Kindergartenwechsel ja oder nein, ratlos.....

    • (1) 01.06.17 - 17:54

      Hallo,

      ich stecke im Moment im Dilemma, hier die Hintergrunddaten:
      Meine Kleine (4 Jahre) wird seit August 2016 in einer Kita betreut, der Start
      war ziemlich holprig und schwierig, ich saß quasi 2 Wochen durchweg in der Kita, weil sie sich nicht lösen konnte. Mittlerweile hat sie sich dort sehr gut eingelebt, ich muss dazu sagen, dass mein Sohn und meine kleine Nichte auch in dieser Kita betreut werden.
      Nun kommt mein Sohn in die Schule und meine Nichte wird auch ab dem neuen Kiga Jahr anderweitig betreut werden.

      Jetzt habe ich die Möglichkeit einen Platz in der Kita in unserem Ort, Luftlinie 100 m zu bekommen, die jetzige Kita ist 4 km weit weg und es ist mitunter ein Krampf dorthin und zurück zu gelangen, aufgrund der (meist) überfüllten Hauptstraße, die der einzige Weg dorthin ist. Mittlerweile ist es belastend für mich, da ich die Kids erst in die komplett andere Richtung in die Kita bringen muss und dann wieder zurück, damit ich zur Arbeit komme, es ist ein ziemlicher Umweg. Die neue Kita liegt direkt auf meinem Weg zur Arbeit.
      Ich wäge jetzt schon die ganze Zeit ab und hier bräuchte ich eure Meinungen: Ist es für ein Kind sehr belastend und traumatisch die Kita zu wechseln, kaum, dass es sich eingelebt hat oder steckt ein Kind sowas "schnell" weg und gewöhnt sich dran?

      Sie wäre dann quasi alleine, ohne Bruder und Cousine, sie ist sonst ein sehr extrovertiertes Kind, was aber länger braucht, um aufzutauen. Wenn es dann aber soweit ist, dann integriert sich sich sehr gut und ist im jetzigen Kindergarten sehr beliebt, gerade, weil sie so ein aufgelebtes und fröhliches Kind ist.

      Ich würde mich über Meinungen freuen, danke fürs lesen :)

      Liebe Grüße,

      Murlik

      • Huhu,
        ich würde mir folgende Fragen stellen und danach entscheiden ob ich einen Kita-Wechsel durchführe oder nicht.

        1. Wie gefällt meinem Kind die Einrichtung, hat es Freunde, geht es gerne
        2. Wie zufrieden bin ich mit der Kita,
        3. kommen Kinder aus der aktuellen Kita mit meinem zusammen in die Schule ja oder nein
        4. wieviel Zeit kostet mich de Weg zur Kita, habe ich dadurch extreme Zeitnot oder ist es gut machbar noch pünktlich zur Arbeit zu kommen
        5. kenne ich die neue Kita, habe ich durch Freunde/Bekannte den Eindruck das die Kita für mich und meine Ansprüche gut ist ( die Erfahrung von anderen ist immer ein guter Anhaltspunkt)

        Ich würde nach dem ich alles abgewägt habe entscheiden was für mein Kind am besten ist.

        Lg Tasi

        PS. wir haben letzten Oktober einen Kita Wechsel durchgeführt ( Kinder sind 3J und 5 J ) für die Kids war es die aller beste Entscheidung

        Ich glaube nur du kannst dein Kind einschätzen.
        Mein Sohn hätte definitiv Schwierigkeiten. Er ist so wie ich und ich habe einen Wechsel in dem Alter nicht gut verkraftet... die Erzieherin meinte, ich hab n Problem und sie weiß nicht ob ich schulfähig bin, weil ich nichts gesagt habe dort. Auch ich habe keine schöne Erinnerung an meine letzten Kitajahre, wobei ich davon sicher keinen Schaden davon getragen habe...;-)

        Mein Sohn hat nach einem Jahr gewechselt, aber einzig und alleine weil wir mit den Kindergarten nicht zufrieden waren. Bevor die Kinderseele dort Schaden nimmt, hätte ich keine Rücksicht darauf genommen ob mein Sohn sich leicht mit dem Umgewöhnen tut oder nicht.

        Du schreibst ja von derartigen Umständen nichts - wenn die Einrichtungen aufgrund persönlicher Erfahrungen in deinem Umfeld in etwa vergleichbar sind und du es deinem Kind zutraust würde ich auch zugunsten der Bequemlichkeit wechseln.

        Wenn du über die neue Einrichtung nicht viel weißt/sie nicht richtig einschätzen kannst und/oder du glaubst dass ein Wechsel deiner Tochter schwer fallen könnte, würde ich alles beim alten lassen.

