Meine Tochter (3,5) denkt, sie wäre ein Junge

    • (1) 20.10.17 - 12:29

      meine Tochter sagt immer öffter sie sei ein Junge.Sie will nur Hosen anziehen ; Röcke und Kleider mag sie überhaut nicht! Prinzessinnen sind ok, wobei sie lieber Polizist, Feuerwehrmann oder Arzt werden will. Ist das eine Phase des Ausprobierens ?Hat jemand Erfahrung davon?

      • Hallo!

        In dem Alter würde ich mir darüber überhaupt noch keine Gedanken machen - es gibt eben Mädchen, die sich mehr für Jungen-Themen interessieren (und natürlich umgekehrt). Und wenn ein 3jähriges Mädchen sagt, sie sei en Junge, will sie damit vermutlich nur ausdrücken, dass sie lieber Jungenspiele spielt, "Jungenkleidung" trägt und auf diesen "Mädchenkram" keinen Bock hat. Das würde ich einfach einmal so akzeptieren und sie lassen. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass sich das in der Pubertät verliert ;-). Ich muss da nur an meine kleine Schwester denken. Die wollte sogar zu ihrer eigenen Erstkommunion eine Hose anziehen. Heute ist sie eine ganz normale Frau und kleidet sich sogar sehr weiblich

        LG

        oh, dann solltest Du Dich schon mal auf eine Schwiegertochter gefasst machen ;-) Nein, Spaß bei Seite, ist doch super, wenn sie sich diesem ganzen Genderwahnsinn widersetzt. Hat sie Bücher oder anderes in dem es Polizistin, Feuerwehrfrau oder Ärztin als Identifikationsfigur (bitte nicht mit Randfigur verwechsen) gibt? Dann muss sie wahrscheinlich denken, dass sie zum Mann werden muss, wenn sie Mediziner werden will.
        Sicher kann Dir hier jemand Buchtips geben, zu Büchern, wo das mal anders ist.

        • (5) 20.10.17 - 14:51

          Das halte ich aber für weit hergeholt.

          Ich hatte früher auch immer männliche Rollenvorbilder, weil die coolen Piraten, Cowboys etc. immer Männer waren. Captain Future fand ich auch super, und das ist ziemlich frauenfeindlich. #schwitz
          Aber das hieß für mich als Kind nie, dass ich ein Mann werden muss, um so zu werden. Wenn die anderen Frauen lieber hinterm Herd hockten, anstatt Pirat zu werden oder sich von Captain Future herum kommandieren ließen, war das deren Problem und nicht meins. ;-)

          Bei unserer Tochter (10) habe ich auch nie beobachtet, dass sie glaubte, irgend etwas nicht tun zu können, weil sie ein Mädchen ist und in Büchern nur Männer so etwas taten.

          LG

          Heike

      Meine Tochter war so klein eine richtige Prinzessin, jetzt, paar Jahre später.... Kann sie überhaupt nichts mit "Weibern" und den ganzen Kram anfangen! Sie hat auch nur eine Freundin (diese ist ebenfalls kein typisches Mädchen) sie Kleidet sich nicht wie ein Mädchen, schminkt sich nicht und findet das total doof. An ihr ist ein typischer Junge verloren gegangen. Ich bin Froh drum und stolz auf sie.... Ich hätte nicht gerne eine 13 jährige "tussi" zuhause.

    • Hallo

      Meine Tochter (5) möchte auch Polizistin werden. Das ist doch mittlerweile ein ganz normaler Frauen Beruf. Ich selber bin busfahrerin und bin eine ganz normale Frau ;-)

      Es ist doch vollkommen ok wenn sie eher auf Jungs Sachen steht. Dann hast du wenigstens nicht den ganzen glitzer in der Bude #rofl

      Mach dir keine sorgen das wird sich wieder legen.

      LG Focus mit Räubertochter an der Hand und Krümel im Bauch #verliebt

      Warum soll das nicht "normal" sein? Und was genau sind denn Deine Befürchtungen? Das sie transsexuell ist?
      Entspann Dich bitte! 2 Postings unten drunter liest Du von einer Mutter, deren Sohn denkt, er sei eine Katze...
      Meine Güte, Kleinkinder spielen Rollenspiele, nehmen verschiedene "Identitäten" an, um ihre eigene Rolle zu finden. Daran ist nichts unnormales oder behandlungsbedürftiges! (Das wäre es im Übrigen auch nicht, wenn sich irgendwann in 15 Jahren herausstellen sollte, dass Dein Kind tatsächlich transsexuell ist. ;-))

      Mein knapp Vierjähriger sagt, er sei ein Mädchen. Er mag gerne Pink und Lila, trägt dann aber z.B. zu seinem Pinkfarbenen Shirt eine Jeans und spielt Fußball.
      Ist doch super, dass Kinder in dem Alter noch keine doofen Geschlechter-Klischees kennen.

