Paukenröhrchen - Erfahrungen bitte

    • (1) 16.10.17 - 22:19

      Hallo liebe Mama´s,

      mit meiner kleinen Maus (3,5 Jahre alt) war ich beim HNO Arzt. Weil ich meinte, sie hört schlecht. Sie redet auch sehr laut und frägt oft nach #bla Das hat sich auch bestätigt. Das Trommelfell schwingt "eigentlich" fast gar nicht und ist auch Sekret dahinter :-(
      Der Doc rät sehr zu einem Paukenröhrchen und gleich Entfernung der Polypen.
      Ich habe gelesen, das die Kinder oft Mittelohrentzündungen haben. Meine hatte noch nie eine !!
      Eine Alternative zur OP hatte er leider nicht #heul
      Ich werde mir zwar noch eine Zweitmeinung einholen, schätzte aber ich werde nicht, um die OP rumkommen.

      Könnt Ihr mir eure Erfahrungen mitteilen ... Wie es auch mit dem Schwimmen und so aussieht.

      Schönen Abend und danke schonmal
      moonlady

      • Hallo,

        unser Sohn hat seit März Paukenröhrchen bekommen und die Polypen wurden entfernt und bislang noch gar keine Schwierigkeiten. Aber er hatte tatsächlich immer wieder Mittelohrentzündungen, aber auch einen chronischen Erguss. Zu unserem Eingriff: Unser Sohn war auch 3 1/2. Wir sind um 7 Uhr ins Krankenhaus gekommen. Bis 9 haben wir noch gespielt, ihn umgezogen und die Eingangsgespräche geführt. Dazwischen hat er noch ein Beruhigungssaft bekommen, der aber bei ihm schon nach einer Viertelstunde wieder verarbeitet war (Familienerbe, geht mir genauso). Da ich sich aber fürchterlich auf die OP gefreut hat, haben sie denn darauf verzichtet ihn nochmal zu geben. Um 9.15 Uhr wurde er mit seinem Bett in den OP gefahren. An der Schranke hat er eine OP-Haube bekommen, wurde als Teil des OP-Teams aufgenommen und setzte sich mit einem "Mama, ich muss jetzt leider in den Operationssaal, die warten auf mich" auf die OP-Liege um. Nach etwa 40 Minuten, wurde er in den Aufwachraum gefahren. Dort hat er noch ca. eine Dreiviertelstunde gedöst. Dann war ganz wach. Und wir wurden beide in seinem Bett (ich sollte mich in der Aufwachphase dazusetzen) in sein Zimmer gefahren wurden. Kommentar unseres Sohnes: "Die OP war genau so schön, wie ich mir das vorgestellt habe." Um 11.30 Uhr bekam er langsam etwas Hunger und Durst und wir durften vorsichtig mit einem Glas Saft testen, ob ihm übel ist. Da alles Ok war, bekam er um 12.30 Uhr einen grossen Teller Nudeln mit Bratensosse und Spargelcremesuppe. Bis auf die Suppe hat er alles verputzt. Und die hat er auch nur weggelassen, weil er während der OP hat er einen Zugang gelegt bekommen hat und in seiner linke Hand (Esshand) noch der Verband mit der Flexüle war. Danach mussten wir klingeln, schliesslich hatte die Schwester Eis versprochen und er hat noch ein riesiges Pingueis gegessen. Dann haben wir weitergespielt, Bilderbücher angesehen und das Krankenhaus besichtigt, bis er um 16 Uhr eingeschlafen ist. Um 16.30 Uhr ist er dann entlassen worden. An dem Tag war er noch ziemlich müde, aber ab dem nächsten Morgen topfit. Er musste noch 7 Tage Antibiotikum nehmen, aber kein einziges Schmerzmittel. Auch gegessen hat er normal (natürlich kein Knäckebrot, Kekse, harte Rinde o.ä). Ab dem 5. Tag dann auch wieder harte Sachen.Alles in allem, war es deutlich entspannter, als in meiner Vorstellung.
        Jetzt darf er alles machen, ausser im Schwimmbad tief tauchen (macht er sowieso nicht) und beim Haarewaschen oder Baden muss ich darauf achten, dass kein Schaumwasser ins Ohr kommt. Klares Wasser ist ok. Er hatte bisher im Rahmen einer Erkältung zweimal Ausfluss aus dem Ohr, aber dazu sind die Röhrchen ja auch da. Warte einfach ab, was der andere Arzt sagt und falls sie tatsächlich operiert werden muss, wünsche ich euch, dass es bei der Kleinen so lustig und entspannt läuft, wie bei unserem Kleinen.
        Liebe Grüsse
        Rike

        • Vielen Dank Rike für deinen ausführlichen Bericht #danke
          Jetzt seh ich die Sache schon etwas entspannter.

