen das alles so durchgehen zu lassen. Sie ist heute noch (fast 6 Jahre) wie eine Diva und die Machtkämpfe sind manchmal echt heftig. Ihr großer Bruder ist 3 Jahre und 9 Monate älter. Als sie so klein war hat er oftmals auch alleine ruhig gespielt. Dazu war er ja im Kindergarten und da zum Glück gut gefördert und gefordert.

        Buch vorlesen ging zum Beispiel, wenn ich die kleine auf den Schoß nahm und immer zwischendurch speziell ihr ein Bild oder so zeigte und erklärte und den großen hat es zum Glück nicht gestört.

        Das du das Gefühl hast, dein großer begibt sich auf die Ebene der kleinen kann durchaus sein. Vielleicht spielt da ein bisschen Eifersucht mit und er hat das Gefühl, wenn er sich genauso verhält wird er auch genau soviel Aufmerksamkeit bekommen?

        Wegen dem Fahrrad fahren: Mein großer wäre erstmal drei Tage (Tendenz steigend, wenn er es beim ersten mal nicht gelernt hätte) gelaufen, statt das Fahrrad zu nehmen, wenn er einfach so weg gefahren wäre.

        Ich nehme mal an, das du keine Möglichkeit hast, die kleine mal von jemand anders (Oma etc.) betreuen zu lassen, um mit ihm solche Sachen in Ruhe zu machen? Den ultimativen Tipp hab ich jetzt leider auch nicht, aber ich kann dir versichern, das andere Mütter auch das Problem haben - auch wenn man nicht immer alles erzählt bekommt.

        Jetzt wird es ja hoffentlich bald schöner und dann ganz oft mit beiden auf den Spielplatz gehen. Vielleicht mag die kleine ja gerne Sand spielen und ihr findet einen Spielplatz mit Sitzgelegenheiten in der Nähe und nehmt da einfach Lernhefte oder sowas mit?

        Wünsch euch alles Gute!

        LG
        Melanie

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