Er (4) findet so schwer Freunde. Laaaang!

    • (1) 08.05.17 - 10:38

      Hallo.

      Ich habe hier viele Beiträge gelesen die mir ans Herz gingen. Meine Frage ist da eher eine Kleinigkeit aber es macht mich trotzdem ratlos und traurig.

      Zum meinem Kind:

      Ich habe einen viereinhalb jährigen Sohn. Er ist ein Sensibelchen. Kann schlecht Kritik vertragen, weint schnell, ausgiebig und völlig theatralisch. Er kann sich schlecht auf eine Sache konzentrieren, immer irgendwie von "Höcksken auf Stöcksken". Hummeln im Hintern, nicht still sitzen können und halt sehr wild und laut. Draußenkind und Entdecker Typ. Kennt keine Angst. Abwechseln/teilen fällt ihm noch hin und wieder schwer.

      Wir fallen gerne durch seine Wuseligkeit auf. Aber er weiß was richtig und falsch ist. Kuschelt gern, liebt seine Schwester. Er ist kein Provokateur, nicht aggressiv.Wenn man sagt Schluss, dann ist es das auch (wenn auch wiederstrebend).
      Also eigentlich alles ok soweit.
      Aber: er findet nicht wirklich Freunde. Er lechzt förmlich danach weil sich alle anderen Jungs seiner kiga-Gruppe auch permanent verabreden. Sie verabreden sich untereinander und auch die Mütter tun es. Bei uns läuft es sehr schleppend. Ich bin diejenige die den seltenen Verabredungen hinterher läuft. Uns fragt niemand.
      Nun ist mein Sohn mit etwas Abstand auch noch der Jüngste seiner Altersstufe und das merkt man auch. Ihm fehlt noch etwas an Reife. Er eckt durch sein Verhalten oft an. Nur wird er trotzdem mit diesen Kindern weiter gehen, Vorschulkind werden etc. Er wird ja immer der jüngste bleiben als "muss-kind".
      Gelegentlich kommt er nach Hause und weint weil er niemanden zum Spielen findet. Einmal hat er sogar gesagt er "hat nie keinen richtigen Freund". Das ist furchtbar zu hören! Wenn ich ihn abhole und sie draußen spielen ist er oft allein.

      Gespräche mit den Erziehern sind schon des öfteren gelaufen. Sie meinen Zeit geben, älter werden lassen. Stimmt ja auch aber ich hab Angst dass er den Anschluss dann gar nicht mehr findet. Wenn man die Mütter fragt sind ihre Jungs immer durch Verabredungen ausgebucht.
      Wenn er denn dann mal verabredet ist freut er sich wie Bolle und hüpft durchs ganze Haus. Dann finden Sie schleppend ins Spiel und ich muss etwas Hilfestellung geben. Leider klammert er in seiner Freude dann etwas an den Spielpartner, was diese etwas nervig finden. Besonders am nächsten Tag im Kiga, wenn er glaubt dieser eine Junge sei nun der Beste Freund für immer weil sie nun am vorherigen Tag verabredet waren.
      Und heute mal wieder der Knaller: beim abliefern in den Kiga waren drei seiner Kumpel sich einig "Wir gehen heute ohne dich in die turnhalle. Du darfst nie mit. Dich wollen wir nicht". Sein Gesicht hättet ihr sehen sollen! Er war furchtbar enttäuscht und wollte wieder mit nach Hause.

      Klar, Kinder sagen solche Sachen und natürlich habe auch ich reagiert. Aber die Summe seiner Erfahrungen macht uns traurig.

      Was meint ihr? Dem ganzen einfach Zeit geben? Abwarten?

      Wie gesagt, mit den Erziehern läuft alles und sie versuchen glaub ich alles.

      Was kann ich tun dass er sich selber nicht so im Weg steht?
      Ich finde kaum etwas schlimmer als als Kind allein zu sein...

      Der wahnsinnig lange Text tut mir leid. Ich habe einfach mal unseren Klein-Jungen-Kummer aufgeschrieben.

      • Hallo einderdaus,

        das ist sehr traurig. Für deinen kleinen Sohn, aber auch natürlich für dich als Mama. Mein Mamaherz hat bei deinem Text auch schluchzen müssen #schmoll

        Es ist schrecklich, wenn das eigene Kind so leidet und man irgendwie nur tatenlos daneben stehen kann...

