Definition Glucke

    • (1) 30.09.17 - 14:41

      Ich ärgere mich gerade sehr über meinen Freund, er hat zwei Kids, 16 & 10, meine sind 7&4. Ständig muss ich mir sagen lassen ich sei eine Glucke.

      - weil ich meine Jüngste noch in den Schlaf begleiten muss
      - weil ich die Große noch zur Schule begleite weil sie alleine Angst hat
      - weil meine Kinder nicht zusammen auf dem Trampolin hüpfen dürfen
      - weil meine Kinder auf ihre Auas ein Pflaster bekommen, auch wenn es vielleicht ohne geht
      - weil ich sie immer tröste wenn sie weinen, egal was war

      Langsam nervt es mich, ich sehe mich nicht als Glucke, sondern als Mutter die sich um ihre Kinder kümmert, ihre Kinder beschützt und stärkt so wie sie es brauchen, mich nach ihren Bedürfnissen richte.

      Würdet ihr das als Glucke bezeichnen?

      • ... ich würde mich wohl selbst auch als Glucke bezeichnen und sehe das nicht als Schimpfwort! Viele Dinge, die Du aufzählst mache ich auch, auch wenn meine noch jünger sind. Einschlafbegleitung, Pflaster, trösten, sie haben noch nie woanders übernachtet usw.
        Steh doch drüber? Warum ärgert Dich der Begriff so? Du bist eben fürsorglich! Glucke meint wohl übertrieben fürsorglich aber wo genau fängt das denn an und wer darüber?
        Gruß
        Hannoverhäsin

        • wer bestimmt darüber

          Mich ärgert es einfach weil es ganz klar negativ an mich gerichtet ist und das obwohl ich eine völlig normale Mama bin. Es verletzt und verunsichert mich, weswegen ich meine Kinder nicht mehr gerne mit zu meinem Freund nehme, weil es mich schon stresst bevor wir da sind weil ich genau weiß das er wieder nur darauf wartet was zu finden das er mir vorhalten kann.

      Ach wenn das ne Glucke ist, dann bin ich auch eine - und zwar sehr gerne :)

      (6) 30.09.17 - 15:49

      Ich bin auch ne Glucke... was solls...

      Wichtig ist, dass man seine Kinder nicht beschränkt durch sein Verhalten...

      Das einzige was ich bei deinen Aufzählungen komisch finde, ist die Trampolinsache... aber was solls. Steh doch drüber...

      • (7) 30.09.17 - 15:54

        Mir ist das Risiko einfach zu hoch, in unserer Nachbarschaft gab es einige platz Wunden und Brüche deswegen. Davon ab hat meine jüngste eine Prothese und muss etwas mehr aufpassen als andere Kinder.

      (9) 30.09.17 - 17:51

      Dann frag mal Sportmedizinier was die von der Trampolinsache halten. Trampolin ist ein Sportgerät auf dem hohe Kräfte wirken und das einzeln und unter Anleitung verwendet werden sollte und schon gar nicht von Kindern in unterschiedlichen Gewichtsklassen gleichzeitig weil die Kräfte der schweren Körper "weitergegeben" werden auf die Kleinen die davon oft sichtlich zusammengestaucht werden.

      • (10) 30.09.17 - 18:52

        Alles klar...
        Mein Sohn ist von sich aus immer alleine, da für sich üben will, daher habe ich mir dazu keine Gedanken gemacht.
        Mein Neffe (6) macht aber eben mit seinen Freunden schon Spaß auf dem Ding, hab ich bisher noch nicht kritische gesehen...

....was heisst Glucke
Deine Kinder können froh sein, solch eine Mutter zu haben. Finde es o.k. - habe ich auch immer gemacht. Das Schöne dabei ist doch, zu sehen wie die Kinderaugen gleich wieder strahlen - bleib dabei, deine Kinder werden es dir danken. Meine mittlerweile erwachsenen Kinder reden noch oft davon und werden es sicher gleich handhaben.

  • Danke, bisher hatte ich nie Zweifel daran das ich das mit meinen Kindern gut mache, sie sind überall beliebt, nirgends auffällig, im Gegenteil, ich bekomme ständig gesagt was für tolle Kinder ich habe, wie selbständig und selbstbewusst sie doch sind.

    Aber mein Freund sieht das anders, kritisiert mich ständig für meine Art und Weise, ich verstehe nicht warum und fühle mich ehrlich gesagt schlecht damit. Ich fürchte ich bin an dem Punkt wo ich meine Beziehung in Frage stellen muss.

    • (13) 30.09.17 - 17:07

      “Ich fürchte ich bin an dem Punkt wo ich meine Beziehung in Frage stellen muss.“

      Das denke ich auch.

