4,5 jÀhriger hat kein Selbstbewusstsein und ist verunsichert

    • (1) 11.10.17 - 10:17

      Hilfe 😱
      Mein 4,5 jĂ€hriger Sohn ist total verunsichert 😱 es tut mir total leid und weh 😱 was kann ich machen ? Er ist Grade auch in einer trotzphase drin .. im Kindergarten haben sie mir jetzt erzĂ€hlt, als ich nachgefragt habe wie er so da ist , das er ehr sehr ruhig ist viel bei den Erziehern ist lieber bastelt und malt ab und an speilt er mit anderen Kindern aber nicht sehr lange , er ist sehr albern und verbirgt damit wohl seine Unsicherheit ... Wie kann ich dagegen steuern ? Wie kann ich ihn helfen aus diesem Loch zu kommen ? Er macht sich das doch nur selber schwer ? Zuhause ist es wieder ganz anders mit sein bruder kann er super spielen oder wenn wir uns mit Freunden treffen kann er mit den Kindern auch ganz gut spielen ...allerdings hat er Zuhause auch oft schreianfĂ€lle wenn er was nicht bekommt oder wir es anders machen ... zb eine Situation von vorgestern ... ich hole meine beiden vom Kindergarten ab und er will auf einmal auf dem Platz im Auto sitzen wo sein Bruder sitzt ... ein rieSen GebrĂŒll ... dann kommen wir nach hause und es gibt Lasagne Nein er brĂŒllt weiter weil er möchte lieber Pfannkuchen dann will er zum ausruhen paw potroll schauen ... geht nicht haben wir nicht ... aucH da wieder bzw immernoch ein Riesen GebrĂŒll ... er hat sich die ganze zeit nicht beruhigt ... irgendwann bin habe ich ihn ignoriert da er diskutieren kann ohne ende đŸ˜· ich selber bin immer wieder mit seinen brĂŒllatacken ĂŒberfordert ... weiß nicht recht wie ich drauf reagieren soll ... hab schon alles mögliche ausprobiert trösten im arm nehmen , was er dann so garnicht will ... mit ihn geschimpft was die Sache noch schlimmer macht oder halt ignorieren ... ich bin echt verzweifelt 😔 ich liebe ihn ĂŒber alles aber grade kann ich es kaum zeigen 😣 er ist auch schnell ĂŒberfordert mit grossen Menschenmengen .. .wo mein kleiner einfach auf die Leute drauf zu geht versteckt der grosse sich lieber am Hosenbein ! Als Baby hat er nach Geburtstagen oder andere Veranstaltung mit vielen Menschen mit ein schreien bis in die Nacht reagiert und er kann immernoch nicht damit um ... ausser er kennt die Leute alle sehr gut ... er ist einfach ein sensiebelchen aber auch sehr unsicher egal bei was und er traut sich einfach auch nicht viel zu ... er probiert es dann auch einfach nicht auch wenn man ihn ermutigt oder gar sagt man komme mit aber wenn nicht will will er nicht ... er erzĂ€hlt auch nicht alles ... letztens hat er sich an der Kamin Scheibe verbrannt und er hat ewig nichts gesagt sondern nur gewimmert dann auch nochmal komplett anderes erzĂ€hlt ( er wĂ€re im Badezimmer gefallen und mit dem Finger an der duschwanne gestoßen ) er lĂŒgt auch viel und erzĂ€hlt viele Geschichten ... zb das er grade gesehen hat wie ein Baum umgefallen ist usw ... ich hoffe ihr versteht mich 😕
      Was kann ich Ă€ndern ? Hab das GefĂŒhl ich bin betriebsblind geworden

      • Hallo, fĂčr mich klingt das nicht Besorgnis erregend. Er ist halt mitten in der atrotzphase und von Natur aus wahrscheinlich eher ein schĂŒchterner / sehr sensibler Mensch.
        Mein Rat: akzeptiere ihn genau so, wie er iat. Lass ihn in der kita basteln und rum albern. Das stört doch niemanden. Er muss doch nicht mit anderen Kindern spielen. Ich glaube, wir Mamas machen uns da einfach zu viele Gedanken. Meistens tuen sich die Kinder damit einfacher. Er scheint ja nicht zu leiden. :-)
        Alles andere fÀllt unter Trotzphase. Unser Grosser (auch bald 5) ist momentan auch ein "hinterdemhosenbeinverkriecher" - na und - dann ist das halt so.