        Leider ist es so, dass es immer "Außenseiter" geben wird. Gab es schon in meiner Schulzeit, einige Zeit lang, war ich selber einer. Und wenn sich ein paar "zusammenrotten", dann hat man es einfach doppelt so schwer.

        Ich kann dir leider nicht wirklich helfen, da meine Tochter erst 2,5 Jahre alt ist. Aber ich weiß jetzt schon, dass mir das Herz bluten wird, wenn ich in deine Situation kommen sollte :-(

        Zwingen kann man die anderen natürlich nicht, wenn sie nicht wollen. Vielleicht findest du jedoch andere Alternativen? Vielleicht einen Sportverein? Nachbarskinder? etc.

        Ich wünsche dir auf alle Fälle alles Liebe und dass du eine tolle Lösung für euch beide findest #blume

        Hallo.

        Das zu lesen hat mir auch wirklich weh getan. Dein Sohn tut mir sehr leid.

        Meine Tochter ist auch ein sehr sensibles Mädchen. Sie ist zwar gut integriert und hat durchaus Gelegenheiten zu Verabredungen, aber sogar mich (und natürlich auch sie) treffen solche Situationen, in denen sie mal von Anderen ausgeschlossen und unfair behandelt wird extrem. Ich finde es wirklich furchtbar mitzuerleben, wie gemein Kinder untereinander sein können. Und für deinen Sohn ist es noch ungleich schlimmer. Ihr beide tut mir wirklich furchtbar leid.

        Ja, was ich dir raten soll, weiß ich gar nicht so richtig. Im Kindergarten wirst du nichts erzwingen können. Kannst du versuchen in eurem Wohnumfeld Kinder zu finden, die nicht in eurem Kindergarten sind? Vielleicht über Kleinanzeigen oder über Vereine, damit er zu Spielverabredungen kommt unabhängig von der Kindergartengruppe? Oder ihr meldet ihn in ein zwei Vereinsaktivitäten an?

        Tatsächlich denke ich momentan daran, dass unsere Große irgendwann vielleicht einen Hund für Agility oder ähnliches oder eine Reitbeteiligung bekommt, damit sie ihre viele Energie los wird, aber gleichzeitig verantwortungsvoll gefordert wird. Falls dein Sohn Freude an Tieren hat, könntet ihr ggf auch in einer solchen Richtung überlegen? Oder vielleicht ein Patenschaft im Tierheim?

        LG und alles Gute

        Dein Kind hört sich irgendwie sehr anstrengend an....sorry
        auf der eine Seite Sensibel auf der anderen laut und wild. Ich weiß nicht unter sensibelchen stell ich mir kein lautes wildes Kind vor.....
        aber das soll jetzt mal egal sein.

        Ich würde an deiner Stelle mit ihm irgendwo in einen Verein gehen oder was auch immer - etwas wo er auch außerhalb des Kiga Freundschaften schließen kann. Damit er nicht mehr auf die Freundschaften im Kiga "angewiesen" ist.

        • Hi. Ja er ist nicht einfach das stimmt. Aber durchaus erzogen. Er ist ein Wildfang, der nicht gut mit Kritik umgehen kann. Einfach ausgedrückt. Wieso sollte es das nicht geben? Das ist sein Charakter. Es gibt eben solche und solche. Und glaube mir, er ist schon viel ruhiger geworden.
          Trotzdem ist er erzogen. Er nutzt keine Schimpfwörter, haut/beißt/kratzt nicht, mag Mensch und Tier und sagt brav Bitte und Danke.
          Wir wohnen in einem kleinen Ort. Zum Sport geht er zwei mal die Woche. Natürlich trifft sich da alles wieder. Auch Grundschule gibt's hier nur eine weit und breit.
          Trotzdem werde ich mich umhören und alternative Gruppen zum Spielen suchen.
          Danke

          • Hallo!

            Das tut mir wirklich Leid für Dich und vor allem für Deinen Kleinen. Ehrlich gesagt, war es meine größte Angst, dass unser Sohn (4,5) im Kindergarten keine Freunde findet. Zum Glück ist es nicht der Fall.

