Kita Eingewöhnung, Jetzt schlafprobleme

    • (1) 26.07.17 - 14:39

      Hallo,
      Mein Sohn 2 Jahre alt schlief bis vor ja einem halben Jahr immer mit meiner Hand ein. Das haben wir ihn dann langsam abgewöhnt, sodass er nach ca 1 Woche alleine in seinem Bett eingeschlafen ist...

      Jetzt geht er seit 4 Wochen vormittags in die Kita.
      Ein paar Tage davor fing es an.
      Er schreit wenn er ins Bett muss, alles stört ihn, man kann es ihm nur Recht machen wenn man die Hand hält...
      Ein paar Tage lang haben wir uns an sein Bett gesetzt, oder die Türe offen gelassen.
      Das war dann auch ok....

      Aber jetzt will er am liebsten wieder meine Hand zum einschlafen.

      Das möchte ich aber nicht mehr anfangen,... da ich bedenken habe das er sich wieder daran gewöhnt und wir am Ende wieder über 1 Std dort verbringen.

      Hat jemand die gleichen Erfahrungen gemacht oder hat Tips für mich?
      Das ganze hat den Hintergrund das wir in 4 Wochen Nachwuchs erwarten und ich angst habe ihm dann nicht gerecht zu werden...

        Hey,

        Die Kitaeingewöhnung ist eine große Sache für deinen Kleinen. Dann kommt demnächst auch noch ein Geschwisterchen dazu und bei ihm wird alles durcheinander gewirbelt. Deshalb würde ich ihm einfach geben, was er braucht.

        Meine Tochter hat während und nach der Ei Gewöhnung auch noch anders geschlafen. Einschlafen war schwerer und sie hat unglaublich viel geschlafen. Das hat von ganz allein wieder aufgehört.
        Dein Kleiner geht erst seit 4 Wochen hin und scheinbar fällt ihm das Abschied nehmen noch schwer. Dazu kommen viele beide Eindrücke, die er überhaupt erstmal verarbeiten muss. Ich hab bei meiner Tochter gemerkt, dass sie abends einfach länger brauchte um runterzukommen und abzuschalten und wenn er da gerade deine Hilfe braucht, würde ich ihm die auch geben.

        Liebe Grüße

    Hallo
    Vielleicht darf er sich ein neues stofftier aussuchen und ihm erzählen, dass dieses stofftier ihn beschützt. Vielleicht kannst du es ein klein bisschen mit deinem parfume einsprühen, falls du eins trägst, damit es nach mama riecht.

    Wir hatten auchnähnliches problem. Ich mache es jetzt so, dass ich die hand solange halte wie die spieluhr einmal läuft, dann geh ich raus. Ich weiss nicht wann ich das so angefangen habe, könnte aber kurz nach dem 2. geburststag gewesen sein.

    Wichtig ist, egal für wa du dich entscheidest musst du hinter der entscheidung stehen, also nicht heute keine hand halten, aber morgen schon, weil es ja so ein anstrengeder tag war, usw.

    Vielleicht hilft auch eine geschichte IM BETT lesen vor dem bettgehen, wo dein kleiner schon mal ksucheleinheiten hat?!

    Viel glück und viel erfolg

  • Moin,

    bei uns war es genauso.
    Sehe es bitte so: Dein Kind lässt gerade Vormittags in einem sehr großen Rahmen los, dafür möchte er abends wieder ein kleines bisschen mehr festhalten. Wir haben es ihm zugestanden. Es geht nun mal nicht immer darum was wir wollen und worauf wir Bock haben, GERADE WEIL er das so toll macht morgens sollest Du ihm das Handhalten abends erst mal wieder zulassen. Wenn sich in 1-2 Monaten die Situation gefestigt hat.

    LG
    Pikku

    • oder versucht die Idee die oben steht, das mit dem Kuscheltier hat bei uns auch etwas geholfen.

      Danke für die Antwort.
      Heute hat er 1 Std lang meine Hand gehalten und so getan als würde er schlafen,... er hat direkt die Augen zu gemacht und war zufrieden. Soweit so gut.

      Allerdings hat er direkt (sobald ich ihn mal nicht angeschaut habe die Augen aufgemacht und gegrinst.) Als würde er mich auslachen

      Ich habe das Gefühl das es eher machtspiele sind. Und er austestet wie lange ich das mit mir machen lasse.

      Sonst wäre ich auf Händchen halten eingegangen...

