Meine Tochter (bald 6) klammert ..

    • (1) 22.05.17 - 11:09

      ...und ich weiß nicht (mehr) wie ich ihr dabei helfen kann, sich zu lösen, gerne irgendwo ohne mich zu sein, "unabhängig".

      Hat das noch jemand?

      • ...ne, meine Tochter war da ganz anders.

        ABER die sind doch vor der Schule eeeh so schwierig.

        Klingt blöd aber genieß die Zeit des Klammerns einfach noch. Meine Große ist 13. Langsam dreht sich alles nur noch um ihre Freunde.
        Bald ist Mama uncool.

        Und das ging soo verdammt schnell #schock

        ...ich vermute, dass Deine Tochter nach der Einschulung auch einen Schuss macht.
        Mit schulbeginn wird eh alles anders. Dann werden se groß und vieles wird einfacher.

        #liebdrück

        Petra mit Joelina (wie gesagt 13) und Tim 4 #hicks

        Hallo,

        die Frage ist ja jetzt ziemlich allgemein gehalten. War sie denn schon irgendwo ohne Dich, wenn ja, war sie da ungern ohne Dich? Wie muss ich mir das vorstellen?
        Es gibt schon besonders anhängliche Kinder, in den Kiga meiner Tochter war so ein Mädchen, aber die Eltern haben es gefördert, so kroch das Kind auch bei Klassenfahrten, die ohne Vater nicht möglich waren, in der Nacht zum Vater ins Bett. Ich finde soetwas schrecklich.
        Also, geht das Kind in den Kiga? Schläft es bei den Großeltern? Wo siehst Du die Probleme? Macht sie Theater ohne Dich?

        LG

        • ja ich hatte zunächst einen ellenlangen text geschrieben, aber dann wieder alles gelöscht.

          also sie geht in den Kindergarten, aber nur furchtbar ungern, im m oment furchtbar- manchmal ist es auch nur ungern.
          wenn sie die Möglichkeit -hätte- würde sie immer, immer, immer bei mir sein und mit mir arbeiten gehen z.b.

          auf kindergeburtstag geht sie mal allein, mal klammert sie sich heulend an mich, bei einer freundin allein bleiben geht auch mal, mal nicht.

          Sie schläft total gerne bei meinen Eltern, gestern Abend z.b. wollte sie, wir fuhren hin, dort wollte sie dann nicht mehr und ich hab sie wieder heimgenommen.

          Sie war schon allein im Ballett, das ging meistens gut, aber das haben wir einstellen müssen aus logistischen Gründen.

          Und so will sie nichts machen, Musikschule, Tanzen, Ballsport... nix.

          • Hm....schwierige Sache. Kannst Du denn mit ihr reden, z.B. warum sie in den Kiga geht, warum sie zur Schule muss und warum Du allein arbeiten musst?
            So gar keine Freizeitbeschäftigung ist auch nicht gut. Ich wäre da wahrscheinlich rapiader, aber meine Tochter war ganz anders ;-)
            Ich würde wahrscheinlich jeden Tag etwas trainieren. Mit Freunden spielen und konsequent gehen, mit Ihr eine Sportart probieren und sie dann machen lassen. Ich meine, das ist ja auch anstrengend für Dich.

            LG

            • ja es ist definitiv anstrengend, furchtbar anstrengend.

              das macht mich mürbe weil ich mir auch immer wieder sorgen machen, warum ist das so?

              unser sohn ist jünger und offener, mittlerweile fängt auch er im kindergarten an zu heulen.

              meine tochter weiß das ich arbeiten muss, das man geld verdienen geht, um elementares bezahlen zu können, und auch schönes zu machen - schwimmen gehen, eis essen.. all sowas.. aber in dem moment ist das... keine ahnung. uninteressant.

              ja vllt suche ich ihr einfach wieder eine aktivität, aber ob das die lösung ist?

              ich weiß nicht #schwitz

              • Versuch sie mehr unter Leute zu bringen, Verein, Freunde...
                Sag ihr, sie muss nicht nur in den Kiga, weil Du arbeiten musst, sondern weil sie da auch Freunde hat, die wichtig für sie sind. Vielleicht forderst Du Deinen Freiraum ein, indem Du aufzeigst, dann und dann ist Deine Zeit. Sie wird 6 und sie muss es auch verstehen. Sagt sich einfach, aber ich drücke Dir die Daumen!

                LG

                • ja DAS sag ich ihr auch.

                  Freunde, spielen, basteln, lachen, singen... es macht ihr ja Spaß dort (oh gott ich will es hoffen #freu ) ...

                  das machen wir daheim als auch, aber das sind dann ihr Bruder, sie und ich, und eben nicht noch 24 andere Kinder und Erzieher. das dort ist ja eine ganz andere Qualität.

                  • Und wie ist es mit dem Vater? Musst Du da auch immer da sein? Ich würde beginnen, mir wiederholden ein Stündchen frei zu nehmen, etwas für mich zu machen und der Vater macht dann etwas mit den Kindern.

                    Meiner Tochter war es egal, wo und mit wem sie gebastelt hat, Haupsache sie konnte basteln. Das sollte sie mit 6 Jahren vielleicht auch allein, mal mit dem Bruder ohne Dich machen.
                    Ich glaube, aber das ist nur eine Einschätzung, daß Du von Anfang an schon zugelassen hast, daß sie so klammert, das wird jetzt schwierig, von heut auf morgen abzustellen. Aber ich würde daran arbeiten, jeden Tag ein bisschen.

      Hallo,

      das kenne ich von meiner Tochter auch (6 Jahre). Egal wo wir waren - bei Freunden, bei Familie, egal wo - sie ging nicht von mir weg.
      Es wurde merklich besser, als ich sie in einem Verein angemeldet habe. Das Tanzen hat sie sich selber ausgesucht.

      Zwar hatte sie da auch lange Probleme beim Abgeben, weil sie erst mal nicht auf die anderen Kinder zugehen konnte. Die Trainer und Betreuer haben sich dann um sie gekümmert. Es half ihr, offener zu werden, sehr viel offener. Mit der Einschulung hat sie da auch noch große Fortschritte gemacht - Gott sei Dank. Der Knoten ist bei ihr letztlich geplatzt.

      Viele Grüße

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