Osteopathie für 6-jährigen

    • (1) 20.11.17 - 16:26

      Hallo zusammen!

      Hat hier jemand Erfahrung mit Osteopathie und kann mir vielleicht sagen, ob das in unserem Fall wirklich sinnvoll ist?

      Es geht um meinen 6-jährigen Sohn. Er war körperlich bisher völlig unauffällig, das Einzige, was mir inzwischen wieder eingefallen ist, war, dass er nach der Geburt die ersten drei Monate Probleme mit der Körperspannung hatte und uns die von der Kinderklinik schon zur Krankengymnastik nach Vojta schicken wollten. Hab mir das aber damals durchgelesen und fand, dass sich das nicht gut angehört hat und nach einer Weile waren sowohl Kinderarzt als auch Hebamme der Meinung, dass wir das doch nicht brauchen. #schwitz Danach war es so, dass er, wenn er auf dem Rücken lag und man ihn an den Armen "hochgezogen" hat, ziemlich lange seinen Kopf nicht mit hoch genommen hat. Wir haben das immer auf seinen (bis heute noch) relativ großen Kopf geschoben.

      Jetzt machen wir einen Schwimmkurs in einer Schwimmschule und die Leiterin meinte jetzt, ich sollte mal mit ihm zum Osteopathen, weil er beim Schwimmen sein linkes Bein nicht so richtig mitnimmt. Also er macht den Beinschlag praktisch mit dem rechten Bein richtig, aber mit dem linken nicht und sie vermutet, dass es an einer "falschen Muskelverspannung in der Hüfte" liegt. Und das speziell würde man wohl nur beim Schwimmen sehen #kratz Sie ist selber so ein bisschen heilpraktikermäßig unterwegs und ich halte auch eigentlich viel von ihr. (Kenne sie auch schon länger, vom Babyschwimmen und Schwimmkurs meiner Tochter) Allerdings frage ich mich jetzt, ob das wirklich nötig ist oder ob er sich das einfach falsch angewöhnt hat...

      Wenn ich jetzt zu einem Osteopathen gehen, ist das dann eine einmalige Sache oder müssen wir da mit regelmäßigen Terminen rechnen? Ich bin prinzipiell nicht gegen solche alternativen Sachen, im Gegenteil, wenn da wirklich was rauskommt, wäre ich natürlich super froh, wenn man das gleich behandeln kann. Aber irgendwie bin ich mir unsicher, ob ich jetzt nur wegen der Meinung der Schwimmlehrerin da gleich losrennen soll. Denn sonst hat er ja nichts, was wir irgendwie im Alltag (oder beim Fußball, Trampolin, Fahrrad fahren, reiten, Inliner fahren oder was er sonst noch alles problemlos macht) bemerkt hätten... Sie meinte dann auch gleich noch, zu einem Arzt brauchen wir da gar nicht gehen, weil man das so oder auf Röntgenbildern nicht sieht #gruebel

      Danke schon mal für eure Tips! #danke

      • (2) 20.11.17 - 17:14

        Wenn er da was hat, kann es zu Rückenproblemen später führen.
        Wenn der Osteopath was findet, dann ist es sicher keine einmalige Sache und er wird auch zu Hause Übungen machen dürfen. Komischerweise waren es bei mir auch "Schwimmbewegungen" auf dem Rücken und andersrum, aber es waren welche... aber ich habe es auch nicht weiter durchgezogen.

        Aber ob du das jetzt machen willst oder nicht bleibt bei dir.

        Wenn es mein Kind wäre würde ich mir einen guten Ostheoparten suchen und es abklären lassen!
        Wenn etwas gefunden wird, wird es aber wohl etwas dauern! Am besten du hast eine Zusatzkrankenversicherung die das zumindest teilweise abdeckt...

        Mir hat übrigens der Chiropraktiker mehr geholfen als KG, Osteopathie, Medikamente etc. aber auch das dauert lange...

        Ich würde es auf jeden fall versuchen.

        Es kann sein dass es ein paar sitzungen sind, aber nichts regelmässiges wie 1x in der woche die nächsten drei monate.

        Bei uns hat osteopathie schon dreimal gehofen bei hwei meiner kinder.
        Die kleine war mit sechs wochen dort weeil sie sehr viel weinte. Nsch der ersten behandlung war sie schon viel ruhiger und nach der zweiten behandlung nach zwei wochen war sie wie ausgetauscht!
        Auch bei meinem anderen kind hat es schon super geholfen.