            Hast Du keine Freundinnen, die Kinder in seinem Alter haben? Die Du kennen gelernt, als er noch ein Baby war? Ich habe solche Kontakte immer sehr gepflegt und tue es immer noch. Unser Sohn, hat somit einige Freunde, die nicht bei ihm im Kindergarten sind. Er kennt sie teilweise seit er 3 Monate alt ist. Diese Kinder (insgesamt 3) gehören fest zu unseren Verabredungen.

            Ich wünsche euch alles Gute! Und dass Dein Kleiner Freunde findet!

            LG

            sweti84

      Hallo!
      Ich rate dir ihn in einem Verein oder ähnlichem anzumelden.
      Mein Sohn (7) hat sich im Kiga auch immer schwer getan, da war einfach kein passendes Kind dabei. Im Turnverein hat er sofort einen Freund gefunden, den er immer noch hat.
      Versuch die Ablehnung nicht so schwer zu nehmen, ich weiß, ist schwer. Tröste ihn und dann weiter. Mach es nicht zum Thema.
      Es wird, ihr müsst nur das richtige Kind finden.
      Mein einzelgängerischer Sohn ist in der Schule jetzt so “begehrt“, dass ich schon mal bremsen muss...

      LG #winke

      Hey :)

      Wie gut kannst du mit ihm schon über solche Situationen sprechen? Nicht böse gemeint, aber wenn ihn soviele Kinder in dem Alter ablehnen, dann hat das einen Grund.

      Kinder in dem Alter sind noch nicht gemein in dem Sinne, sie schließen idR auch noch nicht systematisch aus. Aber sie reagieren auf Verhalten, welches sie irritiert. Z.B. das theatralische Weinen bei sonstigem Wildsein - das passt erstmal nicht zusammen und irritiert eben.

      Das soll nicht heißen, dass an deinem Sohn etwas falsch wäre - er ist bestimmt ein toller Kerl. Aber er hat eben Seiten an sich, die irritieren und erstmal abschrecken können.

      Deine Aufgabe als Mutter ist hier nicht, schrecklich Mitleid mit ihm zu haben - das verstärkt nur das Gefühl, dass etwas nicht stimmt. Du musst ihm Brücken bauen und ihm Vertrauen vermitteln in seine Fähigkeit, andere Kinder für sich einzunehmen und sie nicht gleich zu verschrecken.

      Du kannst z.B. mit ihm über konkrete Situationen sprechen und ihm helfen, sein Verhalten und dessen Wirkung auf andere zu reflektieren. Du kannst ihm vllt erklären, wie es sich für seine Spielverabredung anfühlt, am nächsten Tag sein bester Freund sein zu müssen. Alles möglichst auf der Gefühlsebene und in einer Sprache, die er versteht.

      Du könntest auch mal auf eine der anderen Jungsmamas zugehen, die dir sympathisch ist und eure Situation erklären und sie um Hilfe bitten. Natürlich um Himmels Willen nichts erzwingen, aber vllt ergibt sich so öfter eine Verabredung. Und last but not least: versucht euch doch mal an Freundschaften mit Mädchen - vllt passt es da ja eher?

      LG

      • Hallo. Ja, da gebe ich dir recht. ER ist das Problem. Er steht sich selber im Weg und kommt mit seiner Hibbeligkeit und mangelnden Reife einfach nicht gut an. Die anderen sind alle 5-10 Monate älter als er. Und DIE hat er sich ausgesucht.

        Die Erzieher sagen er käme wunderbar mit jedem einzelnen aus. Dann wird auch schön gespielt. Aber sobald es mehr werden überfordert es ihn und er kommt nicht klar. Bloß, sind es nun mal viele kinder.

        Ehrlich, ich bin auch oft genervt und kann verstehen dass da nicht jeder drauf fliegt.

        Wir reden IMMER über die Verabredungen. Sowohl vorher als auch hinterher. Z.B. Was möchten wir, was bedeutet es ein Gast zu sein, was lief gut und was schlecht. (Mehr fällt mir jetzt ad hok nicht ein).

        Er muss es wohl üben, üben, üben.
        Und vielleicht doch mal mehr nach Jüngeren für ihn Ausschau halten.
        Dein Satz "...nicht gleich zu verschrecken" trifft es glaub ich.
        Danke für deine Nachricht, ich werde noch mal über mein Verhalten nachdenken.

