Zu viele Reize = keine Sprache und starke Verhaltensauffälligkeiten

    • (1) 02.09.17 - 14:01

      Eine Mutter eines jungen der mit 4 nicht sprechen tut und STARK verhaltensauffällig ist verheimlicht die Diagnose. Nach mehreren mahlen nachfragen was er hat sagt sie nur es wäre sein Charakter (na klar so blöd bin ich auch nicht). Letztens hat sie mir verraten dass er nicht sprechen würde weil er zu viele reize hat. Was heißt das? Ich habe eigentlich schon immer autismus bei ihm vermutet (alle symptome sprechen dafür). Was heißt das wenn ein Kind so viele reize hat? Hatte ich recht ist das autismus? Mein mann und ich streiten uns gerade was der junge hat. Das ist übrigens der neffe von meinem mann aber ALLE von der Familie gehen das Thema nicht ein und verschweigen es. Selbst dass er in einen Kindergarten für behinderte Kinder geht habe ich von auße stehenden erfahren. Warum tut man sowas verheinlichen? Das ist doch wichtig dass Leute die Diagnose wissen und eine Erklärung für sein Verhalten haben.

      • Es geht dich schlicht nicht das geringste an und deine Ausführungen klingen anmaßend und sprachlich so falsch, dass du die letzte sein solltest, die Sprache bemängelt ("sprechen tut","Warum tut man sowas verheimlichen?"
        "Man tuten tut nicht", würde meine Mutter jetzt sagen.).

        • Sorry wegen den fehlern. Ich lebe noch nicht so lange in Deutschland....

          • (4) 02.09.17 - 14:46

            Du musst dich dafür nicht entschuldigen und lasse dich dadurch nicht ärgern. Menschen die andere ständig verbessern müssen oder meinen darauf hinweisen zu müssen sind die wahren Würstchen.

            Du hast durchaus recht, wenn Du deutlich ansprichst, dass dort etwas im Argen liegt.

          • (5) 05.09.17 - 10:55

            Wem willst Du eigentlich weismachen, du würdest noch nicht lange in Deutschland leben? Du hast eine deutsche Schule besucht, denn dass man "das" sowohl mit einem "s" als auch zwei "s" schreiben kann, ist Dir durchaus geläufig.

        Das ist jetzt grad völlig wertfrei gemeint: eine meiner liebsten Freundinnen stammt aus einem Teil Deutschlands, in dem das völlig gängig ist - dass das kein astreines Schriftdeutsch ist, ist natürlich klar, aber z.B. bei WhatsApp könnte "sprechen tut" auch von ihr kommen und sie hat nicht nur ein 1er Abitur, sondern mittlerweile in ihrem Studienfach auch promoviert...

        • Mag ja sein. Aber einerseits über die falsche aussprache oder überhaupt fehlende sprache bemängeln, dann auch noch die Nase in fremde Angelegenheiten hinein stecken und von oben herab schreiben aber andererseits selbst so falsches deutsch zu schreiben, ist schon ziemlich überheblich.

          Dann ist das wiederum ein schönes Beispiel für das sinkende Bildungsniveau in Deutschland.
          Abiturient zu sein, heißt heutzutage leider nicht mehr automatisch, der deutschen Sprache mächtig zu sein.
          Für einen Doktoranden allerdings wirklich ein Armutszeugnis.

          • Ernsthaft?
            Natürlich ist sie der deutschen Sprache mächtig - und natürlich würde sie "...tut" niemals im professionellen Kontext schreiben, aber salopp per WhatsApp durchaus. Denn stell dir vor, es gibt Leute, die sprechen im Dialekt tatsächlich so. Sprache lebt ;). Und das ist auch gut so.

            • Mir ist (leider) durchaus bewusst, dass es Leute gibt, die so sprechen "tuen". Dennoch zeugt es von einem sehr schlechten Sprachverständnis, wenn man sich derart ausdrückt. Und zwischen Dialekt und schlechtem Ausdruck liegt immer noch ein großer Unterschied.
              Von einem deutschen Akademiker erwartet man eigentlich, dass er solche einfach (!) Sprachregeln beherrscht und sich einigermaßen vernünftig ausdrücken kann.
              (Das erwarte ich eigentlich auch von einem Abiturienten, aber ich weiß, dass das Bildungsniveau in den letzten Jahren rasant gesunken ist und man da keine großen Ansprüche mehr haben darf.)