      Wie lange hast du es dann mitgemacht bzw konntest du das Händchen halten dann ohne Probleme wieder ablegen?

      • Ich glaube wir haben da eine komplett andere Sichtweise. Du redest vom Händchenhalten wie von einer Unart, wie wenn ein Hund immer die Besucher anspringt.

        Ich weiß ehrlich gesagt nicht was Ihr da manchmal sehen wollt, aber unser Lütte ist 3 und so ein Verhalten habe ich weder bei ihm beobachten können, noch traue ich ihm das in dieser klaren Art überhaupt zu. "Machtspiele" entstehen nur da wo Eltern die Arena bieten. Weit wann ist das Bedürfnis Mama bei sich zu haben eine Frage von "Macht". Also übst Du auch Macht aus wenn Du ihm die Hand entziehst und gehst! Es gibt einen Grundsatz "gestillte Bedürfnisse erlöschen". Heißt irgendwann braucht er Deine Nähe nicht mehr. Das Machtspiel inszenierst Du indem Du es als Machtinstrument ansiehst.

        Wir halten nicht Händchen wir reden derzeit entweder von "komplett auf der Mama einschlafen" bist "nebeneinander liegen". Je nacht Phase, je nach Tagesform, und wir werden das "mitmachen" solange der Kleine es braucht. Wenn er aber denkt dass er es selber schafft will er auch alleine einschlafen, da wird gemault "Mama Hand weg" wenn ich ihn nur beruhigend berühren möchte. Er ist jetzt 3 und manchmal schafft er es alleine und manchmal nicht. Es kam irgenwann der Punkt an dem es "Allein" hieß.

        Ich würde eher versuchen einem Kind das so lange zum Einschlafen braucht Anleitung zu geben wie man schneller schläft anstatt aus Händchenhalten oder nicht einen Machtkampf zu machen. Die haben beim Einschlafen nix zu suchen. Versuche ob er besser schläft wenn Du lansgam und leise singst, rede nochmal ein bisschen mit ihm über den Tag, ...

        • Genauso sehe ich es auch!

          Unser Sohn ist auch 3. Er wird im Wechsel von mir oder meinem Mann einschlafbegleitet. An manchen Tagen fordert er mich ein, obwohl eigentlich Papa dran ist. Dann wäge ich ab, wie wichtig es gerade für ihn ist.

          An manchen Abenden schläft er ganz dicht an uns gekuschelt ein, überall Körperkontakt wo es geht. An anderen Tagen dreht er sich von uns weg. An manchen Tagen will er sich noch mit uns unterhalten, an anderen will er dass wir ihm noch etwas erzählen, manchmal braucht er das alles nicht, sondern schläft sofort nach dem gemeinsamen Bücher-angucken ein.

          So würde ich es nicht sagen.
          Er hat seit er 5 Monate alt war nicht mehr durchgeschlafen, Was dazu führte das er morgens meist schlecht gelaunt war...
          Seit er alleine eingeschlafen ist hat er die Nächte bis auf die Ausnahme wenn er krank war immer durchgeschlafen, endlich kam er mal richtig zur Ruhe.
          Seit dem ist viel ausgeglichener und ein glücklicheres Kind.

          Daher möchte ich das er wieder richtig zur Ruhe kommt, den scheinbar tat es ihm.gut das er "gelernt" hat alleine einzuschlafen.
          Sonst wäre es seit dem nicht ausgeglichener.

          Und ich stell es mir schwierig vor, Wenn der Bruder bald auf die Welt kommt & Ich dann weiterhin stundenlang am Bett sitzen kann.

          • Moin,

            der Kindergartenstart bringt den Tagesrhythmus total durcheinander. Sie sind müder, aufgedrehter. Schau Dir mal Euren Tag an, schläft er zu viel? Schläft er zu wenig? Beides kann ja der Grund sein.
            Schau Dir Euer Ritual an, Die letzte Stunde vor dem zubett gehen. Unser Lütte spielt da z.B. kein Lego mehr, ich versuche ihn da mit Dingen zu beschäftigen die "verlangsamen". Wir puzzlen, malen. Buchschauen oder lesen, Fernsehen oder Hörspiel sind für kleine Kinder oft noch zu aufregend, wir schauen maximal Bücher die er in und auswendig kennt.

      Nein, ich denke, das interpretierst du falsch. Kleine Kinder grinsen noch nicht auf diese Art und weise. Er hat gestrahlt, weil er sich wohlgefühlt hat und nah bei dir war.

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