An Erzieherinnen die Arbeiten u Kleinkind zu Hause haben

    • (1) 10.09.17 - 12:26

      Hand auf s Herz geht ihr gern arbeiten o weil ihr müsst? Wenn man als Erzieher selber kleine Kinder daheim hat hat man dann noch Nerv auf fremde Kinder aufzupassen ? Macht ihr das dann auch noch mit Leidenschaft wie als kinderlose Erzieher früher ?

      • Hallo,

        Ist doch total Banane, ob andere trotz Kleinkinder gern arbeiten oder arbeiten müssen.

        Es klingt so, als wenn Du es gerade nicht gerne machst. Dann musst Du entscheiden, wie Du weiter vorgehen willst:

        Aushalten, berufsfremd arbeiten, Auszeit nehmen und nicht arbeiten.

        LG

        • Ich bin nicht Erzieher möchte aber entscheiden ob für mein Kind besser eine Einrichtung mit kinderlosen Erziehern ist o nicht :-)

          • (4) 10.09.17 - 16:30

            Und was wenn die kinderlose Erzieherin schwanger wird?

            aber dabei fällt mir ein, meine Hebamme wollte keine Kinder... fand ich irgendwie seltsam im Nachhinein... also, ob die Erzieherinnen grade Kinder haben oder einfach noch zu jung sind/keinen Partner haben etc. Der Unterschied wäre mir total schnurzpiepe! Wenn eine Erzieherin sagen würde, sie will nie Kinder, fände ich es zwar seltsam, wäre mir aber letzte Endes auch egal!!

            Ich bin Teilzeit Schwimmlehrerin für Kids, aber meine Kinder sind trotzdem was anderes Bzw ich freue mich trotzdem auf daheim!

          • Hä?

            Da hast Du doch gar nichts zu entscheiden - immerhin ist es nicht Dein Leben. Und eine Einrichtung nur mit Müttern als er Erzieher (oder nur mit Kinderlosen) wirst Du gar nicht finden, hast Du auch gar keinen Anspruch drauf.

            Die TE hat aktuell offenbar ein Problem mit ihrer Arbeit und ihrer Rolle als Mutter, ist ja nun mal auch sehr anstrengend. Ob Du es dann lieber hättest, dass Dein Kind eine Erzieherin hat, die bereits Mutter ist, hat mit dem Problem der TE gar nix zu tun #kratz.

            LG

        • Na wenn Du Erzieher ohne Kinder hast, dann kenne ich Deine Standardantwort, wenn Dir irgendwas nicht passt: "Sie haben ja keine Kinder, Sie wissen gar nicht, wie das ist..."

          Ich fands immer toll, dass unsere Kitaerzieher genau wissen, wovon sie sprechen.
          Ich hab aber auch kein Problem mit kinderlosen Erziehern. Sie sind anders toll.

          • (9) 11.09.17 - 18:10

            "Ich fands immer toll, dass unsere Kitaerzieher genau wissen, wovon sie sprechen.
            Ich hab aber auch kein Problem mit kinderlosen Erziehern. Sie sind anders toll."

            Wir haben beides in unserer Gruppe und genau so sehe ich das auch!

        (10) 10.09.17 - 18:48

        Naja, das wirst du garnicht beeinflussen können.
        Was ist, wenn eine Erzieherin geht (warum auch immer) und dann eine Erzieherin mit Kindern kommt? Willst du dann die Einrichtung wechseln? ;-)
        Ich glaube eh nicht, dass es viele Einrichtungen mit ausschließlich kinderlosen Erziehern gibt...

        (11) 10.09.17 - 20:11

        Über was man sich Gedanken machen kann. Ich bin inzwischen einigen Erzieherinnen begegnet, alles dabei von jung&kinderlos, jung&Kleinkind, mit Kindergartenkind, mit Schulkind, mit Teenagerkindern, alt&kinderlos und auch schon welchen mit Enkeln im Alter meiner Kinder. Es gibt in allen Gruppen engagierte und weniger engagierte, welche die einen besseren Draht zum Kind finden und leider bin ich auch schon einer begegnet die Wohl den Beruf verfehlt hat. Aber da hier Betreuungsplätze nur bedingt auswählbar sind, wäre mir der familiäre Status einer Erzieherin völlig egal.

        Lgj

        (12) 10.09.17 - 23:40

        Hmmm... Dann wäre ein Kloster - zumindest theoretisch - am ehesten für dich zu bevorzugen.

        Mal ehrlich: willst du wirklich vorab den Familienstand aller Erzieher/innen abklären? Ich glaube kaum, dass du irgendwo eine komplett kinderlose Belegschaft finden wirst.

        Eine Erzieherin mit Kind, hat bereits eigene Erfahrungen, wie Kinder reagieren können und auch dass Kinder nicht immer so funktionieren wie es ERwachsene gerne wünschen. Egal ob Erzieherin oder eine Mutter, da ändert sich die Sichtweise gegenüber von Kindern.Sei es beim funktionieren, zicken, Sauber werden etc.das alles unterschiedl. ist und nicht auf Knopfdruck passiert.

        Eine Erzieherin, die den Beruf aus Leidenschaft gewählt hat, ist weniger überfordert, als eine die es "nur" als bezahlten Job gewählt hat.