          Aber eins muss ich schon sagen, dein Sohnemann ist echt der super coole Typ #rofl
          ich musste so schmunzeln

          Lieben Gruß Moonlady;-)

      Guten Morgen,

      bei der OP unserer großen (inzwischen 13) war es genauso wie im ersten Beitrag geschildert.
      Sie hatte auch einige MOE. Bei der OP war sie drei, wir konnten schon nach 4 Stunden nach hause.
      Es gab keine Komplikationen, am gleichen Nachmittag hat sie Fahrrad fahren gelernt!

      Abends waren wir nochmal zur Kontrolle.

      VG

    Huhu,

    Unser Sohn war bei der ersten op 2 Jahre alt und bei der zweiten ca. 2,5. Er hatte noch NIE eine Mittelohrentzündung. Es war auch kein sekret hinter dem Trommelfell, weshalb man sich in der ersten op gegen Röhrchen entschied. Leider sind die polypen schnell nachgewachsen und so musste er nach einem halben Jahr nochmal operiert werden und diesmal mit Röhrchen. Wäre froh gewesen wenn er sie beim ersten mal gehabt hätte....denn nach der zweiten op ging es ihm deutlich besser, er macht sprachliche Fortschritte und auch im Verhalten wurde er deutlich “sozialer“.
    Es wird gesagt, dass schwimmen mit röhrchen kein Problem sind, nur tauchen nicht. Uns war das zu unsicher, wie haben ihm beim Hörakustiker solche “stöpsel“ anfertigen lassen, direkt auf seine Ohren angepasst. Es gibt aber auch günstige stöpsel, aus der Apotheke, die hatte er im kiga dann zum baden.

    Ich würde euch die op empfehlen, zweite Meinung ist immer gut, klar, aber wenn dort das selbe raus kommt, dann würde ich mich dafür entscheiden und auch für das legen der Röhrchen, sonst muss sie vls nochmal zur op....
    Weiß nicht wie sie sprachlich drauf ist? Uns hat anschließende Logo sehr weiter geholfen, weil er immer den Mund offen hatte und speichelte.

    Die erste op war stationär und die zweite ambulant. Die ambulante war weitaus angenehmer, er ist nachmittags schon wieder Laufrad gefahren.

    • Übrigens bin ich damals nur durch Bauchgefühl und durch die Erfahrung einer anderen Mutti auf urbia drauf gekommen, dass mit dem Gehör was nicht stimmen könnte. Er war auffällig in der Richtung, dass er häufig ohne Grund gebissen, gehauen, geschubst hat. Und deshalb waren wir beim hno, da war er knapp 1,5 Jahre alt.
      Ach und er war SEHR oft erkältet, ständig lief die Nase.

(10) 17.10.17 - 10:07

Hallo,

Niklas hatte damals auch noch nie eine MOE und konnte auf einmal trotzdem schlechter hören. Durch die großen Polypen konnte der Rotz vom Schnupfen einfach nicht richtig abfließen.

Ob er Röhrchen bekommt oder nicht, hat der Arzt erst während der OP entschieden, da er vorher nicht sagen konnte ob er ohne auskommt oder nicht.
Am Ende brauchte Niklas keine.
Ich würde mir eine 2. Meinung dazu holen.

LG
Tanja

(12) 24.10.17 - 05:43

Hallo!
Meine Kleine hat im März die OP ambulant gehabt, nocht mit Mandel verkleinern. Es war die beste Entscheidung, sie ist seither sowas von aufgeblüht.
Schwimmen waren wir übrigens mit einem Neoprenkopfband das bis über die Ohren geht, war kein Problem. Seit 2 Monaten braucht sie es nicht mehr.

Alles Gute für Euch
Sunny

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