    Hallo!
    Ich kann mich da n bisschen rein versetzen, bis vor so ca. einem halben Jahr hatte mein Sohn (ebenfalls 4,5) noch keinen einzigen Freund... allerdings mit dem Unterschied, das er das einfach nicht wollte! Er wollte immer alleine spielen und wenn der Nachbarsjunge (gleiches Alter) gefragt hat, ob er rüber kommen darf, hat unser Sohn "Nein" gesagt #schock#schmoll Wenn ich ihn dann einfach rüber gebeten habe, hat Junior jedes Spiel verweigert. #schwitz Ich hab echt schon befürchtet, das er nie einen Freund finden wird :-(
    Ob es jetzt am älter werden oder an der Frühförderung liegt, die er einmal die Woche im Kindergarten bekommt; ich weiß es nicht... jedenfalls hat er jetzt zwei, drei "Freunde", mit denen er sich allerdings noch nicht verabredet hat, das möchte er noch nicht.
    Aber der Nachbarsjunge geht jetzt hier ein und aus (und umgekehrt) und manchmal denke ich an die ruhigen Zeiten zurück, als mein kleiner Junge ganz zufrieden alleine im Sand saß und gespielt hat #schein
    An Deiner Stelle würde ich auch nach einem Verein schauen oder vielleicht reiten, wenn er sich dafür interessiert?

    Echt "doof" das er für nächstes Jahr schon ein Muss-Kind ist; wir haben da Glück, unsere Einschulung ist erst 2019, damit hab ich mich immer getröstet.

    Wünsche Euch alles Gute!
    LG
    asira #winke

    Hallo, wie sieht es mit jüngeren Kindern aus, die selbst noch ungeübter im Umgang mit anderen sind, so wie dein Sohn? Natürlich ist es jetzt noch viel zu früh, über eine Rückstellung zu reden, aber ich würde das im Hinterkopf behalten, gerade soziale Reife ist ein wichtiges Kriterium zur Einschulung. Vielleicht lädt er / ladet ihr mal eine Mutter mit ihrem 3,5jährigen Kind ein?! Einen Versuch wäre es wert.
    LG & alles erdenklich Gute für euch!

    • Hi. Eine Rückstellung haben wir dick und rot anstreichen lassen bei der Schulanmeldung. Leider scheint das ja nicht so einfach zu sein aber wir werden es auf jeden Fall versuchen.
      Danke für deine Meinung.
      Er hat sich etwas mit dem jüngeren Nachbarskind angefreundet. Da meint er halt den Bestimmer raushängen lassen zu können (Kann er ja sonst nie sein).
      Aber Hey, wir arbeiten daran!

(14) 08.05.17 - 15:45

Hallo,

ich habe hier ein älteres Exemplar, mittlerweile schon 11, der ähnlich ist. In der Kitazeit laut, wild, sehr explosiv, sehr bewegungsintensiv, sehr körperlich - er hatte nie viele Freunde aber er fand DEN EINEN, der zu ihm passte und dann war es das. Verabredungen mal hier mal da. Ansonsten andere Hobbies, die sein Selbstbewusstsein stärkten und seinem Bewegungsdrang Rechnung trugen und außerdem Kontakt zu Gleichaltrigen förderten - vielleicht wär das auch was für Deinen Sohn?

Dann zogen wir um - mein Sohn war 7, erste Klasse gerade beendet.
Das war sehr schwer für ihn - wieder keine Freunde, wieder überall angeeckt, weil eben "anders". Mittlerweile ein echter Bücherwurm geworden, saß er oft in irgendeiner Ecke - lesend und völlig in seiner Welt. Oder, als totaler Kontrast - mit irgendwem mit STöcken und Stäben "kämpfend"...alle anderen spielten lieber Fußball - das wiederum tat er nur im Verein, niemals in der FReizeit, was ihn abermals zum Außenseiter machte.
Auch hier half die Zeit. Nach einem Jahr hatte er einen Freund gefunden, zwar vom Charakter her irgendwie völlig anders (z.B. überhaupt nicht bücherinteressiert) aber irgendwie doch seine Wellenlänge...er hat nach wie vor wenige Freunde, vielleicht drei oder vier. Er ist nicht so extrovertiert und offen wie sein jüngerer Bruder, der beinahe mit jedem gut kann, aber er hat seinen Platz gefunden.