Ich war Erzieherin als ich noch kinderlos war, ich war Erzieherin als ich ein Kleinkind hatte und jetzt bin ich Erzieherin mit einem Kindergartenkind.
Ob mit oder ohne Kind, ich habe meinen Job immer gut und mit Leidenschaft ausgeübt.
Geändert hat sich einzig, dass ich nun manchmal einen anderen Blickwinkel in der Elternarbeit habe. Das heißt aber nicht, dass ich vorher schlechte Elternarbeit gemacht habe, das Verständis für die Eltern ist nur manchmal nun ein anderes ;-)
Ich kenne übrigens viele tolle Kollegen, die ihren Beruf mit viel Liebe, Kreativität und Geduld ausüben und das ganz unabhängig von ihrem Familienstatus. ;-)
Was genau sind denn deine Befüchtungen?

  • Ich befürchte irgendwie das das nervenkostüm anders ist wenn man morgens selber schon Kinder zu versorgen hat u dann in die Kita hechelt u der Stress da weiter geht zum Beispiel.. ich habe Angst vor genervten unfreundlichen Erziehern

    • (16) 11.09.17 - 20:21

      Oh, das ist sehr pauschal gedacht.
      da hatte ich auch ne kinderlose Kollegin (sie will auch keine), die sehr unfreundlich zu eigentlich allen war...auch zu den Kids :-(
      Du gehst pauschal davon aus, dass alle kinderlosen Erzieher nie unfreundlich zu den Kindern sind und alle Erzieher mit Kindern genervt.
      Aber das kannst du nicht verallgemeinern. Es gibt immer solche und solche.
      Kinderlose, die unfreundlich sind, Erzieher mit Kindern, die freundlich sind und umgekehrt.

      Alles andere ist zu kurz gedacht.

      (17) 12.09.17 - 22:16

      Es gibt auch Familien/ Erzieherinnen, die ihr Leben so ordnen, das sie frühmorgens nicht hetzen müssen. Es geht durchaius auch anders!
      Wir stehen zwar früher auf als meine Kolleginnen, dafür haben wir aber auch mehr Zeit und Ruhe für Frühstück, anziehen, Bad und notwendige Wege.

      Nicht jede Erzieherin mit Kindern hat morgens Stress und Hektik. Die kommt auf der Arbeit ganz allein- oft schon durch Eltern!

      LG kitcat

(18) 10.09.17 - 18:36

Ich habe 2 Kinder zuhause und gehe Ende September wieder arbeiten.
Zwischen Kind 1 und 2 war ich arbeiten und habe für mich festgestellt, dass ich mich nun viel besser in die Eltern hineinversetzen konnte. Ich konnte mich besser hineinfühlen und die Gefühle der Eltern verstehen. Das hat mich unheimlich bereichert und da sah ich schon Unterschiede zu kinderlosen Kolleginnen.

Nun freue ich mich auch total wieder auf die Arbeit!
Bei mehr als zwei Kindern könnte ich persönlich glaube ich nicht mehr im Kiga arbeiten. Das wären mir glsub zu viele Kinder :-p

(19) 10.09.17 - 18:41

Ja, auf jeden Fall.

Der Job als Erzieherin hat wenig mit dem Muttersein zu tun, das sind zwei verschiedene Paar Schuhe. (Allerdings bereichert das Muttersein den Erfahrungshorizont ungemein, was man wieder beruflich nutzen kann!)

Ich hab in einer Kita gearbeitet als meine beiden klein waren (hab aus dem Schichtdienst dorthin gewechselt wegen der bessern Arbeitszeiten). Ich hab auch gerne dort gearbeitet.

Da mein Herz aber eigentlich der Jugendarbeit gehört, bin ich froh, dass ich einen Job in der Jugendarbeit mit familienfreundlichen Arbeitszeiten gefunden habe.

Im Moment ist das auch nett, zu Hause eine andere Altersklasse zu haben als auf Arbeit. Mal schauen wie es wird, wenn meine beiden Teenager sind.

(20) 10.09.17 - 20:20

Ich bin zwar keine Erzieherin, arbeite aber auch mit Kindern.

Was ich bisher beobachten konnte ist, dass die Erzieherinnen ohne eigene Kinder recht viel von den Kleinen aber auch von den Eltern erwarten. Sie können die emotionale Bindung vielleicht nachvollziehen aber erleben es nicht selbst. Deswegen erwarten Sie konsequenteres Erziehen der Eltern. Diese lassen aber auch mal fünfe gerade sein, ohne dass es dem Kind gleich schadet. Das sind meine Erfahrungen so.

(21) 10.09.17 - 21:15

Also ich arbeite als Erzieherin und ich habe einen 6 jährigen Sohn.
Ich mag meine Arbeit sehr!

(22) 11.09.17 - 19:55

Meine Freundin sagt das auch ganz klar und geht nur, weil sie muss

Hallo,ich bin Erzieherin und arbeite 24 Stunden pro Woche.meine kleine ist 2.Und ganz ehrlich,Sie hat nichts mit meinen Beruf zu tun.Ich liebe meinen Beruf und hab keine Sekunde überlegt etwas anderes zu machen. In Gegenteil,ich hab viel mehr Verständnis und Mitgefühl für die Eltern und Kinder.
Ich finde es ehrlich gesagt sehr befremdlich den Erzieherinnen schon so negativ gegenüber zu treten.so wirst du dich nie in irgendeiner Einrichtung Wohlfühlen!und auch dein Kind nicht!!!!
Trotzdem eine schöne Kigazeit

(24) 12.09.17 - 22:30

Ich muss mal lachen. Was für eine bescheuerte Frage .
Ich bin seit 17 Jahren Erzieherin. Seit 3 Jahren mit Kind.

Ich mag meinen Beruf...nur die Eltern nerven soo oft.

Liebe Grüße.

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