        Meine tante war cor jahren mal wegen ständigen kofpschmerzen aus dem nacken aufsteigend, sie hatte glaub ich drei sitzungen und hatte danach nur noch selten kopfschmerzen.

        Hat sie dir eine empfehlung für eine gute ostepathin ausgesprichen? Oder macht sie es selbst? Dann wäre ich vielleicht skeptisch.
        Aber ich würde einfach mal einen termin ausmachen,

        Viele krankenkassen zahlen auch schon was zu den behandlungen dazu.

      • Hallo,

        ob das jetzt eine einmalige Sache ist oder nicht, kann dir hier niemand sagen.

        Mein Sohn hat im Sommer einen Schwimmkurs gemacht und ganz plötzlich schwamm er regelrecht schief. Die Schwimmkursleiterin wunderte sich darüber und fragte mich ob er gestürzt ist o.ä. Mir fiel dann ein, dass er von unserer Pool-Leiter gefallen war, allerdings nicht in den Pool sondern auf die Wiese. Ihm tat nur der
        Fuß ein bissl weh und am nächsten Tag schien wieder alles ok zu sein. Ich vergaß es einfach - bis sie mich halt fragte.

        Wir sind dann zur Osteopathin und mein Kind war wirklich richtig schief, durch den Sturz. Sie hat die Blockaden gelöst und er schwamm direkt am nächsten Tag wieder ganz normal.

        Eine einzige Behandlung hat bei uns gereicht und die Krankenkassen übernehmen das in der Regel auch, also was hast du zu verlieren?

        LG

        Von einem guten osteopath halte ich echt viel.
        Ich kenne so viele Leute die gute Erfahrungen gemacht haben.
        Unser Sohn sollte auch vojta bekommen, genauso wie du fand ich es aber nicht so gut und habe die Behandlung nicht machen lassen
        Die osteopathin hat Blockaden gelöst
        Versuch es einfach, viele kk übernehmen ein Teil der Kosten

      • Hallo😊
        Meine beiden Jungs, 5 und 3 wurden mit Blockaden in der Halswirbelsäule geboren. Diese wurden von einem Orthopäden, der auch Osteophatie anwendet, mit nur einem Griff gelöst. Bei beiden hat sich bis dahin das Köpfchen bereits verformt. Bei dem kleinen bekamen wir sofort Physiotherapie verschrieben, bei dem großen leider nichts, da hatten wir noch einen anderen Kinderarzt.
        Mit knapp 4 fing mein großer plötzlich an zu stottern. Unsere Diagnose: sein Körper ist komplett schief😭 Es fängt mit seinem Schädel an und geht komplett so runter. Davon hat er natürlich immer wieder mal Schmerzen in den Beinen / Füßen und noch zig andere Probleme . Wenn er alt genug ist, wird er eine entsprechende Zahnspange bekommen. Bis dahin müssen wir es anders lösen. Er war schon 4 mal bei einer Osteophatin, also so ca alle 3 Monate. Sie löst die Blockaden, aber durch den schiefen Körper kommen die halt immer wieder.
        Also, ja, ich glaube an die Osteophatie, weil ich bei jeder Sitzung direkt die Verbesserung bei meinem Kind sehe!
        Bei meinem kleinen war in der Physio auch Vojta- und Bobaththerapie. Gefiel ihm zwar nicht wirklich, aber dafür wurde sein Köpfchen wieder schön gerade und hoffentlich werden ihm die Schmerzen und die Probleme , die unser großer sein Leben lang hat, erspart.
        AOK übernimmt Osteophatie bis 500 Euro im Jahr, auch ohne Rezept🤗

        Vielen Dank schon mal für eure Antworten!

        Wir haben für morgen einen Termin ausgemacht, bin wirklich sehr gespannt, was dabei rauskommt!

        Das einzig ärgerliche ist, dass unsere Krankenkasse wohl einen Teil übernehmen würde (30 € von 70 €) und unser Kinderarzt sich weigert, ein Privatrezept dafür auszustellen #aerger Begründung: Er wäre dann in der Haftung, falls bei der Behandlung etwas schief gehen würde... Und mein Hausarzt stellt kein Rezept aus, weil mein Sohn dort ja nicht Patient ist #bla Aber okay, jetzt schauen wir uns das morgen mal an und dann sehen wir weiter!

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