Impfung- wann sage ich es ihr?

    • (1) 18.08.17 - 10:10

      Meine Tochter (5,5) wird am Dienstag geimpft. Sie hat panische Angst vor spritzen und Blut usw... ich kann ihr den Angst auch nicht nehmen. Sie hat sogar vor Mücken Angst. Egal, was ich ihr sage. Bei Blutabnahme muss man sie zu 3. festhalten. Katastrophe das ganze. Selbst mit lidocain Pflaster. Es sind nicht die Schmerzen, sondern die Vorstellung bei ihr. Wenn ich es ihr einen Tag vorher sage, kann sie dann nicht schlafen, wird schon einen Tag davor den ganzen Tag weinen. Gleich am morgen sagen? Guten Morgen, wir gehen impfen, ziehe dich an. -auch doof. Nix sagen ist noch doofer. Weil dann geht sie nie wieder zum Arzt ohne Theater. Habt ihr einen Rat?

      Ich selbst habe keine Angst vor spritzen oder Blut oder so.

      LG

      • Vielleicht kannst du im Vorfeld mit ihr und einer Puppe / einem Stofftier so eine Situation zusammen durchspielen.
        Und erklären, was eine Impfung bedeutet (Schutz vor einer schlimmeren Krankheit, bei der man dann auch öfter gepiekt werden muss ;-)).

        Am Ende geht es der Puppe dann total gut, weil sie dank der Impfung nicht krank geworden ist.

        Das ist jetzt ein absoluter Laienrat, aber so würde ich es in deiner Situation versuchen. Gar nichts sagen fänd ich ebenfalls unklug.

        LG

        • ....Und erklären, was eine Impfung bedeutet (Schutz vor einer schlimmeren Krankheit, bei der man dann auch öfter gepiekt werden muss ;-))....

          Meiner Meinung nach absolut riskante Einstellung - Angst bekommst du nicht mit Angst bekämpft! Damit schürst du nur weitere Ängste! Und auch dem Kind zu suggerieren, dass es durch eine Impfung nicht krank werden kann, ist nicht richtig! Auch trotz Impfung kann man krank werden, was bestimmt auch passieren wird und beim nächsten Fieber verliert das Kind dann komplett das Vertrauen!

      (5) 18.08.17 - 10:21

      Ich würde es ihr am Morgen sagen. Und, ganz blöd gesagt, eine tolle Belohnung versprechen wenn es vorbei ist. Mit fast 6 Jahren dürfte sie ja verstehen was sie erwartet und man kann dann immer wieder dran erinnern wenn sie sich in die Angst reinfallen lässt- denk dran, hinterher gehen wir Eis esse, zu McD, ein Spielzeug aussuchen, was auch immer. Was sie halt besonders lockt.

      Da wäre mir fast jedes Mittel recht. Impfen tut man nicht jeden Tag, da darf man auch eine besondere Belohnung bekommen. Ich habe auch Angst vor Spritzen und Blut abnehmen. Ich belohne mich danach auch. Halt mit Kuchen, einer netten Kleinigkeit.....früher gabs ein Spielzeug. :-)

      Aber erst sagen wenn ihr in der Praxis seit finde ich fies....

      (6) 18.08.17 - 10:29

      Hi,

      es gibt so eine Betäubungs-Salbe oder Pflaster von Emla.

      Diese bitte kaufen, circa reine Stunde vor der Impfung drauf machen und ein entspanntes Kind haben.

      Ich hab es vor der 1. Anwendung beim Kind selbst getestet und habe absolut gar nichts gespürt.

      LG

    (13) 22.08.17 - 09:20

    die meisten Kinder weinen trotzdem.. es geht ja auch ums Festhalten und Fremdbestimmung ;)

    Lidocain nutzt die TE schon.

Ich würde vorher nochmal mit dem kia telefonieren und ihm schildern...wahrscheinlich weiss er es ja eh. Aber vielleicht gibrs ein zimmer wo sie sonst nicht ist wenn krank, vorsorge, so dass dies das piekse zimmer ist.
Bei uns werden die schweren fällen im labor (piekse zimmer) geimpft. Ohne großen kommentar. So wissen sie, dass nur DORT was blödes passiert.

Ich denke in dem fall würde ich such mit belohnung arbeiten. Oder manchmal hilft es schon wenn nicht du sondern oma oder papa oder so mit ihr hingeht.
Du darft ihr auch nicht "zeigen" dass du angst vor ihrer reaktion hast.
Du musst geimpft werden, punkt. Int wie anschnallen im auto. Blödes beisoeil, ich weiss und es ist einfacher aufgeschreiben als getan,

Wann hatte sie denn die letzte impfung und welche ist dran?
Und warum und wann wurde denn blutabgenommen?

  • Geimpft wurde sie als Baby und Kleinkind zu letzt. Was jetzt kommt, weiß ich nicht genau. Muss ich nachgucken. Sind im Urlaub jetzt.

    Blut abgenommen wurde, weil sie zu wenig Hämoglobin hatte. Wie das rauskam weiß ich nicht mehr. Waren aber insgesamt nur 3 Blutabnahmen vor gut 1,5 Jahren. Und vor einem halben Jahr war sie mit Blinddarmverdacht im KH. Da wurde auch Blut abgenommen. Erst ohne Betäubung, bei der Vorstellung, da hätte sie sehr hohe entzündungswerte, und einen Tag später mit Betäubungspflaster. Jedes Mal Katastrophe, Brüllen, treten alles... Belohnung zieht auch nicht besonders. Erst freut sie sich auf neue schleich Pferde und dann sagt sie, sie wünscht sich doch nix.

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