        Bleib ruhig und gelassen, das gibt sich wieder.

        Lg der mausezahn

        (3) 11.10.17 - 11:47

        Hallo,

        ich finde das auch nicht wirklich besorgniserregend.

        Nach dem Kindergarten war Dein Sohn vermutlich mĂŒde und ĂŒberreizt und ist deswegen wegen jeder Kleinigkeit hochgegangen. Das kennen wir von unseren Kindern auch, sogar bis heute. (Sie sind jetzt 7 und 10.)
        Bei unseren hilft es dann, wenn sie sich eine Weile ruhig in ihrem Zimmer beschÀftigen (mit Lego, Playmobil, Hörspiel, Puzzeln, was auch immer), um runter zu kommen. Oder Du liest Deinem Sohn etwas vor und kuschelst eine Runde mit ihm, wenn er mag.

        Wenn Dein Sohn nur immer weiter hochfĂ€hrt, wenn Du ihn bei einem Wutanfall trösten willst, dann schick' ihn in sein Zimmer, wo er sich alleine beruhigen kann. Bei unserer Tochter funktionierte auch nie etwas anderes. Es sind nicht alle Kinder gleich, und pĂ€dagogische RatschlĂ€ge mĂŒssen nicht bei jedem Kind funktionieren. FĂŒr manche Kinder sind eben andere Mittel die bessere Wahl.

        Wenn Dein Sohn im Kindergarten nicht so gesellig ist, ist das eben so. Manchen Kindern ist da zu viel Trubel. Die spielen lieber nur mit einem oder zwei Kindern zur Zeit.

        Bei Sachen, wo er sich nicht traut, wĂŒrde ich ihn lassen, es ihm aber auch nicht abnehmen. Wenn er sich nicht traut, ein Eis zu bestellen, gibt es eben keins usw. Irgendwann wird er sich ĂŒberwinden und dann feststellen, dass er es doch kann. So gewinnen die Kinder Selbstvertrauen.

        Diese Phase mit den LĂŒgengeschichten scheint in dem Alter öfter vorzukommen. Unsere Kinder hatten die im Kindergarten auch. Wir haben viel geredet, dass man Leuten, die immer lĂŒgen, irgendwann nichts mehr glaubt usw. Bei unserem Sohn hat das nicht so richtig geholfen. Da haben wir angefangen, alles zu kontrollieren und ihm nichts mehr zu glauben. Das fand er blöd und hat sich das LĂŒgen wieder abgewöhnt.
        Wir hatten bei unserer Tochter so eine Ă€hnliche Geschichte, wie Euer Sohn mit der Kaminscheibe. Sie hat auf die heiße Herdplatte gefasst und uns irgendwelchen Unsinn erzĂ€hlt, als wir gefragt haben, was los ist. Der Hintergrund war, dass sie genau wusste, dass sie nicht auf die heiße Herdplatte fassen soll und Angst hatte, Ärger zu bekommen. (Den hatte sie aber ja schon in Form einer kleinen Brandblase...)

        LG

        Heike

        Hallo,

        ich arbeite als Bwhörde mit Kindern, die irgendwie aus der Reihe tanzen. Zuerst will ich Dir sagen, dass das was du beschreibd, KEINE Trotzphase mehr ist,
        Es Ă€ndert aber nichts an dem Fakt, dass Verhalten als belastend empfinden wird. Und ich denke vom GefĂŒhl her, dass du sehr wohl was mschen solltest.