      Meine Kinder sind genauso alt wie deine. Alles was du tust, tue ich auch oder würde ich auch tun, wenn es nötig wäre. Egal wie du deine Kinder erziehst, andere bzw. besonders der Partner sollte hinter dir stehen oder KONSTRUKTIVE Kritik üben, aber dich keinesfalls so niedermachen. Und schon gar nicht auf so einem Niveau. (Ich weiß, Männer benehmen sich manchmal dämlich...)

      LG #winke und alles Gute

(14) 30.09.17 - 17:25

Hallo,
ein paar Punkte finde ich persönlich auch "too much" - aber hey, lieber zuviel als zuwenig und es sind deine Kids, da entscheidest du, ihr Papa und sonst keiner!
VG

  • (15) 30.09.17 - 17:52

    Darf ich fragen was du too much findest?

    • (16) 30.09.17 - 18:05

      Punkte 1-3 :-).

      • (17) 30.09.17 - 18:27

        Mh oh
        Also ich hätte vielleicht erwähnen sollen das meine jüngste letztes Jahr einiges mit gemacht hat, sie hatte Krebs und dadurch ein Auge verloren, es war einiges an Belastung für sie, daher braucht sie mich. Daher darf sie zb auch nicht mit jemandem aufs Trampolin, das Risiko das sie jemand am Auge trifft ist zu hoch.

        Die große ist halt sehr ängstlich was den Schulweg morgens angeht, aber auch das wird irgendwann kommen, sie braucht eben Zeit. Ich will sie nicht zwingen alleine zu gehen

        • (18) 30.09.17 - 18:47

          Puh, da habt ihr ja etwas durch! Ich hoffe, deiner Tochter geht es inzwischen besser und sie hat alles gut überstanden? Für die Große war das ja dadurch auch nicht ohne.
          Unter den Umständen würde ich das doch immer differenziert betrachten und vor allem mir da auch von keinem reinreden lassen!
          Alles Gute für euch!

          (19) 01.10.17 - 14:46

          Zwischen täglich mit Mama zur Schule gehen und ganz alleine gehen gibt es aber noch mit anderen Kindern zusammen laufen. Habt ihr nicht nen Nachbarskind/Freundin, die den gleichen Weg gehen?

          • (20) 01.10.17 - 17:31

            Leider nicht, die anderen werden alle gefahren, was ich definitiv auch nicht will. Mittags ist es seltsamerweise kein Problem, nur morgens hat sie Angst.

(21) 30.09.17 - 19:44

Ich mache zwar nicht alle deine punkte und dennoch würde ich mich mehr als glucke bezeichnen als du!

Und mit eurer vorgeschichte darf man die kinder schon mal "in watte packen". Ich verstehe gar nicht wie dein freund da nicht einfühlsam sein kann. War er bei der krebserkrankung deiner kleinen schon dabei?

Kopf hoch!
Du machst das super!!!

(22) 30.09.17 - 22:37

Ja, würde Dich als Glucke bezeichnen und vermutlich negativ empfinden ... musst du mit deinem Freund ausdiskutieren.

(23) 01.10.17 - 01:25

Papas erziehen einfach anders. Nicht besser oder schlechter, aber eben anders als Mütter.
Das würde ich klar machen.
Sagen, dass ich eben die Mama bin. Punkt. Ich will nicht zu viel interpretieren, aber sonst hat das ganze bei so viel Frust ja keine Zukunft. Überleg was du möchtest.

Übrigens gar meine mittlere auch mit 1,5 J das Bein so gebrochen, 5 Wo Gips

Lg

(24) 01.10.17 - 13:48

Würde ich nicht unbedingt als glucken bezeichnen.
Aber eventuell als schwierig für den Partner ... die Stunde die du Abends im Kinderzimmer verbringst hätte er dich wahrscheinlich irgendwann auch mal wieder gerne bei sich. Die halbe Stunde Schulweg könnte man auch für ein schönes Frühstück nutzen.
Und wenn du mitten in einer Unterhaltung mit ihm aufspringst um eine 7jährige zu trösten die sich über ein Geschwister ärgert kann das auch nervig sein.

Das mit dem Pflaster finde ich nicht schlimm (wenn es als Trostritual gedacht ist und du nicht panisch mit Desinfektionsmittel dem Kind nachläufst ;) )

Trampolin... da kann schon viel passieren... aber meistens halt nicht und das sehen Männer auch wirklich entspannter. Seinen Kindern ist anscheinend dabei nie was passiert und das bestätigt ihn in seiner Annahme

  • (25) 01.10.17 - 14:51

    So extrem ist es gar nicht, es handelt sich um 20 Minuten am Bett sitzen maximal in einer Zeit wo er nichtmal zu Hause ist.
    Genauso wie er wenn ich die große zur Schule bringe lange schon auf der arbeit ist und wir auch garnicht zusammen wohnen.

    Ich spring auch nicht in Unterhaltungen auf, er sagt immer ich solle statt zu Trösten es einfach ignorieren oder sagen es sei nicht schlimm, mir widerstrebt es aber so zu reagieren.

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