      Sagt deine Tochter, dass sie denkt sie sei ein Junge? Oder interpretierst du das so weil sie nichts "Mädchentypisches" mag (was in zwei Wochen durchaus schon wieder anders aussehen kann...).

      Ich war ein sehr wildes Mädchen (Schnitzmesser, Baumhaus, heimlich kokeln, viele Jungs als Freunde, Werkzeugkoffer...) aber das hieß natürlich nicht, dass ich nicht gern ein Mädchen war ;-) aber eben durch den Kindergarten mit hohem Jungenanteil und meinen Interessen, die vielleicht nicht ganz so rosa, glitzer waren wie es oft vorgesehen wird fiel ich schon etwas auf.

      Kleider und Röcke mochte ich nie besonders gern, aber manchmal zum Kindergeburtstag oder Weihnachten wollte ich dann doch gerne eins anziehen. Auch hatte ich trotzdem Puppen, Barbies, etc.

      Ich finde es toll, wenn nicht alles in Blau und Rosa aufgeteilt wird und du solltest deine Tochter bestärken in dem was sie grade gut findet (vielleicht hat sie demnächst eine neue Freundin, die nur rosa mag und zack ist sie das auch bei deiner Tochter angesagt).

      Mein Sohn - damals 4 - wollte gern ein Mädchen sein. Zum Fasching war er auch eine Prinzessin.

      Diese Phase dauerte ca. 6 - 8 Monate, genau weiß ich das nicht.

      Der Sohn meiner Freundin hatte auch mit ca. 4 die Idee, ein Mädchen sein zu wollen. Sie ist jetzt 14 und beginnt eine Hormontherapie, weil sie transgender ist.

      Also erst mal abwarten ;-).

      Kinder sind verschieden.

      Ich kenne ein kleines Mädchen, das tatsächlich mit 2/3 Jahren beschlossen hat, sie sei ein Junge und das bis jetzt seit 7 Jahren durchzieht.
      Woran das liegt, kann ich Dir nicht sagen. Vielleicht ganz banal daran, dass sie aus einem Kulturkreis kommt, in dem Jungs mehr Freiheiten haben als Mädchen. Vielleicht ist sie aber auch tatsächlich im falschen Körper geboren worden und hat das früh gespürt.

      Es gibt aber auch jede Menge Kinder, die das nur als kurze Phase haben und dann doch ganz zufrieden sind mit ihrem Geschlecht.

      Als ich sehr klein war wurde ich mal gefragt, was ich werden will, wenn ich groß bin. Antwort: Ein Mann. Und ich bin sehr gerne Frau und würde mit keinem Mann der Welt tauschen wollen. Allerdings war ich nie der rosa-Glitzer-Rüschen-Typ.

      An Polizist, Feuerwehrmann, Arzt finde ich nichts schlechtes, sind doch coole Berufswünsche - im Gegensatz zur Prinzessin. Finde ich jetzt auch nicht sonderlich geschlechtsspezifisch, außer FeuerwehrMANN vielleicht.

      Ich habe einen Sohn der 4 ist gerne tanzt und auch gern pink mag. Nicht als Kleidung aber so glitzerzeug findet er toll. Ich lass ihn so sein wie er ist und mach mir keine Gedanken.

      Mädchen nennen sich meine Jungs zwar nicht, aber der eine will jeden Tag was rosafarbenes anziehen und der andere „kleine Elsa“ genannt werden (muss er aus dem Kindergarten haben, hier spielt Elsa überhaupt keine Rolle).
      Verbuche ich unter normal...

      Also mein Alter Ego in dem Alter hieß Thomas und Thomas wollte Motorradfahrer und Feuerwehrmann werden #rofl

      Ich finde das ganz normal und glaube nicht, dass meine Eltern sich damals "Sorgen" deshalb gemacht haben.

Top Diskussionen anzeigen