Sohn (5) ist dauernd schlecht, Bauchschmerzen, bin ratlos

    • (1) 20.09.17 - 14:49

      Hallo

      Vielleicht weiß ja hier jemand Rat.
      Mein Sohn ist schon seit ca. 2 Jahren ziemlich empfindlich, was seinen Magen betrifft. Er übergibt sich zB. schnell wenn er krank ist oder demnächst krank wird, also sein Immunsystem arbeitet.
      Inzwischen wird das jedoch immer häufiger und deutlicher. Er erbricht, wenn er sich beim Spielen anstößt, manchmal beim Auto fahren, wenn er zu früh geweckt wird und noch müde ist oder wenn er sich einfach nicht wohl fühlt.
      Speziell morgens isst er wenig bis gar nichts, klagt über "vollen Bauch" oder Bauchschmerzen oder Übelkeit. Das geht bis nachmittags, dann geht es ihm normalerweise wieder gut, am Abend haut er dann oft richtig rein.

      Beim Kinderarzt waren wir natürlich. Blutbild war soweit unauffällig, nur weiße Blutkörperchen waren etwas aus der Norm, was laut 2 Ärzten, die ich befragt habe, jedoch lediglich auf einen minimalen Infekt schließen lässt (er war Tage zuvor mit kranken Kindern in Kontakt, auch wenn er nicht selbst erkrankt ist).
      Eine Wiederholung des Blutbilds hält der Kinderarzt für unnötig, weil mein Sohn sich dabei auch so gequält hat (schlechte Venen, war ganz furchtbar für den Kleinen).
      Eine Stuhlprobe wurde entnommen, die auch unauffällig war.

      Der Arzt meint, mein Sohn ist einfach "empfindlich".

      Nun hat er in den letzten Tagen wieder recht damit zu kämpfen. Er hat auch einen minimalen Infekt, wirklich nur ein bisschen Nase laufen, trotzdem klagt er über Bauchschmerzen und Übelkeit. Die letzten Tage hat er sich auch wieder 2x unterwegs übergeben.

      Ich bin echt nicht beruhigt, trotz den Beschwichtigungen des Arztes. Und es ist auch furchtbar besorgniserregend, zB. sind wir bei einem wirklich schweren Infekt (Influenza) schon im Krankenhaus gewesen, weil er vor Erbrechen dehydriert und unterzuckert war (die Influenza selbst hat er nämlich gut weggesteckt, Fieber war auch nicht hoch, aber sein Magenproblem...).

      Mein Sohn ist recht dünn und hat wenig Reserven.

      Hat irgendjemand von euch irgendeine Idee, was man noch tun könnte oder an wen ich mich noch wenden könnte, worauf man noch schauen könnte?

      Wurde mal auf Unverträglichkeiten getestet (Fructose/ Lactose...) und Zöliakie ausgeschlossen?

      Wurde mal eine Magenspiegelung gemacht (Ulcus etc.)?

      LG

      • Danke für die Antwort!

        Bei der Blutuntersuchung war ein Test auf Glutenunverträglichkeit dabei. Das war es, soweit ich weiß.

        Ich würde ihn auch gerne weiter untersuchen lassen, aber der Kinderarzt hält das nicht für notwendig. Weitere Kinderärzte gibt es im Umkreis nicht.
        Was rätst du?

        • Du solltest den Kinderarzt auf die Füße treten. Ansonsten braucht man ja nicht zwingend eine Überweisung? Zumindest brauchte ich beim hno keine. Ich würde zum internisten gehen und ALLES untersuchen lassen. Irgendwas stimmt nicht und dein Kinderarzt hat das nicht mit "er ist halt empfindlich" abzutun

          • Da hast du Recht!

            Das Problem ist, dass wir hier echt absolut schlechte und unmotivierte Ärzte haben, speziell die Spezialisten, Internisten, Urologen, HNO usw. Ganz furchtbar.
            Der beste Internist im weiten Umkreis ist leider immernoch sehr demotiviert. Den habe ich auch schonmal gefragt, da hieß es "dafür ist der Kinderarzt zuständig" :(
            Es ist zum Heulen!

            Aber ich habe gesehen, dass das Kinderkrankenhaus in der Nähe ein Zentrum für Verdauungsgeschichten hat, ich werde den Kinderarzt mal auf eine Überweisung drängen.

    (9) 20.09.17 - 16:48

    Meine beiden Großen (8,6) sind Fructoseintolerant, die Große dazu Lactoseintolerant. Seit wir dann wissen (noch nicht lange) ist es wesentlich besssr geworden! Vor allem die Große hat sehr unter Sodbrennen und Co gelitten, konnte nur im Sitzen schlafen - und keiner wusste warum.
    Das würde ich mal in Angriff nehmen.

    Nachdem wir etwas an der Ernährung gefeilt haben, gibt es immer noch Bauchdrücken usw. Aber sehr sehr selten, wesentlich weniger. Nun gab es 2 Wochen Omeprazol und ihr geht es aktuell gut. Nächster Schritt wäre eine Magenspiegelug.

    • Danke für die Antwort!

      Ist so eine Magenspiegelung für die Kleinen ungefährlich bzw. die Sedierung?

      Ich würde dem auch gerne mehr nachgehen, aber der Kinderarzt winkt das so ab, als wäre es nichts.
      Werde da nochmals nachhaken, auch wenn ich mir langsam schon paranoid vorkomme. :(

      • (11) 21.09.17 - 06:32

        Bei uns hat der Kinderarzt auch immer abgewunken. Dafür musste ich jahrelang regelmäßig dort auf der Matte stehen. Eine Ärztin die dort arbeitet hat mir sogar mal gesagt, sie wolle mich wegen Bauchschmerzen nicht mehr sehen, das hätten alle Kinder.

        Bisher haben wir auch keine Magenspiegelung gehabt, das wird vom Arzt angesprochen und dann in die Ferne geschoben. Aber ich war beim Kindergastroenteorologen. Und dort wurde mit meinem Arzt beschlossen, dass das bei uns der nächste Schritt wäre.

        Um der Sache auf den Grund zu gehen, hätte das sein müssen. Lieber eine Kurznarkose als täglich leiden.

        • Danke. Das ist ja echt unglaublich, dass man als Mutter einer Diagnose so lange hinterherrennen muss und dann abgewunken wird.

          Aber ihr habt mir Mut gemacht, noch deutlicher aufzutreten.

          Alles Gute auch an euch!

      Lass dir nix einreden und dich abwimmeln. DU bist die Mama. Tritt Selbstbewusst auf und sage deutlich was du erwartest. Am besten schon laut an der Anmeldung. Alles Gute für deinen kleinen

Google mal "Magenatonie"

Vielleicht das man mal dahingehend untersucht!

MfG Kelly

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