              • Das hat jetzt natürlich überhaupt nichts mehr mit dem Ausgangsposting (über dessen Inhalt ich mich gar nicht äußern mag) zu tun, aber tun + Verb ist im gesprochenen Sächsisch definitiv kein schlechter Ausdruck, sondern einfach eine regionale, dialektbedingte Abweichung von der Hochsprache und hat nichts damit zu tun, ob man sich vernünftig ausdrücken kann. Ob man das im Schriftlichen so umsetzen sollte, steht auf einem anderen Blatt, wobei z.B. bei WhatsApp da natürlich zunächst zu definieren wäre, ob es überhaupt die Merkmale der Schriftlichkeit erfüllt oder eher als mündliche Äußerung zu werten ist. Und Formvarianten sind wahrlich keine Seltenheit und als Regionalismus dann durchaus auch regelkonform, selbst wenn sie für jeden aus anderen Bereichen Deutschlands seltsam und falsch anmuten. Bestes Beispiel "frägst" :), was hier ja regelmäßig angeprangert wird...
                Kurzum: den Verfall des Bildungsniveaus mag man gerne beklagen (obwohl das Abitur besagter Freundin gut 15 Jahre her ist ;), an bestimmten Äußerungsformen lässt es sich meines Erachtens jedoch nicht festmachen.

                • Ich denke, ab einem gewissen Bildungsniveau geht es einem "in Fleisch und Blut" über, dass man zumindest im schriftlichen Bereich darauf achtet, wie man sich ausdrückt. Zumindest war das eben "früher" so. Vor 20 Jahren wäre kein Mensch in gehobener Position auf die Idee gekommen sich auszudrücken wie ein Bauarbeiter.

                  Da hat sich tatsächlich etwas verändert in unserer Gesellschaft. Ob das zum Besseren oder zum Schlechteren ist, sei mal dahingestellt, das ist dann wohl Ansichtssache.

                  Bei der TE kann ja aber davon ohnehin nicht die Rede sein, da der Text insgesamt so schlecht ist, dass die vielen Fehler nicht mit einem Dialekt zu erklären wären.

    Hallo,
    Jedes Kind ist anders in der Entwicklung und manche einfach auch in bestimmten Bereichen hinterher. Eine Reizüberflutung muss nicht nur im autistischen Spektrum vorliegen. Adhs Kinder neigen zb auch dazu.
    Meist wissen in dem alter die Eltern selbst noch nicht einmal was das Kind genau hat. Eine ausführliche Diagnostik, kann manchmal über ein Jahr dauern. Ich würde dir raten, die Eltern weder unter druck zu setzen noch permanent nachzufragen! Sie machen bestimmt selber eine schwere Zeit durch, die sie selbst erst einmal verarbeiten müssen! Wenn sie bereit sind, werden sie bedtimmt auf euch zukommen und euch ggf. berichten. Aber ohne Diagnose ist es nicht einfach, von seinen Problemen und sorgen zu berichten. Hab geduld!

Naja auf der einen Seite hast du schon recht, ich finde es ist okay die Mutter anzusprechen, dass das Kind auch anders verhält als Gleichaltrige, manchmal sieht man ja selber den Wald vor Bäumen nicht. Aber andererseits scheint bei dem Jungen ja etwas festgestellt wurden zu sein, wenn er einen kiga für behinderte Kinder besucht und wenn sie dir das nicht sagen möchte, dann ist das so. Auch wenn es Familie ist. Klar, vielleicht wäre es cleverer, weil andere dann auch mehr Verständnis für das Verhalten des Jungen hätten und nicht blöd quatschen, aber vielleicht “schämen“ auch die Eltern auch, vielleicht ist die Diagnose noch frisch etc. Vielleicht kannst du mit ihr ja mal ein ruhiges Gespräch allein führen und nicht gleich rauspoltern, sondern sich langsam dem Thema nähern.

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