Ich glaube, Du selbst kannst da gar nicht viel aktiv unternehmen, außer ihn zu bestärken, dass er als Mensch genau so gut ist, wie er ist und sich nicht verbiegen muss, um irgendwo dazuzugehören. Biete ihm Gelegenheiten, sich mit anderen Kindern zu treffen - schaut nach einem Freizeitsport, einem Verein oder einer Eltern-Kind-Gruppe (bei uns in der Nähe gab es z.B. eine tolle Waldgruppe für die Altersklasse - da wurde geschnitzt, Hütten gebaut, in der Natur gekocht etc...ein Angebot einer Familienbildungsstätte), ladet eine Familie aus der Kita ein o.ä...

Es scheint ihn ja offenbar selbst zu stören, keinen Freund zu haben - aber erzwingen kann man sowas nun mal nicht - und auch das muss man lernen. Sehen denn die Erzieher in der Kita einen Grund, warum er bei anderen Kindern nicht beliebt ist oder gibt es keinen offensichtlichen und daher die Aussage "Zeit geben, älter werden". Ich glaube allerdings nicht, dass Du Angst haben musst, dass er "den Anschluss" verpasst - vielleicht kam einfach nur noch nicht das richtige Kind...nach Freunden darf man halt nicht suchen, denen muss man begegnen und vielleicht war es bei Deinem einfach noch nicht so weit.

LG

a79

Hallo Du,

Zu erst einmal tut es mir leid deine Zeilen zu lesen, ich kann verstehen dass du mit deinem Kind leidest. Meine Maus kam mit 3 Jahren in die Kita. Sie ist sehr sozial und ist in ihrer Entwicklung weit vor allem auf der sprachlichen Ebene. Vom ersten Tag an war mein kleines Mäuschen so beliebt. - zu beliebt!

Fast jedes Kind wollte mit meiner süssen spielen. Jetzt könnte man sagen, super und am Anfang freute ich mich riesig darüber. Doch nach kurzer Zeit kam mein Kind heim und sagte tränenreich, sie wolle nicht mehr in die Kita. Sie möchte bei mir bleiben. Warum? Das war nicht aus ihr raus zu bekommen. Jeder morgen war ein Kampf und von Tränen begleitet. Ich musste arbeiten und zerbrach mir den ganzen Tag den Kopf. Ich sprach auch mit den Erzieherinnen und die hatten diese Situation bereits erkannt und versuchten tatsächlich alles um meinem Kind Pausen zu ermöglichen. Auch wenn das zur Folge hatte das meine kleine auf dem schoss der Erzieherinnen sitzen bleiben musste, damit die anderen Kinder sahen, jetzt wird nicht gespielt. Nun war meine kleine mittlerweile trocken und besuchte in der Kita die Toilette. Bei uns ist es üblich das Kinder die Türen zwar schließen aber eben nicht anschließen können. Die anderen Kinder folgten meiner auf die Toilette und öffneten die Türe während sie dort saß. Sie wollten mit ihr spielen. Folge: mein Kind wollte nicht mehr auf die Toilette. Sie hielt unglaublich lange ein das ich echt Sorge hatte. Auch dieses Problem regelte sich irgendwann.

Heute ist sie nach wie vor beliebt aber sie musste lernen sich Pausen zu verschaffen. Und nun zu dem was unsere Kinder gemeinsam haben.

Meine hat auch keine Freunde!

Verabredungen finden keine statt und sie ist eher in sich gekehrt. Ich glaube schon das mein Kind gerne eine Freundin hätte und ihr Blick zeigt es auch deutlich wenn die anderen Kinder sich verabreden. Aber es entwickelt sich einfach nichts. Mit den Müttern habe ich keinen guten Stand weil ich Vollzeit arbeiten gehe. Aber das ist zweitrangig. Mittlerweile sind wir wieder an einem Punkt angelangt wo es ihr extrem schwer fällt mich zur Arbeit gehen zu lassen. Und auch zuhause wird geschaut was ich mache und was ich tue. Ich mache da kein großes Thema daraus und lasse ebenfalls die Zeit für mich arbeiten. Verein, wäre auch eine Idee gewesen die ich dir geraten hätte.

Letztenendes hoffe ich für unsere Kinder, dass sie ihre richtigen Freunde noch treffen werden.

Alles gute dir und deinem Sohn.

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