        Bei uns war es absolut problemlos, mein Sohn ist sehr aufgeschlossen und kommt mit jeglichen Veränderungen super zurecht. Für den neuen Kindergarten (der einen hervorragenden Ruf genießt und einfach super Arbeit macht) nehme ich eine wesentlich längere Wegstrecke in Kauf und der alte Kindergarten ist für ihn schon längst Geschichte.

      • meine Gedanken zur neuen Kita wären:

        wieviel Kinder gehen dort hin, mit denen mein Kind die Zukunft verbringen wird.

        Nachbarskinder, zukünfitge Klassenkameraden usw.

        Ich würde wechseln an deiner Stelle.....

        Sie wird sich auch in der neuen Kita eingewöhnen wenn sie soweit ist. Bruder und Nichte hat sie dort und dort nicht mehr......

        Eine Kita Fußläufig und ohne Umweg erreichen zu können ist Gold wert.

      • Ich persönlich würde nur im äußersten Notfall den Kindergarten wechseln. Vor allem weil Ihr eine sehr aufreibende Eingewöhnungsphase hattet.

        Ich selbst bin nach einem Umzug lange gependelt um meinen Sohn in den Kindergarten zu bringen. Die Kinder hängen sehr an Ihrer vertrauten Umgebung und an den Bezugspersonen im Kindergarten. Wegen Gründen die mir die Situation erleichtern wäre ich nicht auf die Idee gekommen Ihm sein stabiles Umfeld zu nehmen. Überstehen würden sie das alle aber ob es sinnvoll ist sei dahin gestellt.

        Gruß Cayenne

        Es liest sich nicht so, als ob man Dein Kind so einfach rausnehmen und woanders reinstecken kann.
        Ich würde das Risiko nicht eingehen wollen.

        Wir hatten so eine Entscheidung auch gerade zu treffen und haben uns für den Wechsel entschieden.

        Bei uns war es so, dass sowieso ein Wechsel vom U3- in den Ü3-Bereich anstand, der aber eigentlich mit seinen Krippen-Kumpels zusammen im selben Haus und sehr langsam und behutsam stattgefunden hätte. Wir haben uns auch folgenden Gründen zu einem Wechsel in eine komplett neue Kita entschieden:

        - der Weg war für meinen Mann (bringt ihn morgens) und mich (hole ihn nachmittags) eine große Belastung; wir müssen beide erst 7 km in die komplett entgegengesetzte Richtung fahren, bevor wir wieder zurück und zur Arbeit fahren.

        - spontane Treffen nach dem Kindergarten sind ausschließlich im Stadtteil der Kita möglich, da niemand bereit ist, uns zu Hause zu besuchen

        - ich habe IMMER das Auto bei mir, weil ich nicht mal eben von der Kita nach Hause kann, Auto wegbringen, mit Fahrrad los, das empfinde ich als sehr nervig für Spielplatz etc.

        - stauanfällige Strecke, so dass die Fahrerei auch für unseren Sohn an vielen Tagen eine Belastung ist

        - würden wir jetzt nicht wechseln, käme der Stadtteilwechsel zur Einschulung

        Da der Wechsel erst nach den Sommerferien stattfindet, kann ich noch nicht sagen, ob die Entscheidung richtig war und wie schwer er sich tun wird. Aber ich erhoffe mir mehr Spontaneität, mehr Zufriedenheit auf allen Seiten, mehr Zeit, schöne und sinnvolle Dinge zu unternehmen, mehr draußen sein und bewegen, Freundschaften im Stadtteil, Freunde, mit denen unser Sohn in 3 Jahren zusammen eingeschult wird.

        Hmm bei uns steht mit 3 immer ein Wechsel an weil es kaum Einrichtungen gibt die von 1 - 6 durch gehen. Es bedeutet dann aber eben auch eine neue Eingewöhnung.

        Wenn neben dem Weg der kürzer ist auch die Einrichtung an sich überzeugt und du nochmals zwei oder drei Wochen für eine Eingewöhnung investieren kannst würde ich wechseln.

        Kennt ihr sonst jemand im neuen Kindergarten?

        würde wechseln, sie ist ja nun älter und kennt Fremdbetreung

        • Hallo ihr Guten,

          sorry für die späte Antwort, war mega viel los bei uns.

          Danke für eure Antworten, ich habe mich entschieden, dass ich den Wechsel durchführe, es wird auf lange Sicht besser sein.

          Einen schönen Tag euch und liebe Grüße,..Murlik

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