        Die sind recht unterwchiedlich. Einerseits könntest du Dich an einer Wrziehungsberwtungsstelle wenden. Genauso könntest du den Kinderpsychiatrischen Dienst kontaktieren, da bekommt man manchmal schneller ein Termin. Ich denke an einer paar Stunden Beratung, damit Dir grholfen wird. Nichts langfristiges.

        Och sage immer, dass um den bierten Gebirtstsg Probleme deutlich werden und ab da empfehle ich den Eltern tÀtig zu werden.

        Dein Kind brwucht Hilfe bei der ,sog. ,,Regulation". Wenn die Zusammenarbeit mit dem Kindergarten git ist, dann hat schon def Kindergarten das ,,GrfĂŒhl" , welche Richtung es grhen sollte,

        Wenn Kind im Kiga top ist und nur du Probleme hast, wĂŒrde ich hingegegen eher zur Erzieingsberwtungsstelle tendieren, Beschreibt der Kindergarten das Gleiche, dann zum Kindersychistrischen Doenst. Sie machen eine Grunddiagnostik und sagen dir den weiteren Weg.

        #winke

      • Ich bin ja ein großer Fan von Spielverabredungen nachmittags. Frag doch mal denen Sohn, ob er sich nachmittags mal dieses oder jenes Kind einladen möchte und mach das mit der Mutter klar. Das ist ein viel ruhigerer Rahmen, die Kinder spielen in Ruhe zu zweit, die Freundschaft kann sich festigen und diese Vertrautheit trĂ€gt dann auch im Kindergarten FrĂŒchte.

        Das wĂŒrde ich konsequent so machen, auch wenn es vielleicht am Anfang noch etwas holprig lĂ€uft.

        Die "LĂŒgengeschichten" wĂŒrde ich nicht ĂŒberbewerten. Mein Sohn hat mit vier die tollsten Geschichten aus dem Kindergarten erzĂ€hlt. Unter anderem hatten er und sein Freund sich in FledermĂ€use verwandelt. Manchmal erzĂ€hlt er auch heute noch Phantasiegeschichten, wenn er sich gegenĂŒber seinen beiden Ă€lteren Geschwistern profilieren will. ;-)

        Wir fragen dann manchmal:"MĂ€uschen, ist das eine schöne Geschichte oder eine wahre Geschichte?" und dann sagt er es und grinst. Ansonsten bewerten wir das nicht als LĂŒgen sondern halt als Phantasiegeschichten und mittlerweile erzĂ€hlt er einfach so gerne Geschichten, weil er viel Phantasie hat und gemerkt hat, dass man auch "Belletristik" erzĂ€hlen kann, ohne es als Sachbuch zu verkaufen. :-)

        Das Schreien, nun ja. Machen das nicht fast alle Jungs in dem Alter? ;-) Wir versuchen immer erstmal, dem geĂ€ußerten Problem auf den Grund zu gehen, aber unserem kleinen Wutmolch (frĂŒher) haben manchmal 1-2 min im Zimmer (bei geöffneter TĂŒr) ohne Publikum auch schon geholfen.

        Ein geringes Selbstbewusstsein kann man durch "Sport" auch heben. Ob dein Sohn Spass am Reiten hĂ€tte? Da kommt noch die tolle Tiererfahrung dazu. In vielen StĂ€llen gibt es so "Pony Clubs" wo die Kinder erste Reiterfahrung sammeln können, verbunden mit Pferdepflege, viel Streicheln und FĂŒttern. Manche sensiblen Kinder blĂŒhen dabei richtig auf, plus der Umgang mit den Tieren puscht das Selbstbewusstsein.

        Ansonsten brauchen kleine Jungen einfach nur viel Auslauf und ganz viel Liebe. Ignorieren wĂŒrde ich ihn nicht, immer mit offenen Armen fĂŒr ihn da sein.

        Meiner ist jetzt 5 und 1/4 und war frĂŒher auch nicht unbedingt pflegeleicht. Mittlerweile ist er ein prima kleiner Kerl geworden, der (meistens) kooperiert, viele Freunde hat und mit dem man richtig Spass zusammen haben kann.:-)

        Das wird schon!

Top Diskussionen anzeigen